Rechtsprechung
   BFH, 30.04.1980 - VII R 94/74   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,540
BFH, 30.04.1980 - VII R 94/74 (https://dejure.org/1980,540)
BFH, Entscheidung vom 30.04.1980 - VII R 94/74 (https://dejure.org/1980,540)
BFH, Entscheidung vom 30. April 1980 - VII R 94/74 (https://dejure.org/1980,540)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1980,540) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO §§ 120 Abs. 2, 138

  • Wolters Kluwer

    Revisionsfrist - Antrag auf Klageabweisung - Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache - Mängel in der Bezeichnung eines Urteils

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 130, 480
  • BStBl II 1980, 588
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (20)

  • BFH, 31.01.2017 - IX R 19/16

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Ergänzung unvollständiger oder unklarer

    Denn Mängel bei der Bezeichnung des Urteils in der Revisionseinlegungsschrift sind unschädlich, wenn --wie im Streitfall-- die fehlenden Angaben bis zum Ende der Revisionsfrist aus sonstigen Umständen festgestellt werden können, etwa dem in der Anlage beigefügten Urteil (vgl. § 120 Abs. 1 Satz 3 FGO), aus der die fehlenden Angaben entnommen werden können (vgl. BFH-Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588; Seer in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 120 FGO Rz 13 f.).
  • FG Hessen, 25.01.2001 - 11 K 1547/99

    Erledigung der Hauptsache; Vorläufigkeit; Rechtsschutzbedürfnis;

    Die Kläger könnten keine gerichtliche Entscheidung in der Hauptsache erreichen, weil die Hauptsache nicht Gegenstand des Rechtsstreits geworden sei und das Gericht mangels Zulässigkeit der Klage von Beginn an nicht befugt gewesen sei, über die Hauptsache zu entscheiden (unter Hinweis auf BFH, Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, BStBl II 1980, 588 , sowie Beschluss vom 27. März 2000 III S 6/99, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH -BFH/NV- 2000, 1129 ; Tipke-Kruse, Kommentar zur AO/FGO, § 138 FGO Tz. 36 f).

    Der Beklagte sei auch im finanzgerichtlichen Verfahren nicht verpflichtet, bei unzulässig erhobener Klage ein besonderes rechtliches Interesse an dem Klageabweisungsantrag zu begründen, um eine Entscheidung über die Zulässigkeit der Klage herbeizuführen (unter Hinweis auf BFH, Beschluss vom 9. August 1977 VII R 123/74, BStBl II 1977, 697 , sowie Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, BStBl II 1980, 588 ).

    Ist die Klage von Anfang an unzulässig, so kann sich der Rechtsstreit durch ein nachträgliches Ereignis nicht in der Hauptsache erledigen, weil der Kläger nicht erst durch dieses Ereignis gehindert wird, die von ihm erbetene Entscheidung durchzusetzen und demnach das nachträgliche Ereignis für die Erledigung des Rechtsstreits nicht ursächlich werden kann (h.M, vgl. BFH, Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, BStBl II 1980, 588 ; Ruban in Gräber, Kommentar zur FGO , 4. Aufl., § 138 Rn. 18 m.w.N. zum Meinungsstand).

    Der Kläger kann vielmehr mit seiner Klage von Anfang an eine gerichtliche Sachentscheidung deshalb nicht erreichen, weil die Hauptsache nicht Gegenstand des Rechtsstreits geworden ist und das Gericht demgemäß bei nicht zulässig erhobener Klage von Beginn des gerichtlichen Verfahrens an nicht befugt ist, über die Hauptsache zu entscheiden (BFH, Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, a.a.O.).

  • BAG, 27.06.1989 - 1 AZR 404/88

    Tarifliche Regelung des Arbeitszeitendes im Einzelhandel

    Die Erledigung der Hauptsache setzt damit voraus, daß der Klageantrag zunächst zulässig und begründet war (BAGE 19, 342 = AP Nr. 13 zu § 91 a ZPO; BAG Urteil vom 22. Januar 1975 - 4 AZR 10/74 - AP Nr. 23 zu § 1 TVG Tarifverträge: Bau; BAGE 52, 150 = AP Nr. 26 zu § 80 BetrVG 1972 für das Beschlußverfahren; BGH Urteil vom 7. November 1968 - VII ZR 72/66 - AP Nr. 14 zu § 91 a ZPO; BGH Urteil vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 - VersR 1980, 384, 385; BFH Urteil vom 30. April 1980 - VII R 94/74 - AP Nr. 16 zu § 91 a ZPO; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 47. Aufl., § 91 a Anm. 2 D c; Thomas/Putzo, ZPO, 15. Aufl., § 91 a Anm. 7 und 7 b).
  • BFH, 27.06.1996 - IV R 61/95

    Formelle Anforderungen an eine einzureichende Klageschrift

    Hinsichtlich der notwendigen Bezeichnung des Namens der Beteiligten ist durch die Rechtsprechung des BFH (Urteile vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588, und vom 1. Oktober 1980 II R 37/78, BFHE 131, 527, BStBl II 1981, 105) bereits geklärt, daß für den Mußinhalt einer Klage auf die dem Gericht vorliegenden Akten sowie die sonstigen Umstände zurückgegriffen werden muß (vgl. auch BFH-Urteil vom 11. Dezember 1992 VI R 162/88, BFHE 169, 507, BStBl II 1993, 306, und BFH-Beschluß vom 29. November 1995 X B 328/94, BFHE 179, 222 [BFH 29.11.1995 - X B 328/94], sowie Senatsurteil vom 16. Juni 1994 IV R 97/92, BFH/NV 1995, 279).
  • BFH, 12.01.1988 - VII R 74/84

    Rechtmäßigkeit eines Haftungsbescheids - Haftung einer Buchhalterin für die

    In ihr muß hinreichend und richtig zum Ausdruck kommen, für wen und gegen wen die Revision eingelegt wird (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588; Beschluß des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 18. Dezember 1985 VIII ZR 278/85, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1987, 369; Ruban in Gräber, a.a.O., § 120 Rz. 6; Tipke / Kurse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 12. Aufl., § 120 FGO Tz. 6).

    Das Gesetz verlangt nicht, daß auch dem BFH bereits innerhalb der Revisionsfrist alle maßgeblichen Angaben bekannt sind (vgl. Urteil in BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588, 590, m. w. N.; BFH-Urteil vom 1. Oktober 1980 II R 37/78, BFHE 131, 527, BStBl II 1981, 105, 106; Tipke / Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 120 FGO Tz. 6; Ruban in Gräber, a.a.O., § 120 Rz. 6).

  • BFH, 26.03.1991 - VIII R 2/88

    Zulassungsvoraussetzungen der Revisionseinlegung - Prozessuale Rechtsfolgen der

    In der Revisionsschrift muß hinreichend und richtig zum Ausdruck kommen, für wen und gegen wen die Revision eingelegt wird (vgl. BFH-Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588; vom 30. August 1988 VII R 193/85, BFH/NV 1989, 212; Beschluß des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 18. Dezember 1985 VIII ZR 278/85, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1987, 369; Gräber / Ruban, Finanzgerichtsordnung, 2. Aufl., § 120 Rz. 6; Tipke / Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 13. Aufl., § 120 FGO Tz. 6).

    Maßgebend hierfür sind die dem FG vorliegenden Akten, weil die Revision beim FG einzulegen ist (vgl. Urteile in BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588, 590; in BFH/NV 1989, 212 m. w. N.).

  • BFH, 30.08.1988 - VII R 193/85

    Ausreichen der Feststellbarkeit der für die Zulassung des Rechtsmittels

    In ihr muß hinreichend und richtig zum Ausdruck kommen, für wen und gegen wen die Revision eingelegt wird (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588; Beschluß des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 18. Dezember 1985 VIII ZR 278/85, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1987, 369; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 2. Aufl., § 120 Rz. 6; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 12. Aufl., § 120 FGO Tz. 6).

    Das Gesetz verlangt nicht, daß auch dem BFH bereits innerhalb der Revisionsfrist alle maßgeblichen Angaben bekannt sind (vgl. Urteil in BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588, 590, m. w. N.; Urteil vom 1. Oktober 1980 II R 37/78, BFHE 131, 527, BStBl II 1981, 105, 106; Gräber/Ruban, a.a.O., § 120 Rz. 6).

  • BFH, 16.07.1996 - VII R 103/95
    Geschieht selbst dies nicht, so genügt es nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, 482, BStBl II 180, 588), daß die fehlenden Angaben bis zum Ablauf der Revisionsfrist beim FG aus den vorinstanzlichen Akten entnommen werden können; dem BFH brauchen sie innerhalb dieser Frist nicht bekannt zu sein (anders die Klägerin).

    Aus dem Senatsurteil in BFHE 130, 480 f. [BFH 30.04.1980 - VII R 94/74] wird nichts Gegenteiliges zu entnehmen sein.

  • BFH, 27.03.2000 - III S 6/99

    Unzulässiger AdV-Antrag; Erledigungserklärung

    Vielmehr ist dann allein über die Zulässigkeit des Antrags zu entscheiden (BFH-Urteile vom 9. August 1977 VII R 123/74, BFHE 122, 443, BStBl II 1977, 697, m.umf.N. zur h.M.; vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588; Beschluss vom 21. Dezember 1988 V S 6/88, BFH/NV 1990, 180; Ruban/Gräber, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 138 Rz. 18, m.w.N.).
  • BFH, 17.06.1997 - VIII B 59/96
    Im vorliegenden Fall genügt die Beschwerdeschrift den gestellten Anforderungen nur deshalb, weil das FG aufgrund der Angabe des Aktenzeichens des finanzgerichtlichen Verfahrens in der Lage war, innerhalb der Beschwerdefrist das Urteil und damit die genauen Angaben zu der ergangenen Entscheidung und zur Identität der Kläger festzustellen, und die Gefahr der Verwechslung offensichtlich nicht gegeben war (vgl. Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl. § 120 Rz. 5, Beschluß des Bundesfinanzhofs -- BFH -- vom 24. Februar 1986 IX R 130/83, BFH/NV 1986, 542; BFH-Urteil vom 30. April 1980 VII R 94/74, BFHE 130, 480, BStBl II 1980, 588 [BFH 30.04.1980 - VII R 94/74]).
  • BFH, 04.09.1989 - IV B 54/89

    Erlass einer einstweiligen Anordnung bei Streitigkeiten über

  • BFH, 01.10.1980 - II R 37/78

    Ausbau einer öffentlichen Straße - Grundstückserwerb - Nachversteuerungsfrist -

  • FG Hamburg, 21.04.2008 - 4 K 114/08

    Prozessrecht: Einseitige Erledigungserklärung

  • BFH, 15.10.1993 - XI R 15/93

    Berechtigung zur Einlegung einer Revision

  • BFH, 13.03.1990 - VII B 178/89

    Zulässigkeitsanforderungen an Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer

  • BFH, 23.08.1988 - VII R 112/87

    Anforderungen an die Zulässigkeit der Revision

  • BFH, 17.01.1989 - VII R 48/86

    Gesetzlich vorgeschriebene Form einer Revisionseinelgung

  • BFH, 24.02.1986 - IX R 130/83

    Zulässigkeit einer Revision

  • BFH, 29.01.1986 - I R 98/83

    Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis aufgrund Erledifgung des Rechtsstreits durch eine

  • BFH, 13.11.1984 - VII R 45/81
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht