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   BFH, 24.01.1989 - VII R 79/88   

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https://dejure.org/1989,1594
BFH, 24.01.1989 - VII R 79/88 (https://dejure.org/1989,1594)
BFH, Entscheidung vom 24.01.1989 - VII R 79/88 (https://dejure.org/1989,1594)
BFH, Entscheidung vom 24. Januar 1989 - VII R 79/88 (https://dejure.org/1989,1594)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    StBerG § 36 Abs. 1 Nr. 1; DVStB § 7

  • Wolters Kluwer

    Steuerberaterprüfung - Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens - Beschäftigung bei der Oberfinanzdirektion - Steuerabteilung - Justitiar - Referent

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 36 StBerG
    Steuerberatung; Zulassung zur Steuerberaterprüfung

Papierfundstellen

  • BFHE 156, 328
  • BB 1989, 488
  • DB 1989, 612
  • BStBl II 1989, 337
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 07.03.1995 - VII R 84/94

    Die Verschärfung der berufspraktischen Zulassungsvoraussetzung gilt auch für

    Der Begriff der Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens war von der Rechtsprechung weit ausgelegt worden und bezog auch Randgebiete des Steuerrechts sowie Tätigkeiten ein, die nur mittelbar das Steuerrecht betreffen (z. B. Senat, Urteil vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).

    Angesichts dieses eindeutigen Zwecks, der auch im Wortlaut des Gesetzes zum Ausdruck kommt, ist es ohne Bedeutung, daß in der amtlichen Begründung (a. a. O.) nur auf das Senatsurteil in BFHE 156, 328, nicht auch auf dasjenige in BFHE 159, 386 Bezug genommen, in ihm also nicht unterstrichen wird, daß auch von den in der zuletzt genannten Entscheidung entwickelten Grundsätzen abgewichen werden soll.

  • BFH, 25.10.1994 - VII R 14/94

    Tätigkeiten auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft oder als Buchhalter reichen für

    Eine hauptberufliche praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens i. S. des § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG a. F. ist mithin auch dann anerkannt worden, wenn das hauptberufliche Aufgabengebiet des Bewerbers zwar außerhalb des Steuerrechts lag, jedoch mit diesem zusammenhing und daher regelmäßig auch die Befassung mit Steuerfragen erforderte (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27; Senatsurteile vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337; vom 28. November 1989 VII R 48/89, BFHE 159, 386, BStBl II 1990, 399, und in BFH/NV 1993, 440).
  • BFH, 28.11.1989 - VII R 48/89

    Zulassung eines Rechtsanwalts zur Steuerberaterprüfung nach dreijähriger

    In Anwendung der vorstehenden Rechtsgrundsätze hat der Senat z.B. die folgenden Berufstätigkeiten von Bewerbern als hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt: Buchhalter in der Finanzkasse (Urteil vom 9. Februar 1965 VII 184/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1966, 89), Buchhalter bei einer Bank (Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569), Verbandsprüfer im Genossenschaftswesen (Urteil vom 12. November 1974 VII R 112/73, BFHE 114, 310, BStBl II 1975, 313), Korrektur und Überarbeitung von Klausuren bei einem Repetitor für Steuerrecht (BFHE 124, 474, BStBl II 1978, 393), Tätigkeit eines Diplomkaufmanns im Rechnungswesen einer GmbH (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27), zuletzt: Tätigkeit als Justitiar und Referent in der Steuerabteilung einer Oberfinanzdirektion - OFD - (Urteil vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).

    In seinem Urteil in BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337 hat der Senat auch die eigenverantwortliche Bearbeitung von Arbeitsgerichts- und Verwaltungsprozeßsachen durch einen Juristen im wesentlichen als eine Tätigkeit angesehen, die mit den prüfungsrelevanten Randgebieten des Steuerrechts im Zusammenhang steht.

    Die einheitliche Tätigkeit des Klägers als Rechtsanwalt kann nicht - wie das FG meint - in einen innerhalb und einen außerhalb des Gebiets des Steuerwesens liegenden Bereich aufgegliedert und dann nach der zeitlich überwiegenden Beanspruchung beurteilt werden (vgl. BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).

  • BFH, 21.07.1992 - VII R 28/91

    Voraussetzungen der Zulassung zur Steuerberaterprüfung - Selbständige

    In Anwendung der vorstehenden Rechtsgrundsätze hat der Senat z.B. die folgenden Berufstätigkeiten von Bewerbern als hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt: Buchhalter in der Finanzkasse (Urteil vom 9. Februar 1965 VII 184/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1966, 89), Buchhalter in einer Bank (Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569), Verbandsprüfer im Genossenschaftswesen (Urteil vom 12. November 1974 VII R 112/73, BFHE 114, 310, BStBl II 1975, 313), Korrektur und Überarbeitung von Klausuren bei einem Repetitor für Steuerrecht (BFHE 124, 474, BStBl II 1978, 393), Tätigkeit eines Diplom-Kaufmanns im Rechnungswesen einer GmbH (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27), Justitiar und Referent in der Steuerabteilung einer Oberfinanzdirektion (Urteil vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337), zuletzt: die Berufstätigkeit als Rechtsanwalt (Urteil vom 28. November 1989 VII R 48/89, BFHE 159, 386, BStBl II 1990, 399).

    Die einheitliche Tätigkeit des Klägers als Unternehmensberater kann nicht in einen innerhalb und in einen außerhalb des Gebiets des Steuerwesens liegenden Bereich aufgegliedert und dann nach der zeitlich überwiegenden Beanspruchung beurteilt werden (vgl. BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).

    Die hier streitige Zulassungsvoraussetzung ist auch dann erfüllt, wenn das hauptberufliche Aufgabengebiet des Bewerbers zwar - wie im Streitfall - außerhalb des Steuerrechts liegt, mit diesem jedoch zusammenhängt und daher regelmäßig auch die Befassung mit Steuerfragen erfordert (Senat in BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27, 30, und BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).

  • BFH, 28.08.1990 - VII R 25/89

    Wissenschaftliches Hochschulstudium - Wirtschaftswissenschaftliche Fachrichtung -

    Eine einheitliche Tätigkeit ist dabei nicht in eine innerhalb und eine außerhalb des Steuerwesens liegende Tätigkeit aufzuspalten, um nach der zeitlich überwiegenden Beanspruchung beurteilt zu werden (Urteil des Senats vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).
  • FG Berlin, 04.03.2002 - 6 B 6333/01

    Mindestbesteuerung nach § 2 Abs. 3 EStG verfassungswidrig?

    Insbesondere können finanz-, wirtschafts-, sozialpolitische-, steuertechnische (BVerfG, Beschluss vom 9. Juli 1969, 2 BvL 20/65, BVerfGE 26, 302, 310; BVerfG, Beschluss vom 13. März 1979, 2 BvR 72/76, BVerfGE 50, 386, 391 f; BVerfG, Urteil vom 10. Februar 1987, 1 BvL 18/81 und 20/82, BVerfGE 74, 182, 200; BFH, Urteil vom 7. April 1992, VII R 79/88, BFHE 168, 111, 113) sowie Erwägungen zur Lenkung (BVerfG, Beschluss vom 11. Februar 1992, 1 BvL 29/87, BVerfGE 85, 238; BFH, Urteil vom 17. Oktober 1990, I R 182/87, BFHE 162, 307, 313) der Steuerpflichtigen in die Gesetzgebung mit einfließen.
  • BFH, 17.01.1995 - VII R 47/94

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung

    Eine hauptberufliche praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens i. S. des § 36 StBerG a. F. ist mithin auch dann anerkannt worden, wenn das hauptberufliche Aufgabengebiet des Bewerbers zwar außerhalb des Steuerrechts lag, jedoch mit diesem zusammenhing und daher regelmäßig auch die Befassung mit Steuerfragen erforderte (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27; Senatsurteile vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337; vom 28. November 1989 VII R 48/89, BFHE 159, 386, BStBl II 1990, 399, und in BFH/NV 1993, 440).
  • FG Thüringen, 12.04.2000 - III 1325/97

    Rücknahme der vorläufigen Bestellung eines Steuerberaters

    Da der Begriff "Steuerwesen" auch nach der Rechtsprechung des BFH (BFH-Urteil vom 24. Januar 1989 VII R 79/89, BStBl II 1989, 337 ) ebenso Randgebiete des Steuerrechts umfasse, also auch Tätigkeiten erfasse, die nur mittelbar das Steuerrecht beträfen, ergebe sich aus dem beruflichen Werdegang des Klägers vor 1979, daß der Kläger auch unabhängig von seiner Lehre zum Steuerfachgehilfen zum Zeitpunkt der Antragstellung und der Zulassung zum Helfer in Steuersachen tatsächlich über eine weit mehr als zehnjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet des Steuerrechts verfügt habe.
  • BFH, 29.09.1992 - VII R 76/90

    Gerichtliche Überprüfung einer Prüfungsentscheidungen hinsichtlich einer

    Der Kläger und Revisionskläger (Kläger) nahm an der Steuerberaterprüfung ... teil, nachdem der erkennende Senat die Auskunft des Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzministerium) und die Entscheidung der Vorinstanz aufgehoben und das Finanzministerium verpflichtet hatte, dem Kläger die begehrte Auskunft gemäß § 7 der Verordnung zur Durchführung der Vorschriften über Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften (DVStB) zu erteilen, daß er die in § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) geforderten Vorbildungsvoraussetzungen für eine Zulassung zur Steuerberaterprüfung erfüllt (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).
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