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   BFH, 12.10.1977 - I R 227/75   

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https://dejure.org/1977,425
BFH, 12.10.1977 - I R 227/75 (https://dejure.org/1977,425)
BFH, Entscheidung vom 12.10.1977 - I R 227/75 (https://dejure.org/1977,425)
BFH, Entscheidung vom 12. Januar 1977 - I R 227/75 (https://dejure.org/1977,425)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zerlegung des Gewerbesteuermeßbetrages - Unternehmen der Erdölwirtschaft - Getrennter Zerlegungsbescheid - Hauptzerlegung - Mehrgemeindliche Betriebsstätte - Kassieren eines angefochtenen Bescheides - Befugnis des Finanzgerichts

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Bei Vorhandensein einer mehrgemeindlichen und einer anderen Betriebstätte ist der Gewerbesteuermeßbetrag in einem einheitlichen Verfahren zu zerlegen; zur Änderungsbefugnis bei Aufhebungsantrag gem. § 100 Abs. 1 FGO

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 124, 65
  • DB 1978, 474
  • BStBl II 1978, 160
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BFH, 30.10.1996 - II R 12/92

    Unterirdische Rohrleitungen als Betriebsstätte

    Es ist deshalb unschädlich, daß die von der Klägerin im Inland vorgenommene Benutzung der Rohrleitung, d. h. der Rohöltransport durch die Rohrleitung, nicht durch im Inland tätige Arbeitnehmer oder sonst weisungsabhängiges Personal vorgenommen wurde, sondern durch im Ausland befindliche automatische Steuerungseinrichtungen bzw. durch eine Fernsteuerung der Anlage aus dem Ausland (vgl. BFH-Urteil vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160, 162).
  • BFH, 16.12.2009 - I R 56/08

    Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrages eines Verkehrsflughafens

    Eine mehrgemeindliche Betriebsstätte liegt vor, wenn zwischen den Betriebsanlagen, Geschäftseinrichtungen oder Teilen von ihnen ein räumlicher und betrieblicher (d. h. organisatorischer, technischer und wirtschaftlicher) Zusammenhang besteht (z. B. Senatsurteile vom 20. Februar 1974 I R 179/72, BFHE 112, 183, BStBl II 1974, 427; vom 10. Juli 1974 I R 54/72, BFHE 113, 123, BStBl II 1975, 42; vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160; vom 26. Februar 1992 I R 58/91, BFH/NV 1992, 766; BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 13/97, BFHE 188, 536, BStBl II 1999, 542; s. auch z. B. Musil in Hübschmann/Hepp/Spitaler, a. a. O., § 12 AO Rz 44; Kruse in Tipke/Kruse, a. a. O., § 12 AO Rz 39; Hofmeister in Blümich, a. a. O., § 30 GewStG Rz 3 ff.).

    Allerdings kann für bestimmte Unternehmen der räumliche Zusammenhang bei einer besonders engen wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Verbindung in den Hintergrund treten (s. Senatsurteil in BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160).

    Bei diesen Unternehmenszweigen trete der räumliche Zusammenhang wegen der besonders engen wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Verbindung in den Hintergrund (Senatsurteile in BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160, und in BFH/NV 1992, 766).

  • FG Düsseldorf, 19.01.2017 - 14 K 2779/14

    Nichterfüllung der Voraussetzungen für eine Beteiligung an der Zerlegung des

    aa) Die Ausschlussbestimmung des § 28 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GewStG findet nach der Rechtsprechung des BFH (vgl. BFH-Urteile vom 12.10.1977 I R 226/75, BStBl II 1978, 111 und vom 12.10.1977 I R 227/75, BStBl II 1978, 160; a.A Sarazin in Lenski/Steinberg, a.a.O., § 30 Rn. 8) - der der Senat folgt - auch auf mehrgemeindliche Betriebstätten Anwendung.
  • FG Hessen, 19.03.2008 - 8 K 2117/07

    Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrages - Merkmale einer mehrgemeindlichen

    Zur Begründung hat der BFH ausgeführt, dass bei Unternehmen der Elektrizitätsversorgung und Mineralölwirtschaft der räumliche Zusammenhang bei einer besonders engen wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Verbindung in den Hintergrund tritt (BFH-Urteile vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BStBl. II 1978, 160 und vom 26. Februar 1992 I R 58/91, BFH/NV 1992, 766).

    Denn der BFH hat in den genannten Entscheidungen entscheidend darauf abgestellt, dass das Elektrizitätsunternehmen "seine Aufgabe" "der Versorgung mit elektrischem Strom" (Beschluss vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BStBl. III 1966, 40) bzw. "den Handel mit Strom" (Beschluss vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BStBl. II 1968, 40) ohne die Mitwirkung der Verwaltungsabteilung und technischen Abteilungen (Beschluss vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BStBl. III 1966, 40) bzw. ohne Mess- und Kontrollgeräte (Beschluss vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BStBl. II 1968, 40) nicht erfüllen konnte (zu diesem Verständnis vgl. auch BFH-Urteil vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BStBl. II 1978, 160 unter IV. A. 1.).

  • FG Köln, 27.11.2006 - 2 K 6440/03

    Gewerbesteuermessbescheid, Zerlegung; Zerlegungsmaßstab

    Besteht zwischen in verschiedenen Gemeinden liegenden Betriebsanlagen, Geschäftseinrichtungen oder Teilen von ihnen ein solcher räumlicher und betrieblicher, d.h. organisatorischer, technischer und wirtschaftlicher Zusammenhang, so liegt eine einheitliche mehrgemeindliche Betriebsstätte vor, deren Gewerbesteuermessbetrag nach den in § 30 GewStG vorgeschriebenen Kriterien zu zerlegen ist (vgl. BFH-Urteile vom 20. Februar 1974 in BFHE 112, 183, BStBl II 1974, 427; vom 10. Juli 1974 I R 54/72, BFHE 113, 123, BStBl II 1975, 42; vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160; Hofmeister, a.a.O., § 30 GewStG Rz. 4 mwN).

    Abgesehen davon, dass nämlich in nahezu allen Gemeinden zumindest KVz vorgehalten werden, hat der BFH für Unternehmen der Elektrizitätsversorgung und der Mineralölwirtschaft bereits anerkannt, dass der räumliche Zusammenhang bei einer besonders engen, wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Verbindung in den Hintergrund treten kann (vgl. BFHUrteil vom 12. Oktober 1977 in BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160).

  • BFH, 26.02.1992 - I R 58/91

    Zerlegung des Gewerbesteuermeßbetrages ist bei mehreren Betriebsstätten

    Besteht zwischen den in verschiedenen Gemeinden liegenden Betriebsanlagen, Geschäftseinrichtungen oder Teilen von ihnen allerdings ein räumlicher und betrieblicher, d. h. organisatorischer, technischer und wirtschaftlicher Zusammenhang, hat der Senat in ständiger Rechtsprechung eine einheitliche mehrgemeindliche Betriebsstätte angenommen, deren Gewerbesteuermeßbetrag nach den in § 30 GewStG vorgeschriebenen Kriterien zu zerlegen ist (vgl. z. B. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 20. Februar 1974 I R 179/72, BFHE 112, 183, BStBl II 1974, 427; vom 10. Juli 1974 I R 54/72, BFHE 113, 123, BStBl II 1975, 42; vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160; BFH-Beschluß vom 25. September 1968 I B 118/65, BFHE 93, 476, BStBl II 1968, 827; vgl. auch Lenski / Steinberg, Gewerbesteuergesetz, § 30 Rdnrn. 3, 4, m. w. N.; Hofmeister in Blümich, Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, Kommentar, § 30 GewStG Rdnr. 4 m. w. N.).

    Allerdings kann nach der Rechtsprechung des BFH für Unternehmen der Elektrizitätsversorgung und der Mineralölwirtschaft der räumliche Zusammenhang bei einer besonders engen, wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Verbindung in den Hintergrund treten (BFH in BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160, m. w. N.).

  • BFH, 28.10.1987 - I R 275/83

    Gewerbesteuer - Zerlegung - Mehrgemeindliche Betriebsstätte - Gemeindelast -

    b) Das Urteil enthält keine Feststellungen zur Frage, ob das gesamte Elektrizitätsunternehmen oder einzelne Bereiche des Unternehmens einheitliche, mehrgemeindliche Betriebsstätten darstellen (vgl. dazu BFH-Beschlüsse vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BFHE 84, 108, BStBl III 1966, 40, und vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BFHE 90, 268, BStBl II 1968, 40; BFH-Urteil vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160).
  • FG Berlin-Brandenburg, 31.01.2008 - 13 K 2235/05

    Investitionszulage für Errichtung einer Fernwärmeanlage und einer

    Die Klägerin stützt ihre gegenteilige Auffassung insbesondere auf diverse Entscheidungen des BFH, in denen es um die Frage ging, ob trotz des Fehlens eines räumlichen Zusammenhangs bzw. ob allein aufgrund der Verbindung verschiedener Standorte durch Leitungen oder ähnliches eine einheitliche Betriebsstätte bestehen kann (BFH-Urteil vom 25. September 1968 I B 18/65, BStBl II 1968, 827; BFH-Urteil vom 20. Februar 1974 I R 179/72, BStBl II 1974, 427; BFH-Urteil vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BStBl II 1978, 160; BFH-Urteil vom 26. Februar 1992 I R 58/91, BFH/NV 1992, 766).
  • FG Niedersachsen, 16.02.2006 - 6 K 457/04

    Zerlegung des einheitlichen Gewerbesteuermessbetrags

    Der BFH hat in seiner Entscheidung vom 12.10.1977 I R 227/75 (BStBl II 1978, 160) bei einem Elektrizitätsunternehmen einen technischen Zusammenhang zwischen der Hauptverwaltung und den einzelnen Betriebsstätten angenommen, weil von der Hauptverwaltung aus ein wesentlicher Teil des Personals im Außendienst eingesetzt worden ist.
  • FG Berlin, 12.03.2003 - 2 K 4039/00

    Keine Investitionszulage für Betriebsstätten der Elektrizitätsversorgung

    Eine Unternehmenstätigkeit wird nicht nur dann ausgeübt, wenn in der Einrichtung Personal beschäftigt wird, sondern liegt auch dann vor, wenn rein mechanische, voll automatisch arbeitende Anlagen betrieben werden (BFH-Urteil vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BFHE 124, 65 , BStBl II 1978, 160; FG Düsseldorf, Urteil vom 10. September 1991 9 K 524/86, Betriebs-Berater -BB-, Entscheidungen der Finanzgerichte -EFG 1992, 717).
  • FG Berlin, 02.05.2001 - 2 K 2227/97

    Ein in ein Schulgebäude durch ein Versorgungsunternehmen fest eingebautes

  • BFH, 01.10.1981 - I B 32/81

    Einheitlicher Gewerbesteuermeßbetrag - Beiladung des Steuerpflichtigen -

  • FG Thüringen, 23.01.2002 - III 250/00

    Gewährung einer Investitionzulage für eine zum landwirtschaftlichen Betrieb

  • FG Berlin, 27.11.1996 - II 233/94
  • BFH, 01.10.1981 - I B 31/81

    Einheitlicher Gewerbesteuermeßbetrag - Beiladung des Steuerpflichtigen -

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