Rechtsprechung
   BFH, 25.02.1993 - V R 112/91   

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https://dejure.org/1993,1322
BFH, 25.02.1993 - V R 112/91 (https://dejure.org/1993,1322)
BFH, Entscheidung vom 25.02.1993 - V R 112/91 (https://dejure.org/1993,1322)
BFH, Entscheidung vom 25. Februar 1993 - V R 112/91 (https://dejure.org/1993,1322)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    §§ 14, 17 UStG
    Umsatzsteuer; Berichtigung einer Rechnung für steuerfreie Leistung

Papierfundstellen

  • BFHE 171, 373
  • NJW 1994, 480 (Ls.)
  • BB 1993, 1512
  • DB 1993, 2268
  • BStBl II 1993, 643
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BFH, 12.10.2016 - XI R 43/14

    Unrichtiger Steuerausweis in einer Rechnung; Berichtigung durch Abgabe einer

    Auch muss keine zivilrechtlich richtige Rechnung erteilt, sondern nur der Steuerbetrag berichtigt werden (vgl. BFH-Urteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643, unter II.2.c, Rz 23; s.a. § 31 Abs. 5 Satz 2 UStDV).
  • BFH, 11.10.2007 - V R 27/05

    Formanforderungen an die Berichtigung einer Rechnung - Vertrauensschutz nach §

    Die Rückgabe der ursprünglichen Rechnung durch den Leistungsempfänger ist nicht erforderlich (Senatsurteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643).

    Bei der Auslegung der Berichtigungserklärung des § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG 1993 sind die Bedürfnisse des Geschäftsverkehrs zu beachten (Senatsurteile in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643; vom 10. Dezember 1992 V R 73/90, BFHE 170, 475, BStBl II 1993, 383).

    (4) Die zivilrechtliche Befugnis zur Rechnungsberichtigung ist umsatzsteuerrechtlich grundsätzlich nicht zu prüfen (BFH-Urteile in BFHE 181, 236, BStBl II 1999, 249; in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643; in BFHE 170, 475, BStBl II 1993, 383).

    Für diese Einschränkung ergibt sich kein Anhaltspunkt im Gesetz (vgl. BFH-Urteil in BFHE 181, 236, BStBl II 1999, 249; in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643; Widmann in Plückebaum/Malitzky, UStG, 10. Aufl. § 14c Rz 26/1; Reiss in Umsatzsteuer-Rundschau --UR-- 1999, 170, 172; Ruppe, UStG, 3. Aufl., zu § 11 des österreichischen UStG Rz 137; Valentin in EFG 2005, 988; a.A. Stadie in Rau/ Dürrwächter, UStG, 8. Aufl., § 14c Rz 152 ff.; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 30. November 2000 14 K 185/99, EFG 2001, 597 für den hier allerdings nicht vorliegenden Fall, dass ein Grund für die Berichtigung nicht ersichtlich war).

  • BFH, 19.09.1996 - V R 41/94

    Rechnungsberichtigung ohne Originalrechnung

    Das gelte nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) generell und unabhängig davon, ob das FA den Anspruch auf Vorsteuerberichtigung gegenüber dem ausländischen Leistungsempfänger durchsetzen könne (BFH-Urteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643).

    Diese Kriterien habe der BFH in seiner späteren Entscheidung in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643 nicht aufgegeben; er verweise in deren Gründen ausdrücklich auf das vorherige Urteil.

    Den vom FG angenommenen Zugang der berichtigten Rechnungen bei den Empfängern (vgl. BFH in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643) zog das FA nicht mit Verfahrensrügen in Zweifel.

    Die zivilrechtliche Befugnis der Klägerin zu diesem Vorgehen ist insoweit nicht zu prüfen (BFH in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643).

    Wie der Senat mehrfach entschieden hat, hängt die Wirksamkeit der Berichtigung weder von der Rückgabe der Originalrechnung an den Rechnungsaussteller noch davon ab, ob die Finanzverwaltung die Ansprüche gegen den Leistungsempfänger aus der gebotenen Berichtigung des (ggf. vorgenommenen) Vorsteuerabzugs durchsetzen kann (BFH in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643; Urteil vom 25. Februar 1993 V R 78/88, BFHE 171, 369, BStBl II 1993, 777).

    In den Urteilen in BFHE 169, 559, BStBl II 1993, 251 und vom 10. Dezember 1992 V R 73/90 (BFHE 170, 475, BStBl II 1993, 383), auf die sich das o. g. BMF-Schreiben beruft, bedurfte es der weitergehenden, generellen Aussage der späteren BFH-Rechtsprechung nicht (vgl. BFH in BFHE 171, 373 und 369, BStBl II 1993, 643 und 777), weil auch die vom BMF-Schreiben hervorgehobenen Voraussetzungen erfüllt waren.

  • BFH, 02.03.2016 - V R 16/15

    Vertrauensschutz anlässlich der Änderung der Rechtsprechung zum Vorsteuerabzug

    aa) Der Wirksamkeit der Berichtigung der Steuerbeträge steht es nicht entgegen, dass der Leistende weiterhin das vorherige zivilrechtliche Entgelt fordert (Senatsurteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643, unter II.2.c).
  • BFH, 22.03.2001 - V R 11/98

    Berichtigung bei unrichtigem/unberechtigtem Steuerausweis

    a) Der Senat hat aus dem Wortlaut sowie dem Sinn und Zweck des § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG abgeleitet, die Wirksamkeit einer Rechnungsberichtigung hänge nicht davon ab, dass die Finanzbehörde die Ansprüche gegen den Leistungsempfänger aus der gebotenen Berichtigung des Vorsteuerabzugs durchsetzen kann (vgl. BFH-Urteile vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643; vom 25. Februar 1993 V R 78/88, BFHE 171, 369, BStBl II 1993, 777).
  • BFH, 29.04.2004 - V B 43/03

    Grundsätzliche Bedeutung

    Der erkennende Senat hat mehrfach zu den Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung Stellung genommen, u.a. auch zur Frage, ob eine Berichtigung voraussetzt, dass für jede Rechnung, in der Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen war, eine eigene Berichtigungserklärung abgegeben wird (BFH-Urteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643), und hier entschieden, dass die Vorschrift des § 14 Abs. 2 Satz 2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG), die nach ihrem Wortlaut eine Berichtigung des "Steuerbetrags" fordert, nicht voraussetzt, dass für jede Rechnung, in der Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen war, eine eigene Berichtigungserklärung abgegeben wird.

    Die Zusammenfassung mehrerer zu berichtigender Steuerbeträge in einer Summe ohne nachvollziehbare Angabe der betroffenen Rechnungen genügt den Anforderungen des § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG hingegen nicht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 171, 373, unter II. 2. a der Gründe).

  • FG Düsseldorf, 08.12.2005 - 5 K 4960/04

    Bestehen einer Umsatzsteuerpflicht bei Durchführung von Beratungsleistungen durch

    Die Rückgabe der ursprünglichen Rechnung durch den Leistungsempfänger ist nicht erforderlich (Urteil des BFH vom 25. Februar 1993, V R 112/91, BFHE 171, 373; BStBl II 1993, 643).

    Die Zusammenfassung mehrer zu berichtigender Steuerbeträge in einer Summe ohne nachvollziehbare Angabe der betroffenen Rechnungen genügt den Anforderungen des § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG nicht (BFH-Urteile vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643 undvom 11. August 1994, XI R 57/93, BFH/NV 1995, 170).

    Abgesehen davon, dass das Gericht in der mündlichen Verhandlung das Problem der wirksamen Rechnungsberichtigung angesprochen, den Beteiligten die Rechtsauffassung des BFH in dessenUrteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91 (BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643) dargelegt und der Klägerseite Gelegenheit zur Stellungnahme in der mündlichen Verhandlung gegeben hat, war die Frage der wirksamen Rechnungsberichtigung auch schon während des Einspruchsverfahrens Thema zwischen den Beteiligten (siehe Schreiben des Prozessbevollmächtigten vom 29.7.2004).

  • BFH, 27.04.1994 - XI R 54/93

    Mehrere Rechnungen über ein und dieselbe Leistung führen nicht zu einer

    Mit der nach Abs. 2 Satz 2 dieser Vorschrift möglichen und auch in zulässiger Weise (vgl. dazu BFH-Urteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643) durchgeführten Rechnungsstornierung hat die Klägerin den unberechtigten Ausweis von Umsatzsteuer, der zur Heranziehung nach § 14 Abs. 2 UStG 1980 geführt hätte, jedenfalls beseitigt.
  • BFH, 11.08.1994 - XI R 57/93

    Widerruf einer Umsatzsteuer-Option nach § 9 UStG

    Die Mitteilung muß lediglich erkennen lassen, auf welche Steuerbeträge im einzelnen sich die Berichtigung beziehen soll (BFH-Urteil vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643, 644).

    Im einzelnen ergibt sich dies aus den erwähnten BFH-Urteilen in BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643, und in BFHE 171, 369, BStBl II 1993, 777, denen der Senat folgt und auf die er verweist.

  • FG Baden-Württemberg, 10.08.2017 - 1 K 2292/15

    Unternehmereigenschaft - keine Infektion von nichtunternehmerischen Tätigkeiten -

    Aus ihr muss sich ergeben, dass der Leistende nunmehr nur mit dem berichtigten Steuerausweis abrechnen will (BFH-Urteil vom 10. Dezember 1992 V R 73/90, BFHE 170, 475, BStBl II 1993, 383 und vom 25. Februar 1993 V R 112/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643 zu § 14 Abs. 2 UStG a.F.; Korn in Bunjes, 15. Aufl., 2016, UStG, § 14c Rn. 26).
  • FG Rheinland-Pfalz, 11.03.2010 - 6 K 1729/07

    Zuschätzungen; Ausfuhrlieferungen; innergemeinschaftliche Lieferungen;

  • BFH, 23.04.1993 - V B 20/93

    Grundsätzliche Bedeutung der Frage des Ausreichens des Zugangs einer berichtigten

  • FG Sachsen-Anhalt, 19.03.2013 - 5 K 1438/07

    Kein Vorsteuerabzug wegen fehlenden schriftlichen Berichtigungshinweis auf

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