Rechtsprechung
   BFH, 23.11.1988 - I R 180/85   

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https://dejure.org/1988,1168
BFH, 23.11.1988 - I R 180/85 (https://dejure.org/1988,1168)
BFH, Entscheidung vom 23.11.1988 - I R 180/85 (https://dejure.org/1988,1168)
BFH, Entscheidung vom 23. November 1988 - I R 180/85 (https://dejure.org/1988,1168)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    KStG 1977 § 8 Abs. 1, § 10 Nr. 2; EStG § 4 Abs. 4; AO 1977 § 1 Abs. 3, § 234, § 239 Abs. 1 Satz 1

  • Wolters Kluwer

    Betriebsausgaben - Stundungszinsen - Kapitalgesellschaft - Körperschaftsteuerschuld - Stundung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    §§ 8, 10 KStG; § 4 EStG
    Körperschaftsteuer; Stundungszinsen als abzugsfähige Betriebsausgaben

Papierfundstellen

  • BFHE 154, 552
  • BB 1989, 130
  • DB 1989, 253
  • BStBl II 1989, 116
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BFH, 15.02.2012 - I B 97/11

    Abziehbarkeit von Nachzahlungszinsen und Steuerpflicht von Erstattungszinsen bei

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) erhöhen die sich aus der erstmaligen oder einer geänderten Festsetzung der Körperschaftsteuer nach § 233a AO ergebenden Zinsansprüche der Kapitalgesellschaft (sog. Erstattungszinsen) ihr zu versteuerndes Einkommen (BFH-Urteile vom 6. Oktober 2009 I R 39/09, BFH/NV 2010, 470; vom 23. November 1988 I R 180/85, BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116; vom 25. April 1990 I R 70/88, BFHE 161, 353, BStBl II 1990, 1086).
  • BFH, 05.10.2004 - VII R 76/03

    Haftung bei Organschaft: keine Haftung der Organgesellschaft für Zinsen)

    Aus diesen Umständen hat der BFH die Schlussfolgerung gezogen, dass die Verweisung in § 239 Abs. 1 Satz 1 AO 1977 nur für solche Vorschriften gilt, die die Festsetzung von Steuern regeln (BFH-Urteil vom 23. November 1988 I R 180/85, BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116, mit Hinweisen auf Tipke/Kruse, a.a.O., § 239 AO 1977 Anm. 1, und Klein/Orlopp, a.a.O., 3. Aufl., § 239 Anm. 2).

    Denn träfe es zu, dass sich die Haftungstatbestände über die Verweisung in § 239 Abs. 1 Satz 1 AO 1977 auch auf Zinsen erstreckten, hätte es der differenzierten Ausgestaltung der Haftungsvorschriften --insbesondere von § 71 AO 1977-- nicht bedurft (vgl. auch BFH-Entscheidung in BFHE 154, 552, 554, BStBl II 1989, 116).

  • BFH, 24.10.2018 - I R 78/16

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei Rückstellung für drohende

    Dazu zählt u.a. die Körperschaftsteuer (Senatsurteil vom 23. November 1988 I R 180/85, BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116).

    c) Nur dieses Verständnis entspricht der Rechtsprechung des Senats, nach der der Begriff der Steuer in § 10 Nr. 2 Halbsatz 1 KStG in strikter Anlehnung an die Begriffsbildung der AO eng auszulegen ist (vgl. Senatsurteil in BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116, zu Stundungszinsen).

  • FG Münster, 04.08.2016 - 9 K 3999/13

    Körperschaftsteuerliche Nichtabziehbarkeit von Haftungsschulden aufgrund der

    Dazu zählt u.a. die Körperschaftsteuer (BFH-Urteil vom 23.11.1988 I R 180/85, BStBl II 1989, 116).

    So hat der BFH zur Rechtslage vor Einfügung des 2. Halbsatzes in § 10 Nr. 2 KStG durch Urteil vom 23.11.1988 I R 180/85 (BStBl II 1989, 116) entschieden, dass der enge Zusammenhang zwischen Steuern und Zinsen es nicht rechtfertige, die Zinsen auch unter das Abzugsverbot des § 10 Nr. 2 KStG zu fassen.

    So hat der BFH es beispielsweise abgelehnt, auf Schadensersatzleistungen eines Steuerberaters, die durch eine zu hohe Körperschaftsteuerfestsetzung infolge unzutreffender Beratung ausgelöst wurden, den Rechtsgedanken des § 10 Nr. 2 KStG anzuwenden, weil der Schadensersatzanspruch auf dem abgeschlossenen Beratungsvertrag beruhe und damit nicht vergleichbar sei mit einer Erstattung von Körperschaftsteuer (BFH-Urteil vom 23.11.1988 I R 180/85, BStBl II 1989, 116; BFH-Beschluss vom 20.11.2007 I R 54/05, BFH/NV 2008, 617).

  • BFH, 28.11.1991 - IV R 122/90

    Zinsen für gestundete Einkommensteuer sind keine Betriebsausgaben

    Zinsen für die gestundete Einkommensteuer einer natürlichen Person können nicht als Betriebsausgaben berücksichtigt werden; sie unterliegen dem Abzugsverbot des § 12 Nr. 3 EStG (Abgrenzung zu BFH-Urteil vom 23. November 1988 I R 180/85, BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116).

    Auch wenn die Einkommensteuern einer natürlichen Person eine einkommensteuerrechtlich relevante Erwerbssphäre voraussetzen (vgl. Anm. LS zu dem BFH-Urteil vom 23. November 1988 I R 180/85 in Deutsches Steuerrecht - DStR - 1989, 75, 76), ist doch für die wertende Beurteilung ihres maßgeblichen Bestimmungsgrundes und ihres tatsächlichen Verwendungszweckes eindeutig, daß sie als die persönliche Steuer einer natürlichen Person nicht der Erwerbssphäre, sondern der Privatsphäre zuzuordnen ist.

    Aus dem BFH-Urteil vom 23. November 1988 I R 180/85 (BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116) läßt sich für den Streitfall nichts anderes herleiten (vgl. auch das BFH-Urteil vom 16. Mai 1990 I R 80/87, BFHE 160, 551, BStBl II 1990, 920, in dem offenbleibt, ob die Steuern vom Einkommen einer inländischen Kapitalgesellschaft Betriebsausgaben sind).

  • BFH, 04.12.1991 - I R 26/91

    Schadensersatzforderungen einer GmbH gegen einen Berater wegen Körperschaftsteuer

    Der Senat kann für den Streitfall offenlassen, ob bei einer Kapitalgesellschaft auf Grund des § 8 Abs. 2 KStG 1977 alle Geschäftsvorfälle als Einkünfte aus Gewerbebetrieb behandelt werden müssen (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 23. November 1988 I R 180/85, BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116; vom 25. November 1987 I R 126/85, BFHE 151, 554, BStBl II 1988, 220, und vom 4. Februar 1987 I R 58/86, BFHE 149, 109, BStBl II 1988, 215).

    1.2 Die Entscheidung des Senats liegt auf der Linie des BFH-Urteils in BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116, das zur Rechtslage vor Änderung des § 10 Nr. 2 KStG 1977 durch das Steuerreformgesetz 1990 vom 25. Juli 1988 (BGBl I 1988, 1093 = BStBl I 1988, 224) erging und Stundungszinsen, die eine Kapitalgesellschaft wegen der Stundung einer Körperschaftsteuerschuld entrichten mußte, als abzugsfähige Betriebsausgaben ansah.

  • BFH, 14.09.1994 - I R 78/94

    Erbersatzsteuer als Personensteuer i.S. von § 10 Nr. 2 KStG

    Die vom FG vertretene Auffassung, daß die nach § 24 ErbStG erhobene Erbersatzsteuer sowohl Personensteuer i. S. des § 10 Nr. 2 KStG als auch abziehbarer Stundungszinsaufwand sei und daß die Abziehbarkeit als Stundungszinsaufwand die Anwendung des § 10 Nr. 2 KStG verdränge, steht weder mit dem Wortlaut der Vorschrift noch mit dem Urteil des erkennenden Senats vom 23. November 1988 I R 180/85 (BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116) in Einklang.

    Entsprechend hat auch der erkennende Senat in seinem Urteil in BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116 darauf abgestellt, daß Stundungszinsen i. S. des § 234 der Abgabenordnung (AO 1977) keine Personensteuern i. S. des § 10 Nr. 2 KStG, sondern steuerliche Nebenleistungen i. S. des § 1 Abs. 3 AO 1977 sind.

  • FG Münster, 17.03.2009 - 9 K 2905/08

    Verfassungsmäßigkeit des in § 10 Nr. 2 des Körperschaftsteuergesetzes (KStG)

    Diese Auffassung hat er mit dem Urteil vom 23. November 1988 I R 180/85 (BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116, betr. Stundungszinsen) - zwar nicht formell, wohl aber der Sache nach - aufgegeben und ausgeführt, eine entsprechende Anwendung des für Personensteuern geltenden Abzugsverbots auf steuerliche Nebenleistungen hätte im Gesetz ausdrücklich angeordnet werden müssen.

    Dass auch der BFH dazu neigt, das Abzugsverbot für steuerliche Nebenleistungen in verfassungsrechtlicher Hinsicht ebenso zu beurteilen wie das Abzugsverbot für die Steuern als solche, zeigt die Formulierung im Urteil vom 23. November 1988 I R 180/85 (BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116, unter II.5.), eine entsprechende Anwendung des für Personensteuern geltenden Abzugsverbots auf steuerliche Nebenleistungen hätte im Gesetz ausdrücklich angeordnet werden müssen.

  • FG Münster, 29.09.1995 - 9 K 2834/92

    Beurteilung von Lohnzahlungen an die Ehefrau eines Gesellschafters als verdeckte

    Das BFH-Urteil vom 23.11.1988 (BStBl. II 1989, 116) habe Stundungszinsen betroffen, die Behandlung von Verspätungszuschlägen und anderen Nebenleistungen jedoch ausdrücklich offengelassen.

    Das BFH-Urteil vom 23.11.1988 ( I R 180/85 , BStBl. II 1989, 116) erlaubt - entgegen der Ansicht der Kl. - eine andere Beurteilung nicht.

  • BFH, 16.05.1990 - I R 80/87

    1. Verbot des Abzugs ausländischer Quellensteuer als Betriebsausgaben nach § 10

    Der Senat kann unentschieden lassen, ob deshalb sämtliche Aufwendungen der Klägerin - insbesondere auch ihre Steuerzahlungen vom Einkommen - dem Grunde nach Betriebsausgaben sind (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 23. November 1988 I R 180/85, BFHE 154, 552, BStBl II 1989, 116).
  • BFH, 07.12.1994 - I R 7/94

    Hinterziehungszinsen unterliegen auch für vor dem 1. Januar 1990 beginnende

  • BFH, 22.01.1992 - X R 155/90

    Abzugsfähigkeit von Aussetzungszinsen zur Einkommensteuer

  • BFH, 25.04.1990 - I R 70/88

    Inländische Gewinnermittlung - Ausländische Steuern - Übernahme der Quellensteuer

  • FG Niedersachsen, 04.03.2003 - 11 K 262/02

    Keine Haftung nach § 73 AO für steuerliche Nebenleistungen

  • FG Münster, 01.12.1997 - 9 K 1497/94

    Anspruch auf Bildung einer Rückstellung für Aussetzungszinsen ; Steuerlicher

  • BFH, 09.02.1993 - VIII R 83/91

    Abzugsfähigkeit von Steuerhinterziehungszinsen als Werbungskosten - Tilgung von

  • FG Niedersachsen, 02.08.1990 - VI 155/87
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