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   BFH, 10.11.1998 - I R 49/97   

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BFH, 10.11.1998 - I R 49/97 (https://dejure.org/1998,1742)
BFH, Entscheidung vom 10.11.1998 - I R 49/97 (https://dejure.org/1998,1742)
BFH, Entscheidung vom 10. November 1998 - I R 49/97 (https://dejure.org/1998,1742)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 6a Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3; BewG § 104 Abs. 1 Nr. 2; KStG § 8 Abs. 1; BetrAVG § 3 Abs. 2 Satz 1

  • Wolters Kluwer

    Pensionszusage - Abfindung - Schädlicher Vorbehalt

  • Judicialis

    EStG § 6a Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3; ; BewG § 104 Abs. 1 Nr. 2; ; KStG § 8 Abs. 1; ; BetrAVG § 3 Abs. 2 Satz 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kapitalabfindung bei einer Pensionszusage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 6a EStG
    Einkommensteuer; keine Pensionsrückstellung bei Abfindungsvorbehalt zum Anwartschaftsteilwert

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 6a Abs 1 Nr 2
    Abfindung; Alleingesellschafter; Gesellschaftergeschäftsführer; Pensionsanwartschaft; Pensionszusage; Vorbehalt

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 187, 474
  • NJW 1999, 2136
  • NVwZ 1999, 920 (Ls.)
  • BB 1999, 518
  • BB 1999, 581
  • DB 1999, 617
  • DB 2007, 23
  • BStBl II 2005, 261
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 28.04.2010 - I R 78/08

    Abfindung und Ablösung von (überversorgenden) Pensionsrückstellungen für

    Eine Pensionszusage, bei der die Versorgungsverpflichtung für den Fall der vorzeitigen Beendigung des Dienstverhältnisses in Höhe des (quotierten) Teilwerts gemäß § 6a Abs. 3 EStG abgefunden werden darf, steht unter einem gemäß § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG steuerlich schädlichen Vorbehalt (Anschluss an Senatsurteil vom 10. November 1998 I R 49/97, BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261; Bestätigung des BMF-Schreibens vom 6. April 2005, BStBl I 2005, 619).

    Wie der Senat in seinem Urteil vom 10. November 1998 I R 49/97 (BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261; zustimmend Ahrend/Förster/Rößler, Steuerrecht der betrieblichen Altersversorgung, 2. Teil, Rz 377; Gosch, KStG, 2. Aufl., § 8 Rz 1075; Höfer, Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, Steuerrecht, Rz 131 f.; Otto in Blomeyer/Rolfs/Otto, Betriebsrentengesetz, 4. Aufl., StR A Rz 392 ff.; Blümich/Förster, EStG, KStG, GewStG, § 6a EStG Rz 169), dem sich auch die Finanzverwaltung (BMF-Schreiben vom 6. April 2005, BStBl I 2005, 619) prinzipiell angeschlossen hat (s. aber auch z.B. Heger, Betriebs-Berater 2005, 1378; Otto in Blomeyer/Rolfs/Otto, a.a.O., StR A Rz 394; Höfer, a.a.O., Rz 132), im Einzelnen ausgeführt hat, steht eine Pensionszusage, bei der die Versorgungsverpflichtung in Höhe des Teilwerts gemäß § 6a Abs. 3 EStG abgefunden werden darf, unter einem gemäß § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG steuerlich schädlichen Vorbehalt, und zwar unbeschadet dessen, ob der im konkreten Einzelfall abzufindende quotierte Teilwert der versprochenen Anwartschaft des vorzeitig ausscheidenden Arbeitnehmers betraglich höher ist als der entsprechende Barwert (vgl. dazu Beck, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 2005, 2062; Prost, Der Betrieb --DB-- 2005, 2321).

  • BFH, 11.09.2013 - I R 28/13

    Verdeckte Gewinnausschüttung durch Kapitalabfindung der Pensionszusage an den

    Dahinstehen mag gleichermaßen, ob es sich mit den Anforderungen an einen hypothetischen Fremdvergleich ohne weiteres verträgt, wenn lediglich der bereits erdiente sog. past service abgefunden wird, nicht jedoch der sog. future service (das bejahend Bundesministerium der Finanzen --BMF--, Schreiben vom 14. August 2012, BStBl I 2012, 874; s. dazu aber m.w.N. z.B. Gosch in Kirchhof, EStG, 12. Aufl., § 6a Rz 23), und wenn überdies nicht unbedingt sichergestellt ist, dass der Abfindungsbetrag dem Barwert der Anwartschaft entspricht (s. zum Barwerterfordernis im Abfindungsfall Senatsurteile vom 10. November 1998 I R 49/97, BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261; in BFHE 229, 234, BStBl II 2013, 41; s. dazu BMF-Schreiben vom 6. April 2005, BStBl I 2005, 619).
  • BFH, 23.07.2019 - XI R 48/17

    Abfindungsklausel und Eindeutigkeitsgebot

    Eine Abfindung von Anwartschaften zum Barwert der künftigen Pensionsleistungen (d.h. dem vollen, unquotierten Anspruch zum Zeitpunkt der Abfindung) als "Kapitalabfindung in Höhe des Barwertes der Rentenverpflichtung" ist nach dieser gesetzlichen Maßgabe als unschädlich anzusehen (s. allgemein Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 10.11.1998 - I R 49/97, BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261; vom 28.04.2010 - I R 78/08, BFHE 229, 234, BStBl II 2013, 41; dem folgend das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen --BMF-- vom 06.04.2005, BStBl I 2005, 619, dort Tz. 2; s.a. Dommermuth in Herrmann/Heuer/Raupach --HHR--, § 6a EStG Rz 34; Gosch in Kirchhof, EStG, 18. Aufl., § 6a Rz 9a; Blümich/H.-J. Heger, § 6a EStG Rz 169; Schmidt/Weber-Grellet, EStG, 38. Aufl., § 6a Rz 11; s. zur Frage der "Schädlichkeit" einer Abfindung zum sog. Leistungsteilwert des § 6a Abs. 3 EStG auch Beck, Deutsches Steuerrecht 2005, 2062; Prost, Der Betrieb 2005, 2321; Höfer in Höfer/Veit/Verhuven, Betriebsrentenrecht, Bd. II, Kap. 2 Rz 143).

    Es muss Gegenstand der Vereinbarung sein, um (unabhängig von einer etwaigen handelsbilanziellen Erfassung) eine steuerbilanzielle Erfassung der Pensionsrückstellung nach den ertragsteuerlichen Maßgaben des § 6a EStG zu ermöglichen bzw. --umgekehrt-- den steuerbilanziellen Ansatz nicht (wie auch in der Situation des BFH-Urteils in BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261) vollen Umfangs zu hindern.

  • BFH, 10.07.2019 - XI R 47/17

    Abfindungsklausel und Eindeutigkeitsgebot

    Die hier maßgebende Abfindungsklausel sieht ausdrücklich eine Abfindung von Anwartschaften zum Barwert der künftigen Pensionsleistungen (d.h. dem vollen, unquotierten Anspruch zum Zeitpunkt der Abfindung) als "Kapitalabfindung in Höhe des Barwertes der Rentenverpflichtung" vor und ist nach dieser gesetzlichen Maßgabe als unschädlich anzusehen (s. allgemein Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 10.11.1998 - I R 49/97, BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261; vom 28.04.2010 - I R 78/08, BFHE 229, 234, BStBl II 2013, 41; dem folgend das BMF-Schreiben in BStBl I 2005, 619, dort Tz. 2; s.a. Dommermuth in Herrmann/Heuer/Raupach --HHR--, § 6a EStG Rz 34; Gosch in Kirchhof, EStG, 18. Aufl., § 6a Rz 9a; Blümich/H.-J. Heger, § 6a EStG Rz 169; Schmidt/Weber-Grellet, EStG, 38. Aufl., § 6a Rz 11; s. zur Frage der "Schädlichkeit" einer Abfindung zum sog. Leistungsteilwert des § 6a Abs. 3 EStG auch Beck, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 2005, 2062; Prost, Der Betrieb 2005, 2321; Höfer in Höfer/Veit/Verhuven, Betriebsrentenrecht, Bd. II, Kap. 2 Rz 143).
  • FG Münster, 23.03.2009 - 9 K 319/02

    Abfindung von Pensionszusagen

    Im Übrigen erscheint die Vereinbarung von Abfindungsklauseln in Pensionszusagen auch deshalb problematisch, weil diese zur Vermeidung eines schädlichen Widerrufsvorbehalts i.S.v. § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG die Abfindung zu Anwartschaftsbarwerten vorsehen müssen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 10.11.1998 I R 49/97, BStBl II 2005, 261 sowie BMF-Schreiben vom 06.04.2005 IV B 2-S 2176-10/05, BStBl I 2005, 619) und eine Abfindung zu einem solchen Wert bei vorzeitigem Ausscheiden eines Gesellschafter-Geschäftsführers wegen Abgeltung noch nicht erdienter Ansprüche zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führen würde (s. dazu etwa Geiermann, GmbH-StB 2008, 173 und Briese, GmbHR 2008, 568).
  • FG Schleswig-Holstein, 21.02.2017 - 1 K 141/15

    Bilanzierung

    Eine Klausel, die dem Arbeitgeber die Möglichkeit vorbehält, Pensionsverpflichtungen jederzeit in Höhe des Teilwertes nach § 6a Abs. 3 EStG abfinden zu können, ist als steuerschädlicher Vorbehalt i. S. d. § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG zu qualifizieren (BFH, Urteil vom 10. November 1998 I R 49/97, BStBl. II 2005, 261).

    Diese Gesetzesauslegung entspricht letztlich auch den Vorgaben des BFH in seinem Urteil vom 10. November 1998, I R 49/97, BStBl II 2005, 261 .

  • FG Schleswig-Holstein, 21.02.2017 - 1 K 68/14

    Pensionszusagen - Steuerliche Anerkennung einer Pensionszusage mit

    Bei der streitigen Abfindungsklausel handelt es sich aufgrund der zum Barwert vorzunehmenden Abfindung nicht um einen schädlichen Vorbehalt i.S. des § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG (BFH-Urteil vom 10. November 1998 I R 49/97, BStBl II 2005, 261 ).

    Eine Abfindungsklausel, die dem Arbeitgeber die Möglichkeit vorbehält, die Pensionsverpflichtung jederzeit in Höhe des Teilwerts nach § 6a Abs. 3 EStG abzufinden, ist dagegen als steuerschädlicher Vorbehalt i.S. des § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG zu qualifizieren (BFH-Urteil vom 10. November 1998 I R 49/97, BStBl II 2005, 261 ).

  • BFH, 30.01.2002 - I R 56/01

    Pensionszusage; Erdienbarkeit bei Unterbrechung des Dienstverhältnisses

    Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften unterfallen nicht dem Betriebsrentenrecht (vgl. auch Senatsurteil vom 10. November 1998 I R 49/97, BFHE 187, 474, m.w.N.).
  • BFH, 26.04.2006 - I B 153/05

    Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung einer Pensionsrückstellung;

    Ein solcher Rechtssatz weiche i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO von der Gesetzeslage und der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs --BFH-- (Senatsurteil vom 10. November 1998 I R 49/97, BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261) ab.

    Die Rechtsfrage, wann von einem "schädlichen Vorbehalt" auszugehen ist, ist anhand der gesetzlichen Grundlage durch das Senatsurteil in BFHE 187, 474, BStBl II 2005, 261 geklärt worden.

  • FG Düsseldorf, 23.10.2007 - 6 K 2739/05

    Anerkennung von Pensionsrückstellungen unter Fortentwicklung der

    Soweit der Beklagte, gestützt auf das BFH-Urteil vom 10.11.1998 (I R 49/97, BStBl. 2005, 261) davon ausgeht, es habe ein schädlicher Abfindungsvorbehalt vorgelegen und im Übrigen sei noch keine Unverfallbarkeit der Ansprüche des Beigeladenen zu 3. eingetreten (vgl. BFH-Urteil vom 14.03.2006 I R 38/05, DStR 2006, 1172) folgt der Senat dem nicht.
  • FG Nürnberg, 27.11.2012 - 1 K 229/11

    Abfindungszahlung für eine Pensionsanwartschaft in Höhe des Barwerts als

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