Rechtsprechung
   BFH, 09.12.2008 - VII R 43/07   

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https://dejure.org/2008,1900
BFH, 09.12.2008 - VII R 43/07 (https://dejure.org/2008,1900)
BFH, Entscheidung vom 09.12.2008 - VII R 43/07 (https://dejure.org/2008,1900)
BFH, Entscheidung vom 09. Dezember 2008 - VII R 43/07 (https://dejure.org/2008,1900)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    AO § 130 Abs. 2 und 3, § 131 Abs. 2; EStG § 36 Abs. 2 Nr. 2

  • IWW
  • openjur.de

    Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts; Änderung der Anrechnungsverfügung bei Änderung der Steuerfestsetzung

  • Simons & Moll-Simons

    AO § 130 Abs. 2 und 3, § 131 Abs. 2; EStG § 36 Abs. 2 Nr. 2

  • Judicialis

    Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts - Änderung der Anrechnungsverfügung bei Änderung der Steuerfestsetzung

  • Betriebs-Berater

    Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aufhebung/Änderung der Anrechnung von Lohnsteuer bei der ESt-Festsetzung

  • datenbank.nwb.de

    Änderung der Anrechnungsverfügung bei Änderung der Steuerfestsetzung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Voraussetzungen für die Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsaktes nach § 130 Abs. 2 Abgabenordnung (AO); Rechtswidrigkeit eines ursprünglich rechtmäßigen Verwaltungsaktes durch eine nachträgliche Änderung der Sachlage oder Rechtslage; Vermeidung einer doppelten Besteuerung von Lohneinkünften durch die Vorschrift des § 36 Abs. 2 Nr. 2 Einkommensteuergesetz (EStG)

  • Entscheidungssammlung Denkmalrecht PDF, S. 493 (Leitsatz)

    Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format

Besprechungen u.ä.

  • haufe.de (Entscheidungsanmerkung)

    Keine Anrechnung von Lohnsteuer auf nicht im ESt-Bescheid erfassten Lohn

In Nachschlagewerken

Sonstiges (3)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 09.12.2008, Az.: VII R 43/07 (Abgabenordnung; Rücknahme eines begünstigenden Verwaltungsakts)" von der Redaktion der NWB, original erschienen in: NWB 2009, 676.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH v. 9.12.2008 - VII R 43/07 (Widerruf einer Anrechnungsverfügung wegen Festsetzungsverjährung der von ihr erfassten Lohnsteuer)" von RA/StB Dr. Jan de Weerth, original erschienen in: DStR 2009, 527.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkungen zur Entscheidung des BFH vom 09.12.2008, Az.: VII R 43/07 (Rücknahme bzw. Widerruf einer Anrechnungsverfügung)" von RiFG Peter Schlüßel, original erschienen in: AO-StB 2009, 97 - 98.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 223, 344
  • NVwZ 2009, 860
  • BB 2009, 467
  • DB 2009, 1278
  • BStBl II 2009, 344
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.11.2017 - 6 A 11831/16

    Erschließungsbeitrag

    Der Begriff "Tatsache" in § 131 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AO bezeichnet nicht nur im umgangssprachlichen Sinn etwas rein Tatsächliches, sondern auch die abgabenrechtliche Beurteilung eines Sachverhalts (BFH, Urteil vom 9. Dezember 2008 - VII R 43/07 -, BFHE 223, 344).
  • BFH, 08.09.2010 - I R 90/09

    Anrechnung von Kapitalertragsteuer auf Fondserträge - Auslegung des § 7 Abs. 7

    Diese Vorschrift greift nach der Rechtsprechung des BFH u.a. dann ein, wenn eine Verfügung über die Anrechnung von Lohnsteuer inhaltlich an einen Einkommensteuerbescheid anschließt und jener Bescheid in der Folge dahin geändert wird, dass bislang dort erfasste Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit nicht mehr berücksichtigt werden (BFH-Urteil vom 9. Dezember 2008 VII R 43/07, BFHE 223, 344, BStBl II 2009, 344); in einem solchen Fall darf deshalb die Anrechnungsverfügung in der Weise widerrufen werden, dass die Finanzbehörde nunmehr von einer Anrechnung der Lohnsteuer absieht.
  • BFH, 14.06.2016 - VII B 47/15

    Wechsel der Veranlagungsart

    Ebenso kann offen bleiben, ob die zum Erhebungsverfahren gehörende Anrechnungsverfügung durch die Aufhebung des Steuerfestsetzungsbescheids bereits automatisch entfällt, da sie (stillschweigend) unter einer entsprechenden auflösenden Bedingung stand (vgl. Senatsurteil vom 9. Dezember 2008 VII R 43/07, BFHE 223, 344, BStBl II 2009, 344), und wie weit die ähnlich einem Grundlagenbescheid bindende Wirkung des Steuerfestsetzungsbescheids für die Anrechnungsverfügung reicht (vgl. Senatsurteile vom 29. Oktober 2013 VII R 68/11, BFHE 243, 111, BStBl II 2016, 115; vom 12. November 2013 VII R 28/12, BFH/NV 2014, 339).

    Denn eine Aufhebung des Steuerfestsetzungsbescheids führt jedenfalls dazu, dass die Anrechnungsverfügung gemäß § 131 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AO widerrufen werden kann (Senatsurteile in BFHE 223, 344, BStBl II 2009, 344, und in BFH/NV 2014, 339; BFH-Urteil vom 8. September 2010 I R 90/09, BFHE 231, 97, BStBl II 2013, 11).

  • FG Saarland, 06.08.2010 - 2 K 1207/10

    Beginn der Zahlungsverjährung - Änderung einer Anrechnungsverfügung nach Ablauf

    Soweit die Kläger vortragen, alle anspruchsbegründenden Tatsachen seien dem Finanzamt bereits bei Erlass der ursprünglichen Anrechnungsverfügung bekannt gewesen, ist dies für die Berechnung der Frist unbeachtlich, da es dabei auf die Kenntnis der rechtswidrigen Umsetzung der Tatsachen ankommt (vgl. BVerwG vom 19. Dezember 1984 GrS 1 und 2/84, NJW 1985, 819 und daran anschließend die ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. BFH vom 28. September 1993 VII R 107/92, BFH/NV 1994, 751, vom 21. Oktober 1999 VII B 133/99, BFH/NV 2000, 490, vom 9. Dezember 2008 VII R 43/07, BStBl II 2009, 344).
  • FG Hamburg, 15.06.2011 - 3 K 135/10

    Vergleiche über und Berechnung von Lohnsteueranrechnung

    Zwar war das FA grundsätzlich befugt, aufgrund der Änderung der festgesetzten Einkommensteuer die Lohnsteueranrechnung an die Änderung der Festsetzung anzupassen, wobei offen bleiben kann, ob man hier argumentativ eine auflösende Bedingung der ursprünglichen Anrechnungsverfügung sieht (BFH Urteil vom 9. Dezember 2008, VII R 43/07, BStBl II 2009, 344, Juris Rn. 16) oder eine nachträglich eingetretene Tatsache i. S. v. § 131 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AO (BFH a. a. O. Juris Rn. 22).

    Könne die Festsetzung nur aus formalen Gründen, z. B. Festsetzungsverjährung, nicht mehr in der materiell-rechtlich gebotenen Weise geändert werden, seien entsprechende Steuerabzüge von der Anrechnung ausgeschlossen (BFH Urteil vom 9. Dezember 2008, VII R 43/07, BStBl II 2009, 344, Juris Rn. 20).

  • BFH, 26.06.2009 - III B 25/09

    Kindergeld: Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Berücksichtigung von

    Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 9. Dezember 2008 VII R 43/07 (BFHE 223, 344, BStBl II 2009, 344) könne eine Tatsache auch die steuerrechtliche Beurteilung eines Sachverhalts in einem anderen Bescheid sein.

    Abweichendes ergibt sich auch nicht aus dem von der Klägerin zitierten Urteil des BFH in BFHE 223, 344, BStBl II 2009, 344, das zu § 131 AO ergangen ist.

  • FG Köln, 06.09.2011 - 13 K 482/07

    Vorlage des Finanzgerichts Köln - Anrechnung ausländischer Körpeschaftsteuer bei

    Spätere Änderungen der Steuerfestsetzung eröffnen allerdings die Möglichkeit einer Korrektur der Anrechnung bzw. des Abrechnungsbescheides (vgl. BFH-Urteil vom 9. Dezember 2008 VII R 43/0 7, BFHE 223, 344, BStBl II 2009, 344).
  • FG München, 26.05.2009 - 13 K 3451/07

    Anrechnung gem. § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InvStG einbehaltener Zinsabschlagsteuer:

    Rechtswidrig und daher unter den Voraussetzungen des § 130 AO rücknehmbar ist ein Verwaltungsakt, wenn bei seinem Erlass von einem tatsächlich nicht gegebenen Sachverhalt ausgegangen oder das im Zeitpunkt seines Erlasses geltende Recht unrichtig angewandt worden ist (BFH-Urteile vom 9. Dezember 2008 VII R 43/07, BStBl II 2009, 344; vom 26. Juni 2007 VII R 35/06, BStBl II 2007, 742).
  • FG Münster, 24.04.2012 - 6 K 1498/11

    Korrespondenzprinzip

    Das schließt gegebenenfalls eine Anrechnung von Steuerabzugsbeträgen gänzlich aus (vgl. in diesem Sinne z.B. BFH-Urteile vom 10.01.1995, VII R 41/94, BFH/NV 1995, 779, vom 19.12.2000, VII R 69/99, BStBl II 2001, 353, BFH-Beschluss vom 03.08.2010, VII B 70/10, BFH/NV 2010, 2274 - dieser Beschluss bestätigt das Einzelrichterurteil des FG Münster vom 13.01.2010, 6 K 4443/07 AO, veröffentlicht in juris - BFH-Urteil vom 09.12.2008, VII R 43/07, BStBl II 2009, 344 und BFH-Beschluss vom 06.08.1996, VII B 110/96, BFH 1997, 106).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 28.04.2009 - 6 A 11113/08

    Neuregelung des KAG RP § 3 Abs 1 Nr 4 ermöglicht Widerruf begünstigender

    Der Begriff Tatsache in § 131 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AO bezeichnet nicht nur im umgangssprachlichen Sinne etwas rein Tatsächliches, sondern auch die abgabenrechtliche Beurteilung eines Sachverhalts (BFH, VII R 43/07, juris).
  • FG München, 25.10.2018 - 14 K 2379/16

    Rücknahme der Gestattung der Ist-Versteuerung; Berechnung der Steuer des

  • FG Saarland, 23.08.2018 - 1 K 1121/16

    Rechtmäßigkeit der Kürzung eines Spendenabzugs durch das Finanzamt; Bezug der

  • FG München, 25.10.2018 - 14 K 2375/16

    Vereinnahmtes Entgelt, Umsatzsteuererklärung, Umsatzsteuergesetz,

  • FG Niedersachsen, 07.03.2013 - 11 K 62/12

    Zu den Voraussetzungen für eine Rücknahme einer Anrechnungsverfügung durch einen

  • FG Sachsen-Anhalt, 15.08.2012 - 3 K 480/11

    Rechtmäßigkeit eines Abrechnungsbescheids über Zinsen zur Umsatzsteuer bei

  • FG München, 25.10.2018 - 14 K 2319/16

    Ist-Versteuerung, Vereinnahmtes Entgelt, Umsatzsteuererklärung,

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