Rechtsprechung
   BFH, 15.10.1998 - III R 75/97   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 42

  • Judicialis
  • Jurion

    Handelsvertreter - Einzelunternehmer - Gstaltungsmißbrauch - Übertragung von Tätigkeiten - Untervertretung - Außersteuerliche Gründe

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO 1977 § 42
    Einschaltung einer GmbH als Untervertreterin

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 42 AO
    Abgabenordnung; Gründung einer Untervertretung durch einen Handelsvertreter

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 187, 245
  • BB 1999, 147
  • BB 1999, 249
  • DB 1999, 416
  • BStBl II 1999, 119
  • NZG 1999, 179



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BFH, 11.07.2018 - XI R 26/17  

    Aufspaltung einer unternehmerischen Tätigkeit zur mehrfachen Inanspruchnahme des

    So kann auch eine umsatzsteuerrechtlich vorteilhafte Aufspaltung in verschiedene Unternehmen wirtschaftlich und unternehmerisch durchaus Sinn ergeben (vgl. FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12. Mai 2011 6 K 1649/09, EFG 2011, 1561, Rz 100, im Ergebnis bestätigt durch BFH-Urteil vom 11. April 2013 V R 28/12, BFH/NV 2013, 1638, Rz 29; BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119, unter II., Rz 15).
  • BFH, 18.03.2004 - III R 25/02  

    Gewerblicher Grundstückshandel bei Zwischenschaltung einer GmbH

    Deshalb wird die Abschirmwirkung der Kapitalgesellschaft entweder als selbstverständlich zugrunde gelegt (vgl. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119, 120; zust. Gosch, Steuerrechts-Forum --StF-- 18, 1998/1999, S. 60) oder jedenfalls ein Durchgriff erkennbar abgelehnt (vgl. BFH-Beschluss vom 20. Mai 1998 III B 9/98, BFHE 186, 236, BStBl II 1998, 721, unter II. 4. der Gründe, m.umf.N.; Meyer-Scharenberg/Fleischmann, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1995, 1409, 1410; Salomon/Werdich, Der Betrieb --DB-- 1995, 1481; Hofer, DStR 2000, 1635, 1637; Tiedtke/Wälzholz, DB 2002, 652, 655; Stuhrmann in Blümich, Einkommensteuergesetz, § 15 Rz. 186; Schmidt-Liebig, Betriebs-Berater --BB-- 1996, 1799, 1806; Die Information über Steuer und Wirtschaft --Inf-- 1996, 107, 109; Söffing, DB 1995, 2138, 2140; Prinz, DStR 1996, 1645, 1647; Paus, Deutsche Steuer-Zeitung --DStZ-- 1996, 172, 174; Fabry, GmbHR 1999, 169; Bitz in Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, § 15 EStG Rz. 133 a; ferner Verfügung der Oberfinanzdirektion --OFD-- Münster vom 30. Juni 1997, Finanz-Rundschau --FR-- 1997, 695, unter 2.4; offen gelassen im Beschluss in BFH/NV 2003, 1082, und vom 25. Januar 1996 IV R 76/92, BFH/NV 1996, 678; Hey in Herrmann/Heuer/Raupach (HHR), Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetz, Kommentar, 21. Aufl., Einf.

    Gosch (StF 18, 1998/1999, S. 60) kritisiert die Anwendung des § 42 AO 1977, weil die Kapitalgesellschaft ihren Geschäftsgegenstand frei bestimmen und ausüben dürfe (so auch das Urteil in BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119).

  • BFH, 25.02.2004 - I R 42/02  

    Zwischenschaltung einer ausländischen Kapitalgesellschaft

    Einerseits hat die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) letztlich "noch nie eine auf Dauer angelegte Zwischenschaltung inländischer Kapitalgesellschaften als Rechtsmissbrauch qualifiziert, wenn ein Steuerpflichtiger --aus welchen Gründen auch immer-- zwischen sich und eine Einkunftsquelle eine inländische Kapitalgesellschaft schaltet und alle sich daraus ergebenden Konsequenzen zieht" (so Senatsurteil vom 23. Oktober 1996 I R 55/95, BFHE 181, 490, BStBl II 1998, 90; vgl. auch BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119).
  • BFH, 20.03.2002 - I R 63/99  

    Zum Verhältnis der Hinzurechnungsbesteuerung nach § 7 AStG zu 42 AO

    cc) In Anbetracht dieser tatsächlichen Gegebenheiten bedurfte es keiner besonderen wirtschaftlichen Gründe, um die Einschaltung der A in den USA zu rechtfertigen (s. auch BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119 für den Fall der Einschaltung einer GmbH zum Zwecke der Untervertretung eines Handelsvertreters; Kraft, Internationales Steuerrecht - IStR - 2000, 11, 13).
  • BFH, 20.05.2010 - IV R 74/07  

    Aussetzung des Klageverfahrens bei gesonderter und einheitlicher

    b) Zu berücksichtigen ist insoweit, dass nach ständiger Rechtsprechung steuerrechtliche Folgen, die im Zusammenhang mit einer auf Dauer angelegten Unternehmensumstrukturierung --wie beispielsweise der dauerhaften (d.h. nicht nur "geschäftsvorfallbezogenen") Zwischenschaltung von Kapitalgesellschaften mit der Folge mehrstöckiger Beteiligungen-- stehen, selbst dann keinen Missbrauch i.S. von § 42 AO begründen, wenn die Umstrukturierung auf der Übertragung nicht wesentlicher Beteiligungen beruht (z.B. BFH-Urteile vom 23. Oktober 1996 I R 55/95, BFHE 181, 490, BStBl II 1998, 90; vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119; vom 25. Februar 2004 I R 42/02, BFHE 206, 5, BStBl II 2005, 14, zu B.I.3.d; BMF-Schreiben vom 3. Februar 1998 IV B 7 -S 2810- 4/98, BStBl I 1998, 207).
  • BFH, 20.03.2001 - I R 63/99  

    Gestaltungsmissbrauch bei Zwischenschaltung einer Finanzierungsgesellschaft

    cc) In Anbetracht dieser tatsächlichen Gegebenheiten bedurfte es keiner besonderen wirtschaftlichen Gründe, um die Einschaltung der A in den USA zu rechtfertigen (s. auch BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119 für den Fall der Einschaltung einer GmbH zum Zwecke der Untervertretung eines Handelsvertreters; Kraft, Internationales Steuerrecht --IStR-- 2000, 11, 13).
  • FG Niedersachsen, 13.05.2009 - 6 K 476/06  

    Begriff des Unterhaltens eines "in kaufmännischer Weise eingerichteten Betriebs"

    Einerseits habe die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs letztlich "noch nie eine auf Dauer angelegte Zwischenschaltung inländischer Kapitalgesellschaften als Rechtsmissbrauch qualifiziert, wenn ein Steuerpflichtiger --aus welchen Gründen auch immer-- zwischen sich und eine Einkunftsquelle eine inländische Kapitalgesellschaft schalte und alle sich daraus ergebenden Konsequenzen ziehe" (so BFH-Urteil vom 23. Oktober 1996 I R 55/95, BFHE 181, 490, BStBl II 1998, 90; vgl. auch BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BFHE 187, 245, BStBl II 1999, 119).
  • FG Niedersachsen, 22.04.1999 - X 135/94  

    Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten, § 42 AO

    Eine Steuerumgehung im Sinne des § 42 AO liegt nach der Rechtsprechung des BFH vor, wenn eine Gestaltung gewählt wird, die gemessen an dem erstrebten Ziel unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist (statt vieler: BFH-Urteil vom 28. November 1990 X R 109/89, BStBl II 1991, 327, 332; BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BStBl II 1999, 119 ff.; Tipke-Kruse Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung 16. Aufl., § 42 AO Tz. 12 ff.).

    Die Besteuerung knüpft grundsätzlich an die bürgerlich-rechtliche Rechtsform an, die die Steuerpflichtigen zur Ordnung ihrer Rechtsverhältnisse gewählt haben (BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 III R 75/97, BStBl II 1999, 119, 120).

  • FG Niedersachsen, 30.06.2005 - 5 K 796/01  

    Vorsteuerabzug bei umsatzsteuerpflichtiger Vermietung von Büroräumen an

    Unangemessen ist eine rechtliche Gestaltung nach allgemeinen Grundsätzen, wenn verständige Parteien eines Rechtsgeschäftes in Anbetracht des wirtschaftlichen Sachverhalts und der wirtschaftlichen Zielsetzung nicht in der gewählten Weise verfahren wären (BFH-Urteile vom 27. Juli 1997 - VIII R 36/98, BStBl. II 1999, 769; vom 15. Oktober 1998 - III R 75/97, BStBl. II 1999, 119, vom 25. Januar 1994 - IX R 97/90, BStBl. II 1994, 738), wenn sie die rechtliche Gestaltung, da unpassend, nicht wählen würden (BFH-Urteil vom 16. Januar 1992 - V R 1/91, BStBl. II 1992, 541; vom 17. Januar 1991 - IV R 132/85, BStBl. II 1991, 607).
  • FG Niedersachsen, 30.06.2005 - 5 K 797/01  

    Vorsteuerabzug bei umsatzsteuerpflichtiger Vermietung von Büroräumen an

    Unangemessen ist eine rechtliche Gestaltung nach allgemeinen Grundsätzen, wenn verständige Parteien eines Rechtsgeschäftes in Anbetracht des wirtschaftlichen Sachverhalts und der wirtschaftlichen Zielsetzung nicht in der gewählten Weise verfahren wären (BFH-Urteile vom 27. Juli 1997 - VIII R 36/98, BStBl. II 1999, 769; vom 15. Oktober 1998 - III R 75/97, BStBl. II 1999, 119, vom 25. Januar 1994 - IX R 97/90, BStBl. II 1994, 738), wenn sie die rechtliche Gestaltung, da unpassend, nicht wählen würden (BFH-Urteil vom 16. Januar 1992 - V R 1/91, BStBl. II 1992, 541; vom 17. Januar 1991 - IV R 132/85, BStBl. II 1991, 607).
  • FG Niedersachsen, 30.06.2005 - 5 K 798/01  

    Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit der Anmietung eines im Eigentum des

  • FG Baden-Württemberg, 14.02.2001 - 13 K 180/94  

    Bewertung einer verdeckt eingelegten wesentlichen Beteiligung mit den

  • FG Niedersachsen, 21.07.1999 - IX 510/92  

    Zum Begriff der Betriebsausgaben; Zur Abzugsfähigkeit von Zinsen bei

  • FG Hessen, 22.11.2004 - 6 K 1725/01  

    Vorsteuerabzug bei Gutschriften für steuerfreie Vermittlungsleistungen

  • FG Hamburg, 22.08.2003 - VI 82/03  

    Gestaltungsmissbrauch bei Anteilsübertragung gemäß § 20 UmwStG

  • FG Hamburg, 13.03.2000 - II 475/99  

    Zwischenschaltung des Ehepartners in ein Mietverhältnis über gewerbliche

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