Rechtsprechung
   BFH, 28.10.2008 - VIII R 73/06   

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https://dejure.org/2008,1228
BFH, 28.10.2008 - VIII R 73/06 (https://dejure.org/2008,1228)
BFH, Entscheidung vom 28.10.2008 - VIII R 73/06 (https://dejure.org/2008,1228)
BFH, Entscheidung vom 28. Januar 2008 - VIII R 73/06 (https://dejure.org/2008,1228)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    GewStG § 2 Abs. 1 Satz 2; EStG § 15 Abs. 2 Satz 1, § 15 Abs. 3 Nr. 1, § 18 Abs. 1 Nr. 1

  • IWW
  • openjur.de

    Anwendung der Abfärberegelung bei einer neben ihrer freiberuflichen Ingenieurtätigkeit auch als Holdinggesellschaft für mehrere Konzerngesellschaften geschäftsführend und koordinierend tätigen Partnerschaftsgesellschaft

  • Simons & Moll-Simons

    GewStG § 2 Abs. 1 Satz 2; EStG § 15 Abs. 2 Satz 1, § 15 Abs. 3 Nr. 1, § 18 Abs. 1 Nr. 1

  • Judicialis

    Anwendung der Abfärberegelung bei einer neben ihrer freiberuflichen Ingenieurtätigkeit auch als Holdinggesellschaft für mehrere Konzerngesellschaften geschäftsführend und koordinierend tätigen Partnerschaftsgesellschaft

  • Betriebs-Berater

    Anwendung der Abfärberegelung bei einer neben einer freiberuflichen Tätigkeit auch als Holdinggesellschaft tätigen Partnerschaftsgesellschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Entfalten einer Tätigkeit i.S.d. § 18 Abs. 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz ( EStG ) durch eine als Holdinggesellschaft geschäftsleitende Funktionen innerhalb einer Gruppe von Unternehmen wahrnehmende Personengeselschaft; Zugehörigkeit zu einer der in § 18 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG genannten Berufsgruppen als ausreichend für die Annahme einer Tätigkeit i.S.d. § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG; Zulässigkeit einer gesonderte Prüfung des Vorliegens der Gewinnerzielungsabsicht für verschiedene Tätigkeitsbereiche i.S.d. § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG

  • datenbank.nwb.de

    Tätigkeit einer Personengesellschaft, die als Holdinggesellschaft geschäftsleitende Funktionen innerhalb einer Gruppe von Unternehmen wahrnimmt, stellt keine Ausübung eines freien Berufs i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG dar

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Freiberufliche Tätigkeit einer Holdinggesellschaft?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Entfalten einer Tätigkeit i.S.d. § 18 Abs. 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) durch eine als Holdinggesellschaft geschäftsleitende Funktionen innerhalb einer Gruppe von Unternehmen wahrnehmende Personengeselschaft; Zugehörigkeit zu einer der in § 18 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG genannten Berufsgruppen als ausreichend für die Annahme einer Tätigkeit i.S.d. § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG; Zulässigkeit einer gesonderte Prüfung des Vorliegens der Gewinnerzielungsabsicht für verschiedene Tätigkeitsbereiche i.S.d. § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Aufnahme eines Berufsfremden in Freiberuflergesellschaft

Besprechungen u.ä. (2)

  • haufe.de (Entscheidungsanmerkung)

    Obergesellschaft mit Holdingfunktion: Keine freiberuflichen Einkünfte

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Geschäftsleitende Ingenieur-Holding ist gewerblich tätig! (IBR 2009, 427)

In Nachschlagewerken

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "BB-Kommentar zum Urteil des BFH vom 28.10.2008, Az.: VIII R 73/06 (Anwendung der Abfärberegelung bei einer neben freiberuflichen Tätigkeit auch als Holdinggesellschaft tätigen Partnerschaftsgesellschaft)" von RA Dr. Christoph Keller, original erschienen in: BB 2009, 761 - 763.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 223, 218
  • BB 2009, 760
  • DB 2009, 545
  • BStBl II 2009, 647
  • BauR 2009, 704
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 15.12.2010 - VIII R 50/09

    Insolvenzverwaltertätigkeit als sonstige selbständige Arbeit auch bei

    b) Dieses Ergebnis wird auch nicht durch die unstreitig erzielten gewerblichen Einkünfte der Klägerin beeinträchtigt, weil der Anteil dieser Einkünfte weniger als 1 % betrug und damit nach Maßgabe der Rechtsprechung innerhalb der Bagatellgrenze von unter 1, 25 % bleibt, die eine Anwendung der Abfärbewirkung nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG ausschließt (vgl. dazu BFH-Urteile vom 11. August 1999 XI R 12/98, BFHE 189, 419, BStBl II 2000, 229; vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06, BFHE 223, 218, BStBl II 2009, 647).
  • BFH, 12.04.2018 - IV R 5/15

    Keine Abfärbung bei Verlusten - Betriebsaufspaltung - Gewinnerzielungsabsicht

    Bei besonders geringfügiger gewerblicher Betätigung soll es nach der Rechtsprechung des BFH aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht zu einer Abfärbung auf die übrigen Einkünfte kommen (grundlegend BFH-Urteil vom 11. August 1999 XI R 12/98, BFHE 189, 419, BStBl II 2000, 229, daran anschließend BFH-Urteile vom 29. November 2001 IV R 91/99, BFHE 197, 400, BStBl II 2002, 221, unter 3.b cc, und vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06, BFHE 223, 218, BStBl II 2009, 647, unter II.4.c bb (4)).
  • FG Münster, 15.12.2014 - 13 K 624/11

    Betriebsstättenvorbehalt, funktionale Zuordnung, geschäftsleitende Holding

    Auch Empfehlungen des herrschenden Unternehmens, gemeinsame Besprechungen und Beratungen könnten genügen, wenn sie schriftlich festgehalten würden (BFH-Beschluss vom 10.8.2005 I B 27/05, BFH/NV 2006, 133; BFH-Urteil vom 17.9.2003 I R 95, 98/01, BFH/NV 2004, 808, jeweils zu § 14 KStG; BFH-Urteil vom 28.10.2008 VIII R 73/06, BFHE 223, 218, BStBl II 2009, 647 zu § 18 EStG; vgl. auch Neumann in Gosch, KStG, Kommentar, 2. Auflage, § 14 Rz. 112).
  • FG Schleswig-Holstein, 17.11.2015 - 4 K 93/14

    Freiberufliche Einkünfte einer mehrstöckigen Freiberufler-Personengesellschaft

    In den beiden Urteilen vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06 (BStBl II 2009, 647 ) und VIII R 69/06 (BStBl II 2009, 642 ) habe der BFH die gewerbliche Infizierung der doppelstöckigen Personengesellschaften bejaht, weil nicht alle Obergesellschafter, die mittelbar an den Untergesellschaft beteiligt gewesen seien, die Voraussetzungen der Freiberuflichkeit nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG erfüllt hätten.

    Die mittelbare kapitalistische Beteiligung einzelner Obergesellschafter ohne Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit in der Untergesellschaft reicht dagegen nicht aus, da die für unmittelbare Beteiligungen geltenden Maßstäbe auch auf doppelstöckige Freiberufler-Personengesellschaften Anwendung finden (BFH-Urteile vom 28. Oktober 2008 VIII R 69/06, BStBl II 2009, 642 ; vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06, BStBl II 2009, 647 ; zustimmend Hutter in Blümich, Einkommensteuer/Körperschaftsteuer/Gewerbesteuer, Kommentar, § 18 EStG Rz. 76; Moritz in Bordewin/Brandt, Kommentar zum Einkommensteuergesetz , § 18 Rz. 201; Siewert in Frotscher/Geurts, Einkommensteuergesetz Kommentar, § 18 Rz. 20; Brandt in Herrmann/Heuer/Raupach, Einkommensteuer/Körperschaftsteuer, § 18 EStG Rz. 444; Stuhrmann in Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, Einkommensteuer, § 18 Rz. E7; Lambrecht in Kirchhof, Einkommensteuergesetz , 14. Aufl., § 18 Rz. 23; Güroff in Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, § 18 EStG Rz. 282; Wacker in Schmidt, Einkommensteuergesetz Kommentar, 34. Aufl., § 18 Rz. 43).

    Denn bei diesen Entscheidungen handelt es sich um geschäftsleitende und koordinierende kaufmännische Tätigkeiten der Obergesellschaften, die nicht zur freiberuflichen Tätigkeit nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG gehören (BFH-Urteil vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06, BStBl II 2009, 647 ).

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 15.12.2011 - 2 K 412/08

    Keine gewerbliche Prägung bei nur geringer gewerblicher Tätigkeit trotz

    Eine Personengesellschaft entfaltet mit ihren am Markt erbrachten Umsatzleistungen daher nur dann eine Tätigkeit, die die Ausübung eines freien Berufs i. S. v. § 18 EStG darstellt, wenn sämtliche Gesellschafter-Mitunternehmer mit ihrer gemeinschaftlichen, zur Erstellung dieser Umsatzleistungen entfalteten Tätigkeit die Merkmale eines freien Berufs erfüllen, weil die tatbestandlichen Voraussetzungen der Freiberuflichkeit nicht von der Personengesellschaft selbst, sondern nur von natürlichen Personen erfüllt werden (BFH-Urteil vom 28. Oktober 2008, VIII R 73/06, BStBl II 2009, 421; vgl. auch BFH-Urteil vom 08. April 2008, VIII R 73/05, BStBl II 2008, 681 ).

    Weil die freiberufliche Tätigkeit durch die unmittelbare, persönliche und individuelle Arbeitsleistung des Berufsträgers geprägt ist, reicht die bloße Zugehörigkeit zu einer der in § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG genannten Berufsgruppen nicht aus (BFH-Urteil vom 28. Oktober 2008, VIII R 73/06, BStBl II 2009, 421).

  • FG Schleswig-Holstein, 09.03.2016 - 2 K 180/12

    Einkommensteuerliche Bewertung einer unternehmerischen Betätigung als ein

    Das Halten und Verwalten von Beteiligungen einerseits und die Ausübung der Funktion einer Managementholding aufgrund der Dienstleistungsvereinbarung andererseits sind nach dem BFH-Urteil vom 28. Oktober 2008 ( VIII R 73/06, BStBl II 2009, 647) keine selbstständigen Tätigkeitsbereiche, sondern untrennbare Bestandteile der einheitlichen geschäftlichen Betätigung der Partnerschaftsgesellschaft.
  • BFH, 04.05.2009 - VIII B 220/08

    Freiberufliche Tätigkeit einer Personengesellschaft

    Sie beruht auf der elementaren Annahme, dass eine Personengesellschaft die auf natürliche Personen zugeschnittenen Merkmale des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG nicht selbst erfüllen kann mit der Folge, dass zur Bestimmung der freiberuflichen Tätigkeit einer Personengesellschaft auf die Gesamtheit der Verhältnisse ihrer Gesellschafter abzustellen ist (vgl. BFH-Urteile vom 28. Oktober 2008 VIII R 69/06, BFHE 223, 206; VIII R 73/06, BFHE 223, 218).
  • FG Rheinland-Pfalz, 31.10.2018 - 1 K 1880/17

    Rechtliche Einordnung und Besteuerung der Einkünfte des

    Insbesondere ist ein selbständig tätiger Geschäftsführer einer GmbH kein beratender Betriebswirt i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG, selbst wenn er über eine entsprechend breit angelegte Vorbildung verfügt; er übt auch keinen dem beratenden Betriebswirt ähnlichen Beruf aus (Finanzgericht des Saarlandes, Urteil vom 27. August 1991 1 K 64/91, EFG 1992, 70; vgl. auch BFH, Urteil vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06, BFHE 223, 218, BStBl II 2009, 647).
  • FG Hamburg, 02.03.2017 - 1 K 141/16

    Einkommensteuerrecht: Nichtberücksichtigung aktueller Verluste einer zugunsten

    Gleichwohl handelt es sich nicht um untrennbaren Bestandteile einer einheitlichen geschäftlichen Betätigung, die sich gegenseitig bedingen (vgl. zu dem Kriterium des gegenseitigen Bedingens BFH-Urteil vom 28.10.2008 VIII R 73/06, BFHE 223, 218, BStBl II 2009, 647, Rn. 27).
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