Weitere Entscheidung unten: BFH, 19.05.1961

Rechtsprechung
   BFH, 10.05.1961 - IV 170/58 U   

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https://dejure.org/1961,689
BFH, 10.05.1961 - IV 170/58 U (https://dejure.org/1961,689)
BFH, Entscheidung vom 10.05.1961 - IV 170/58 U (https://dejure.org/1961,689)
BFH, Entscheidung vom 10. Mai 1961 - IV 170/58 U (https://dejure.org/1961,689)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen der Gewährung der Vergünstigung des § 34 Abs. 4 Einkommensteuergesetz (EStG) für Einkünfte aus Gewerbebetrieb und Einkünfte aus selbständiger Arbeit

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 73, 236
  • NJW 1961, 1992 (Ls.)
  • DB 1961, 1053
  • BStBl III 1961, 354
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 25.02.2014 - X R 10/12

    Anwendung der Tarifbegünstigung von Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten bei

    Vor allem der IV. Senat des BFH hielt demgegenüber ungeachtet der Gesetzesänderung unverändert an den vom RFH entwickelten, den Wortlaut des § 34 Abs. 3 EStG 1955 einschränkenden Voraussetzungen fest und grenzte sich ausdrücklich von den Erleichterungen ab, die der Lohnsteuersenat für Arbeitnehmer gewährte (BFH-Urteil vom 10. Mai 1961 IV 170/58 U, BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354; ausführlich, auch zum Nachstehenden, BFH-Urteil vom 10. Mai 1961 IV 275/59 U, BFHE 73, 730, BStBl III 1961, 532; ferner BFH-Urteile vom 28. Juni 1973 IV R 77/70, BFHE 110, 34, BStBl II 1973, 729; vom 22. Mai 1975 IV R 33/72, BFHE 116, 136, BStBl II 1975, 765, und vom 15. Februar 1990 IV R 13/89, BFHE 160, 229, BStBl II 1990, 621).

    Soweit einigen älteren Entscheidungen des IV. Senats (Urteile in BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354, und vom 2. August 1962 IV 177/62, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1963, 99) die Auffassung zu entnehmen sein sollte, die Steuerermäßigung für mehrjährige Tätigkeiten sei zugunsten von Gewerbetreibenden generell nicht anwendbar, wäre dies zum einen durch die neuere Rechtsprechung des IV. Senats (vgl. Urteil in BFHE 216, 247, BStBl II 2007, 180) überholt, auch wenn der IV. Senat eine Anwendbarkeit auf Gewerbetreibende bisher nicht ausdrücklich bejaht hat.

    Er verwendet aber deutlich weiter gefasste Obersätze als sie noch der Entscheidung in BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354 zugrunde lagen.

  • BFH, 14.12.2006 - IV R 57/05

    Außerordentliche Einkünfte eines Freiberuflers aus einer Vergütung für eine

    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs --RFH-- (vgl. RFH-Urteile vom 1. Februar 1940 IV 341/39, RStBl 1940, 601, 602, und vom 19. November 1941 VI 264/41, RStBl 1942, 19, 20) und des Bundesfinanzhofs (BFH) sind Einkünfte aus selbständiger Arbeit nur dann den außerordentlichen Einkünften zuzuordnen, wenn der Steuerpflichtige sich während mehrerer Jahre ausschließlich einer bestimmten Sache gewidmet und die Vergütung dafür in einem einzigen Veranlagungszeitraum erhalten hat oder wenn eine sich über mehrere Jahre erstreckende Sondertätigkeit, die von der übrigen Tätigkeit des Steuerpflichtigen ausreichend abgrenzbar ist und nicht zum regelmäßigen Gewinnbetrieb gehört, in einem einzigen Veranlagungszeitraum entlohnt wird (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 10. Mai 1961 IV 170/58 U, BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354; vom 10. Mai 1961 IV 275/59 U, BFHE 73, 730, BStBl III 1961, 532; vom 15. Februar 1990 IV R 13/89, BFHE 160, 229, BStBl II 1990, 621, m.w.N.; vom 17. Februar 1993 I R 119/91, BFH/NV 1993, 593, und vom 6. Oktober 1993 I R 98/92, BFH/NV 1994, 775, sowie BFH-Beschluss vom 28. Mai 2001 XI B 37/00, BFH/NV 2001, 1546).
  • FG Niedersachsen, 31.08.2005 - 2 K 306/03

    Nachzahlung der kassenärztlichen Vereinigung als steuerlich begünstigte Vergütung

    Ein solches Honorar ist nicht den außerordentlichen, sondern den übrigen Einkünften zuzuordnen, weil der Freiberufler typischerweise der Höhe nach schwankende Einnahmen und damit auch Einkünfte erzielt, für die sich der nach der Vorschrift gewollte Tarifausgleich in anderer Weise vollzieht (vgl. BFH-Urteile vom 10. Mai 1961, IV 170/58 U, BStBl III 1961, 354; vom 10. Mai 1961, IV 275/59 U, BStBl III 1961, 532; in BStBl II 1973, 729).
  • FG Hamburg, 28.09.2009 - 5 K 201/08

    Rechtsanwaltshonorar als tarifbegünstigte Vergütung

    Ein solches Honorar ist nicht den außerordentlichen, sondern den übrigen Einkünften zuzuordnen, weil für einen freiberuflich tätigen Rechtsanwalt schwankende Einnahmen typisch oder jedenfalls nicht ungewöhnlich sind und er damit auch Einkünfte erzielt, für die sich der nach der Vorschrift gewollte Tarifausgleich in anderer Weise vollzieht (vgl. BFH-Urteil vom 10.05.1961, IV 170/58 U, BStBl III 1961, 354).
  • BFH, 17.02.1993 - I R 119/91

    Abgrenzung der außerordentlichen Einkünfte von solchen die einem ermäßigten

    Ein solches Honorar ist nicht den außerordentlichen, sondern den übrigen Einkünften zuzuordnen, weil der Freiberufler typischerweise der Höhe nach schwankende Einnahmen und damit auch Einkünfte erzielt, für die sich der nach der Vorschrift gewollte Tarifausgleich in anderer Weise vollzieht (vgl. BFH-Urteile vom 10. Mai 1961 IV 170/58 U, BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354; vom 10. Mai 1961 IV 275/59 U, BFHE 73, 730, BStBl III 1961, 532; in BFHE 110, 34, BStBl II 1973, 729).
  • FG Baden-Württemberg, 23.04.2010 - 9 K 212/07

    Aufrechterhaltung des Vorbehalts der Nachprüfung nach Ergehen der

    Bei Freiberuflern, die eine der Kl' in ähnliche Tätigkeit ausüben, hat die ständige Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und ihm folgend des BFH die Tarifvergünstigung solchen Fällen vorbehalten, in denen a) der Steuerpflichtige sich während mehrerer Jahre ausschließlich der einen Sache gewidmet und die Vergütung dafür in einem Veranlagungszeitraum erhalten hat oder b) eine sich über mehrere Jahre erstreckende Sondertätigkeit, die von der übrigen Tätigkeit des Steuerpflichtigen ausreichend abgrenzbar ist und nicht zum regelmäßigen Gewinnbetrieb gehört, in einem Veranlagungszeitraum entlohnt wird (BFH-Urteil vom 10.Mai 1961 IV 170/58 U, BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354; BFHE 73, 730, BStBl III 1961, 532, und BFHE 110, 34, BStBl II 1973, 729).
  • FG Düsseldorf, 16.04.2009 - 11 K 1764/08

    Umsatzsteuererstattungen führen nicht zu tarifbegünstigten Einkünften

    Wenn er ein berufsübliches Honorar für eine mehrjährige Tätigkeit erhalte, sei dieses nicht den außerordentlichen, sondern den übrigen Einkünften zuzuordnen, weil der Freiberufler typischerweise der Höhe nach schwankende Einnahmen und damit auch Einkünfte erziele (vgl. BFH-Urteile vom 10.Mai 1961 IV 170/58 U, BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354; vom 10.Mai 1961 IV 275/59 U, BFHE 73, 730, BStBl III 1961, 532; in BFHE 110, 34, BStBl II 1973, 729).
  • BFH, 28.06.1973 - IV R 77/70

    Wirtschaftsprüfer - Testamentsvollstrecker - Auseinandersetzung eines Nachlasses

    b) wenn eine sich über mehrere Jahre erstreckende Sonder tätigkeit, die von der übrigen Tätigkeit des Steuerpflichtigen ausreichend abgrenzbar ist und nicht zum regelmäßigen Gewinnbetrieb gehört, in einem Veranlagungszeitraum entlohnt wird (BFH-Urteile vom 10. Mai 1961 IV 170/58 U, BFHE 73, 236, BStBl III 1961, 354, und IV 275/59 U, BFHE 73, 730, BStBl III 1961, 532, jeweils mit eingehenden Nachweisen zur Rechtsprechung des RFH).
  • BFH, 10.05.1961 - IV 275/59 U

    Voraussetzungen der steuerlichen Begünstigung von in einer Summe vereinnahmten

    Bei Einkünften aus selbständiger Arbeit, bei denen ebenfalls der Gewinn zu versteuern ist, hat er sie nur ausnahmsweise zugelassen, wenn es sich um eine ausschließliche Tätigkeit mehrerer Jahre oder um eine ausreichend abgrenzbare Sondertätigkeit handelte, die nicht zum regelmäßigen Gewinnbetrieb gehörte, und wenn außerdem diese Tätigkeiten jeweils in einer Summe vergütet worden sind (vgl. Urteile des Reichsfinanzhofs IV 341/39 vom 1. Februar 1940, RStBl 1940 S. 601; VI 264/41 vom 19. November 1941, RStBl 1942 S. 19; IV 206/41 vom 21. Mai 1942, RStBl 1942 S. 578; VI 282/42 vom 2. Juni 1943, RStBl 1943 S. 595, sowie Urteil des Bundesfinanzhofs IV 170/58 U vom 10. Mai 1961, Slg. Bd. 73 S. 236).
  • BAG, 22.02.1961 - 4 AZR 37/59

    Fahrzeuge mit Schlafkabinen - Bundesmanteltarifvertrag Fernverkehr - Kabinenzeit

    Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Nürnberg vom l6. September 1958 - Ca IV 170/58 - wird zurückgewiesen.
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Rechtsprechung
   BFH, 19.05.1961 - VI 127/60 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,592
BFH, 19.05.1961 - VI 127/60 U (https://dejure.org/1961,592)
BFH, Entscheidung vom 19.05.1961 - VI 127/60 U (https://dejure.org/1961,592)
BFH, Entscheidung vom 19. Mai 1961 - VI 127/60 U (https://dejure.org/1961,592)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit von § 7 b Einkommensteuergesetz (EStG) 1953 auf einen Neubau, der an Stelle eines abgerissenen Hauses errichtet wurde - Abbruchkosten eines alten Gebäudes als Teil der Herstellungskosten eines neuen Gebäudes - Anrechnung der Abbruchkosten eines alten Gebäudes ...

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 73, 238
  • DB 1961, 1051
  • BStBl III 1961, 354
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 12.06.1978 - GrS 1/77

    Steuerrechtliche Behandlung von Restbuchwert und Abbruchkosten bei Abbruch eines

    Gleiches galt für die Abbruchkosten (so schon die BFH-Urteile VI 330/61 U und vom 19. Mai 1961 VI 127/60 U, BFHE 73, 238, BStBl III 1961, 354).
  • BFH, 15.03.1973 - VIII R 58/69

    Erwerb eines unfertigen Gebäudes - AfA - Fehlende Begünstigung

    Die Kosten für den Erwerb eines Rohbaues seien nach ständiger Rechtsprechung des BFH keine Herstellungskosten, sondern Anschaffungskosten (Hinweis auf Urteile vom 25. Juni 1953 IV 2/53 U, BFHE 57, 629, BStBl III 1953, 241; vom 25. Juni 1953 IV 39/53 U, BFHE 57, 631, BStBl III 1953, 242; vom 19. Mai 1961 VI 127/60 U, BFHE 73, 238, BStBl III 1961, 354; vom 27. November 1962 VI 52/62 U, BFHE 76, 321, BStBl III 1963, 117; vom 15. Januar 1965 VI 30/64, StRK, Einkommensteuergesetz, § 7 b, Rechtsspruch 102, HFR 1965, 358).

    Mit der Revision machen die Kläger geltend, die bisherige BFH-Rechtsprechung sei in sich widersprüchlich, da im Bereich des § 7 EStG der Rohbaukaufpreis zu den Herstellungskosten zähle und nach der Entscheidung VI 127/60 U der Begriff der Herstellung, der § 7b EStG zugrunde liege, der gleiche sei, der für die Bemessung der AfA nach § 7 EStG gelte.

  • BFH, 15.11.1978 - I R 2/76

    Gebäudeerwerb - Abbruchabsicht - Schaffung einer Mehrheit von Wirtschaftsgütern -

    Das FG hat zu Unrecht angenommen, daß der für den Erwerb eines zum Abbruch bestimmten Gebäudes entrichtete Mehrpreis und die Abbruchkosten ohne weiteres als Anschaffungskosten des Grund und Bodens zu behandeln seien (vgl. schon zur bisherigen Rechtsprechung die BFH-Urteile vom 19. Mai 1961 VI 127/60 U, BFHE 73, 238, BStBl III 1961, 354; vom 18. März 1965 IV 61/62 U, BFHE 82, 207, BStBl III 1965, 320).
  • BFH, 18.03.1965 - IV 61/62 U

    Beiträge für Bausparkassen zur Erlangung von Baudarlehen als Sonderausgaben bei

    Der Restbuchwert des abgerissenen Gebäudes erhöht dann die Herstellungskosten des Neubaus (im Ergebnis ebenso Urteil des Bundesfinanzhofs VI 330/61 U vom 21. Juni 1963, BStBl 1963 III S. 477, Slg. Bd. 77 S. 428; auch Urteil VI 127/60 U vom 19. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 354, Slg. Bd. 73 S. 238, allerdings nur für die Abbruchkosten. Eine erhöhte Absetzung für Abnutzung nach § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG 1953 war hier nicht beantragt worden).
  • BFH, 03.12.1964 - IV 422/62 S

    Einordnung von Abbruchkosten für ein Gebäude als Betriebsausgaben

    Trotz der im Schrifttum insbesondere von Schneeweiß (Der Betriebs-Berater 1961 S. 445) und Hoffmann (Neue Betriebswirtschaft 1960 S. 27) erhobenen Einwendungen habe der Bundesfinanzhof bis in die jüngste Zeit an dem bezeichneten S-Urteil festgehalten (vgl. Urteile VI 127/60 U vom 19. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 354, Slg. Bd. 73 S. 238, VI 114/60 vom 6. Oktober 1961, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1962 S. 53).
  • BFH, 27.11.1962 - VI 52/62 U

    Inanspruchnahme der Steuervergünstigung des § 7b Einkommensteuergesetz (EStG)

    Der Senat bleibt deshalb trotz der von verschiedenen Seiten erhobenen Bedenken bei der Rechtsauffassung der Urteile IV 2/53 U und IV 39/53 U (a.a.O.), die er schon in der Entscheidung VI 127/60 U vom 19. Mai 1961 (BStBl 1961 III S. 354, Slg. Bd. 73 S. 238) bestätigt hat.
  • BFH, 20.12.1966 - IV 123/62

    Steuervergünstigung für ein an die Stelle eines zerstörten Gebäudes tretenden

    Der Bundesfinanzhof warf in seinem Urteil VI 127/60 U vom 19. Mai 1961 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 73 S. 238, BStBl III 1961, 354) die Frage auf, ob auch aus dem Abbruch bestehender Gebäude hervorgegangene Bauten nach § 7b EStG steuerbegünstigt seien; es könnten Bedenken jedenfalls dann bestehen, wenn ein vollwertiges Haus abgerissen werde, um die Durchführung eines Neubaus zu ermöglichen, der den gesteigerten Wohnbedürfnissen des Eigentümers besser entspreche.
  • BFH, 01.02.1962 - IV 74/60 U

    Berücksichtigung von in der Bilanz auftretenden Wertverlusten als Absetzung für

    Der erkennende Senat hat in dem amtlich nicht veröffentlichten, aber in einer Fachzeitschrift (Finanz-Rundschau 1957 S. 108, 109) besprochenen Urteil IV 33/53 vom 27. August 1953 ausgesprochen, daß der bei einem Umbau durch die Entfernung bestimmter, wertmäßig im Bilanzwert des Gebäudes enthaltener Gebäudeteile eingetretene Wertverlust durch eine außergewöhnliche technische AfA nach § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG zu berücksichtigen ist (ebenso Urteile VI 127/60 U vom 19. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 354, Slg. Bd. 73 S. 238, und VI 114/60 vom 6. Oktober 1961. Der Betrieb 1961 S. 1568, hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der Abbruchkosten und das letztgenannte Urteil außerdem hinsichtlich des Restwertes eines abgebrochenen Gebäudes, das zum Privatvermögen gehört; vgl. auch Littmann, Das Einkommensteuer-Recht, 6. Aufl., § 6 Tz. 147).
  • BFH, 05.12.1963 - IV 103/61 U

    Begriff der Herstellungskosten im Einkommensteuerrecht

    Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs VI 127/60 U vom 19. Mai 1961 (BStBl 1961 III S. 354, Slg. Bd. 73 S. 238), in der der Wert der für den Neubau verwendeten Fundamente und Kellerräume eines im übrigen kriegszerstörten Gebäudes nicht zu den Herstellungskosten gerechnet wird, steht dieser Beurteilung nicht entgegen.
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