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Rechtsprechung
   BFH, 07.02.1990 - I R 145/87   

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https://dejure.org/1990,724
BFH, 07.02.1990 - I R 145/87 (https://dejure.org/1990,724)
BFH, Entscheidung vom 07.02.1990 - I R 145/87 (https://dejure.org/1990,724)
BFH, Entscheidung vom 07. Februar 1990 - I R 145/87 (https://dejure.org/1990,724)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 164 AO; § 110 FGO
    Abgabenordnung; Bindung des Finanzamts an gerichtliche Entscheidung

Papierfundstellen

  • BFHE 161, 387
  • NVwZ 1991, 512
  • BB 1990, 2180
  • BB 1991, 196
  • DB 1990, 2355
  • DB 1990, 2356
  • BStBl II 1990, 1032
 
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Wird zitiert von ... (33)

  • BFH, 27.10.2015 - VIII R 47/12

    Tilgung der Kaufpreisverpflichtung eines Neugesellschafters aus künftigen

    Maßgeblich ist, ob die gerichtliche Entscheidung denselben Streitgegenstand wie die gemäß § 174 Abs. 4 AO begehrte Änderung betrifft (s. zum Ganzen BFH-Urteile vom 7. Februar 1990 I R 145/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032, unter II.1.a der Gründe; vom 26. November 1998 IV R 66/97, BFH/NV 1999, 788, unter II.1.b der Gründe, und vom 19. Dezember 2006 VI R 63/02, BFH/NV 2007, 924, unter II.2.a der Gründe; vom 14. Januar 2010 IV R 55/07, BFH/NV 2010, 1075; vom 12. Januar 2012 IV R 3/11, BFH/NV 2012, 779).
  • BGH, 12.05.2011 - III ZR 59/10

    Qualifizierter Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht wegen Versagung des

    Einschränkungen in der Änderungsbefugnis bei einem Vorbehalt der Nachprüfung ergeben sich indes, wenn die Rechtskraft einer gerichtlichen Entscheidung über den Ausgangsbescheid entgegensteht (vgl. BFHE 161, 387, 388 f).
  • BFH, 03.09.2009 - IV R 17/07

    Beiladung einer Personengesellschaft in Insolvenz/Konkurs zum Klageverfahren

    Ausgeschlossen ist damit zugleich, dem Einspruchsbescheid eine der Rechtskraft eines gerichtlichen Urteils (s. dazu § 110 FGO; BFH-Urteil vom 7. Februar 1990 I R 145/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032) vergleichbare Bindungswirkung zuzumessen (BFH-Urteil vom 11. Dezember 1996 X R 228/93, BFH/NV 1997, 407; Seer in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 164 AO Rz 37, 46; Loose in Tipke/Kruse, a. a. O., § 172 AO Rz 46).
  • BFH, 11.12.2001 - VIII R 23/01

    Wechsel der Unternehmensform - Kapitalgesellschaft - Personengesellschaft -

    Da jedoch weder die Erledigungserklärungen noch der Kostenbeschluss gemäß § 138 FGO mit Rücksicht auf die Hauptsache materielle Rechtskraft i.S. von § 110 FGO entfalten (Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 138 FGO Tz. 32; Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 28. Mai 1991 IX ZR 181/90, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1991, 2280; Lange, Steuer und Wirtschaft --StuW-- 1996, 137, 141; zur materiellen Rechtskraft bei gerichtlichen Entscheidungen vgl. BFH-Urteil vom 7. Februar 1990 I R 145/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032: betr. § 164 der Abgabenordnung --AO 1977--) und beide Messbescheide (vom 22. Juli 1999) unter dem Vorbehalt der Nachprüfung standen (vgl. betr. den Vorauszahlungsbescheid 1998 auch §§ 184 Abs. 1 Satz 3, 164 Abs. 1 Satz 2 AO 1977), war das FA nicht gehindert, die mit der Sprungklage 2 angefochtenen Änderungsbescheide vom 16. und 20. September 1999 (sowie vom 14. April 2000) zu erlassen und die streitigen Einbringungs- und Veräußerungsgewinne anzusetzen.
  • BFH, 24.01.2001 - I R 100/99

    Einkommensteuerpflicht - Hongkong - Wohnsitz - Ausland

    Im vorliegenden Verfahren erübrigt sich eine nähere Prüfung dieses Punktes zudem deshalb, weil der angefochtene Bescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung steht (§ 164 Abs. 1 Satz 2 AO 1977) und deshalb gemäß § 164 Abs. 2 Satz 1 AO 1977 jederzeit geändert werden kann (vgl. hierzu BFH-Urteile vom 12. Februar 1985 IX R 114/83, BFHE 143, 431, BStBl II 1985, 690; vom 7. Februar 1990 I R 145/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032, 1033 f.; Trzaskalik in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 10. Aufl., § 164 AO Rz. 46, m.w.N.).
  • BFH, 26.11.1998 - IV R 66/97

    Rechtskraftwirkung eines Urteils; Drittaufwand

    Dieser Vorrang der Rechtskraft gegenüber den Änderungsvorschriften (vgl. BFH-Urteil vom 7. Februar 1990 I R 145/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032; Tipke in Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 16. Aufl., § 110 FGO Tz. 14) bedeutet, daß nicht nur eine Änderung, sondern auch eine Rechtsfehlerberichtigung anläßlich einer Änderung nach § 177 AO 1977 ausgeschlossen ist, falls sich dadurch ein Widerspruch zur rechtlichen Beurteilung des Gerichts im rechtskräftigen Urteil ergeben würde (ebenso bereits zur Rechtslage vor Inkrafttreten der AO 1977: Fichtelmann, Deutsches Steuerrecht 1975, 390, 399).

    Das Gericht ist allerdings bei seiner Entscheidung nicht auf die Überprüfung der rechtlichen Begründung des Klägers beschränkt, sondern hat über dessen Rechtsbehauptung im Rahmen des Entscheidungsgegenstandes nach allen rechtlichen Gesichtspunkten jedenfalls insoweit zu entscheiden, als der Sachverhalt hierzu Anlaß gibt (BFH-Urteile vom 9. Mai 1984 II R 108/83, BFHE 141, 118, BStBl II 1984, 593; vom 21. November 1989 VII R 3/88, BFH/NV 1990, 650, und in BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032).

  • FG Köln, 24.08.2005 - 14 K 6187/04

    Besteuerung privater Grundstücksveräußerungsgeschäfte i.d.F. des StEntlG

    Nach der rechtskräftigen Aufhebung der Feststellung eines privaten Veräußerungsgewinns im Feststellungsbescheid 1999 der E GbR kommt nur noch eine Erfassung des privaten Veräußerungsgewinns in der Einkommensteuerveranlagung der Gesellschafter der E GbR in Betracht, hier der Einkommensteuerveranlagung des Klägers (BFH-Urteile vom 19.06.2001 X R 48/96, BFH/NV 2002, 153; vom 26.11.1998 IV R 66/97, BFH/NV 1999, 788; vom 09.05.1984 II R 3/88, BFH/NV 1990, 650 und vom 07.02.1990 I R 145/87, BStBl II 1990, 1032).
  • BFH, 12.01.2012 - IV R 3/11

    Rechtskraftdurchbrechung aufgrund widerstreitender rechtskräftiger Urteile

    Zu deren Auslegung sind erforderlichenfalls Tatbestand und Entscheidungsgründe heranzuziehen, ohne dass die Begründung eines Urteils als solche bzw. die Urteilselemente rechtskraftfähig wären (BFH-Urteile vom 7. Februar 1990 I R 145/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032, unter II.1.a der Gründe; vom 26. November 1998 IV R 66/97, BFH/NV 1999, 788, unter II.1.b der Gründe, und vom 19. Dezember 2006 VI R 63/02, BFH/NV 2007, 924, unter II.2.a der Gründe).
  • BFH, 27.08.2014 - XI B 32/14

    Rechtskraftwirkung klageabweisender Urteile bei behaupteter Verkennung des

    (2) Zwar erwächst nur der Tenor der gerichtlichen Entscheidung in Rechtskraft und erzeugt eine Bindungswirkung, die Entscheidungsgründe geben aber Aufschluss darüber, wie weit die materielle Rechtskraft reicht (vgl. dazu BFH-Urteile vom 7. Februar 1990 I R 145/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032; vom 27. Februar 1997 IV R 38/96, BFH/NV 1997, 388; vom 17. Dezember 1998 IV R 47/97, BFHE 187, 409, BStBl II 1999, 303; BFH-Beschlüsse vom 26. November 1990 X B 54-59/90, BFH/NV 1991, 547; vom 20. September 2007 XI B 192/06, BFH/NV 2008, 85; vom 9. Februar 2012 IV B 30/11, BFH/NV 2012, 965).
  • BFH, 24.10.2006 - I B 41/06

    NZB: grundsätzliche Bedeutung, Vorbehalt der Nachprüfung

    Nach der Senatsentscheidung vom 7. Februar 1990 I R 145/87 (BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032) steht die Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung einer Änderung eines Bescheides, der unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen ist, entgegen, solange kein neuer Sachverhalt festgestellt wird.

    Die Grundsätze im Senatsurteil in BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032 werden in der Literatur für zutreffend gehalten (Brandt in Beermann/Gosch, FGO § 110 Rz. 160; Lange in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 110 FGO Rz. 53; von Groll in Gräber, a.a.O., § 110 Rz. 25; Tipke in Tipke/ Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 110 FGO Tz. 32) und wurden im BFH-Urteil vom 11. Dezember 1996 X R 228/93 (BFH/NV 1997, 407) bestätigt.

  • FG Niedersachsen, 01.11.2012 - 6 K 382/10

    Gestaltungsmissbrauch durch steuerfreie Veräußerungsgewinne - Anwendbarkeit von §

  • FG Hessen, 13.05.2003 - 1 K 4335/02

    Grundlagenbescheid; Festsetzungsverjährung; Rechtskraft; Bindungswirkung;

  • BFH, 17.12.1998 - IV R 47/97

    Gewerbeverlust i.S. des § 10 a GewStG a.F.

  • BFH, 12.08.1997 - IV B 98/96

    Grundsätzliche Bedeutung der Frage der Pflicht zum Vorhandensein eines

  • BFH, 11.08.1994 - IV R 124/92

    Anwendung des § 52 Abs. 21 (jetzt Abs. 19) Satz 4 EStG bei Auflösung einer KG

  • BFH, 10.05.1994 - IX R 26/89

    Steuerfestsetzung - Nachprüfung - Umbau - AfA - Erwerb

  • BFH, 27.02.1997 - IV R 38/96
  • BFH, 21.05.1992 - IV R 107/90

    Notwendige Beiladung durch ein Finanzgericht gemäß § 60 Abs. 3

  • BFH, 09.02.2012 - IV B 30/11

    Bindung des Gerichts an Klagebegehren - Bindungswirkung der Gerichtsentscheidung

  • FG Köln, 18.04.2002 - 15 K 7740/99

    Verhältnis der Änderungsbefugnis nach § 174 Abgabenordnung (AO 1977) zur

  • FG Münster, 13.08.1997 - 1 K 28/96

    Berücksichtigung von Schuldzinsen für ein Darlehen als Betriebsausgaben einer

  • BFH, 15.04.2004 - VII B 229/03

    Anspruch auf Erteilung eines Abrechnungsbescheids; Rechtskraftwirkung eines

  • FG Berlin, 12.12.2000 - 7 K 7333/98

    Kein Werbungskostenabzug bei neben der Vermietungsabsicht positiv feststellbarer

  • FG Nürnberg, 09.12.2004 - IV 372/03

    Bindungswirkung der Feststellung des Einheitswerts des gewerblichen Betriebes für

  • FG Nürnberg, 09.12.2004 - IV 363/03

    Bindungswirkung der Feststellung des Einheitswerts des gewerblichen Betriebes für

  • FG Berlin-Brandenburg, 02.03.2010 - 7 K 7133/07

    Bindungswirkung eines rechtskräftigen Urteils - Abgabe einer Steuererklärung nach

  • FG München, 10.12.1997 - 1 K 2139/95
  • BFH, 11.12.1996 - X R 228/93

    Unterscheidung zwischen der Erledigung eines Rechtsstreits durch Urteil

  • FG Hamburg, 04.12.2008 - 5 K 103/07

    Rechtskraftwirkung eines Urteils

  • FG Saarland, 11.05.1995 - 2 K 179/93
  • FG Schleswig-Holstein, 07.08.1991 - IV 1053/87

    Steuerrechtliche Behandlung von Einkünften aus der Verwaltung eines

  • FG Baden-Württemberg, 30.11.1999 - 1 K 197/99

    Bestimmung der Reichweite der Rechtskraft eines Urteils

  • FG Düsseldorf, 23.09.1998 - 8 K 24/96

    Abzug der Kosten eines Lehrganges zum Erwerb der Fahrlehrerlizenz als

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Rechtsprechung
   BFH, 24.08.1990 - X R 45-46/90, X R 45/90, X R 46/90   

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https://dejure.org/1990,2134
BFH, 24.08.1990 - X R 45-46/90, X R 45/90, X R 46/90 (https://dejure.org/1990,2134)
BFH, Entscheidung vom 24.08.1990 - X R 45-46/90, X R 45/90, X R 46/90 (https://dejure.org/1990,2134)
BFH, Entscheidung vom 24. August 1990 - X R 45-46/90, X R 45/90, X R 46/90 (https://dejure.org/1990,2134)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 52; GVG § 169; ZPO § 295 Abs. 2

  • Wolters Kluwer

    Öffentlichkeit des finanzgerichtlichen Verfahrens - Befolgung der Vorschriften - Beteiligter - Wirksamer Verzicht

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BFHE 161, 427
  • BB 1990, 2255
  • DB 1990, 2407
  • BStBl II 1990, 1032
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 30.11.2009 - I B 111/09

    Öffentlichkeit der mündlichen Verhandlung - Verzicht auf die Beachtung der

    Eine Verletzung des § 169 GVG setzt aber voraus, dass der Ausschluss der Öffentlichkeit in Kenntnis oder in verschuldeter Unkenntnis des Gerichts geschieht (vgl. BFH- Beschlüsse vom 21. März 1985 IV S 21/84, BFHE 143, 487, BStBl II 1985, 551; vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).

    Da die Prozessbeteiligten im Finanzgerichtsprozess auf die Beachtung der Vorschriften über die Öffentlichkeit des Verfahrens verzichten können (BFH-Beschluss in BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032; Gräber/Ruban, a. a. O., § 115 Rz 101, m. w. N.), ist es der Klägerin nach dem Rügeverzicht verwehrt, die Zulassung der Revision auf die Verletzung des Öffentlichkeitsgrundsatzes zu stützen.

  • BFH, 08.05.1996 - XI R 5/96

    Abziehbarkeit von Aufwendungen sowie Flugkosten als Betriebsausgaben

    Hierfür ist erforderlich, daß die zur Begründung des Verfahrensmangels vorgetragenen Tatsachen -- ihre Richtigkeit unterstellt -- den Mangel ergeben (§ 120 Abs. 2 Satz 2 FGO; vgl. BFH-Beschluß vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032, m. w. N. aus der Rechtsprechung).

    Wird der Verstoß gegen Vorschriften des Prozeßrechts gerügt, auf deren Beachtung die Beteiligten verzichten können (§ 155 FGO i. V. m. § 295 Abs. 1 ZPO), muß außerdem vorgetragen werden, daß der Verstoß in der Vorinstanz gerügt wurde (s. auch BFH-Beschluß in BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).

    Auf die Beachtung der Vorschriften über die Öffentlichkeit des Verfahrens können die Prozeßbeteiligten verzichten (BFH-Beschluß in BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl., § 115 Anm. 37, m. w. N.).

  • BFH, 26.03.1991 - VII R 72/90

    Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme - Rechtsfolgen eines

    Verfahrensmängel i. S. des § 116 Abs. 1 FGO sind jedoch nur dann ordnungsgemäß gerügt, wenn die zur Begründung vorgetragenen Tatsachen - ihre Richtigkeit unterstellt - einen Mangel i. S. dieser Vorschrift ergeben würden (§ 120 Abs. 2 Satz 2 FGO; vgl. BFH-Beschlüsse vom 21. April 1986 IV R 190/85, BFHE 146, 357, BStBl II 1986, 568, und vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).

    Wird ein Verstoß gegen Vorschriften des Prozeßrechts geltend gemacht, auf deren Beachtung die Beteiligten verzichten können, muß außerdem vorgetragen werden, daß der Verstoß in der Vorinstanz gerügt wurde (BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032, m. w. N.).

  • BFH, 10.11.1992 - VII R 51/91

    Statthaftigkeit einer Revision ohne Zulassung bei Vorliegen von Verfahrensmängeln

    Ein Verfahrensmangel i.S. des § 116 Abs. 1 FGO ist nur ordnungsgemäß gerügt, wenn die zur Begründung vorgetragenen Tatsachen, ihre Richtigkeit unterstellt, den Mangel ergeben (§ 120 Abs. 2 Satz 2 FGO, vgl. BFH-Beschlüsse vom 21. April 1986 IV R 190/85, BFHE 146, 357, BStBl II 1986, 568, und vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).
  • BFH, 17.01.1995 - V R 28/94

    Zulässigkeit einer zulassungsfreien Verfahrensrevision wegen eines

    Eine den Anforderungen des § 120 Abs. 2 Satz 2 FGO entsprechende Revisionsrüge muß somit auch angeben, daß der die Verletzung der Öffentlichkeit begründende Mangel in der mündlichen Verhandlung gerügt worden ist, oder sie muß darlegen, weshalb dies nicht möglich war (vgl. BFH-Beschluß vom 24. August 1990 X R 45--46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).
  • BFH, 30.09.1992 - IV R 52/92

    Revision mit der Begründung der fehlenden Öffentlichkeit des Verfahrens und der

    Darüber hinaus ist zu beachten, daß es sich bei dem einen absoluten Revisionsgrund bildenden Verfahrensmangel der Verletzung der Vorschriften über die Öffentlichkeit des finanzgerichtlichen Verfahrens um einen sog. verzichtbaren Verfahrensfehler handelt (vgl. BFH-Beschluß vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032, m. w. N.).
  • OVG Sachsen, 21.01.2013 - 1 A 605/12

    Maßgeblicher Zeitpunkt für die Möglichkeit der Bezugnahme eines Rechtsmittels auf

    14 Bei dieser Beurteilung folgt der Senat der Rechtsprechung sowohl des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 4. November 1977, Buchhholz 303 § 295 ZPO Nr. 1 = MDR 1978, 600 [nur Leitsatz] für die mündliche Verhandlung in der Radarstation eines Sperrgebiets; Beschl. v. 24. Mai 1984, NVwZ 1985, 566: "ständige Rechtsprechung des Senats") als auch des Bundesfinanzhofs (Beschl. v. 24. August 1990 - X R 45/90, X R 46/90 -, juris Rn. 4 ff.; zustimmend Greger, in: Zöller, ZPO, 28. Aufl., § 295 Rn. 5, ablehnend u. a. Kissel/Mayer, GVG, 5. Aufl., § 169 Rn. 58 ) zu § 295 Abs. 1 ZPO, nach der ein Beteiligter sein Rechtsmittel auf die von ihm bereits während der Verhandlung erkannte Verletzung der Vorschriften über die Öffentlichkeit nur dann erfolgreich stützen kann, wenn er diese Rüge bereits in der mündlichen Verhandlung oder zumindest in deren Anschluss eindeutig erhoben hat.
  • BFH, 22.09.1992 - VII R 41/92

    Anforderungen an eine schlüssige Rüge des Vorliegens eines Verfahrensmangels

    Dies wäre nur dann der Fall, wenn die zur Begründung des Verfahrensmangels vorgetragenen Tatsachen - ihre Richtigkeit unterstellt - einen Mangel i.S. von § 116 Abs. 1 FGO ergeben würden (§ 120 Abs. 2 Satz 2 FGO, vgl. BFH-Beschlüsse vom 21. April 1986 IV R 190/85, BFHE 146, 357, BStBl II 1986, 568, und vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).
  • BFH, 24.03.1992 - VII S 52/91

    Einreichung eine Antrags auf Prozesskostenhilfe (PKH) zur Durchführung eines noch

    Ein Verfahrensmangel ist schlüssig gerügt, wenn die zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachen - ihre Richtigkeit unterstellt - einen Mangel i.S. von § 116 Abs. 1 FGO ergeben (BFH-Beschluß vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).
  • BFH, 03.05.1991 - VII R 95/90

    Rüge eines Verfahrensmangel durch Verweis auf andere Dokumente anstatt einer

    Ein Verfahrensmangel ist schlüssig gerügt, wenn die zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachen - ihre Richtigkeit unterstellt - einen Mangel i. S. v. § 116 Abs. 1 FGO ergeben würden (BFH-Beschluß vom 24. August 1990 X R 45-46/90, BFHE 161, 427, BStBl II 1990, 1032).
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   BFH, 24.08.1990 - X R 46/90   

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https://dejure.org/1990,6741
BFH, 24.08.1990 - X R 46/90 (https://dejure.org/1990,6741)
BFH, Entscheidung vom 24.08.1990 - X R 46/90 (https://dejure.org/1990,6741)
BFH, Entscheidung vom 24. August 1990 - X R 46/90 (https://dejure.org/1990,6741)
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Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Öffentlichkeit des finanzgerichtlichen Verfahrens - Befolgung der Vorschriften - Beteiligter - Wirksamer Verzicht

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 161, 427
  • BStBl II 1990, 1032
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