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   BFH, 18.05.1988 - X R 57/82   

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BFH, 18.05.1988 - X R 57/82 (https://dejure.org/1988,1475)
BFH, Entscheidung vom 18.05.1988 - X R 57/82 (https://dejure.org/1988,1475)
BFH, Entscheidung vom 18. Mai 1988 - X R 57/82 (https://dejure.org/1988,1475)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BFHE 153, 304
  • BB 1988, 1658
  • DB 1988, 2084
  • BStBl II 1988, 713
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BFH, 07.09.2017 - X B 52/17

    Nichtzulassungsbeschwerde - Überraschungsentscheidung - Erlass

    Vielmehr weiche das FG von dem BFH-Urteil vom 28. Juni 1983 VIII R 37/81 (BFHE 139, 8, BStBl II 1984, 2) sowie dem Senatsurteil vom 18. Mai 1988 X R 57/82 (BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713) ab, wenn es im Streitfall grobes Verschulden des Steuerpflichtigen bejahe.
  • BFH, 23.01.2001 - XI R 42/00

    Kein grobes Verschulden bei Irrtum über Gewinnbegriff

    Dies hat der BFH im Zusammenhang mit unvollständigen Angaben des Steuerpflichtigen in der Steuererklärung schon wiederholt entschieden (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 154, 481, BStBl II 1989, 131; vom 21. Juli 1989 III R 303/84, BFHE 157, 488, BStBl II 1989, 960; vom 18. Mai 1988 X R 57/82, BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713, bestätigt in BFHE 172, 397, BStBl II 1994, 346).
  • BFH, 17.06.2004 - IV R 9/02

    Offenbare Unrichtigkeit i.S. von § 129 AO

    Dieser Rechtsprechung liegt, wie den zu § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977 (BFH-Urteil vom 18. Mai 1988 X R 57/82, BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713) und zur Änderungssperre (§ 173 Abs. 2 AO 1977) nach einer durchgeführten Betriebsprüfung (vgl. BFH-Urteil vom 18. August 1988 V R 194/83, BFHE 154, 274, BStBl II 1988, 932) ergangenen Entscheidungen, der Rechtsgedanke zugrunde, dass in einem solchen Fall der Grundsatz der Rechtssicherheit Vorrang vor der materiellen Richtigkeit des Steuerbescheids hat.
  • BFH, 21.07.1989 - III R 303/84

    1. Änderung wegen neuer Tatsachen bei nachträglicher Stellung eines nicht

    Grobe Fahrlässigkeit ist anzunehmen, wenn der Steuerpflichtige die ihm nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Verhältnissen zumutbare Sorgfalt in ungewöhnlichem Maße und in nicht entschuldbarer Weise verletzt (BFH-Urteile vom 3. Februar 1983 IV R 153/80, BFHE 137, 547, BStBl II 1983, 324, und vom 18. Mai 1988 X R 57/82, BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713, mit weiteren Hinweisen).

    Die hierzu getroffenen Feststellungen des FG dürfen mangels durchgreifender Verfahrensrügen nur darauf überprüft werden, ob der Rechtsbegriff des groben Verschuldens richtig erkannt worden ist und ob die Würdigung der Umstände hinsichtlich des individuellen Verschuldens den Denkgesetzen und Erfahrungssätzen entspricht (Urteil in BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713).

  • BFH, 13.10.2009 - X B 205/08

    Fehlerhaftes Nichtausfüllen einer Zeile im Steuererklärungsvordruck als grobes

    Schließlich rügen die Kläger eine Abweichung von dem BFH-Urteil vom 18. Mai 1988 X R 57/82 (BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713), mit dem der BFH grobes Verschulden verneint habe, wenn der Steuerpflichtige sich --wenn auch vergeblich-- ernsthaft bemüht hat, eine Steuerrechtsfrage zu klären.

    Das steht im Einklang mit den Urteilen des BFH vom 19. Dezember 2006 VI R 59/02 (BFH/NV 2007, 866) und vom 20. November 2008 III R 107/06 (BFH/NV 2009, 545) und widerspricht nicht dem Urteil in BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713.

  • BFH, 13.09.1990 - V R 110/85

    Änderung der USt-Festsetzung - Unberücksichtigter Vorsteuerbetrag - Neue

    Es ist, wie seine Erwägungen erkennen lassen, davon ausgegangen, daß unter grobem Verschulden Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu verstehen sind, daß grobe Fahrlässigkeit vorliegt, wenn die nach den persönlichen Fähigkeiten und Verhältnissen zuzumutende Sorgfalt in ungewöhnlichem Maße und in nicht entschuldbarer Weise verletzt wird (vgl. BFH-Urteile vom 18. Mai 1988 X R 57/82, unter 2 a, BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713 und vom 21. Mai 1987 V R 88/79, BFH/NV 1988, 273, unter 3.), sowie daß der Steuerpflichtige grobes Verschulden seines steuerlichen Beraters bei der Anfertigung der Steuererklärung in gleicher Weise zu vertreten hat wie das Verschulden eines Bevollmächtigten (vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 1988, 273) und inwieweit ihm ein zu Fehlern führendes Verhalten einer vom Steuerberater herangezogenen Mitarbeiterin letztlich angelastet werden kann (vgl. BFH-Urteile vom 3. Februar 1983 IV R 153/80, unter 3.b, BFHE 137, 547, BStBl II 1983, 324; in BFH/NV 1988, 342; vom 26. August 1987 I R 144/86, unter II b, BFHE 151, 299, BStBl II 1988, 109).
  • BFH, 17.04.2014 - III B 146/13

    Keine Divergenz nach Aufhebung der vorgeblichen Divergenzentscheidung durch den

    Soweit die Klägerin vorträgt aus den BFH-Urteilen vom 23. Januar 2001 XI R 42/00 (BFHE 194, 9, BStBl II 2001, 379), vom 10. August 1988 IX R 219/84 (BFHE 154, 481, BStBl II 1989, 131), vom 18. Mai 1988 X R 57/82 (BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713), vom 19. Dezember 2006 VI R 59/02 (BFH/NV 2007, 866), vom 23. Februar 2000 VIII R 80/98 (BFH/NV 2000, 978), dem Senatsurteil vom 1. Oktober 1993 III R 58/92 (BFHE 172, 397, BStBl II 1994, 346) und dem BFH-Beschluss vom 31. Januar 2005 VIII B 18/02 (BFH/NV 2005, 1212) ergebe sich, dass eine infolge Unkenntnis des Steuerrechts unterbliebene Erklärung nicht den Vorwurf des groben Verschuldens begründe, hat sie es jedenfalls versäumt, diesem Rechtssatz einen hiervon abweichenden Rechtssatz aus der angegriffenen Entscheidung gegenüberzustellen.
  • FG Baden-Württemberg, 05.01.2021 - 10 K 1662/20
    Grob fahrlässiges Handeln liegt insbesondere vor, wenn ein Steuerpflichtiger eine in einem Steuererklärungsformular ausdrücklich gestellte, auf einen bestimmten Vorgang bezogene Frage schlecht und unvollständig (BFH-Urteile vom 30. Oktober 1986 III R 163/82, BStBl II 1987, 161; vom 18. Mai 1988 X R 57/82, BStBl II 1988, 713; vom 12. Mai 1989 III R 200/85, BStBl II 1989, 920; vom 21. Juli 1989 III R 303/84, BStBl II 1989, 960) oder falsch (FG Baden-Württemberg, Urteil vom 4. Juli 1986 IX 231/82, EFG 1987, 158) beantwortet (vgl. Loose in: Tipke/Kruse, AO/FGO, 159. Lieferung 01.2020, § 173 AO, Rn. 76a, m.w.N.).
  • BFH, 30.01.1997 - III B 99/95

    Erforderliche Sorgfaltspflichten bei der Ausfüllung einer Steuererklärung

    Nach der Rechtsprechung des BFH handelt i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 der Abgabenordnung (AO 1977) grob schuldhaft der Steuerpflichtige, der die bei der Abgabe einer Steuererklärung erforderliche und ihm persönlich zuzumutende Sorgfalt in ungewöhnlichem Maße und in nicht entschuldbarer Weise verletzt (BFH-Urteile vom 3. Februar 1983 IV R 153/80, BFHE 137, 547, BStBl II 1983, 324, und vom 18. Mai 1988 X R 57/82, BFHE 153, 304, BStBl II 1988, 713).
  • FG München, 19.01.2004 - 13 K 2294/00

    Grobe Fahrlässigkeit i.S. des § 173 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO; Einkommensteuer 1994,

    Der Steuerpflichtige handelt grob fahrlässig, wenn er die von seinem Berater ausgefüllten Erklärungsvordrucke blindlings unterschreibt (vgl. Tipke/Kruse, § 173 AO Rz. 81 m.w.H.), ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, die Ihm selbst zugänglichen tatsächlichen Angaben zu prüfen, obwohl er - wie im Streitfall die Kl - die Prüfung aufgrund eigener Sachkenntnis ohne weiteres hätte durchführen können (vgl. BFH-Urteile vom 28.6.1983 VIII R 37/81, BStBl II 1984, 2 und 18.5.1988 X R 57/82, BStBl II 1988, 713).
  • FG Hamburg, 31.10.1997 - II 116/97

    Anspruch auf Aufhebung bestandskräftiger Kirchensteuerfestsetzungen; Einreichung

  • FG Sachsen, 27.05.2004 - 5 K 8/02

    Statthafte Klageart bei Begehren der Änderung eines bestandskräftigen Bescheids;

  • FG Hamburg, 07.03.2002 - II 472/00

    Änderung von einheitlichen/gesonderten Feststellungen von Einkünften aus

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 22.04.1998 - 1 K 448/97

    Pflicht zur Aufhebung/Änderung eines Steuerbescheids; Vorliegen eines groben

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