Rechtsprechung
   BFH, 17.04.1991 - II R 121/88   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,1125
BFH, 17.04.1991 - II R 121/88 (https://dejure.org/1991,1125)
BFH, Entscheidung vom 17.04.1991 - II R 121/88 (https://dejure.org/1991,1125)
BFH, Entscheidung vom 17. April 1991 - II R 121/88 (https://dejure.org/1991,1125)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,1125) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    ErbStG 1974 § 14 Abs. 1 Satz 1

  • Wolters Kluwer

    Zusammenrechnung von Vermögensvorteilen - Letzter Erwerb - Früherere Erwerbe - Vorangegangene Steuerfestsetzungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ErbStG (1974) §14 Abs. 1 S. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 14 ErbStG
    Erbschaftsteuer; Wertansatz bei der Zusammenrechnung von innerhalb von 10 Jahren anfallenden Vermögensvorteilen

In Nachschlagewerken

Papierfundstellen

  • BFHE 164, 107
  • BB 1991, 1116
  • BB 1991, 1320
  • DB 1991, 1363
  • BStBl II 1991, 522
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (26)

  • BFH, 14.01.2009 - II R 48/07

    Korrektur der Mehrsteuer aufgrund eines Progressionssprungs (Überprogression)

    Die von der Vorschrift angeordnete Zusammenrechnung gewährleistet, dass die Freibeträge innerhalb des zehnjährigen Zusammenrechnungszeitraums nur einmal zur Anwendung gelangen und sich für mehrere Erwerbe gegenüber einer einheitlichen Zuwendung in gleicher Höhe kein Progressionsvorteil ergibt (vgl. BTDrucks VI/3418, 69 zu § 14; Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. März 1977 II R 98/76, BFHE 122, 330, BStBl II 1977, 664; vom 17. April 1991 II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522; vom 30. Januar 2002 II R 78/99, BFHE 197, 280, BStBl II 2002, 316, und vom 2. März 2005 II R 43/03, BFHE 209, 153, BStBl II 2005, 728).
  • FG Münster, 19.09.2002 - 3 K 4438/00

    Berücksichtigung eines Freibetrags für Betriebsvermögen für geschenktes

    Sie verweist auf das Urteil des BFH vom 17.04.1991 II R 121/88 (BStBl. II 1991, 522), wonach die Bestandskraft voran gegangener Steuerbescheide einer Berücksichtigung des Freibetrages im Rahmen des § 14 ErbStG nicht entgegen stehe.

    Das bedeutet, dass ein fehlerhafter Wert des Vorerwerbs bei der Besteuerung des Nacherwerbs - hier des Erbfalls - korrigiert wird (vgl. Troll/Gebel/Jülicher Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz-Kommentar, § 14 Rz. 29; BFH-Urteil vom 17.04.1991 II R 121/88, BStBl. II 1991, 522).

    Die Korrektur dient allein der zutreffenden Steuerberechnung für den Letzterwerb und berührt nicht die Bestandskraft der Steuerfestsetzung für den Vorerwerb (BFH-Urteil vom 17.04.1991, a. a. O.).

    Die Wertberechnung kann aus tatsächlichen Gründen fehlerhaft sein, weil z. B. ein fehlerhaft ermittelter Sachverhalt zu Grunde gelegt wurde, oder aus rechtlichen Gründen, weil Rechtsvorschriften auf den zutreffend ermittelten Sachverhalt unzutreffend angewandt wurden, wie z. B. im Fall des BFH-Urteils vom 17.04.1991 (a.a.O.), in dem das Finanzamt irrtümlich von einer mittelbaren Schenkung ausgegangen war.

  • BFH, 07.10.1998 - II R 64/96

    Berücksichtigung früherer Erwerbe

    Die Vorschrift trifft lediglich eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den jeweils letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (vgl. BFH-Urteile vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733, und vom 17. April 1991 II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522).
  • BFH, 21.05.2001 - II R 48/99

    Geschäftsanteil - GmbH - Nießbrauch - Gesamtrechtsnachfolge - Übergabevertrag -

    Die Vorschrift trifft lediglich eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den (jeweils) letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (BFH-Urteile vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733 zu 2. b, und vom 17. April 1991 II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522).

    Eine zuvor tatsächlich falsch (zu hoch oder zu niedrig oder überhaupt nicht) festgesetzte Steuer ist nicht maßgeblich (vgl. BFH-Urteil in BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522), sondern die fiktiv zu berechnende richtige Steuer, wobei für die Berechnung das zur Zeit des letzten Erwerbs geltende Recht anzuwenden ist (BFH-Urteil in BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733).

  • BFH, 17.10.2001 - II R 17/00

    Berücksichtigung früherer Erwerbe

    Die Zusammenrechnungsregelung in § 14 ErbStG soll gewährleisten, dass die Freibeträge innerhalb des zehnjährigen Zusammenrechnungszeitraums nur einmal zur Anwendung gelangen und sich für mehrere Erwerbe gegenüber einer einheitlichen Zuwendung in gleicher Höhe kein Progressionsvorteil ergibt (vgl. BTDrucks VI/3418, 69; Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. März 1977 II R 98/76, BFHE 122, 330, BStBl II 1977, 664; vom 17. November 1977 II R 66/68, BFHE 124, 216, BStBl II 1978, 220, und vom 17. April 1991 II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522).
  • FG Baden-Württemberg, 18.01.2000 - 9 K 21/00

    Berücksichtigung eines aufgrund der niedrigeren Freibeträge des ErbStG 1974 höher

    Daraus folge, daß bei der Zusammenrechnung als selbständiger Steuerfestsetzung frühere fehlerhafte Steuerfestsetzungen nicht zu übernehmen seien (Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 17. April 1991 II R 121/88, BStBl II 1991, 522 ).

    Diese Vorschrift trifft eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den (jeweils) letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (BFH-Urteile in BStBl II 1991, 522 ; vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BStBl II 1989, 733 zu 2.b).

    Diese Steuerschuld entspricht dem im Bescheid vom 17. November 1994 festgesetzten Betrag, weil sie rechtsfehlerfrei ermittelt worden ist (vgl. in diesem Zusammenhang: Weinmann, ZEV 1997, 185 zu 4.3 und 5.; BFH-Urteil in BStBl II 1991, 522 ).

  • BFH, 30.01.2002 - II R 78/99

    Zusammenrechnung - Korrektur der Überprogression

    Die von der Vorschrift angeordnete Zusammenrechnung gewährleistet, dass die Freibeträge innerhalb des zehnjährigen Zusammenrechnungszeitraums nur einmal zur Anwendung gelangen und sich für mehrere Erwerbe gegenüber einer einheitlichen Zuwendung in gleicher Höhe kein Progressionsvorteil ergibt (vgl. BTDrucks VI/3418, 69 zu § 14; BFH-Urteile vom 30. März 1977 II R 68/76, BFHE 122, 330, BStBl II 1977, 664, und vom 17. April 1991 II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522).
  • FG Nürnberg, 25.06.2015 - 4 K 114/14

    Änderung eines bestandskräftigen Schenkungsteuerbescheid nach Änderung des

  • FG Baden-Württemberg, 11.06.1999 - 9 K 194/98

    Zusammenrechnung der Schenkungen der letzten zehn Jahre

  • FG Schleswig-Holstein, 09.10.2008 - 3 K 111/06

    Wertveränderung eines Vorerwerbs gem. § 29 Abs. 2 ErbStG nach Rückabwicklung

  • FG Niedersachsen, 22.06.2000 - 3 K 114/98

    Freistellungsantrag von Schenkungsteuer - Keine Erstattung der für einen

  • FG Köln, 16.08.2005 - 9 K 1704/02

    Schenkung: unter Auflage

  • BFH, 20.01.2005 - II R 56/02

    SchSt; BV-Freibetrag

  • FG Nürnberg, 09.06.2005 - IV 446/04

    Zur Frage der Behandlung von Leistungen im Rahmen eines teilweisen

  • FG Hessen, 22.03.2016 - 1 K 2014/14

    § 13a Abs.1 u. 4 ErbStG

  • FG Baden-Württemberg, 26.11.2004 - 9 K 437/01

    Mittelbare Grundstücksschenkung bei Erwerb von noch zu errichtenden

  • FG Köln, 19.07.2005 - 9 K 1884/05

    Strafbefreiend erklärte Vorschenkung

  • FG Nürnberg, 04.05.2006 - IV 354/04

    Bindungswirkung eines für Zwecke der Erbschaftsteuer erlassenen

  • FG Düsseldorf, 23.02.2005 - 4 K 1218/03

    Betriebsvermögen - Freibetrag: Schädliche Weiterveräußerung

  • FG Nürnberg, 28.10.2004 - IV 440/03
  • FG Münster, 13.03.2008 - 3 K 1919/05

    Berücksichtigung der bestandskräftig zu hoch festgesetzten Schenkungsteuer auf

  • FG Baden-Württemberg, 18.12.1998 - 9 K 218/95

    Auf das Pflichtteilsrecht beschränkter Erbverzicht als freigebige Zuwendung;

  • FG Nürnberg, 09.02.1995 - IV 2/94
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht