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   BFH, 06.03.1985 - I R 119/82   

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https://dejure.org/1985,1256
BFH, 06.03.1985 - I R 119/82 (https://dejure.org/1985,1256)
BFH, Entscheidung vom 06.03.1985 - I R 119/82 (https://dejure.org/1985,1256)
BFH, Entscheidung vom 06. März 1985 - I R 119/82 (https://dejure.org/1985,1256)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    AO § 113; AO 1977 § 191 Abs. 4; BGB § 738 Abs. 1; HGB §§ 128, 138, 157 Abs. 1; KStG 1968 § 15; UmwG 1969 §§ 5, 6 Abs. 1, § 24; UmwStG 1969 § 4 Satz 2, § 24 Abs. 2; FGO § 59; ZPO §§ 59, 62

  • Wolters Kluwer

    Körperschaftsteuerbescheid - GmbH - OHG - Umwandlung - Anwachsung von Anteilen - Steuervergünstigung - Rückwirkender Wegfall - Übernahme - Übertragungsgewinn

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 143, 444
  • BB 1985, 1837
  • BStBl II 1985, 541
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BFH, 10.03.1998 - VIII R 76/96

    Ausscheiden des Kommanditisten aus zweigliedriger KG

    Dies hat zwar zur Folge, daß die Personengesellschaft vollbeendet wird, das bisherige Gesellschaftsvermögen dem übernehmenden Gesellschafter im Wege der Gesamtrechtsnachfolge anwächst und der Gesellschaftsanteil des ausscheidenden Gesellschafters untergeht (entsprechend §§ 142, 161 Abs. 2 HGB, § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB; vgl. dazu Urteile des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 9. Juli 1968 V ZR 80/66, BGHZ 50, 307, und vom 22. September 1993 IV ZR 183/92, NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 1993, 1443; Oberlandesgericht --OLG-- Köln vom 14. Juni 1996 19 U 258/95, NJW-RR 1997, 160, und die herrschende Meinung im Schrifttum, vgl. Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, 3. Aufl., 317, 1300, und Schiefer, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1996, 788, 791, m.w.N.; ebenso BFH-Urteile vom 6. März 1985 I R 119/82, BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541; vom 22. Mai 1990 VIII R 120/86, BFHE 160, 558, BStBl II 1990, 780, und Beschluß in BFH/NV 1997, 838, m.w.N.).
  • BFH, 11.12.2001 - VIII R 23/01

    Wechsel der Unternehmensform - Kapitalgesellschaft - Personengesellschaft -

    Ungeachtet dessen, dass die Vorschrift --abweichend von den Vorgängerregelungen der UmwStG 1969 und 1977 (vgl. aber auch § 26 Abs. 1 UmwStG 1995)-- tatbestandlich auf das (einschränkende) Merkmal des triftigen Grundes (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 19. Dezember 1984 I R 275/81, BFHE 143, 241, BStBl II 1985, 342; Schreiben des Bundesministers der Finanzen --BMF-- vom 15. April 1986 IV B 7 -S 1978- 3/86, BStBl I 1986, 164 Rz. 40; zum UmwStG 1995 s. Widmann/Mayer, a.a.O., Bd. 5, § 18 UmwStG Rz. 223) verzichtet und nicht den rückwirkenden Wegfall der gewerbesteuerlichen Erleichterungen (dazu BFH-Urteil vom 6. März 1985 I R 119/82, BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541) anordnet, sondern den Auflösungs- oder Veräußerungsgewinn selbst der Gewerbesteuer unterwirft (Orth, DB 2001, 1108; Patt, FR 2000, 1115), steht die Regelung zweifelsfrei im Zusammenhang damit, dass einerseits der Gesetzgeber mit dem UmwStG 1995 das Ziel einer möglichst steuerneutralen Umwandlung der Körperschaft (Kapitalgesellschaft) in eine Personengesellschaft verfolgte (BTDrucks 12/6885, S. 14) und hierbei durch das Recht zur Buchwertfortführung (§§ 3, 4) sowie die Freistellung des Übernahmegewinns (§ 18 Abs. 2 i.V.m. § 4 Abs. 4, § 5 Abs. 2) von jeglicher gewerbesteuerlicher Belastung der Umwandlung absah, andererseits jedoch den Grundsatz unberührt ließ, nach dem Gewinne aus Betriebsveräußerung oder -aufgabe zwar bei der Kapitalgesellschaft (vgl. § 2 Abs. 2 Satz 1 GewStG; BFH-Urteil vom 5. September 2001 I R 27/01, BFH/NV 2002, 129), nicht jedoch bei der Personengesellschaft der Gewerbesteuer unterliegen (ständige Rechtsprechung; BFH-Entscheidungen in BFHE 160, 262, BStBl II 1990, 699; vom 2. April 1997 X R 6/95, BFHE 183, 208, BStBl II 1998, 25; zur Veräußerung von Mitunternehmeranteilen vgl. BFH-Urteil vom 27. März 1996 I R 89/95, BFHE 181, 499, BStBl II 1997, 224).
  • BFH, 06.03.1997 - IV R 21/96

    Umwandlung einer GmbH in eine vermögensverwaltende Personengesellschaft

    Fehlt es daran, wird nicht etwa Betriebsvermögen fingiert, sondern der Übertragungsgewinn der Körperschaftsteuer nach § 15 des Körperschaftsteuergesetzes (KStG) 1968 unterworfen (vgl. BFH-Urteil vom 6. März 1985 I R 119/82, BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541).

    Vielmehr ist die spätere Besteuerung der stillen Reserven nur "sichergestellt", wenn objektiv die übernehmende Gesellschaft ein Betriebsvermögen hat (BFH in BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541; Schreiben des Bundesministers der Finanzen -- BMF -- vom 20. Juli 1970, BStBl I 1970, 922, 923; Loos, Umwandlungssteuergesetz 1969, 2. Aufl., Rdnr. 106 b, 112).

    Die Auf klärung des Sachverhalts hätte auch keine unüberwindlichen praktischen Schwierigkeiten gemacht, weil die erforderlichen Vorbereitungshandlungen bei Durchführung der Veranlagungsarbeiten für das Jahr 1972 hätten erfolgt sein müssen, denn maßgeblicher Zeitpunkt für die Voraussetzungen des § 4 Satz 2 UmwStG 1969 war der Moment, in dem der Umwandlungsbeschluß gefaßt worden ist (BFH in BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541).

  • VGH Bayern, 29.11.2004 - 22 CS 04.2701

    Altlast, Personengesellschaft, Gesellschafterhaftung, Haftung für

    Dementsprechend können z.B. alle Arten steuerrechtlicher Zahlungsansprüche auf der Grundlage des § 191 Abs. 4 AO i.V.m. § 128 HGB durch Haftungsbescheide gegenüber OHG-Gesellschaftern geltend gemacht werden (vgl. BFH vom 6.3. 1985, BStBl II 1985, 541; vom 24.2. 1987, BStBl II 1987, 363; zu sonstigen Geldschulden Wochner, BB 1980, 1757 ff.).
  • BFH, 20.06.2000 - VIII R 18/99

    Allmähliche Abwicklung der Bautätigkeit: Betriebsaufgabe?

    Dies war nur der Fall, wenn die Wirtschaftsgüter Betriebsvermögen der Personengesellschaft wurden, weil die Gesellschaft einen Gewerbebetrieb unterhielt (vgl. BFH-Urteil vom 6. März 1985 I R 119/82, BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541; vom 6. März 1997 IV R 21/96, BFH/NV 1997, 762).
  • BFH, 14.03.2000 - IX R 23/96

    Umwandlungsrecht; aus GmbH hervorgegangene nur vermögensverwaltende PersG

    Die Gewerblichkeit kraft Rechtsform strahlt nicht auf die anschließende Tätigkeit der übernehmenden Personengesellschaft aus (BFH-Urteil vom 6. März 1997 IV R 21/96, BFH/NV 1997, 762; s. auch BFH-Urteil vom 6. März 1985 I R 119/82, BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541, unter 2. b).
  • FG Düsseldorf, 29.01.2001 - 7 K 7422/97

    Unterbrechung der Verjährung durch Zahlungsaufforderung gegenüber

    Auch bei Gesamthandsgemeinschaften werden die Verbindlichkeiten der Gesellschaft nicht automatisch zu Verbindlichkeiten der Gesellschafter (vgl. Tipke/Kruse, a.a.O., Vor § 69 Tz. 36, 45; BFH Urteil vom 6.3.1985, I R 119/82, BStBl. II 1985, 541).
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