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   BFH, 24.04.1959 - VI 19/57 U   

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https://dejure.org/1959,251
BFH, 24.04.1959 - VI 19/57 U (https://dejure.org/1959,251)
BFH, Entscheidung vom 24.04.1959 - VI 19/57 U (https://dejure.org/1959,251)
BFH, Entscheidung vom 24. April 1959 - VI 19/57 U (https://dejure.org/1959,251)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Berücksichtigung der Geldbeschaffungskosten für den Bau eines Mietwohnhauses

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 68, 619
  • NJW 1959, 1799
  • BStBl III 1959, 236
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BFH, 01.10.2002 - IX R 72/99

    Notargebühren als Schuldzinsen i.S.v. §§ 9 , 9 a EStG

    Die Abziehbarkeit einer einmaligen Sondervergütung kann nicht davon abhängig sein, ob sie dem Geldgeber oder einer zwischengeschalteten dritten Person zufließt (vgl. BFH-Urteil vom 24. April 1959 VI 19/57 U, BFHE 68, 619, BStBl III 1959, 236).
  • BFH, 22.04.1980 - VIII R 149/75

    Zur Frage der Bauherreneigenschaft

    Die BFH-Urteile vom 4. März 1966 VI 258/65 (BFHE 85, 417, BStBl III 1966, 451) und vom 24. April 1959 VI 19/57 U (BFHE 68, 619, BStBl III 1959, 236), auf die die Kläger verweisen, sind in diesem Zusammenhang nicht einschlägig.
  • BFH, 06.12.1965 - GrS 2/64

    Einbehaltung eines Damnums bei Auszahlung eines Tilgungsdarlehens

    Es unterscheidet sich nach den Urteilen des Bundesfinanzhofs VI 19/57 U vom 24. April 1959 (BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619) und VI 62/63 S von den Geldbeschaffungskosten (Bereitstellungs-, Schätzungs- und ähnlichen bei Hypotheken erhobenen Gebühren), die üblicherweise gesondert berechnet und alsbald fällig werden.

    Der Große Senat folgt auch der bisherigen Rechtsprechung (vgl. Urteile des Reichsfinanzhofs VI A 127/29 vom 1. Mai 1929, RStBl 1929 S. 427, und IV 172/38 vom 25. November 1938, RStBl 1939 S. 233; Urteile des Bundesfinanzhofs VI 19/57 U und VI 62/63 S) darin, das Damnum bei Bauhypotheken nicht zu den Herstellungskosten des Gebäudes, sondern zu den Werbungskosten (§ 9 EStG) im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu rechnen.

  • BFH, 08.11.1963 - VI 62/63 S

    Berücksichtigung eines vereinbarten vollen Damnums als Werbungskosten

    Diese Auffassung steht in Widerspruch zur Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs, der auch der Bundesfinanzhof bisher gefolgt ist (Urteile des Reichsfinanzhofs VI A 127/29 vom 1. Mai 1929, RStBl 1929 S. 427, und IV 172/38 vom 25. November 1938, RStBl 1939 S. 233, Slg. Bd. 45 S. 248; Urteil des Bundesfinanzhofs VI 19/57 U vom 24. April 1959, BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619).

    Demgemäß wurde zugelassen, daß ein Schuldner, der ein hypothekarisch gesichertes Darlehen für ein zu seinem Privatvermögen gehörendes Grundstück aufgenommen hat, in jedem Jahr einen entsprechenden Teilbetrag des Damnums als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzen kann (siehe Urteil des Reichsfinanzhofs IV 172/38 a.a.O.; Urteil des Senats VI 19/57 U a.a.O.).

    Auch der gelegentlich erhobene Einwand, das Damnum könne steuerlich nicht anders behandelt werden als Bereitstellungs-, Schätzungs- oder ähnliche bei Hypotheken zu zahlende Gebühren, bei denen nach dem Urteil VI 19/57 U (a.a.O.) der sofortige Abzug anerkannt wurde, greift nicht durch.

  • FG Niedersachsen, 09.09.1999 - VIII 776/98

    Geldbeschaffungskosten; Schuldzinsen; Notargebühren; Grundschuldbestellungskosten

    Zur Abgrenzung von Anschaffungs- und Herstellungskosten zu den sofort als Werbungskosten abziehbaren Schuldzinsen hat der BFHmehrfach entschieden, dass die Nebenaufwendungen sofort als Werbungskosten abziehbar sind (vgl. Urteil vom 24. April 1959 VI 19/57 U, BStBl III 1959 Seite 236 f., vom 1. Juli 1960 VI 159/59 U, BStBl III 1960 Seite 347, vom 4. März 1966 VI 258/65, BStBl III 1966 Seite 451 f., 452, vom 30. Juni 1967 VI R 104/66, BStBl III 1967 Seite 655 ff., vom 24. Mai 1968 VI R 6/67, BStBl II 1968 Seite 574 und vom 23. April 1996 IX R 5/94, BStBl III 1996 Seite 595 f.).

    Bereits im Urteil vom 24. April 1959 (a.a.O.) hat der BFH ausgeführt: "Wenn im Übrigen, wie unbestritten ist, die laufenden Bauhypothekenzinsen Werbungskosten bei den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung sind, können die Nebenaufwendungen, die bei der Lage des Kapitalmarkts ... zur Beschaffung der Bauhypotheken und zur Baufinanzierung ... erforderlich gewesen sind, von der Abzugsfähigkeit nicht ausgeschlossen werden".

  • BFH, 01.10.2002 - IX 72/99

    Notargebühren für Grundschuldbestellung an Grundstück - Darlehen zur Finanzierung

    Die Abziehbarkeit einer einmaligen Sondervergütung kann nicht davon abhängig sein, ob sie dem Geldgeber oder einer zwischengeschalteten dritten Person zufließt (vgl. BFH-Urteil vom 24. April 1959 VI 19/57 U, BFHE 68, 619, BStBl III 1959, 236).
  • BFH, 04.03.1966 - VI 258/65
    Das Finanzgericht (FG) erkannte die Fahrt- und Verpflegungskosten in vollem Umfang als Geldbeschaffungskosten im Sinne des Urteils des Senats VI 19/57 U vom 24. April 1959 (BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619) und damit als Werbungskosten an.

    Daß Geldbeschaffungskosten im Zusammenhang mit dem Bau eines Mietwohnhauses Werbungskosten sind, hat der Senat in dem Urteil VI 19/57 U (a. a. O.) ausgesprochen (vgl. auch Urteil VI 159/59 U vom 1. Juli 1960, BStBl 1960 III S. 347, Slg. Bd. 71 S. 261).

  • BFH, 04.03.1966 - VI 127/64
    Das Damnum wird dann ebenso behandelt wie bereits bisher die Geldbeschaffungskosten (Urteil VI 19/57 U vom 24. April 1959, BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619).

    Die Taxkosten und die Bereitstellungszinsen gehören keinesfalls dazu; sie waren bereits nach dem Urteil des Senats VI 19/57 U vom 24. April 1959 (BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619) als Geldbeschaffungskosten im Jahr der Verausgabung in voller Höhe abzugsfähig.

  • FG Niedersachsen, 09.09.1999 - VIII 770/98

    Geldbeschaffungskosten, Schuldzinsen i.S.d. § 9 a Satz 1 Nr. 2 Satz 2 EStG

    Zur Abgrenzung von Anschaffungs- und Herstellungskosten zu den sofort als Werbungskosten abziehbaren Schuldzinsen hat der BFH mehrfach entschieden, dass die Nebenaufwendungen sofort als Werbungskosten abziehbar sind (vgl. Urteil vom 24. April 1959 VI 19/57 U, BStBl III 1959 Seite 236 f., vom 1. Juli 1960 VI 159/59 U, BStBl III 1960 Seite 347, vom 4. März 1966 1967 1968 1996 VI 258/65, BStBl III 1966 Seite 451 f., 452, vom 30. Juni VI R 104/66, BStBl III 1967 Seite 655 ff., vom 24. Mai VI R 6/67, BStBl II 1968 Seite 574 und vom 23. April IX R 5/94, BStBl III 1996 Seite 595 f.).

    Bereits im Urteil vom 24. April 1959 (a.a.O.) hat der BFH ausgeführt: "Wenn im übrigen, wie unbestritten ist, die laufenden Bauhypothekenzinzen Werbungskosten bei den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung sind, können die Nebenaufwendungen, die bei der Lage des Kapitalmarkts ... zur Beschaffung der Bauhypotheken und zur Baufinanzierung ... erforderlich gewesen sind, von der Abzugsfähigkeit nicht ausgeschlossen werden".

  • BFH, 21.04.1961 - VI 158/59 U

    Einordnung der Schuldzinsen eines Aktienkaufs mit Hilfe eines Kredits, um

    Im allgemeinen gehören zwar Zinsen aus einem Kredit, der zur Anschaffung oder Herstellung eines Wirtschaftsgutes aufgenommen wird, nicht zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Wirtschaftsguts (Urteile des Bundesfinanzhofs I 18/57 U vom 13. August 1957, BStBl 1957 III S. 349, Slg. Bd. 65 S. 304; VI 19/57 U vom 24. April 1959, BStBl 1959 III S. 236, Slg. Bd. 68 S. 619).
  • FG Münster, 24.01.2003 - 5 K 5576/99

    Begriff der Schuldzinsen in § 9a Nr. 2 Satz 2 EStG 1997

  • BFH, 01.07.1960 - VI 159/59 U

    Abzugsfähigkeit von Bereitstellungsgebühren und ähnlichen Aufwendungen für

  • BFH, 23.06.1966 - IV 385/58
  • BFH, 10.09.1965 - VI 191/64 U

    Bausparkassenbeiträge als Sonderausgaben

  • BFH, 10.01.1964 - VI 1/61 U

    Steuerrechtliche Behandlung von Tilgungsstreckungen

  • BFH, 21.04.1966 - V 187/63
  • BFH, 11.12.1963 - VI 135/62 U

    Abzugsfähigkeit von Hypothekenbeschaffungskosten und Damnums

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