Weitere Entscheidung unten: BFH, 27.02.1980

Rechtsprechung
   BFH, 30.09.1980 - VIII R 22/79   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 13 Abs. 1 Nr. 1, § 15 (Abs. 1) Nr. 1

  • Jurion

    Aufzucht von Hunden - Veräußerung von Hunden - Gewerbliche Tätigkeit - Hundezucht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 13 Abs. 1 Nr. 1, § 15 Abs. 1 Nr. 1

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)

    Aufzucht und Veräußerung von Hunden ist gewerblich

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 132, 29
  • BStBl II 1981, 210



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BFH, 31.03.2004 - I R 71/03  

    Ausbildung von Pferden zu Renn- und Turnierpferden im Bereich der LuF

    Der von den Klägern angeführte Vergleich mit der Ausbildung von Hunden geht schon deshalb fehl, weil Hunde keine typisch landwirtschaftlichen Tiere sind (vgl. Anlagen 1 und 2 zu § 51 BewG) und ihre Zucht und Haltung deshalb generell --unabhängig von einer zusätzlichen Ausbildung-- zu Einkünften aus Gewerbebetrieb führen (BFH-Urteil vom 30. September 1980 VIII R 22/79, BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210; Gossert/Halbig in Korn, a.a.O, § 13 Rz. 65, m.w.N.).

    Dass der landwirtschaftliche Ertrag des Betriebs tatsächlich für die Ernährung der dort gehaltenen Tiere verwendet wird, ist hingegen --abgesehen vom Sonderfall der Pelztiere (§ 51 Abs. 5 BewG)-- nicht erforderlich (BFH-Urteil in BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210, 211; Gossert/Halbig in Korn, a.a.O., § 13 Rz. 65; Weber-Grellet in Schmidt, a.a.O., § 15 Rz. 107).

  • FG Niedersachsen, 13.11.2003 - 11 K 506/01  

    Gewerblichkeit der Zucht von Kleintieren

    Auch der BFH habe entschieden, die Züchtung und Abgabe von Haustieren (Hunde, Katzen oder Singvögel) liege außerhalb land- und forstwirtschaftlicher Übung und sei regelmäßig als gewerblich anzusehen (BFH-Urteil vom 30.09.1980 VIII R 22/79, BStBl II 1981, 210).

    Die Aufzählung ist allerdings nach Auffassung von Rechtsprechung und Finanzverwaltung nicht abschließend (BFH-Urteil vom 30.09.1980 VIII R 22/79, BStBl II 1981, 210; R 124 a EStR 2002).

    Der Begriff der Tierzucht und -haltung geht allerdings darüber hinaus (vgl. zum Ganzen BFH in BStBl II 1981, 210 mit zahlreichen weiteren Nachweisen).

    Die Züchtung und Abgabe von Haustieren liegt außerhalb land- und forstwirtschaftlicher Übung (BFH in BStBl II 1981, 210).

    Zudem ist der VIII. Senat des BFH, der das vom erkennenden Senat herangezogene Urteil in BStBl II 1981, 210, gesprochen hat, nicht mehr für die Abgrenzung der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft von denen aus gewerblicher Tierzucht zuständig.

  • BFH, 16.12.2004 - IV R 4/04  

    Kleintierzucht als Gewerbebetrieb

    Insoweit sei die beispielhafte Aufzählung der Tierarten in den Anlagen 1 und 2 zum Bewertungsgesetz (BewG) sinngemäß zu erweitern, wie dies auch von der Rechtsprechung bereits für Pelztiere anerkannt sei (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. September 1980 VIII R 22/79, BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210, und vom 29. Oktober 1987 VIII R 272/83, BFHE 151, 408, BStBl II 1988, 264).

    Nach Auffassung von Rechtsprechung und Finanzverwaltung ist diese Aufzählung zwar nicht abschließend (BFH-Urteil in BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210; R 124a Abs. 1 EStR).

  • BFH, 24.01.1989 - VIII R 91/83  

    Vermietung von Pferden zu Reitzwecken - ohne Zusatzleistungen - kann

    Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 30. September 1980 VIII R 22/79 (BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210) ausgeführt, daß er nicht der Auffassung folgen könne, eine Tierzucht und Tierhaltung sei landwirtschaftlich, sofern nur eine ausreichende Futtergrundlage vorhanden sei.

    Der Senat berücksichtigt hierbei, daß der Begriff der Landwirtschaft nicht statisch zu sehen ist, sondern - wie bereits in BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210 ausgeführt - Fortentwicklungen zu berücksichtigen sind, die sich aus dem Wandel der Verhältnisse ergeben.

  • BFH, 29.10.1987 - VIII R 272/83  

    Das Verlustausgleichsverbot für Verluste aus gewerblicher Tierzucht oder

    Zu den traditionell landwirtschaftsfremden und daher nicht unter das Verlustausgleichsverbot fallenden Tierarten zählen beispielsweise auch Singvögel sowie grundsätzlich die fleischfressenden Hunde und Katzen (BFH-Urteil vom 30. September 1980 VIII R 22/79, BFHE 132, 29, 32, BStBl II 1981, 210; Kuhlmann/Frotscher, a.a.O., Rdnr. 179; Leingärtner/Zaisch, Die Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirtschaft, Rdnr. 119).

    Bei der Pelztierzucht handelt es sich danach um eine spezielle Tierhaltung im Sinne der in § 13 Abs. 1 Nr. 2 EStG 1934 bis 1964 getroffenen Unterscheidung zwischen der Zubehörtierhaltung und der speziellen Tierhaltung (Urteil in BFHE 132, 29, 30, 31, BStBl II 1981, 210, mit weiteren Hinweisen auf die durch § 13 Abs. 1 Nr. 2 EStG 1934 überholte frühere gegenteilige Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs - RFH - Begründung zum EStG 1934, RStBl I 1935, 33, 41).

    Wie der BFH mit dem vorerwähnten Urteil in BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210 bereits ausgeführt hat, erscheint im übrigen die Auffassung zu eng, daß die Zucht und Haltung fleischfressender Tiere der Landwirtschaft von vornherein fremd sind; § 13 EStG läßt nicht erkennen, daß lediglich die Fleischveredelung erster Stufe landwirtschaftlich sein könnte (BFHE 132, 29, 31, BStBl II 1981, 210).

  • BFH, 22.09.1992 - VII R 45/92  

    Begriffsdefinition "landwirtschaftlicher Betrieb" (§ 3 Nr. 7 KraftStG 1979)

    Der Senat teilt die Auffassung der Vorinstanz, daß die Brieftaubenzucht (oder auch nur Brieftaubenhaltung zu Sportzwecken) nicht dem landwirtschaftlichen Vermögen zuzurechnen ist (vgl. Gürsching/Stenger, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 9. Aufl., § 33 BewG Anm. 51.1; Rössler/Troll, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 15. Aufl., 1989, § 51 BewG Anm. 6; ferner - Hundezucht in ertragsteuerrechtlicher Hinsicht betreffend - BFH, Urteil vom 30. September 1980 VIII R 22/79, BFHE 132, 29, 31, BStBl II 1981, 210), sie allein mithin nicht zur Annahme eines landwirtschaftlichen Betriebs führen kann; dies muß, wenn nicht schon bewertungsrechtlich (§ 33 Abs. 1 BewG), so jedenfalls in kraftfahrzeugsteuerrechtlicher Hinsicht gelten, da sich eine zu weite Auslegung des Begriffs "landwirtschaftlicher Betrieb" i. S. von § 3 Nr. 7 Buchst. a KraftStG 1979 verbietet (vgl. zur Vorgängervorschrift BFHE 142, 181, 183, BStBl II 1985, 108).
  • BFH, 19.12.2002 - IV R 47/01  

    Kein Verlustausgleichsverbot bei Nerzzucht

    Ebenso wie die Zucht und Haltung von Hunden und Katzen sowie Zierfischen (vgl. BFH-Urteile vom 30. September 1980 VIII R 22/79, BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210, und vom 13. März 1987 V R 55/77, BFHE 149, 288, BStBl II 1987, 467) beruht die Zucht und Haltung von Nerzen als typischen Fleischfressern nicht auf der notwendigen pflanzlichen Ernährungsgrundlage (Leingärtner, Inf 1988, 387; Leingärtner/Stalbold, a.a.O., Kap. 8 Rz. 12; Blümich/Selder, Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, § 13 EStG Rz. 84; Jachmann in Kirchhof, Einkommensteuergesetz, Kompaktkommentar, 2. Aufl., § 13 Rn. 7; vgl. Altehoefer/Bauer/ Fichtelmann/Fischer/Freund/Walter, Besteuerung der Land- und Forstwirtschaft, 3. Aufl., Rz. 46 und 81; a.A. Märkle/Hiller, Die Einkommensteuer bei Land- und Forstwirten, 8. Aufl., Rdnr. 183; Pape in Felsmann, Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirte, A 78 und 110).
  • BFH, 23.09.1988 - III R 182/84  

    Pensionsreitpferdehaltung ist auch dann landwirtschaftliche Tierhaltung, wenn den

    Soweit das FG unter Hinweis auf das BFH-Urteil vom 30. September 1980 VIII R 22/79 (BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210) hierin einen dem Selbstverständnis der deutschen Landwirtschaft zuwiderlaufenden Zweck sieht, die sich primär als Urproduktion für Zwecke der Ernährung und vergleichbare Nutzzwecke verstehe, verkennt es, daß diese Definition die landwirtschaftlichen Tätigkeitsbereiche nicht abschließend zu umreißen vermag, was sich beispielsweise an der zweifelsfrei zur Landwirtschaft zählenden Blumengärtnerei zeigt, deren Produkte offenkundig weder der Ernährung noch vergleichbaren Nutzzwecken dienen.
  • BFH, 29.06.1988 - X R 33/82  

    Ausreichende selbst bewirtschaftete Grundstücksfläche als Voraussetzung für

    a) Damit ist allgemein, für den Geltungsbereich des BewG deutlich zum Ausdruck gebracht, daß die landwirtschaftliche Tierhaltung ihre Grundlage in der eigenen Bodenbewirtschaftung durch den Steuerschuldner haben und auf diese Weise eine ausreichende eigene Futtergrundlage zur Verfügung stehen muß (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 16. November 1978 IV R 191/74, BFHE 126, 220, BStBl II 1979, 246, 247; vom 30. September 1980 VIII R 22/79, BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210, 211, und vom 12. August 1982 IV R 69/79, BFHE 136, 470, BStBl II 1983, 36, 37; Schmidt/Seeger, Kommentar zum Einkommensteuergesetz, 7. Aufl., 1988, § 13 Anm. 20).

    aa) Dabei kann dahingestellt bleiben, ob - wie der Kläger meint - die Notwendigkeit, das Futter (im wesentlichen) tatsächlich aus dem selbst bewirtschafteten Boden zu gewinnen, mit der Änderung des § 51 BewG und des § 13 des Einkommensteuergesetzes (EStG) durch das Gesetz vom 22. Juli 1970 (BGBl I 1970, 1118, BStBl I 1970, 911) durchweg entfallen ist, oder für den Fall der speziellen Tierhaltung noch fortgilt (vgl. dazu Kleeberg in Kirchhof/Söhn, Kommentar zum Einkommensteuergesetz, § 13 Tz. B 26, und BFH in BFHE 132, 29, BStBl II 1981, 210, 211); denn selbst wenn die Gesetzesänderung im Sinne des Klägers zu deuten wäre, könnte dieser mit seinem Begehren keinen Erfolg haben, weil die in jedem Fall weiterhin erforderliche Beziehung zwischen landwirtschaftlichem Betrieb und Tierhaltung im Streitfall fehlt.

  • FG Niedersachsen, 22.11.2006 - 2 K 414/01  

    Verkauf von Kaninchenblut als landwirtschaftliche Tätigkeit

    Nach Auffassung von Rechtsprechung und Finanzverwaltung ist die Aufzählung in der Anlage 1 zum BewG nicht abschließend (BFH-Urteil vom 30.09.1980, VIII R 22/79, BFHE 132, 29, BStBl 1981 II S. 210; vgl. auch R 124a Abs. 1 EStR).

    Aufgrund dessen sollte auch der in der Anlage zu § 51 BewG enthaltene Katalog nicht abschließend wirken (BFH v. 30.09.1980 - VIII R 22/79 BStBl 1981 II S. 210).

  • BFH, 13.08.1996 - II R 41/94  

    Anspruch eines Landwirts auf Bewertung der an den Pächter verpachteten

  • FG Rheinland-Pfalz, 28.02.2007 - 2 K 2455/05  

    Rechtmäßigkeit eines an einen Dachverband (e.V.) gerichteten Auskunftsersuchens

  • FG Rheinland-Pfalz, 28.02.2007 - 2 K 2455/06  

    Befugnisse der Steuerfahndung als Hilfsorgan der Staatsanwaltschaft;

  • VG Köln, 19.08.2002 - 2 L 1818/02  
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Rechtsprechung
   BFH, 27.02.1980 - I R 196/77   

Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BFHE 131, 462
  • DB 1981, 194
  • BStBl II 1981, 210



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BFH, 13.07.1993 - VIII R 50/92  

    Mitunternehmer kann nur sein, wer zivilrechtlich Gesellschafter ist oder eine

    Jedoch darf er nicht lediglich fiktiv unterstellt werden (BFH-Urteile vom 7. April 1987 VIII R 259/84, BFHE 150, 331, BStBl II 1987, 766, 768; vom 27. Februar 1980 I R 196/77, BFHE 131, 462, BStBl II 1981, 210).
  • FG Rheinland-Pfalz, 15.08.1997 - 3 K 1332/95  

    Mitunternehmerschaft bei Betriebsaufspaltung

    Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH ist für den Mitunternehmer i.S. von § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG nicht nur erforderlich, daß er zivilrechtlich Gesellschafter einer Personengesellschaft ist (wie hier der Kläger) oder - in Ausnahmefällen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27. Februar 1980 - I R 196/77, BStBl II 1981, 210 ) - eine diesem wirtschaftlich vergleichbare Stellung innehat, sondern kennzeichnend für ihn ist vor allem, daß er zusammen mit anderen Personen eine Unternehmerinitiative (Mitunternehmerinitiative) entfalten kann und ein Unternehmerrisiko (Mitunternehmerrisiko) trägt (vgl. z.B. BFH-Beschluß vom 25. Juni 1984 - GrS 4/82, BStBl II 1984, 751, 769 m.w.N.).

    Zwar kann eine Mitunternehmerstellung unter besonderen Umständen selbst dann begründet werden, wenn keine formelle Gesellschafterstellung vorliegt, sondern formal nur die Stellung eines Arbeitnehmers oder eines Darlehensgebers vorliegt (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27. Februar 1980 - I R 196/77, aaO., m.w.N.).

    So heißt es zwar im BFH-Urteil vom 27. Februar 1980 - I R 196/77, BStBl II 1981, 210 , (zitiert auch in den Abschn. 138 Abs. 3 Satz 7 Einkommensteuerrichtlinien 1993), im Regelfall werde der Mitunternehmer außer am Gewinn auch am Verlust des Unternehmens und an den stillen Reserven des Anlagevermögens einschließlich des Geschäftswertes beteiligt sein; je nach den Umständen des Einzelfalles könnten jedoch auch andere Gesichtspunkte - etwa eine Unternehmerinitiative verbunden mit einem bedeutsamen Beitrag zur Kapitalausstattung des Unternehmens - in den Vordergrund treten.

  • FG Niedersachsen, 21.06.2002 - 14 K 621/97  

    Ertragsteuerliches Strohmannverhältnis - Zurechnung der Unternehmereigenschaft

    Gegen eine konkludent zu Stande gekommene Innengesellschaft nach Maßgabe der §§ 705 ff BGB spricht, dass die Beigeladene sich jedenfalls nicht partnerschaftlich an der Geschäftsführung der Agentur beteiligt und damit keine Mitunternehmerinitiative gezeigt hat (vgl. BFH-Urteil vom 27.02.1980 I R 196/77, BStBl II 1981, 210).
  • BFH, 08.11.1988 - VIII R 359/83  

    Qualifizierung eines Mitunternehmers anhand des Einkommensteuergesetzes

    Auf die Revision der Kläger hin hob der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 27. Februar 1980 I R 196/77 das Urteil des FG auf und verwies die Sache an das FG zurück.

    Ob die Kläger zu 5 bis 7 ein Mitunternehmerrisiko getragen haben, bedarf aber keiner weiteren Prüfung, weil ihre Mitunternehmereigenschaft bereits mangels Mitunternehmerinitiative zu verneinen ist (vgl. aber Bl. 9 zu b) und c) des im ersten Rechtszug ergangenen BFH-Urteils vom 27. Februar 1980 I R 196/77).

  • BFH, 14.01.1982 - IV R 77/79  

    Beherrschung einer Betriebspersonengesellschaft - Betriebsaufspaltung -

    Sofern die Grundstückseigentümer nicht neben ihrem Vater und ihren Ehefrauen Mitunternehmer der KG und die Grundstücksanteile deshalb Sonderbetriebsvermögen waren (vgl. BFH-Urteil vom 27. Februar 1980 I R 196/77, BFHE 131, 462, BStBl II 1981, 210), werden für die Klägerin Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung festzustellen sein.
  • FG Brandenburg, 14.05.2003 - 2 K 2875/01  

    Mitunternehmerstellung des angestellten Ehegattens; gesonderter und einheitlicher

    Jedoch darf er nicht lediglich fiktiv unterstellt werden (vergleiche: BFH, Urteil vom 7. April 1987 - VIII R 259/84, BFHE 150, 331, BStBl. II 1987, 766 [768]; Urteil vom 27. Februar 1980 - I R 196/77, BFHE 131, 462 , BStBl. II 1981, 210).
  • FG Niedersachsen, 25.07.2001 - 9 K 86/95  

    Rechtsform einer "Bezirkshandlung"

    Jedoch darf er nicht lediglich fiktiv unterstellt werden (BFH-Urteile vom 7. April 1987 VIII R 259/84, BFHE 150, 331, BStBl II 1987, 766, 768; vom 27. Februar 1980 I R 196/77, BFHE 131, 462, BStBl II 1981, 210).
  • BFH, 12.06.1985 - VIII S 26/83  

    Vertagung der Verhandlung im Finanzgerichtsverfahren - Gewährung von

    Es kann offenbleiben, ob das vom FG zitierte Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 27. Februar 1980 I R 196/77 (BFHE 131, 462, BStBl II 1981, 210), wonach der stillschweigende Abschluß eines Gesellschaftsvertrags schon darin gesehen werden kann, daß mehrere Personen durch gemeinsame Ausübung der Unternehmerinitiative und durch gemeinsame Übernahme des Unternehmerrisikos auf einen bestimmten Zweck hin tatsächlich zusammenwirken, nicht durch den Beschluß des Großen Senats vom 25. Juni 1984 GrS 4/82 (BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751) überholt ist.
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