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   BFH, 24.08.1962 - VI 106/62 U   

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https://dejure.org/1962,1032
BFH, 24.08.1962 - VI 106/62 U (https://dejure.org/1962,1032)
BFH, Entscheidung vom 24.08.1962 - VI 106/62 U (https://dejure.org/1962,1032)
BFH, Entscheidung vom 24. August 1962 - VI 106/62 U (https://dejure.org/1962,1032)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Aufwendungen eines Geistlichen für eine Reise in biblische Länder als Fortbildungskosten

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 75, 673
  • DB 1962, 1493
  • BStBl III 1962, 512
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BFH, 21.09.2009 - GrS 1/06

    Aufteilung der Aufwendungen für eine gemischt veranlasste Reise

    Zur Prüfung der beruflichen Veranlassung einer Reise stellte der BFH indiziell darauf ab, ob die Reise im Rahmen eines straff organisierten Programms stattfindet, das die Wahrnehmung privater Interessen praktisch ausschließt (Urteile in BFHE 59, 144, BStBl III 1954, 264; in BFHE 68, 113, BStBl III 1959, 44; vom 9. Dezember 1960 IV 241/60 U, BFHE 72, 263, BStBl III 1961, 99 - kein Betriebsausgabenabzug für Studienreise eines Architekten nach Florenz; vom 9. Dezember 1960 IV 232/60 U, BFHE 72, 335, BStBl III 1961, 126 - kein Betriebsausgabenabzug für Reise eines Arztes nach Lambarene; vom 24. August 1962 VI 106/62 U, BFHE 75, 673, BStBl III 1962, 512 - kein Werbungskostenabzug für Reise eines Pastors in biblische Länder; vom 18. Februar 1965 IV 36/64 U, BFHE 82, 88, BStBl III 1965, 279; vom 4. August 1967 VI R 62/66, BFHE 90, 43).
  • BFH, 04.08.1967 - VI R 62/66

    Steuerliche Beurteilung von Kosten für Studienreisen bei Hochschullehrern -

    Das gilt vor allem für Kosten von Auslandsreisen, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in ständiger Rechtsprechung, z. B. in den Urteilen IV 232/60 U vom 9. Dezember 1960 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 72 S. 335 - BFH 72, 335 -, BStBl III 1961, 126), IV 241/60 U vom 9. Dezember 1960 (BFH 72, 263, BStBl III 1961, 99), VI 106/62 U vom 24. August 1962 (BFH 75, 673, BStBl III 1962, 512), und IV 432/60 U vom 11. Oktober 1962 (BFH 76, 97, BStBl III 1963, 36) ausgeführt hat.

    Allerdings kann ein Teil der Reisekosten berücksichtigt werden, wenn ein Teil der Reise nach objektiven Merkmalen leicht und einwandfrei abgrenzbar als ausschließlich oder ganz überwiegend beruflich veranlaßt bezeichnet werden kann (Urteil des Senats VI 106/62 U, a.a.O.).

    Bei Auslandsreisen wird im allgemeinen eine ausschließliche oder überwiegende berufliche Veranlassung angenommen und die Abzugsfähigkeit der Reisekosten ganz oder teilweise bejaht, wenn die Reise lehrgangsmäßig organisiert wurde (z. B. Urteile des BFH IV 331/60 U vom 13. April 1961, BFH 73, 108, BStBl III 1961, 308; IV 105/60 U vom 16. November 1961, BFH 74, 481, BStBl III 1962, 181; VI 106/62 U, a.a.O.).

    Bei Aufwendungen, die nicht ausschließlich oder ganz überwiegend beruflichen Zwecken dienen, ist der berufliche Teil jedoch als Werbungskosten oder Betriebsausgaben zu berücksichtigen, wenn er nach objektiven Merkmalen eindeutig und klar abzugrenzen ist (vgl. z. B. BFH-Urteile IV 158/61 S, a.a.O. und VI 106/62 U, a.a.O.).

  • BFH, 23.10.1981 - VI R 71/78

    Aufwendungen für eine Auslandsgruppenreise sind nicht schon deswegen als

    Das hat der BFH in ständiger Rechtsprechung aber nicht für ausreichend angesehen, um die berufliche Veranlassung einer solchen Reise zu bejahen (vgl. z.B. Urteil vom 24. August 1962 VI 106/62 U, BFHE 75, 673, BStBl III 1962, 512 betreffend einen Geistlichen, der an einer üblichen Rundreise durch die biblischen Länder und Städte teilgenommen und seine Erlebnisse auch bei seiner beruflichen Tätigkeit mitverwertet hat).
  • BFH, 04.08.1967 - VI R 289/66

    Abziehbarkeit von Reisekosten als Werbungskosten bei Lehrern

    Nach der Rechtsprechung des BFH sind die Kosten von Auslandsreisen grundsätzlich Werbungskosten oder Betriebsausgaben nur, wenn die Reisen im Rahmen einer lehrgangsmäßigen Organisation oder sonst in einer Weise durchgeführt werden, daß ein außerberuflicher Reisezweck so gut wie ausgeschlossen ist (vgl. z. B. die Urteile IV 232/60 U vom 9. Dezember 1960, BFH 72, 335, BStBl III 1961, 126; IV 241/60 U vom 9. Dezember 1960, BFH 72, 263, BStBl III 1961, 99; VI 102/62 U vom 24. August 1962, BFH 75, 673, BStBl III 1962, 512).

    Die Ausscheidung eines beruflich veranlaßten Teils aus dem Gesamtbetrag von Aufwendungen, die sowohl beruflichen als auch privaten Charakter haben, kommt nur in Betracht, wenn der berufliche Anteil nach objektiv nachprüfbaren Merkmalen leicht und einwandfrei ausgeschieden werden kann (z. B. Urteile des BFH IV 158/61 S vom 13. März 1964, BFH 79, 605, BStBl III 1964, 455; VI 106/62 U, a. a. O.).

  • BFH, 04.08.1967 - VI R 186/66

    Behandlung von Reisekosten als Werbungskosten

    Der Sachverhalt unterscheidet sich grundsätzlich nicht wesentlich von dem im Urteil VI 106/62 U vom 24. August 1962 (BFH 75, 673, BStBl III 1962, 512) behandelten Fall, in dem ein Pastor an einer vom Reisedienst des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) veranstalteten Studienfahrt in die biblichen Länder, die von einem als Universitätsdozenten tätigen Volltheologen geleitet wurde, teilgenommen hatte.
  • BFH, 04.08.1967 - VI R 192/66

    Reisekosten eines Lehrers als Werbungskosten

    Nach der Rechtsprechung des BFH kommt für einen Teil dieser Aufwendungen ein Abzug nur in Betracht, wenn nach objektiven Merkmalen eindeutig und leicht abgrenzbar ein Teilbetrag der Aufwendungen ausschließlich oder doch ganz überwiegend aus beruflichen Gründen gemacht worden ist (vgl. z. B. BFH-Urteil IV 158/61 S vom 13. März 1964, BFH 79, 605, BStBl III 1964, 455; VI 106/62 U vom 24. August 1962, BFH 75, 673, BStBl III 1962, 512).
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