Rechtsprechung
   BFH, 19.09.1984 - II R 139/82   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    KraftStG 1972 § 2 Nr. 6 Satz 1 Buchst. a, Satz 2, § 9 Satz 1; KraftStG 1979 § 3 Nr. 7 Satz 1 Buchst. a, Satz 2; FGO § 100 Abs. 2 Satz 1

  • Jurion

    Kraftfahrzeugsteuer - Befreiung - Tanks zur Beförderung von Schlempe - Landwirtschaftlicher Betrieb

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 142, 181
  • BStBl II 1985, 108



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BFH, 06.03.2013 - II R 55/11

    Verwendung einer Zugmaschine i. S. von § 3 Nr. 7 Buchst. a KraftStG bei

    Bereits die (mit § 3 Nr. 7 Buchst. a KraftStG wortgleiche) Vorgängerregelung des § 2 Nr. 6 Satz 1 Buchst. a KraftStG 1972 war in ihrem Wirkungsbereich eng begrenzt (vgl. BFH-Urteile vom 24. Januar 1973 II R 2/72, BFHE 109, 282, BStBl II 1973, 599; vom 19. September 1984 II R 139/82, BFHE 142, 181, BStBl II 1985, 108).
  • BFH, 02.12.2003 - VII R 26/02

    Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Sonderfahrzeuge

    Das FG führt in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2002, 868 veröffentlichten Urteil im Wesentlichen aus, der Bundesfinanzhof (BFH) habe in dem Urteil vom 19. September 1984 II R 139/82 (BFHE 142, 181, BStBl II 1985, 108) zwar einem Fahrzeug, das Schlempe mittels einer besonderen Vorrichtung zu transportieren bestimmt war, die Anerkennung als Sonderfahrzeug für die Landwirtschaft mit der Begründung versagt, die Rindermast könne Gegenstand eines landwirtschaftlichen Betriebes sein, in dem die Produktionsfaktoren Boden, Betriebsmittel und menschliche Arbeit zusammengefasst sind; sie könne aber auch außerhalb eines solchen Betriebes betrieben werden, etwa dort, wo der Produktionsfaktor Boden nicht eingesetzt werden kann und die Rinder mit gekaufter Schlempe gefüttert werden.

    Der BFH hat in seinem Urteil in BFHE 142, 181, BStBl II 1985, 108, das zu § 2 Nr. 6 Buchst. a KraftStG 1972, welcher § 3 Nr. 7 Buchst. a KraftStG in seiner jetzt geltenden Fassung entspricht und das Halten von "Sonderfahrzeugen" von der Steuer befreit, solange diese Fahrzeuge ausschließlich in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben verwendet werden, ein Fahrzeug, das auch außerhalb eines solchen landwirtschaftlichen Betriebs zum Transport von gekauftem Futter wie z.B. Schlempe für in einem gewerblichen Betrieb gemästetes Vieh eingesetzt werden kann, nicht als Sonderfahrzeug im Sinne dieser Vorschrift anerkannt.

    Demgegenüber vermag den erkennenden Senat die Ansicht des FG nicht zu überzeugen, die in dem Urteil in BFHE 142, 181, BStBl II 1985, 108 im Anschluss an den Wortlaut des Gesetzes und die Absichten des Gesetzgebers vorgenommene enge Eingrenzung der für die Anwendung des § 3 Nr. 7 Buchst. a KraftStG in Betracht kommenden Fahrzeuge dürfe nur bei Fahrzeugen angewandt werden, die reinen Beförderungszwecken dienen.

  • BFH, 22.09.1992 - VII R 45/92

    Begriffsdefinition "landwirtschaftlicher Betrieb" (§ 3 Nr. 7 KraftStG 1979)

    Da Anhaltspunkte für eine spezifisch kraftfahrzeugsteuerrechtliche Bestimmung des Begriffs "landwirtschaftlicher Betrieb" fehlen (nur allgemein hierzu Bundesfinanzhof - BFH -, Urteil vom 19. September 1984 II R 139/82, BFHE 142, 181, 183, BStBl II 1985, 108), sind, wie auch das FG richtig angenommen hat, die Vorschriften des Bewertungsrechts heranzuziehen, wobei die bewertungsrechtliche Behandlung freilich keine Bindungswirkung äußert (vgl. auch Egly/Mößlang, a. a. O.).

    Der Senat teilt die Auffassung der Vorinstanz, daß die Brieftaubenzucht (oder auch nur Brieftaubenhaltung zu Sportzwecken) nicht dem landwirtschaftlichen Vermögen zuzurechnen ist (vgl. Gürsching/Stenger, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 9. Aufl., § 33 BewG Anm. 51.1; Rössler/Troll, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 15. Aufl., 1989, § 51 BewG Anm. 6; ferner - Hundezucht in ertragsteuerrechtlicher Hinsicht betreffend - BFH, Urteil vom 30. September 1980 VIII R 22/79, BFHE 132, 29, 31, BStBl II 1981, 210), sie allein mithin nicht zur Annahme eines landwirtschaftlichen Betriebs führen kann; dies muß, wenn nicht schon bewertungsrechtlich (§ 33 Abs. 1 BewG), so jedenfalls in kraftfahrzeugsteuerrechtlicher Hinsicht gelten, da sich eine zu weite Auslegung des Begriffs "landwirtschaftlicher Betrieb" i. S. von § 3 Nr. 7 Buchst. a KraftStG 1979 verbietet (vgl. zur Vorgängervorschrift BFHE 142, 181, 183, BStBl II 1985, 108).

  • BFH, 19.11.1998 - VII B 127/98

    Kfz-Steuer; Rechtsmitteleinlegung auf dem Kopfbogen einer

    Die Auffassung des FG, die Steuerbefreiung sei auch dann zu versagen, wenn der Einsatz eines Fahrzeuges in gewerblichen Mästereien eine nur entfernt denkbare, statistisch wenig wahrscheinliche und deshalb außer Betracht zu lassende Nutzung darstelle, weiche von dem BFH-Urteil vom 19. September 1984 II R 139/82 (BFHE 142, 181, BStBl II 1985, 108) ab.

    Wie die Beschwerde richtig herausstellt, hat der BFH allerdings in dem Urteil in BFHE 142, 181, BStBl II 1985, 108 einem Fahrzeug die Anerkennung als Sonderfahrzeug i.S. des § 3 Nr. 7 a KraftStG versagt, weil es auch außerhalb eines landwirtschaftlichen Betriebes für die Rindermast eingesetzt werden könne und dies keine nur entfernt denkbare, statistisch wenig wahrscheinliche und deshalb außer Betracht zu lassende, sondern eine übliche Nutzung sei.

    Lediglich Fahrzeugnutzungen, die angesichts der Bauart und Einrichtung des Fahrzeugs entgegen seiner vorgegebenen Bestimmung und eigentlichen Eignung "völlig zweckfremd" erscheinen müßten, sind außer Betracht zu lassen (Urteil des erkennenden Senats vom 1. Juni 1995 VII R 109/94, BFH/NV 1996, 76; vgl. schon Urteile des BFH vom 17. Oktober 1984 II R 156/81, BFHE 143, 147, BStBl II 1985, 313; in BFHE 142, 181, BStBl II 1985, 108; vom 24. Januar 1973 II R 2/72, BFHE 109, 282, BStBl II 1973, 599, und vom 20. März 1974 II R 76/73, BFHE 112, 419, BStBl II 1974, 589 zur Vorgängervorschrift in § 2 Nr. 6 Satz 2 KraftStG 1972).

  • FG München, 20.02.2002 - 4 K 814/00

    Kraftfahzeusteuerbefreiung für selbstfahrenden Futtermischwagen; "Sonderfahrzeug"

    Fahrzeuge, die nicht nur für eine entsprechende Verwendung nach § 3 Nr. 7 a, b oder c KraftStG , sondern auch für andere Nutzungszwecke geeignet, d. h. tauglich, brauchbar (s. BFH-Urteil vom 19. September 1984 II R 139/82, BStBl II 1985, 108 ) sind, stellen keine Sonderfahrzeuge im kraftfahrzeugsteuerrechtlichen Sinne dar.

    In den vom BFH zu § 3 Nr. 7 a bzw. § 2 Nr. 6 KraftStG 1972 entschiedenen Fällen ging es bisher stets hauptsächlich nur um Beförderungen, z. B. von Rennpferden (BStBl II 1973, 462), Zuchttieren (BStBl II 1973, 599 ), Gülle (BFH/NV 1994, 577), Schlempe (BFH-Urteile vom 19. Dezember 1973 II R 180/72, BStBl II 1974, 182 und vom 19. September 1984 II R 139/82, BStBl II 1985, 108 ), Geflügel (BFH-Urteil vom 20. März 1974 II R 76/73, BStBl II 1974, 589 ), Fischen (BFH-Urteil vom 1. Juni 1995 VII R 109/94 n.v.), Topfpflanzen (BFH-Urteil vom 30. April 1974 II R 84/73 n.v., s. Egly/Mößlang, a.a.O. S. 196), Holzrückmaschinen (BFH-Urteil vom 17. Oktober 1984 II R 156/81, BStBl II 1985, 313 ) und von Planierraupen (s. BFH-Urteil vom 23. Januar 1980 II R 93/76, BStBl II 1980, 253 ).

    Wie der BFH mit Urteil vom 19. September 1984 (a.a.O., BStBl II 1985, 108 ) entschieden hat, ist ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb eine Wirtschaftseinheit, in der die drei Produktionsfaktoren Boden, Betriebsmittel und menschliche Arbeit zusammengefasst sind und aufeinander abgestimmt, planmäßig eingesetzt zu werden, um Güter zu erzeugen (z. B. Nahrungsmittel, Rohstoffe, Pflanzen, Zuchttiere).

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 18.03.1998 - 1 K 76/97

    Kraftfahrzeugsteuerrechtliche Einordnung eines Futtermischwagens;

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  • BFH, 23.05.1989 - VII R 110/86

    Kraftfahrzeugsteuer - Befreites Fahrzeug - Zweckfremde Benutzung -

    Erforderlich ist vielmehr die Verwendung zur Durchführung von Lohnarbeiten für land- oder forstwirtschaftliche Betriebe (zum Begriff eines solchen Betriebs BFH, Urteil vom 19. September 1984 II R 139/82, BFHE 142, 181, 183, BStBl II 1985, 108) oder Nebenbetriebe.
  • FG Niedersachsen, 27.10.2011 - 14 K 37/10
    Ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb i.S.d. § Nr. 7 Buchstabe a KraftStG ist daher jede Wirtschaftseinheit, in der die drei Produktionsfaktoren Boden, Betriebsmittel und menschliche Arbeit zusammengefasst sind und, aufeinander abgestimmt, planmäßig eingesetzt werden, um Güter, wie z.B. Nahrungsmittel, Rohstoffe, Pflanzen, Zuchttiere, zu erzeugen und zu verwerten oder entsprechende land- und forstwirtschaftliche Dienstleistungen bereitzustellen (BFH-Urteil vom 19. September 1984 II R 139/82, BStBl II 1985, 108).
  • BFH, 01.06.1995 - VII R 109/94

    Qualifizierung der Fahrzeuge von Fischzuchtbetrieben und Binnenfischereibetrieben

    Der Zweck des Gesetzes hat in dessen Wortlaut Ausdruck gefunden; als Sonderfahrzeug sollen ausschließlich Fahrzeuge gelten, die sich objektiv nur für den begünstigten Zweck eignen, ohne daß die gewollt enge Begrenzung auf Fahrzeuge zurückgeführt werden dürfte, bei denen eine anderweitige "sinnvoll-praktische" Verwendung ausgeschlossen erscheint (Urteil des Bundesfinanzhofs -- BFH -- vom 17. Oktober 1984 II R 156/81, BFHE 143, 147, 149 ff., BStBl II 1985, 313, unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien; vgl. auch Urteile vom 19. September 1984 II R 139/82, BFHE 142, 181, 183, BStBl II 1985, 108, vom 24. Januar 1973 II R 2/72, BFHE 109, 282 f., BStBl II 1973, 599, und vom 20. März 1974 II R 76/73, BFHE 112, 419 f., BStBl II 1974, 589, alle zur gleichlautenden Vorgängervorschrift in § 2 Nr. 6 Satz 2 KraftStG 1972; siehe ferner Egly/Mößlang, a. a. O., S. 192).
  • FG Sachsen, 17.07.2012 - 3 K 224/11

    Kraftfahrzeugsteuerbefreiung für landwirtschaftlich genutzten selbstfahrenden

    Der BFH begründet dies in ständiger Rechtsprechung mit dem aus den Materialien zum KraftStG herzuleitenden Bestreben des Gesetzgebers, wo irgend möglich nur land- und fortwirtschaftliche Betriebe bzw. - hier, bei Buchstaben b - ihnen dienende Lohndienstleister in den Genuss der Steuerbefreiung kommen zu lassen (vgl. BFH, Urteil vom 19. Dezember 1973 II R 180/72, BStBl. II 1974, 182 (183]; Urteil vom 19. September 1984 II R 139/82, BStBl. II 1985, 108 [109 f.]; Urteil vom 2. Dezember 2003 VII R 26/02, BFH/NV 2004, 739 [740]).
  • BFH, 05.10.1993 - VII R 43/93

    Bestimmung von Gülletransportfahrzeugen als nicht den Sonderfahrzeugen zugehörig

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