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   BFH, 18.09.1991 - XI R 8/90   

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BFH, 18.09.1991 - XI R 8/90 (https://dejure.org/1991,1136)
BFH, Entscheidung vom 18.09.1991 - XI R 8/90 (https://dejure.org/1991,1136)
BFH, Entscheidung vom 18. September 1991 - XI R 8/90 (https://dejure.org/1991,1136)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 3 Nrn. 9, 10, § 24 Nr. 1 Buchst. a und b, § 34 Abs. 3; BAT § 62 Abs. 1

  • Wolters Kluwer

    Zeitlich befristete Dienstverträge - Übergangsgeld - Entschädigung - Verteilung des Betrages

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    §§ 3 Nr. 9, 24 Nr. 1, 34 Abs. 3 EStG
    Lohnsteuer; Besteuerung des Übergangsgeldes nach § 62 Abs.1 BAT bei zeitlich befristeten Dienstverträgen

Papierfundstellen

  • BFHE 165, 285
  • BB 1991, 2365
  • BB 1992, 259
  • DB 1991, 2525
  • BStBl II 1992, 34
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BFH, 10.09.2003 - XI R 9/02

    Abfindung bei befristetem Arbeitsvertrag

    Diese Voraussetzungen sind bei Auslaufen eines befristeten Dienstverhältnisses zu dem im Vertrag vorgesehenen Termin nicht erfüllt, denn die Auflösung ist nicht durch den Arbeitgeber veranlasst, sondern beruht auf der früheren Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Befristung (BFH-Urteil vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34).

    Soweit sich aus dem Urteil des erkennenden Senats vom 27. Februar 1991 XI R 8/87 (BFHE 164, 243, BStBl II 1991, 703) und den sich darauf berufenden Entscheidungen (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34) etwas anderes ergibt, hält der Senat hieran nicht mehr fest.

  • BFH, 27.03.2009 - VIII B 184/08

    Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer eines Kapitalanlegers -

    Der BFH hat entschieden, dass eine vom Arbeitgeber veranlasste Auflösung des Dienstverhältnisses beim Auslaufen eines befristeten Dienstverhältnisses nicht vorliegt (vgl. BFH-Urteile vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34, und vom 10. September 2003 XI R 9/02, BFHE 204, 65, BStBl II 2004, 349).
  • FG Hamburg, 30.11.2001 - III 59/01

    Steuerliche Behandlung einer Abfindung wegen Nichtverlängerung eines befristeten

    Beim bloßen Zeitablauf handelt es sich nicht um eine "vom Arbeitgeber veranlasste" Beendigung des Dienstverhältnisses i.S. dieser Vorschrift (vgl. BFH-Urteile vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285 , BStBl II 1992, 34; vom 16. April 1980 VI R 86/77, BFHE 130, 168 , BStBl II 1980, 393).

    Speziell bei von vornherein befristeten Dienstverhältnissen ist eine im Voraus für den Zeitablauf - oder die Nichtverlängerung - des Vertrags vereinbarte Abfindung (bzw. ein solches Übergangsgeld) ebenfalls keine Entschädigung für entgangene oder entgehende Einnahmen (§ 24 Nr. 1 Bstb. a EStG ) oder für die Aufgabe oder Nichtausübung einer Tätigkeit (§ 24 Nr. 1 Bstb. b EStG ) und damit keine Entschädigung i.S.v. § 34 Nr. 2 EStG (BFH-Urteil vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285 , BStBl II 1992, 34 m.w.N.; v. Beckerath in Kirchhof/Söhn, EStG , § 3 Nr. 9 Rd. B 9/110 "Befristetes Dienstverhältnis" m.w.N.).

    Die wie ein Übergangsgeld in einer Summe bei Ablauf eines von vornherein auf mehrere Jahre befristeten Dienstverhältnisses erdiente Abfindung stellt eine Vergütung für mehrjährige Tätigkeit i.S.v. § 34 Abs. 3 EStG dar (vgl. BFH-Urteil vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285 , BStBl II 1992, 34 m.w.N.).

  • BAG, 29.07.2003 - 9 AZR 100/02

    Steuerlicher Progressionsvorbehalt und Übergangsgeld

    aa) Die auf Grund des Aufhebungsvertrages vom Arbeitgeber 1998 erbrachten Übergangsleistungen waren weder nach § 3 Nr. 9 und 10 EStG in der für 1998 maßgeblichen Fassung des Gesetzes vom 6. August 1998 steuerbefreit, noch gehörten sie zu den Entschädigungen iSd. § 24 Nr. 1 Buchst. a und b EStG, die steuerlich als außerordentliche Einkünfte nach § 34 EStG zu behandeln waren (vgl. BFH 18. September 1991 - XI R 8/90 - BFHE 165, 285).
  • BFH, 09.07.1992 - XI R 5/91

    Tarifbegünstigung bei Umwandlung von Pensionsansprüchen in Abfindung

    Ist dies der Fall, muß der Steuerpflichtige bei Aufgabe seiner Rechte aber unter erheblichem wirtschaftlichen, rechtlichen oder tatsächlichen Druck gehandelt haben; keinesfalls darf er das schadenstiftende Ereignis, im Streitfall die Aufgabe einer vertraglich gesicherten Position, aus eigenem Antrieb herbeigeführt haben (BFH-Urteil vom 5. Februar 1987 IV R 121/83, BFH/NV 1987, 571; vom 21. Juni 1990 X R 45/86, BFH/NV 1991, 88, und vom 21. Juni 1990 X R 46/86, BFHE 161, 370, BStBl II 1990, 1020; vom 24. Oktober 1990 X R 161/88, BFHE 162, 329, BStBl II 1991, 337, und vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34).
  • BFH, 23.08.2007 - VI R 11/05

    Übergangsgeld eines Wahlbeamten nicht nach § 3 Nr. 10 EStG steuerbefreit

    Das Finanzgericht (FG) habe zu Unrecht auf Parallelen zu § 3 Nr. 9 EStG und der hierzu ergangenen Rechtsprechung zum Übergangsgeld bei Wahlbeamten nach früherem Recht (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 2. August 1956 IV 486/55 U, BFHE 63, 250, BStBl III 1956, 292), zu Übergangsgebührnissen nach § 11 des Soldatenversorgungsgesetzes (BFH-Urteil vom 1. März 1974 VI R 47/71, BFHE 111, 516, BStBl II 1974, 490) und zum Übergangsgeld nach § 62 Abs. 1 des Bundes-Angestelltentarifvertrags --BAT-- (BFH-Urteil vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34) abgestellt.

    In der Entscheidung in BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34 sei es um zeitlich befristete Dienstverträge und das Übergangsgeld nach § 62 Abs. 1 BAT gegangen.

    In Übereinstimmung hiermit wurden die Steuerbefreiungen des § 3 Nr. 9 und 10 EStG dergestalt einheitlich ausgelegt, dass Übergangsgelder i.S. von § 3 Nr. 10 EStG nur angenommen wurden, wenn sie mit einer Abfindung i.S. von § 3 Nr. 9 EStG vergleichbar waren (BFH-Urteile in BFHE 63, 250, BStBl III 1956, 292; vom 14. April 1967 VI 15/65, BFHE 90, 108, BStBl II 1968, 2; Urteil in BFHE 111, 516, BStBl II 1974, 490; in BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34; BFH-Beschlüsse vom 10. Februar 2005 IX B 182/03, BFH/NV 2005, 1058, und vom 2. März 2007 XI B 144/06, BFH/NV 2007, 1122).

  • BFH, 02.03.2007 - XI B 144/06

    NZB: steuerfreie Abfindung - befristetes Bühnenarbeitsverhältnis, grundsätzliche

    Der BFH hat bereits in seinen Urteilen vom 18. September 1991 XI R 8/90 (BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34) und vom 10. September 2003 XI R 9/02 (BFHE 204, 65, BStBl II 2004, 349) entschieden, dass eine vom Arbeitgeber veranlasste Auflösung des Dienstverhältnisses i.S. von § 3 Nr. 9 EStG nicht vorliegt, wenn ein befristetes Dienstverhältnis zu dem im Vertrag vorgesehenen Termin ausläuft.

    In seinem Urteil in BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34, hat der BFH außerdem klargestellt, dass sich an dieser Beurteilung auch dann nichts ändert, wenn der Arbeitgeber der äußeren Form nach das Dienstverhältnis gekündigt hat.

  • FG Düsseldorf, 20.03.2003 - 15 K 1835/00

    Pensionszusage; Kommanditist; Altzusage; Passivierungswahlrecht; Abfindung;

    Keinesfalls aber darf der Steuerpflichtige das schadenstiftende Ereignis, im Streitfall die Aufgabe einer vertraglich gesicherten Position, aus eigenem Antrieb herbeigeführt haben (BFH-Urteil vom 18. September 1991 XI R 8/90, BStBl II 1992, 34 m. w. N.).
  • BFH, 29.05.2008 - IX R 55/05

    Übergangszahlungen als Teil der Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes

    Die Rechtsprechung, dass eine Zahlung dann nicht auf einer neuen Rechts- und Billigkeitsgrundlage beruht, wenn sie bereits im Arbeitsvertrag für den Fall der Entlassung vereinbart worden ist, hat der BFH mit Urteil vom 10. September 2003 XI R 9/02 (BFHE 204, 65, BStBl II 2004, 349) ausdrücklich aufgegeben; die vom FG und den Klägern angeführten BFH-Urteile vom 18. September 1991 XI R 8/90 (BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34) und vom 10. Oktober 2001 XI R 7/01 (BFH/NV 2002, 337) sind insoweit überholt.
  • BFH, 13.04.2010 - IX R 10/09

    Rechtserheblichkeit einer neuen Tatsache im Sinne des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO -

    Rechtliche Erwägungen hinsichtlich der vom Kläger in den Jahren 2000 bis 2003 bezogenen Vorruhestandsgelder hat das FA demgegenüber nicht angestellt, da nach der seinerzeit geltenden höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteile vom 27. Februar 1991 XI R 8/87, BFHE 164, 243, BStBl II 1991, 703; vom 18. September 1991 XI R 8/90, BFHE 165, 285, BStBl II 1992, 34) solche Leistungen nicht als Entschädigung i.S. des § 24 Nr. 1 EStG angesehen wurden.
  • BFH, 10.10.2001 - XI R 7/01

    Vorruhestandsleistungen - Tarifvertrag - Abfindung - Außerordentliche Einkünfte -

  • FG Hamburg, 30.05.2008 - 3 K 84/08

    Einkommensteuerrecht, Abgabenordnung: Vertrauensschutz in die überholte

  • BFH, 10.02.2005 - IX B 182/03

    Übergangsgeld nach befristetem Dienstverhältnis

  • FG München, 27.01.2004 - 2 K 640/00

    Über mehrere Jahre gezahlte, anlässlich der Kündigung vereinbarte Übergangsgelder

  • FG Baden-Württemberg, 11.03.2004 - 8 K 100/01

    Steuerbefreiung nach § 3 Nr.10 EStG für Übergangsgelder nach § 47 BeamtVG?

  • FG Baden-Württemberg, 09.05.2012 - 4 K 360/12

    Ermittlung der als Sonderausgaben abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen

  • FG Hamburg, 14.03.2000 - II 349/99

    Vergütungen für die Abnahme der Steuerberaterprüfung

  • FG Münster, 20.10.1998 - 8 K 3247/95
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