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   BFH, 17.11.1999 - I R 7/99   

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BFH, 17.11.1999 - I R 7/99 (https://dejure.org/1999,796)
BFH, Entscheidung vom 17.11.1999 - I R 7/99 (https://dejure.org/1999,796)
BFH, Entscheidung vom 17. November 1999 - I R 7/99 (https://dejure.org/1999,796)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer

    Gewährung eines Darlehens - US-amerikanische Personengesellschaft - Wirtschaftlicher Zusammenbruch - Verrechenbarkeit des Verlustes

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Darlehensverlust aus US-amerikanischer Personengesellschaft: Begrenzte Verrechenbarkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 2a Abs. 1, 2
    Verlustausgleichsbeschränkung nach § 2 a EStG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    EStG § 2a Abs. 1, 2
    Begrenzte Verrechenbarkeit eines Darlehensverlustes aus US-amerikanischer Personengesellschaft

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 2a EStG
    Einkommensteuer; beschränkte Verlustverrechnung bei einem einer ausländischen Betriebsstätte gewährten Darlehen

In Nachschlagewerken

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 191, 18
  • BB 2000, 1017
  • BB 2000, 725
  • BStBl II 2000, 605
  • NZG 2000, 1187
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BFH, 29.11.2017 - I R 58/15

    Betriebsstättenzurechnung und Abgeltungswirkung bei gewerblich geprägter KG im

    Dies gilt nicht nur --in Übereinstimmung mit den zu § 34d Nr. 2 Buchst. a EStG und § 50 Abs. 1 Satz 1 EStG zu beachtenden Grundsätzen-- für den Tatbestand des § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG (z.B. Senatsurteile vom 24. Februar 1988 I R 95/84, BFHE 153, 101, BStBl II 1988, 663; vom 17. November 1999 I R 7/99, BFHE 191, 18, BStBl II 2000, 605; vom 12. Oktober 2016 I R 92/12, BFHE 256, 32; s.a. allgemein Gosch in Kirchhof, a.a.O., § 49 Rz 15), sondern gleichermaßen auch, wenn, wie im Streitfall, zu erkennen ist, ob i.S. von § 32 Abs. 1 Nr. 2 KStG die Einkünfte im inländischen gewerblichen Betrieb angefallen sind.
  • BFH, 22.02.2017 - I R 2/15

    Nachversteuerung gemäß § 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG 1997/StBereinG 1999; Abzug sog.

    Der Senat hat hierzu in seinem Urteil in BFH/NV 2008, 1097 bereits in dem Sinne Stellung genommen, dass eine entgeltliche Übertragung bzw. Veräußerung einer ausländischen Betriebsstätte auch darin zu sehen ist, dass ein Mitunternehmer einer Personengesellschaft, die eine ausländische Betriebsstätte hat, seinen Mitunternehmeranteil veräußert, da die Betriebsstätte der Gesellschaft den Mitunternehmern als eigene Betriebsstätte zuzurechnen (z.B. Senatsurteile vom 21. Juli 1999 I R 110/98, BFHE 190, 118, BStBl II 1999, 812; vom 18. Dezember 2002 I R 92/01, BFHE 201, 447) und deshalb die Anteilsübertragung mit einem Wechsel der persönlichen Zurechnung der aus der Betriebsstätte erzielten Einkünfte verbunden ist (Senatsurteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BFHE 191, 18, BStBl II 2000, 605; s.a. zu § 2 AuslInvG: Senatsurteil vom 18. Juli 2001 I R 70/00, BFHE 196, 248, BStBl II 2003, 48).
  • BFH, 09.08.2006 - II R 59/05

    Beurteilung von Sonderbetriebseinnahmen aus Gesellschafterdarlehen nach den DBA

    Auch der Grundsatz der Entscheidungsharmonie, der die Auslegung von DBA prägen kann (BFH-Urteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BFHE 191, 18, BStBl II 2000, 605, unter II.3.d cc) spricht für den Vorrang des Zinsartikels.
  • FG Münster, 12.12.2006 - 13 K 5352/01

    Beschränkung negativer Einkünfte aus einer in einem ausländischen Staat belegenen

    Das BFH-Urteil in BStBl. II 2000, 605 sei nicht einschlägig, da in dem Revisionsfall das Darlehen von einem einzelnen Gesellschafter einer ausländischen Personengesellschaft gewährt worden sei.

    Aus dem Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 11. Dezember 1997, 10 K 2440/96, EFG 1998, 1310 sei in Verbindung mit dem BFH-Urteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BStBl. II 2000, 605 der Schluss zu ziehen, dass zumindest die Verluste aus der Veräußerung der Zinsforderungen Betriebsausgaben in Deutschland darstellten.

    Diese auf den Gesellschafter durchgreifende Betrachtungsweise hat der BFH im Urteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BStBl II 2000, 605 vorgenommen; der erkennende Senat folgt dem.

    Diese Unterschiede rechtfertigen nach Auffassung des Senats aber keine andere Betrachtungsweise, als sie dem BFH-Urteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BStBl. II 2000, 605 zugrunde lag.

    Der BFH hat im Urteil vom 17. November 1999 I R 7/99, in BStBl. II 2000, 605 ausgeführt, die Frage, ob ein Wirtschaftsgut zum Betriebsvermögen einer Betriebstätte im Sinne des § 2a EStG gehöre, richte sich - anders als abkommensrechtlich - nach dessen wirtschaftlicher Zugehörigkeit.

    Der BFH hat diese Rechtsauffassung in seinem Urteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BStB.

    Das Gleiche gilt für die Rechtsprechung des BFH, wonach § 2a Abs. 1 EStG auch Verluste aus ausländischen Betriebstätten erfasst, die - wie im Streitfall - in anderen Veranlagungszeiträumen Gewinne aufweisen (BFH-Urteil vom 26. März 1991 IX R 162/85, BStBl II 1991, 704; vom 17. November 1999 I R 7/99, BStBl II 2000, 605; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 27. März 1998 2 BvR 220/92, IStR 1998, 344 und 2 BvR 2058/92, IStR 1998, 376).

    Dem BFH soll damit die Möglichkeit eröffnet werden, zunächst über die Vorfrage zu entscheiden, ob die Rechtsausführungen im BFHUrteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BStBl. II 2000, 605 (dort unter 3 b) zur Zuordnung der Betriebstätte und der Verluste im Sinne des § 2a EStG auch gelten, wenn die Darlehensgeberin und die Darlehensnehmerin inländische Gesellschaften mit jeweils eigener Geschäftsleitungsbetriebstätte sind und welche Zuordnungskriterien maßgeblich sein sollen.

  • BFH, 13.11.2002 - I R 13/02

    Verlustausgleich bei Auslandsimmobilien?

    Das gilt auch dann, wenn die Einkünfte nach einem Doppelbesteuerungsabkommen steuerfrei sind (vgl. ebenso Senatsurteile vom 17. Oktober 1990 I R 177/87, BFH/NV 1992, 174; vom 12. Dezember 1990 I R 127/88, BFH/NV 1992, 104; vom 17. November 1999 I R 7/99, BFHE 191, 18, BStBl II 2000, 605, 608; BFH-Urteil vom 13. Mai 1993 IV R 69/92, BFH/NV 1994, 100).
  • FG Nürnberg, 26.11.2004 - VII 90/04

    Steuerliche Behandlung von Zinsen aus Gesellschafterdarlehen gegenüber einer

    Nach der Rechtsprechung des BFH zu § 2a EStG (BFH-Urteile vom 17.11.1999 I R 7/99, BStBl II 2000, 605; vom 24.03.1999 I R 114/97, BStBl II 2000, 399) gehöre das Darlehen entsprechend den Grundsätzen der Gewinnabgrenzung zwischen Stammhaus und Betriebsstätte nach innerstaatlichem Recht zur ausländischen Betriebsstätte.

    Die vom Klägervertreter angeführte Rechtsprechung des BFH zur Berücksichtigung von Darlehensverlusten im Zusammenhang mit § 2a EStG (BFH-Urteile in BStBl II 2000, 605; in BStBl II 2000, 399 ) ist insoweit nicht entscheidungserheblich.

    Wie der BFH im Urteil vom 17.11.1999 (in BStBl II 2000, 605) ausgeführt hat, bewegen sich Abkommensrecht und nationales Recht insoweit auf unterschiedlichen Ebenen und haben ein eigenes Begriffsverständnis.

    Die rein abkommensrechtlichen Frage, ob Zinsen aus einer Forderung des Gesellschafters gegen die Personengesellschaft zu dem Unternehmensgewinn i.S. des Art. 111 Abs. 1 DBA-GB gehören oder den Zinseinkünften i.S. des Art. VII Abs. 1 DBA-GB zuzuordnen sind, betrifft eine derartige Aufspaltung von Einkunftsarten, die im Hinblick auf die Zuordnung der Darlehensforderung nach innerstaatlichem Recht, d.h. im Rahmen des hier anzuwendenden § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG, entscheidungsirrelevant ist (vgl. BFH-Urteil in BStBl II 2000, 605).

    Hierzu wird auf das BFH-Urteil in BStBl II 2000, 605, verwiesen.

    Die Frage, ob ein Wirtschaftsgut zum Betriebsvermögen einer Betriebsstätte gehört, beantwortet sich grundsätzlich nach dessen wirtschaftlicher Zugehörigkeit; d.h. der jeweiligen Betriebsstätte werden die persönlichen und sachlichen Mittel zugerechnet, die mit der Betriebsstätte als wirtschaftliche Einheit in einem wirtschaftlichen Veranlassungszusammenhang stehen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 29.07.1992 II R 39/89, BStBl II 1993, 63; vom 12.01.1994 II R 95/89, BFH/NV 1994, 690; vom 17.11.1999 I R 7/99, BStBl II 2000, 605; Mettenheimer in Debatin/Wassermeyer, DBA-GB, Art. VII Rz. 65).

  • BFH, 31.03.2004 - I R 71/03

    Ausbildung von Pferden zu Renn- und Turnierpferden im Bereich der LuF

    Eine Berücksichtigungsfähigkeit im Rahmen des (negativen) Progressionsvorbehalts ergibt sich insbesondere nicht aus § 2a Abs. 2 EStG, da es hiernach ebenfalls auf eine gewerbliche Tätigkeit ankommt und dafür die Umqualifizierung der Einkünfte durch § 8 Abs. 2 KStG keine Rolle spielt (Senatsurteil vom 17. November 1999 I R 7/99, BFHE 191, 18, BStBl II 2000, 605, 608; Probst in Flick/Wassermeyer/Baumhoff, a.a.O., § 2a EStG Rz. 49 und 164, m.w.N.).
  • BFH, 20.12.2006 - I B 47/05

    Abkommensrechtliche Behandlung von Sondervergütungen

    Ebenso ist das FG nicht von der Rechtsprechung des Senats zur abkommensrechtlichen Zuordnung von Wirtschaftsgütern und Gewinnen bei internationalen Mitunternehmerschaften (Senatsurteile vom 17. November 1999 I R 7/99, BFHE 191, 18, BStBl II 2000, 605; vom 10. Juli 2002 I R 71/01, BFHE 200, 184, BStBl II 2003, 191) abgewichen.

    Die Orientierung am "Erwirtschaftungsprinzip" entspricht jedoch gerade der von den Klägerinnen angeführten Rechtsprechung (vgl. dazu nur Senatsurteil in BFHE 191, 18, 21, BStBl II 2000, 605, 607, m.w.N.).

  • FG Münster, 02.07.2014 - 12 K 2707/10

    Freistellung von Dividenden einer spanischen Komplementär-Kapitalgesellschaft an

    Einkünfte, die nach einem DBA von der inländischen Besteuerung freizustellen sind (sog. Freistellungsmethode), können nicht als steuerpflichtige inländische Einkünfte gemäß § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO festgestellt werden (stRspr des BFH: BFH-Urteile vom 17. November 1999 I R 7/99, BFHE 191, 18, BStBl II 2000, 605; vom 10. Juli 2002 I R 71/01, BFHE 200, 184, BStBl II 2003, 191, 194; vom 18. Dezember 2002 I R 92/01, BFHE 201, 447; BFH-Beschluss vom 26. April 2005 I B 159/04, BFH/NV 2005, 1560; ebenso Söhn in Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO, FGO, § 180 AO 1977 Rz. 161); sie sind nicht Teil der im Gewinnfeststellungsbescheid nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 AO festzustellenden Besteuerungsgrundlagen.
  • FG Nürnberg, 27.11.2014 - 6 K 866/12

    Hinzurechnung gemäß § 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG i.d.F. des StBereinG 1999 für in den

    Dies folgt daraus, dass die Betriebsstätten einer Personengesellschaft im Anwendungsbereich des § 12 AO, der auch im Tatbestand des § 2a EStG maßgeblich ist (BFH-Urteil vom 17.11.1999 I R 7/99, BStBl II 2000, 605), sämtlichen Mitunternehmern der Gesellschaft als eigene Betriebsstätten zugerechnet werden (BFH-Urteile vom 21.07.1999 I R 110/98, BStBl II 1999, 812; und vom 28.11.2007 I R 25/07, BFH/NV 2008, 1097).
  • BFH, 26.04.2005 - I B 159/04

    Zinseinkünfte aus Betriebsstätte in den USA

  • BFH, 28.11.2007 - I R 25/07

    Gesonderte Feststellung - Nachversteuerung gemäß § 2a Abs. 4 EStG 1997 -

  • Generalanwalt beim EuGH, 01.03.2005 - C-152/03

    Ritter-Coulais

  • FG Baden-Württemberg, 22.11.2005 - 8 K 400/97

    Darlehenszinsen eines in USA ansässigen Kommanditisten im Inland steuerpflichtig

  • FG Nürnberg, 30.09.2004 - IV 13/03

    Einheitsbewertung des Betriebsvermögens von doppelstöckigen

  • FG Bremen, 22.01.2004 - 1 K 131/03

    Gesonderte und einheitliche Feststellung im Inland steuerpflichtiger

  • FG Hamburg, 12.12.2000 - VI 42/99

    Sondervergütungen des Kommanditisten

  • FG Bremen, 14.06.2012 - 1 K 122/10

    Kein Betriebsausgabenabzug einer Ärzte-Personengesellschaft für die Kosten der

  • FG Berlin-Brandenburg, 02.09.2010 - 9 K 2510/04

    Abkommensrechtliche Einordnung der Einkünfte des Besitzunternehmens bei

  • FG Nürnberg, 30.09.2004 - IV 18/03

    Einheitsbewertung des Betriebsvermögens doppelstöckiger Personengesellschaften -

  • FG Hamburg, 12.06.2003 - VI 6/01

    Einkommensteuer: Beschränkte Steuerpflicht bei Beteiligung an einer GmbH &

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