Rechtsprechung
   BFH, 28.08.1990 - VII R 25/89   

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https://dejure.org/1990,1410
BFH, 28.08.1990 - VII R 25/89 (https://dejure.org/1990,1410)
BFH, Entscheidung vom 28.08.1990 - VII R 25/89 (https://dejure.org/1990,1410)
BFH, Entscheidung vom 28. August 1990 - VII R 25/89 (https://dejure.org/1990,1410)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    StBerG 1975 § 36 Abs. 1 Nr. 1

  • Jurion

    Wissenschaftliches Hochschulstudium - Wirtschaftswissenschaftliche Fachrichtung - Schwerpunkt des Studiums - Unterrichtsveranstaltungen - Fest umrissener Studienplan - Lehrinhalte - Prüfung - Zeugnis - Studium der Mathematik - Nebenfach Betriebswirtschaftslehre - Versicherungsmathematiker

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StBerG (1975) § 36 Abs. 1 Nr. 1

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    - Studium der Mathematik mit Nebenfach Betriebswirtschaftslehre kann ein "anderes wissenschaftliches Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung" gem. § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG sein - Tätigkeit eines Versicherungsmathematikers kann als Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anzuerkennen sein

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 162, 159
  • BB 1991, 58
  • BStBl II 1991, 154



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BFH, 07.10.2009 - VII R 45/07

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung setzt abgeschlossene Berufsausbildung voraus

    Gleichwohl ist eine solche erste Berufsausbildung geeignet, die fachliche Grundlage für die spätere Aneignung der theoretischen und praktischen steuerlichen Fachkenntnisse zu legen, die der Steuerberater benötigt (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 28. August 1990 VII R 25/89, BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154).
  • FG Thüringen, 30.08.1995 - I 259/94

    Ein Fachhochschulstudium als ausreichende Zulassungsvoraussetzung zur

    Auch der Bundesfinanzhof habeim Urteil vom 28.08.1990, VII R 25/89 (BStBl 1991 II S. 154) klargestellt, daß das Hauptfach Mathematik in einem inneren Bezug zu den Wirtschaftswissenschaften stehe, weil das Studium der Betriebswirtschaftslehre hochgradig mathematisiert sei.

    c) § 36 Abs. 1 StBerG sei weit auszulegen (BFH-Urteil VII R 25/89 a.a.O.).

    Jedenfalls sei dieses Fachgebiet nicht auf die Vermittlung von Grundlagenwissen für die spätere Tätigkeit als Steuerberater ausgerichtet gewesen (BFH-Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

    Die Rechtsprechung legt die Vorschrift des § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG i.d.S. aus, daß von einem "anderen Studium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung" als theoretische Grundlage für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung noch gesprochen werden kann, wenn dieses andere Studium auf die Vermittlung von Grundlagenwissen für die spätere Tätigkeit als Steuerberater ausgerichtet ist (BFH-Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

    Hieran fehlt es z.B., wenn das wirtschaftswissenschaftliche Nebenfach lediglich der Abrundung von Kenntnissen im Hauptfach dient, eine spätere berufliche Tätigkeit in der Wirtschaft aber hierdurch nicht angelegt ist oder nur ausnahmsweise erfolgt (vgl. BFH, Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

  • FG Thüringen, 22.09.1993 - I K 64/93

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung nach Abschluss der Fachstudienrichtung

    Im BFH-Urteil vom 28.08.1990, VII R 25/89 (BStBl 1991 II S. 154) werde bei einem Studium mit 21% wirtschaftswissenschaftlichem Anteil, gemessen am Gesamtstudium, eine nennenswerte Bedeutung des wirtschaftswissenschaftlichen Teils angenommen.

    Die Rechtsprechung legt die Vorschrift des § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG zwar in dem Sinn aus, daß von einem "anderen Studium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung" als theoretische Grundlage für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung noch gesprochen werden kann, wenn dieses andere Studium auf die Vermittlung von Grundlagenwissen für die spätere Tätigkeit als Steuerberater ausgerichtet ist (BFH-Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

    Hieran fehlt es zum Beispiel, wenn das wirtschaftswissenschaftliche Nebenfach lediglich der Abrundung von Kenntnissen im Hauptfach dient, eine spätere berufliche Tätigkeit in der Wirtschaft aber hierdurch nicht angelegt ist und nur ausnahmsweise erfolgt (wie z.B. beim Studium der Germanistik oder einer Sprache - vgl. BFH-Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

    Ihr Studiengang hat auch nicht ein wirtschaftswissenschaftliches Nebenfach wie im Fall des BFH-Urteils VII R 25/89 (a.a.O.) ausgewiesen.

  • FG München, 03.06.1998 - 4 K 3868/97

    Abschluss eines anderen Universitätsstudiums mit wirtschaftswissenschaftlicher

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  • FG Sachsen, 18.04.2000 - 6 K 1315/97

    Studium des Elektroingenieurwesens in der Fachrichtung Informationstechnik genügt

    Der Kläger ist der Auffassung, daß die Vorschrift vom Beklagten entgegen dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 28. August 1990 VII R 25/89, BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154 zu eng ausgelegt werde.

    In das Urteil des BFH in BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154 werde zu Unrecht das Erfordernis der Ausrichtung des Studiums auf eine kaufmännische Tätigkeit hineininterpretiert.

    Unter Anwendung der Rechtsgrundsätze des BFH in BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154 , denen sich der erkennende Senat anschließt, erfordert ein Studium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung jedoch u.a., daß die wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung des Studiums auf der Grundlage einer fest umrissenen Studienordnung mit schriftlicher oder mündlicher Abschlußprüfung erfolgt, in der die wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung des gesamten Studiengangs zum Ausdruck kommt (BFH a.a.O., unter I. 2.).

  • FG Sachsen, 29.03.2000 - 6 K 539/98

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung: Technisch ausgerichtetes (DDR-)Studium kein

    Mit der vorliegenden Klage macht der Kläger im wesentlichen geltend, ein Fachhochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung liege nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 28. August 1990 VII R 25/89, BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154 dann vor, wenn in nennenswertem Umfang wirtschaftswissenschaftliche Unterrichtsveranstaltungen besucht würden; dies sei bei einem Anteil dieser Unterrichtsveranstaltungen von über 20 % der Gesamtstundenzahl der Fall.

    Unter Anwendung der Rechtsgrundsätze des BFH in BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154 , denen sich der erkennende Senat anschließt, erfordert ein Studium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung jedoch u.a., daß die wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung des Studiums auf der Grundlage einer fest umrissenen Studienordnung (vgl. Stundentafel) erfolgt, in der die wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung des gesamten Studiengangs zum Ausdruck kommt (BFH in BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154 unter I.2.).

    Unabhängig von dem Anteil der wirtschaftswissenschaftlichen Lehrinhalte, wobei wie in den zitierten Entscheidungen des Sächsischen Finanzgerichts auch die Abschlußarbeit mit ihrem nicht wirtschaftswissenschaftlichen Inhalt bei der Gesamtstundenzahl zu berücksichtigen wäre, war das Studium des Klägers nicht von vornherein auf eine Tätigkeit in der Wirtschaft ausgerichtet (BFH in BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154 unter I.2.).

  • FG Thüringen, 30.08.1995 - I 2/95

    Ein Fachhochschulstudium als ausreichende Zulassungsvoraussetzung zur

    Ein Studium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung liege etwa bei einem Anteil von wirtschaftswissenschaftlichen Vorlesungen von 21% der gesamten Vorlesungszeit vor (BFH, Urteil vom 28.08.1990, VII R 25/89, BStBl 1991 II S. 154).

    Insbesondere könnten bei einem Studium der Mathematik mit Nebenfach Betriebswirtschaftslehre und spätere Tätigkeit als Versicherungsmathematiker die Voraussetzungen des § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG gegeben sein (BFH, Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

    Hieran fehlt es z.B., wenn das wirtschaftswissenschaftliche Fach lediglich der Abrundung von Kenntnissen im Hauptfach dient, eine spätere berufliche Tätigkeit in der Wirtschaft aber hierdurch nicht angelegt ist oder nur ausnahmsweise erfolgt (vgl. BFH, Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

  • BFH, 25.04.1995 - VII R 12/95

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung: Gleichwertigkeit der Ausbildung an der

    Einschränkende Regelungen müssen danach im Lichte der Wertsetzung des Grundrechts ausgelegt werden (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 28. August 1990 VII R 25/89, BFHE 162, 159, BStBl II 1991, 154).
  • FG Thüringen, 25.05.1994 - I K 67/93

    Ein Fachhochschulstudium als ausreichende Zulassungsvoraussetzung zur

    Nach dem BFH-Urteil vom 12.08.1990, VII R 25/89 (BStBl 1991 II S. 154) sei ein Bewerber zur Steuerberaterprüfung zuzulassen, der über ein Hochschulstudium verfüge, in dem in nennenswertem Umfang wirtschaftswissenschaftliche Unterrichtsveranstaltungen auf der Grundlage eines fest umrissenen Studienplanes besucht wurden, die auch im Rahmen einer Prüfung im Zeugnis ausgewiesen seien, wonach also das absolvierte Studium von vornherein auf eine spätere Tätigkeit in der Wirtschaft ausgerichtet gewesen sei.

    Die Rechtsprechung legt die Vorschrift des § 36 Abs. 1 Nr. 1 Steuerberatungsgesetz in dem Sinn aus, daß von einem "anderen Studium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung" als theoretische Grundlage für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung noch gesprochen werden kann, wenn dieses andere Studium auf die Vermittlung von Grundlagenwissen für die spätere Tätigkeit als Steuerberater ausgerichtet ist (BFH-Urteil VII R 25/89, a.a.O.).

    Hieran fehlt es z.B., wenn das wirtschaftswissenschaftliche Nebenfach lediglich der Abrundung der von Kenntnissen im Hauptfach dient, eine spätere berufliche Tätigkeit in der Wirtschaft aber hierdurch nicht angelegt ist oder nur ausnahmsweise erfolgt (vgl. BFH-Urt. VII R 25/89, a.a.O.).

  • FG Brandenburg, 13.04.2005 - 2 K 1719/04

    Keine Zulassung zur Steuerberaterprüfung aufgrund Physikstudiums mit

    Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist nämlich bei der Auslegung einer Regelung, die wie § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG die durch Artikel 12 Abs. 1 GG gewährleistete Freiheit der Berufswahl einschränkt, in besonderer Weise zu beachten (ebenso: BFH, Urteil vom 25.04.1995 - VII R 12/95, BStBl. II 1995, 648 [650]; Urteil vom 28.08.1990 - VII R 25/89, BStBl. II 1991, 154 [156]; FG München, Urteil vom 03.06.1998 4 K 3868/97, EFG 1998, 1542 [1543]).

    Auch im Hinblick auf diese grundgesetzlichen Vorgaben erfordert aber eine sachgerechte Auslegung des § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG , dass ein Hochschulstudium nur dann über eine wirtschaftswissenschaftliche Fachrichtung verfügt, wenn wirtschaftswissenschaftliche Studieninhalte einen nennenswerten Umfang ausmachen und die wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung des Studiums auf der Grundlage einer fest umrissenen Studienordnung mit schriftlicher oder mündlicher Abschlussprüfung erfolgt, in der die wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung des gesamten Studiengangs zum Ausdruck kommt (ausführlich: BFH, Urteil vom 28.08.1990 - VII R 25/89, BStBl. II 1991, 154 [156]).

  • BFH, 03.03.1998 - VII R 88/97

    Zulassungsvoraussetzungen für die Steuerberaterprüfung

  • BFH, 08.06.1993 - VII R 125/92

    Abgeschlossenes rechtswissenschaftliches Studium an einer ausländischen

  • FG Köln, 30.09.1997 - 8 K 2927/97

    Geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen; Aus Steuerberatern und

  • FG Sachsen, 06.03.2001 - 6 K 1173/99

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung: Studienabschluss an einer Hochschule der

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