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   BFH, 27.03.1958 - V z 181/57 U   

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BFH, 27.03.1958 - V z 181/57 U (https://dejure.org/1958,632)
BFH, Entscheidung vom 27.03.1958 - V z 181/57 U (https://dejure.org/1958,632)
BFH, Entscheidung vom 27. März 1958 - V z 181/57 U (https://dejure.org/1958,632)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zulässiger Inhalt von Richtlinien und Erlassverträgen auf dem Gebiet des Zollrechts und des Verbrauchssteuerrechts

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 66, 647
  • DB 1958, 972
  • BStBl III 1958, 248
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • BFH, 23.03.1998 - II R 41/96

    Steuerklasse für Verlobte

    Ein Erlaß wegen sachlicher Unbilligkeit ist daher nur insoweit durch die Ermächtigungsnorm des § 227 AO 1977 gedeckt, wie angenommen werden kann, der Gesetzgeber würde die im Billigkeitswege zu entscheidende Frage --hätte er sie geregelt-- im Sinne des vorgesehenen Erlasses entscheiden (BFH-Urteil vom 27. März 1958 V z 181/57 U, BFHE 66, 647, BStBl III 1958, 248).
  • BFH, 05.10.1966 - II 111/64

    Möglichkeit der Gewährung eines steuerlichen Billigkeitserlasses gegen

    Dies entspreche jedenfalls der Auffassung, die der BFH in dem Urteil V z 181/57 U vom 27. März 1958 (BFH 66, 647, BStBl III 1958, 248) betont vertreten habe.

    Darüber hinaus habe das VG den Begriff der Unbilligkeit der Einziehung falsch ausgelegt und im Zusammenhang damit das Urteil V z 181/57 U vom 27. März 1958 (a.a.O.) unrichtig wiedergegeben.

    Dem entspricht es, wenn der V. Senat des BFH in dem Urteil V z 181/57 U vom 27. März 1958 (a.a.O.) zum Ausdruck gebracht hat, daß Billigkeitserlasse aus sachlichen Gründen nur insoweit als innerhalb der Ermessensgrenzen liegend durch die Ermächtigung des § 131 AO gedeckt sind, als nach dem erklärten oder mutmaßlichen Willen des Gesetzgebers angenommen werden kann, der Gesetzgeber würde die im Billigkeitswege zu entscheidende Frage - hätte er sie selbst geregelt - im Sinn des vorgesehenen Erlasses entschieden haben.

    Von ähnlichen Erwägungen ist das FG bei der Überprüfung der angefochtenen Verwaltungsentscheidungen ausgegangen, ohne daß es dabei gegen die Grundsätze für die Auslegung des § 131 AO verstoßen oder auch nur die Bedeutung des Urteils V z 181/57 U vom 27. März 1958 (a.a.O.) verkannt hätte.

  • BFH, 23.03.1998 - II R 26/96

    Abweichende Steuerfestsetzung bei Tod des Verlobten

    Eine niedrigere Steuerfestsetzung wegen sachlicher Unbilligkeit ist daher nur insoweit durch die Ermächtigungsnorm des § 163 AO 1977 gedeckt, als angenommen werden kann, der Gesetzgeber würde die im Billigkeitswege zu entscheidende Frage -- hätte er sie geregelt -- im Sinne der vorgesehenen Billigkeitsmaßnahme entscheiden (BFH-Urteil vom 27. März 1958 Vz 181/57 U, BFHE 66, 647, BStBl III 1958, 248).
  • BFH, 11.06.1958 - II 56/57 U

    Ermessensverletzung bei Anfordeungen an Steuererklärungen

    Nachdem aber der Bf. in dem weiteren Schreiben vom 8. März 1956 das ihm neu zugänglich gewordene tatsächliche Material in der Erbschaftsteuerangelegenheit dem Finanzamt alsbald mitteilte, dieses Tatsachenmaterial jedoch nichts daran änderte, daß entsprechend der eigenen Feststellung des Finanzamts vom 9. Januar 1956 eine Erbschaftsteuerpflicht nicht gegeben war, entsprach nunmehr jedenfalls eine Aufrechterhaltung der Aufforderung an den Bf. zur Abgabe der Erbschaftsteuererklärung und der Betriebsvermögensaufstellung nicht mehr den Vorschriften des § 2 Abs. 2 des Steueranpassungsgesetzes (StAnpG) in der jetzigen, an Ziffer 4 der Begründung des Gutachtens des Großen Senats des Bundesfinanzhofs Gr. S. D 1/51 S vom 17. April 1951 (Slg. Bd. 55 S. 277, Bundessteuerblatt - BStBl - 1951 III S. 107) anknüpfenden Auslegung, d.h. nicht den Grundsätzen von Recht- und Billigkeit (vgl. dazu unter anderem die neueren Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Vz 181/57 U vom 27. März 1958, Rechtssatz 2, BStBl 1958 III S. 248; II 100/53 U vom 11. Dezember 1957, BStBl 1958 III S. 86 ff., 89; IV 587/55 U vom 2. August 1956, Slg. Bd. 63 S. 375 ff., 378, BStBl 1956 III S. 340, 341, und I 242/54 U vom 17. Januar 1956, Slg. Bd. 62 S. 182 f., BStBl 1956 III S. 68).
  • BFH, 07.05.1981 - VII R 64/79

    Schonfrist - Säumniszuschläge - Billigkeitsrichtlinien

    Dabei haben die Gerichte zu beachten, ob sich die in ihnen getroffenen Regelungen innerhalb der Grenzen halfen, die das Grundgesetz und die einfachen Gesetze der Ausübung des Ermessens setzen (BFH-Urteil vom 3. August 1973 III R 142/72, BFHE 110, 163, BStBl II 1973, 770, mit weiteren Nachweisen; vgl. - ebenfalls mit weiteren Nachweisen - Abschn. IV Nr. 2 der Entscheidung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes in BFHE 105, 101, BStBl II 1972, 603, und BFH-Urteil vom 27. März 1958 V z 181/57 U, BFHE 66, 647, BStBl III 1958, 248).
  • BFH, 14.08.1958 - I 39/57 U

    Verhältnis von Rechtsprechung und Verwaltung im demokratischen Rechtsstaat -

    Zu ihnen hat auf dem Gebiete der Zölle und Verbrauchsteuern die Entscheidung des Bundesfinanzhofs Vz 181/57 U vom 27. März 1958 (BStBl 1958 III S. 248, Slg. Bd. 66 S. 647) Stellung genommen.
  • BFH, 01.12.1966 - V 137/64

    Zurückweisung von Einwendungen gegen die Steuerfestsetzung mit dem bloßen Hinweis

    Es geht zwar zunächst zutreffend davon aus, daß nach der Antragsbegründung nur eine Billigkeitsmaßnahme aus einem sachlichen Grund in Frage steht und versteht unter einem solchen den Erlaß rechtfertigenden Grund im Anschluß an das Urteil V z 181/57 U vom 27. März 1958 (BFH 66, 647, BStBl III 1958, 248) - ebenfalls zutreffend - Umstände, an die der Gesetzgeber nach dem Sinn und Zweck vergleichbarer umsatzsteuerlicher Vorschriften vermutlich die Steuerbefreiung geknüpft hätte, wenn ihm der durch diese Umstände gekennzeichnete Tatbestand regelungsbedürftig erschienen wäre.

    Dabei wäre zu erwägen gewesen, daß unter der als glaubhaft erachteten besonderen Sachlage die Vermutung entsprechend der oben angeführten Entscheidung des BFH V z 181/57 U vom 27. März 1958 (a.a.O.) nicht abwegig erscheint.

  • BFH, 25.11.1980 - VII R 17/78

    Branntweineigenlager - Inhaber - Entlastung um den vollen Betrag der

    Es entspricht ständiger Rechtsprechung des BFH, daß Richtlinien für Billigkeitsmaßnahmen in bezug auf bestimmte Gruppen gleichgelagerter Fälle von den Gerichten zu beachten sind, wenn sich die in ihnen getroffenen Regelungen innerhalb der Grenzen halten, die das Grundgesetz und die einfachen Gesetze der Ausübung des Ermessens setzen (BFH-Urteil vom 3. August 1973 III R 142/72, BFHE 110, 163, BStBl II 1973, 770, mit weiteren Nachweisen; vgl. - ebenfalls mit weiteren Nachweisen - Abschn. IV Nr. 2 der Entscheidung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 19. Oktober 1971 GmS-OGB 3/70, BFHE 105, 101, BStBl II 1972, 603, und BFH-Urteil vom 27. März 1958 V Z 181/57 U, BFHE 66, 647, BStBl III 1958, 248).
  • BVerwG, 09.03.1984 - 8 C 43.82

    Erhebungsverfahren - Billigkeitsgründe - Persönliche - Sachliche - Ausschluss

    Die Ablehnung eines Antrags auf Billigkeitserlaß von Steuern ist deshalb grundsätzlich nicht unbillig, wenn der Antrag erst nach Ablauf der vorbezeichneten Frist gestellt wird (vgl. BFH, Urteile vom 27. März 1958 - V Z 181/57 U - BStBl. 1958 III S. 248 , vom 13. Januar 1976 - VII R 47/74 - BFHE 118, 3 und vom 8. Oktober 1980 - II R 8/76 - BStBl. 1981 II S. 82 ).
  • BFH, 10.07.1962 - VII 93/61 U

    Material für die Rechtsfindung bei der Überprüfung von Entscheidungen der

    Die Vorinstanz hat weiterhin unter Berufung auf die Urteile des Bundesfinanzhofs Vz 181/57 U vom 27. März 1958 (BStBl 1958 III S. 248, Slg. Bd. 66 S. 647) und VII 185/57 U vom 28. Oktober 1958 (BStBl 1959 III S. 11, Slg. Bd. 68 S. 27) mit Recht ausgeführt, daß darüber hinaus auch geprüft werden müsse, ob sonstige sachliche Gründe eine Billigkeitsmaßnahme etwa erfordern würden, die entweder von der Verwaltung geprüft und von ihr in mißbräuchlicher Ausübung ihres Ermessens verneint oder von ihr nicht erkannt worden sind, obwohl sie bei pflichtgemäßer Nachprüfung hätten erkannt werden müssen.

    Dies kann allenfalls für die Anerkennung allgemeiner Billigkeitstatbestände gelten, von denen auch allein im viertletzten Absatz der Gründe des Urteils des Bundesfinanzhofs vom 27. März 1958 (a.a.O.) die Rede ist.

  • BFH, 08.05.1962 - VII 51/61 S

    Voraussetzungen der steuergerichtlichen Nachprüfung

  • FG Hamburg, 30.04.2008 - 3 K 17/07

    Erbschaftsteuerrecht: Erlass bzw. niedrigere Festsetzung von Erbschaftsteuer im

  • BFH, 25.07.1972 - VIII R 59/68

    Versagung des Verlustabzugs nach § 10d EStG wegen Nichtordnungsmäßigkeit der

  • BVerwG, 04.12.1970 - VII C 127.66

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen eines Grundsteuerbescheids hinsichtlich der

  • BFH, 23.03.1998 - XI R 41/96
  • BFH, 28.10.1958 - VII 185/57 U

    Nachforderung von Eingangsabgaben im Zollverfahren - Grundsatz der Selbstbindung

  • FG Köln, 11.11.2009 - 9 K 2926/09

    Erlass von rechtskräftig festgesetzten Aussetzungszinsen zur Schenkungsteuer im

  • BFH, 29.04.1970 - I R 105/68

    Unbillige Härte - Gesellschaftern von Personengesellschaften -

  • BFH, 23.07.1968 - VII 84/65

    Zur Frage des Erlasses oder der Erstattung von Mineralölsteuer im Billigkeitswege

  • BFH, 02.09.1964 - I 255/62 U

    Antrag auf Erlass der Körperschaftsteuer wegen Enteignung in der sowjetischen

  • BFH, 20.11.1964 - III 74/60 U

    Erlangung eines subjektiven Rechts durch eine Verwaltungsanordnung - Verstoß

  • BFH, 25.07.1967 - II 46/64

    Voraussetzungen für die Annahme einer sachlichen Härte

  • BFH, 30.08.1963 - III 112/60 U

    Ablehnung eines Antrages auf Billigkeitserlaß bei rückwirkender Umstellung einer

  • BFH, 24.04.1985 - I R 82/82

    Voraussetzung für den Erlass der Steuerschuld durch Erstattung oder Anrechnung

  • BFH, 03.02.1976 - VII R 47/74
  • BFH, 03.02.1960 - VII 69/59 U

    Inanspruchnahme des Begleitscheinnehmers als Haftenden - Abgabenerlass aus

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