Weitere Entscheidung unten: BFH, 02.10.1991

Rechtsprechung
   BFH, 02.10.1991 - II R 153/88   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1991,1202
BFH, 02.10.1991 - II R 153/88 (https://dejure.org/1991,1202)
BFH, Entscheidung vom 02.10.1991 - II R 153/88 (https://dejure.org/1991,1202)
BFH, Entscheidung vom 02. Januar 1991 - II R 153/88 (https://dejure.org/1991,1202)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,1202) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    BewG 1965 § 11 Abs. 2, § 9

  • Wolters Kluwer

    Kapitalgesellschaften - Nichtnotierte Anteile - Schätzung des gemeinen Werts - Stuttgarter Verfahren - Latente Belastungen - Stille Reserven - Versicherungsunternehmen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BewG (1965) § 11 Abs. 2, § 9

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 11 BewG
    Bewertung; Schätzung des gemeinen Wertes nichtnotierter Anteile an Kapitalgesellschaften

Papierfundstellen

  • BFHE 166, 372
  • BB 1992, 1479
  • BB 1992, 556
  • DB 1992, 615
  • BStBl II 1992, 274
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (12)

  • FG Hamburg, 20.01.2015 - 3 K 180/14

    Anteilsbewertung: Latente Ertragsteuern im Substanzwert oder Liquidationswert?

    Bei dem insoweit gemäß § 11 Abs. 2 BewG vor und ab 2009 unveränderten Substanzwert wird und wurde der Abzug auf den stillen Reserven ruhender latenter Ertragsteuern der Kapitalgesellschaft nach der - bereits zum Stuttgarter Verfahren entwickelten - ständigen Rechtsprechung abgelehnt (z. B. BFH, Beschluss vom 31. Mai 2005 VIII B 67/96, BFH/NV 2005, 2178; Urteile vom 28.06.1995 II R 37/92, BFH/NV 1996, 106 zu II 1 b Rz. 14; BFH vom 12.02.1992 II R 113/88, BFHE 167, 170, BStBl II 1983, 268 m. w. N.; BFH vom 02.10.1991 II R 153/88, BFHE 166, 372, BStBl II 1992, 274; vom 28.09.1988 I R 31/86, BFHE 155, 166, BStBl II 1989, 85 mit Wiedergabe der Rechtsprechungs-Entwicklung; FG Saarland vom 30.06.1993 1 K 337/92, EFG 1994, 81).
  • BFH, 24.01.1996 - II B 93/95

    Schätzung des gemeinen Werts von Anteilen an Kapitalgesellschaften nach dem

    Durch Urteil vom 2. Oktober 1991 II R 153/88 (BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274) hat der Senat entschieden, daß bei der Schätzung des gemeinen Werts von Anteilen an Kapitalgesellschaften nach dem Stuttgarter Verfahren latente Belastungen der stillen Reserven eines Versicherungsunternehmens mit der Verpflichtung, einen Teil der laufenden Überschüsse an die Versicherungsnehmer auszukehren, nicht zu berücksichtigen sind.

    Der erkennende Senat ist in seinem Urteil in BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274 vom grundsätzlichen Bestehen einer Verpflichtung des Versicherungsunternehmens ausgegangen, einen Teil der bei der künftigen Auflösung der stillen Reserven entstehenden Erträge in die Rückstellung für Beitragsrückerstattung einzustellen und in der Folgezeit an die Versicherten auszuschütten.

    Auch wenn die Möglichkeit einer Änderung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen insoweit nicht besteht, ist dadurch allein die vom erkennenden Senat in seinem Urteil in BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274, vertretene Auffassung nicht in Frage gestellt und eine erneute Überprüfung dieser Auffassung in einem Revisionsverfahren deswegen nicht veranlaßt.

  • BFH, 30.03.1994 - II R 101/90

    Ermittlung des gemeinen Werts von GmbH-Anteilen (§ 11 BewG )

    Der BFH hat in ständiger Rechtsprechung das Stuttgarter Verfahren als ein geeignetes Schätzungsverfahren anerkannt, von dem mit Rücksicht auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung nur abgewichen werden könne, wenn es im Ausnahmefall zu offensichtlich unrichtigen Ergebnissen führt (s. Urteile vom 2. Oktober 1991 II R 153/88, BFHE 166, 372, BStBl II 1992, 274, und vom 6. März 1991 II R 18/88, BFHE 164, 91, BStBl II 1991, 558, m. w. N.).
  • BFH, 13.08.1996 - II B 117/95

    Inhalt der ordnungsgemäßen Schätzung des Wertes von Anteilen an einer

    Die von der Klägerin angesprochene Frage, ob bei der Schätzung des Wertes von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft nach § 11 Abs. 2 Satz 2 des Bewertungsgesetzes (BewG) auch solches Vermögen mitberücksichtigt werden darf, das zwar rechtlich im Eigentum der Gesellschaft steht, wirtschaftlich aber einschließlich der Erträge anderen Personen zuzurechnen ist, ist nach der Senatsentscheidung vom 2. Oktober 1991 II R 153/88 (BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274) für die hier in Rede stehende latente Belastung der stillen Reserven mit der geschäftsplanmäßigen Verpflichtung der Klägerin, einen Teil der bei der künftigen Auflösung der stillen Reserven entstehenden Erträge an die Versicherten auszuschütten, als geklärt anzusehen.

    Die Senatsentscheidung in BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274 geht -- ohne dies allerdings ausdrücklich zu erwähnen -- erkennbar davon aus, daß alle am streitigen Stichtag vorhandenen und im wirtschaftlichen Eigentum des Versicherungsunternehmens stehenden Wirtschaftsgüter diesem steuerrechtlich zuzurechnen seien.

    Es bleibt somit bei der Aussage der Senatsentscheidung in BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274, daß die Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens, auch soweit ihr Ansatz in der Steuerbilanz stille Reserven in sich birgt, am Stichtag in Höhe ihres wirtschaftlichen Werts tatsächlich vorhanden, die latenten Belastungen der Klägerin aus den eingegangenen Lebensversicherungsverträgen aber in mehrfacher Hinsicht ungewiß sind und daher im Bewertungszeitpunkt als passive Vermögensposten noch nicht existieren.

  • BFH, 12.02.1992 - II R 113/88

    Schätzung nach dem Stuttgarter Verfahren

    b) Dementsprechend hat es der BFH in ständiger Rechtsprechung abgelehnt, die in den stillen Reserven des (steuerbilanziellen) Betriebsvermögens enthaltene latente Ertragsteuerbelastung bei der Ermittlung des Vermögenswerts abzusetzen (Urteile vom 9. September 1966 III 263/63, BFHE 87, 108, BStBl III 1967, 43; vom 18. Dezember 1968 III R 135/67, BFHE 95, 266, BStBl II 1969, 370; vom 20. Dezember 1968 III R 122/67, BFHE 95, 280, BStBl II 1969, 373; vom 20. Oktober 1978 III R 31/76, BFHE 126, 227, BStBl II 1979, 34; in BFHE 134, 167, BStBl II 1982, 8; vgl. auch das Urteil des erkennenden Senats vom 2. Oktober 1991 II R 153/88, BFHE 166, 372, BStBl II 1992, 274, betreffend den ähnlichen Fall der latenten Belastung der stillen Reserven mit der Verpflichtung eines Versicherungsunternehmens, einen Teil der laufenden Überschüsse an die Versicherungsnehmer auszukehren).
  • BFH, 31.05.2005 - VIII B 67/96

    Verträge zwischen nahen Angehörigen

    Latente Ertragsteuerbelastungen, die auf den stillen Reserven von nach § 16 Abs. 3 EStG in das Privatvermögen übertragenen GmbH- Anteilen ruhen, sind bei der Wertermittlung nach §§ 9, 11 BewG nicht mindernd zu berücksichtigen (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 6. Dezember 1989 II B 70/89, BFH/NV 1990, 643; Urteile vom 28. September 1988 I R 31/86, BFHE 155, 166, BStBl II 1989, 85; vom 2. Oktober 1991 II R 153/88, BFHE 166, 372, BStBl II 1992, 274; vom 12. Februar 1992 II R 113/88, BFHE 167, 170, BStBl II 1993, 268).
  • BFH, 13.04.1994 - II R 57/90

    1. Keine Schachtelvergünstigung für die von einer GmbH erbrachte Vermögenseinlage

    Der BFH hat in ständiger Rechtsprechung das Stuttgarter Verfahren (vgl. Abschn. 76 ff. bis einschließlich VStR 1989) als ein geeignetes Schätzungsverfahren anerkannt, von dem mit Rücksicht auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung nur abgewichen werden könne, wenn es im Ausnahmefall zu offensichtlich unrichtigen Ergebnissen führt (s. Urteile vom 2. Oktober 1991 II R 153/88, BFHE 166, 372, BStBl II 1992, 274, und vom 6. März 1991 II R 18/88, BFHE 164, 91, BStBl II 1991, 558, m. w. N.).
  • FG Berlin, 05.10.2005 - 6 K 6338/01

    Bewertung nichtnotierter Anteile an Kapitalgesellschaften aus stichtagsnahen

    Alles andere liefe auf die unzulässige Ermittlung des künftigen und nicht des allein maßgeblichen, am streitigen Stichtag vorhandenen Vermögens hinaus (vgl. BFH, Urteil vom 2. Oktober 1991, II R 153/88, Bundessteuerblatt -BStBl- Teil II 1992, S. 274, 275 m.w.N.).
  • BFH, 10.03.1993 - II R 81/89

    Bewertung der Anteile an einer vermögensverwaltenden GmbH (§ 11 BewG )

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in ständiger Rechtssprechung das Stuttgarter Verfahren als ein geeignetes Schätzungsverfahren anerkannt, von dem mit Rücksicht auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung nur abgewichen werden könne, wenn es im Ausnahmefall zu offensichtlich unrichtigen Ergebnissen führt (s. Urteile vom 2. Oktober 1991 II R 153/88, BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274, und vom 6. März 1991 II R 18/88, BFHE 164, 91, BStBl II 1991, 558, m.w.N.).
  • BFH, 16.07.1997 - II B 23/97

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache

    Nach der Rechtsprechung des BFH ist das sog. Stuttgarter Verfahren ein prinzipiell geeignetes Schätzungsverfahren für die Feststellung gemeiner Werte von nicht notierten Anteilen an Kapitalgesellschaften und ist nur in Ausnahmefällen nicht anzuwenden, nämlich dann, wenn die Anwendung des Stuttgarter Verfahrens zu offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen führt (vgl. Senatsentscheidung vom 2. Oktober 1991 II R 153/88, BFHE 166, 372 [BFH 02.10.1991 - II R 153/88], BStBl II 1992, 274, 275, m. w. N.).
  • FG Hessen, 16.05.2000 - 4 K 802/98

    Stuttgarter Verfahren; Konjunkturschwankung; Ertragslage; Anteilsbewertung -

  • FG München, 17.02.1997 - 7 K 2272/92

    Ermittlung des gemeinen Wertes nicht notierter GmbH-Anteile durch Anwendung des

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.

Rechtsprechung
   BFH, 02.10.1991 - X R 1/88   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1991,966
BFH, 02.10.1991 - X R 1/88 (https://dejure.org/1991,966)
BFH, Entscheidung vom 02.10.1991 - X R 1/88 (https://dejure.org/1991,966)
BFH, Entscheidung vom 02. Januar 1991 - X R 1/88 (https://dejure.org/1991,966)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,966) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Außenprüfung - Begründung der Anordnung - Hinweis auf Rechtsgrundlage - Kleinbetrieb - Mittelbetrieb - Prüfungszeitraum

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    AO (1977) §§ 121, 193 ff.

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Außenprüfung; Begründung der Anordnung einer Außenprüfung

Papierfundstellen

  • BFHE 166, 414
  • BB 1992, 628
  • BStBl II 1992, 274
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (26)

  • BFH, 21.06.1994 - VIII R 54/92

    Für den zeitlichen Umfang einer Außenprüfung ist die Einordnung des zu prüfenden

    Der Streitfall nötigt nicht, abschließend auf die gewandelte rechtliche Würdigung des Auswahlermessens nach § 193 Abs. 1 AO 1977 durch den X. Senat einzugehen (BFH-Urteile in BFHE 166, 105, BStBl II 1992, 220; vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, und X R 14/90, BFH/NV 1992, 289, jeweils nur mit Leitsatz veröffentlicht; kritisch Gosch in Die steuerliche Betriebsprüfung 1992, 119 ff.).
  • BFH, 14.06.2007 - VIII B 201/06

    Keine grundsätzliche Bedeutung mangels weiteren Klärungsbedarfs zur Frage der

    Insbesondere ist aber bereits in der Rechtsprechung unter der Geltung des § 4 BpO (St) 1987 hinreichend geklärt, dass die Finanzverwaltung weder an einen bestimmten Prüfungsturnus noch einen Prüfungsrhythmus gebunden ist (vgl. BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274).

    Jedoch hat der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass sich aus § 4 BpO (St) 1987 keinerlei Selbstbindung der Verwaltung ergibt, die eine Außenprüfung in kürzeren Abständen als dem statistisch ermittelten durchschnittlichen Turnus ausschließt (vgl. BFH-Urteile vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.; vom 8. April 1992 I R 85/89, BFH/NV 1993, 73; BFH-Beschlüsse vom 20. Oktober 2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311; vom 30. Juni 2005 IV B 131/03, BFH/NV 2005, 1966; vom 14. März 2006 IV B 14/05, BFH/NV 2006, 1253).

  • BFH, 02.10.2007 - X B 225/06

    Begründungspflicht, wenn bei Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben

    a) In der Rechtsprechung des BFH ist hinreichend geklärt, dass die Finanzverwaltung weder an einen bestimmten Prüfungsturnus noch einen Prüfungsrhythmus gebunden ist (vgl. BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274).

    Es besteht keinerlei Selbstbindung der Verwaltung, die eine Außenprüfung in kürzeren Abständen als dem statistisch ermittelten durchschnittlichen Turnus ausschließt (vgl. BFH-Urteile vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.; vom 8. April 1992 I R 85/89, BFH/NV 1993, 73; BFH-Beschlüsse vom 20. Oktober 2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311; vom 30. Juni 2005 IV B 131/03, BFH/NV 2005, 1966; vom 14. März 2006 IV B 14/05, BFH/NV 2006, 1253; vom 14. Juni 2007 VIII B 201/06, BFH/NV 2007, 1804).

    Die Grenze findet eine solche Handhabung des Auswahlermessens im Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und im Willkür- und Schikaneverbot (BFH-Entscheidungen in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, und vom 29. Mai 2007 I B 140/06, juris).

  • BFH, 23.06.2003 - X B 165/02

    Ap - Begründung Prüfungsanordnung, Prüfungsturnus

    An einen bestimmten Prüfungsturnus oder Prüfungsrhythmus ist der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt --FA--) weder nach der AO 1977 noch nach der BpO 2000 im Einzelfall gebunden (Senatsurteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.).

    Auch der in der Beschwerdebegründung herangezogene durchschnittliche Prüfungsturnus ist als rechtliches Kriterium untauglich, weil es sich insoweit nur um eine nachträglich ermittelte statistische Durchschnittsgröße handelt und eine zeitlich vorhersehbare Außenprüfung auch dem mit der Außenprüfung verfolgten Ziel, durch ihre präventive Wirkung zur richtigen Steuererhebung beizutragen, widersprechen würde (Senatsurteil in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.).

  • BFH, 14.09.1993 - VIII R 56/92

    Verfahrensrecht; Zeitliche Erweiterung einer Prüfungsanordnung (§ 91 AO )

    Der Senat kann im Streitfall offenlassen, ob er sich der gewandelten rechtlichen Würdigung des Auswahlermessens nach § 193 Abs. 1 AO 1977 durch den X.Senat anschließen könnte (BFH-Urteile in BFHE 166, 105, BStBl II 1992, 220; in BFHE 166, 414 [BFH 02.10.1991 - X R 1/88], BStBl II 1992, 274, und in BFH/NV 1992, 289, ferner Urteil in BFH/NV 1993, 73; kritisch Gosch in Die steuerliche Betriebsprüfung - StBp - 1992, 119ff.).
  • FG Düsseldorf, 07.03.2006 - 17 K 4888/04

    Rechtmäßigkeit der Anordnung einer Außenprüfung bei unmittelbarem Anschluss an

    Einer über den Verweis auf § 193 Abs. 1 AO hinausgehenden Begründung der Prüfungsanordnung bedarf es selbst dann nicht, wenn der Prüfungszeitraum unmittelbar an den Prüfungszeitraum der vorangegangenen Prüfung anschließt (vgl. für Klein- und Mittelbetriebe: BFH-Urteile vom 02.10.1991 X R 1/88, BStBl II 1992, 274;vom 08.04.1992 I R 85/89, BFH/NV 1993, 73; für Kleinst- und Kleinbetriebe: BFH-Beschluss vom 20.10.2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311).

    Das Verbot einer lückenlosen Prüfung bei anderen Betrieben i.S. eines Anspruchs auf eine "Prüfungspause" lässt sich aus der Vorschrift ebenso wenig herleiten wie aus Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz (BFH-Urteil vom 02.10.1991 X R 1/88, a.a.O.; vgl. auch BFH-Beschluss vom 01.04.2000 X B 119/03, a.a.O.).

  • FG Hamburg, 28.07.2006 - 2 K 91/05

    Rechtmäßigkeit einer auf § 18 BpO gestützten Betriebsprüfungsanordnung

    Das Finanzamt ist weder nach dem Gesetz, noch nach den Vorschriften der BpO 2000 an einen bestimmten Prüfungsturnus oder Prüfungsrhythmus gebunden (BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991, X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274 ).

    Einer über den Verweis auf § 193 Abs. 1 AO hinausgehenden Begründung bedarf es selbst dann nicht, wenn ein Kleinst-, Klein- oder Mittelbetrieb geprüft werden soll und der Prüfungszeitraum unmittelbar an den Prüfungszeitraum der vorangegangenen Prüfung anschließt (BFH-Beschluss vom 30. Juni 2005, IV B 131/03, BFH/NV 2005, 1966 ; BFH-Beschluss vom 2. Oktober 1991, X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274 ; FG Münster, Urteil vom 22. Juli 2005, 11 K 5316/03 AO , juris).

  • BFH, 08.04.1992 - I R 85/89

    Anspruch auf eine "Prüfungspause" aufgrund der Häufigkeit der angeordneten

    Der erkennende Senat schließt sich insoweit dem Urteil des X. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 2. Oktober 1991 X R 1/88 (BStBl II 1992, 274 m.w.N.) an.

    Der erkennende Senat folgt auch insoweit der Entscheidung des X. Senats des BFH vom 2. Oktober 1991 X R 1/88.

  • BFH, 29.05.2007 - I B 140/06

    Keine weitere Begründung für eine Anschlussprüfung bei einem gewerblich Tätigen

    Durch die Rechtsprechung des BFH ist geklärt, dass die auf § 193 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) gestützte Anordnung einer Prüfung bei einem gewerblich Tätigen keiner weiteren Begründung bedarf; das gilt auch für einen Kleinstbetrieb (vgl. BFH-Beschluss vom 20. Oktober 2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311; BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 29.10.1992 - IV R 47/91

    Anforderungen an eine ordnungsgemäße Ermessensentscheidung eines Finanzamtes

    Es kann daher dahinstehen, ob der Senat auch den Urteilen des X.Senats folgen könnte, wonach selbst dann der bloße Hinweis auf § 193 Abs. 1 AO 1977 als Begründung einer Prüfungsanordnung genügt, wenn es sich bei der neu angeordneten Prüfung um eine sog. Anschlußprüfung handeln sollte (Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414 [BFH 02.10.1991 - X R 1/88], BStBl II 1992, 274 nur im Leitsatz veröffentlicht) oder der prüfungsfreie Zeitraum nur 1 Jahr beträgt (Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 89/89, BFHE 166, 105, BStBl II 1992, 220).
  • BFH, 05.01.2009 - I B 163/08

    Beginn einer Außenprüfung an Amtsstelle vor dem in der Prüfungsanordnung

  • FG Münster, 22.07.2005 - 11 K 5316/03
  • BFH, 30.06.2005 - IV B 131/03

    Außenprüfung bei Rechtsanwälten

  • FG Nürnberg, 23.03.2005 - III 249/04

    Auskunftsersuchen an eine Berufskammer zulässig

  • FG Köln, 24.05.2017 - 3 K 101/15

    Anordnung einer Anschlussprüfung

  • BFH, 27.07.2001 - XI B 133/00

    Betreiben einer Imbissbude - Außenprüfung - Zuschätzung - Einnahmeaufzeichnungen

  • FG Thüringen, 22.05.1997 - I 44/97

    Ausübung des Ermessens zur Anordnung einer Außenprüfung; Außenprüfung bei

  • BFH, 11.11.1993 - IV R 119/92

    Zulässigkeit von Außenprüfungen und Anschlußprüfungen eines gewerblichen

  • BFH, 10.11.1999 - X B 20/99

    Erlass von Säumniszuschlägen; grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache

  • FG Sachsen-Anhalt, 16.12.2009 - 2 K 1033/08

    örtliche Finanzamts-Zuständigkeit für Lohnsteueraußenprüfung bei behaupteter

  • FG Sachsen-Anhalt, 22.07.2009 - 2 K 798/09

    Außenprüfung für die Umsatzsteuer und Gewerbesteuer im Zeitraum 2002 bis 2004 für

  • FG Sachsen-Anhalt, 04.11.2009 - 2 K 1242/07

    Auf § 193 Abs. 1 AO gestützte Prüfungsanordnung gegen einen Steuerpflichtigen,

  • FG Sachsen, 15.10.2002 - 5 V 1677/02

    Aussetzung einer Vollziehung einer Umsatzsteuersonderprüfungsanordnung und der

  • FG Sachsen-Anhalt, 15.10.2002 - 5 V 1677/02

    Festlegung des Prüfungsbeginns als ein von der Prüfungsanordnung zu

  • FG München, 28.09.1998 - 13 K 531/93

    Abziehbarkeit von Instandhaltungskosten als dauernde Lasten; Begriff der

  • FG Baden-Württemberg, 23.02.1995 - 3 K 53/93

    Rechtmäßigkeit einer Prüfungsanordnung ; Gerwerbliche Einkünfte bei Verpachtung

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht