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   BFH, 24.01.1963 - IV 46/62 S   

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https://dejure.org/1963,537
BFH, 24.01.1963 - IV 46/62 S (https://dejure.org/1963,537)
BFH, Entscheidung vom 24.01.1963 - IV 46/62 S (https://dejure.org/1963,537)
BFH, Entscheidung vom 24. Januar 1963 - IV 46/62 S (https://dejure.org/1963,537)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Einvernehmen des Finanzamts zur Umstellung eines Wirtschaftsjahres auf einen vom Kalenderjahr abweichenden Zeitraum

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

In Nachschlagewerken

Papierfundstellen

  • BFHE 76, 385
  • NJW 1963, 1127
  • BStBl III 1963, 142
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BFH, 07.11.2013 - IV R 13/10

    Zustimmung des FA zur Wahl eines abweichenden Wirtschaftsjahrs für den

    Der Steuerpflichtige kann aber auch außerhalb des Veranlagungsverfahrens die Zustimmung des FA zu einer späteren Umstellung beantragen (vgl. BFH-Urteil vom 24. Januar 1963 IV 46/62 S, BFHE 76, 385, BStBl III 1963, 142; R 4a Abs. 2 Satz 1 EStR 2012; Jahndorf, in: Kirchhof/Söhn/ Mellinghoff, EStG, § 4a Rz A 93, m.w.N.).

    der Gründe; zu § 7 Abs. 4 des Körperschaftsteuergesetzes BFH-Beschluss vom 31. August 2009 I B 215/08, BFH/NV 2010, 57, unter II.2.c der Gründe, sowie zur entsprechenden Regelung in § 2 Abs. 5 EStG a.F. BFH-Urteile in BFHE 76, 385, BStBl III 1963, 142; vom 12. März 1965 VI 109/64 U, BFHE 82, 113, BStBl III 1965, 287; anderer Ansicht Jahndorf, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, a.a.O., § 4a Rz B 141 ff.).

    Gleichwohl gelten nach gefestigter Rechtsprechung in beiden Fällen dieselben Voraussetzungen (BFH-Urteile in BFHE 131, 292, BStBl II 1981, 50, unter 1. der Gründe; in BFHE 97, 257, BStBl II 1970, 85, unter 1. der Gründe; in BFHE 76, 385, BStBl III 1963, 142).

  • BFH, 08.10.1969 - I R 167/66

    Einvernehmen - Umstellung des Wirtschaftsjahres - Pächter

    Diese Entscheidung hat das FG damit begründet, daß das Wort "Einvernehmen" in § 2 Abs. 5 Nr. 2 Satz 2 EStG entgegen der Auffassung des Urteils des BFH IV 46/62 S vom 24. Januar 1963 (BFH 76, 385, BStBl III 1963, 142) etwas anderes bedeute als das Wort "Zustimmung", das der Gesetzgeber in § 2 Abs. 5 Nr. 3 Satz 2 EStG gebrauche.

    Mit der Revision, die das FG wegen der Abweichung seiner Entscheidung vom BFH-Urteil IV 46/62 S (a. a. O.) zugelassen hat, rügt das FA die Verletzung des § 2 Abs. 5 Nr. 2 EStG.

    Die Rechtsprechung des BFH hat daher bei der Auslegung des § 2 Abs. 5 Nr. 2 Satz 2 EStG die Worte "Einvernehmen" und "Zustimmung" und "Genehmigung" stets als gleichbedeutend benutzt (BFH-Urteile IV 46/62 S, a. a. O.; VI 303/65 vom 9. November 1966, BFH 87, 293, BStBl III 1967, 111; VI R 88/67 vom 7. Februar 1969, BFH 95, 158, BStBl II 1969, 337).

    Diese Prüfung hat nach der Rechtsprechung des BFH zu dem Ergebnis geführt, daß die Erteilung oder die Versagung des Einvernehmens nach § 2 Abs. 5 Nr. 2 Satz 2 EStG eine Ermessensentscheidung darstellt, bei der die betriebswirtschaftlichen Erwägungen des Steuerpflichtigen für die Umstellung des Wirtschaftsjahres und die gegen die Umstellung sprechenden öffentlichen Belange gegeneinander abzuwägen sind, und daß das Einvernehmen des FA trotz der eintretenden Steuerpause (vgl. BFH-Urteil I 47/64 vom 11. Oktober 1966, BFH 87, 153, BStBl III 1967, 86) nicht versagt werden darf, wenn der Steuerpflichtige für die Umstellung des Wirtschaftsjahres "einleuchtende" oder "ernsthafte" oder "beachtliche" wirtschaftliche Gründe vorbringt (BFH-Urteile IV 46/62 S, a. a. O.; IV 284/63 U vom 18. März 1964, BFH 79, 197, BStBl III 1964, 304; VI 109/64 U, a. a. O.; VI 303/65, a. a. O.; VI 244/65 vom 26. September 1968, BFH 94, 15, BStBl II 1969, 71).

  • BFH, 09.11.1966 - VI 303/65

    Genehmigung zur Umstellung des Wirtschaftsjahres oder deren Versagung im Sinne

    Einen so ungewöhnlichen steuerlichen Vorteil könne die Finanzverwaltung nach dem Urteil des BFH IV 46/62 S vom 24. Januar 1963 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 76 S. 385 -- BFH 76, 385 --, BStBl III 1963, 142) nur gewähren, wenn bei objektiver Abwägung die wirtschaftlichen Interessen der Stpfl. eindeutig den Belangen der Allgemeinheit vorgingen.

    Der Steuerpflichtige kann diese Umstellung auch während des Veranlagungszeitraums betreiben (BFH-Urteil IV 46/62 S, a. a. O.).

    Der Senat hat in Übereinstimmung mit der Grundsatzentscheidung IV 46/62 S (a. a. O.) betont, daß das FA und die OFD die Umstellung des Wirtschaftsjahres zu genehmigen haben, wenn der Steuerpflichtige hierfür ernsthafte betriebliche Gründe geltend macht.

    Im Berufungsverfahren durften die Finanzgerichte Ermessensentscheidungen der OFD nur darauf prüfen, ob die OFD die Grenzen von Recht und Billigkeit (§ 2 Abs. 2 des Steueranpassungsgesetzes -- StAnpG --) eingehalten hatte (Gutachten des Großen Senats Gr. S. D 1/51 S vom 17. April 1951, BFH 55, 277, BStBl III 1951, 107; BFH-Urteile IV 46/62 S und VI 109/64 U, a. a. O.).

  • BFH, 23.09.1999 - IV R 4/98

    Die für einen reinen Forstbetrieb mögliche Umstellung eines mit dem Kalenderjahr

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist die Versagung der Zustimmung für die Umstellung des Wirtschaftsjahres auf einen vom Kalenderjahr abweichenden Zeitraum eine Ermessensentscheidung, die das FA durch einen selbständig anfechtbaren Verwaltungsakt ausspricht (vgl. z.B. Senatsurteil vom 24. Januar 1963 IV 46/62 S, BFHE 76, 385, BStBl III 1963, 142, und BFH-Urteil vom 15. Juni 1983 I R 76/82, BFHE 139, 146, BStBl II 1983, 672, m.w.N.), der Grundlagenbescheid für das Veranlagungsverfahren i.S. des § 171 Abs. 10 der Abgabenordnung (AO 1977) ist (Senatsurteil vom 18. März 1964 IV 284/63 U, BFHE 79, 197, BStBl III 1964, 304, 306; Bauer in Herrmann/Heuer/ Raupach, Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetz, Kommentar, § 4a EStG Anm. 68).
  • BFH, 18.03.1964 - IV 284/63 U

    Umstellung des Wirtschaftsjahrs auf einen vom Kalenderjahr abweichenden Zeitraum

    Im übrigen sei aber das Gericht - im Gegensatz zu der vom Bundesfinanzhof in seiner Entscheidung IV 46/62 S vom 24. Januar 1963 (BStBl 1963 III S. 142, Slg. Bd. 76 S. 385) vertretenen Auffassung - gemäß § 244 AO auch zur eigenen Ermessensausübung berechtigt, weil die Entscheidung über das Einvernehmen zur Umstellung des Wirtschaftsjahrs ihrem Wesen nach Teil des Veranlagungsverfahrens sei, da die Gewinnermittlung nach § 2 Abs. 6 Ziff. 2 EStG vom Wirtschaftsjahr abhänge.

    Der Senat sieht keinen Anlaß, von dieser in seiner Entscheidung IV 46/62 S vom 24. Januar 1963 (BStBl 1963 III S. 142, Slg. Bd. 76 S. 385) vertretenen Auffassung abzugehen.

    Hierzu kann ebenfalls auf die Entscheidung des Senats IV 46/62 S Bezug genommen werden, die zu einem vergleichbaren Sachverhalt ergangen ist.

  • BFH, 15.06.1983 - I R 76/82

    Einvernehmen des Finanzamts zur Umstellung des Wirtschaftsjahrs kann zu versagen

    b) Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH entspricht es dem Sinn und Zweck des § 4a Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG, daß das FA bei seiner Entscheidung die betriebswirtschaftlichen Erwägungen des Steuerpflichtigen für die Umstellung des Wirtschaftsjahres und die die Interessen der Allgemeinheit berührenden steuerlichen Auswirkungen gegeneinander abwägt und im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens seine Entscheidung trifft (vgl. z. B. Urteile vom 24. Januar 1963 IV 46/62 S, BFHE 76, 385, BStBl III 1963, 142; vom 8. Oktober 1969 I R 167/66, BFHE 97, 257, BStBl II 1970, 85; vom 8. September 1971 I R 165/68, BFHE 103, 418, BStBl II 1972, 87).
  • FG München, 26.02.2002 - 6 K 1823/01

    Umstellung des Wirtschaftsjahres

    Nur wenn ein Unternehmer sich aus "ernsthaften betrieblichen Gründen" (aus "wirtschaftlich einleuchtenden Gründen" - so BFH-Urteil vom 24. Januar 1963 IV 46/62 S, BFHE 76, 385, BStBl III 1963, 142) entschließt, sein Wirtschaftsjahr umzustellen, muss das FA sein Einvernehmen erklären.

    Die Versagung der Zustimmung für die Umstellung des Wirtschaftsjahres auf einen vom Kalenderjahr abweichenden Zeitraum ist eine Ermessensentscheidung, die das FA durch einen selbständig anfechtbaren Verwaltungsakt ausspricht (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 76, 385, BStBl III 1963, 142, und in BFHE 139, 146 , BStBl II 1983, 672 , m. w. N.), der Grundlagenbescheid für das Veranlagungsverfahren i. S. des § 171 Abs. 10 der Abgabenordnung ist (vgl. BFH-Urteil vom 18. März 1964 IV 284/63 U, BFHE 79, 197, BStBl III 1964, 304).

  • FG Niedersachsen, 11.11.2008 - 4 K 238/08

    Abweichendes Wirtschaftsjahr gem. § 4a Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG: keine

    a) Die Versagung der Zustimmung zur Bestimmung eines von dem Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahres ist eine Ermessensentscheidung, die das FA durch einen selbständig anfechtbaren Verwaltungsakt ausspricht (ständige Rechtsprechung des BFH: Urteile in BStBl. II 2000, 5; vom 15. Juni 1983 I R 76/82, BStBl. II 1983, 672, m.w.N.; vom 24. Januar 1963 IV 46/62 S, BStBl. III 1963, 142), der Grundlagenbescheid für das Veranlagungsverfahren im Sinne des § 171 Abs. 10 der Abgabenordnung (AO) ist (BFH-Urteil vom 18. März 1964 IV 284/63 U, BStBl. III 1964, 304, 306).
  • BFH, 26.09.1968 - IV 244/65

    Umstellung eines Wirtschaftsjahres bei Aufnahme von Gesellschaftern in eine

    Die Entscheidung der Finanzverwaltungsbehörden, das Einvernehmen zur Umstellung des Wirtschaftsjahres zu erklären oder nicht zu erklären, stellt eine Ermessensentscheidung dar (Urteil des Senats IV 46/62 S vom 24. Januar 1963, BFH 76, 385, BStBl III 1963, 142).

    Die Entscheidung der OFD, das Einvernehmen zu versagen, ist ermessenfehlerfrei, wenn die KG keine ernsthaften betrieblichen Gründe für die Umstellung des Wirtschaftsjahres hatte (vgl. BFH-Urteile IV 46/62 S und VI 303/65 vom 9. November 1966, BFH 87, 293, BStBl III 1967, 111).

  • BFH, 12.03.1965 - VI 109/64 U

    Erteilung des Einvernehmens von einer Finanzverwaltungsbehörde zur Umstellung des

    Wie der IV. Senat im Grundsatzurteil IV 46/62 S vom 24. Januar 1963 (BStBl 1963 III S. 142, Slg. Bd. 76 S. 385) ausgeführt hat, kann das Finanzamt auch außerhalb des Veranlagungsverfahrens über den Antrag eines Steuerpflichtigen entscheiden, zu der Umstellung des Wirtschaftsjahres sein Einvernehmen zu erklären.

    Diese Auslegung des Gesetzes entspricht den Grundsätzen des Urteils des Bundesfinanzhofs IV 46/62 S (a.a.O.), das "wirtschaftlich einleuchtende Gründe für die Umstellung des Wirtschaftsjahres" fordert.

  • BFH, 24.04.1980 - IV R 149/76

    Das Erreichen steuerlicher Vorteile ist kein Grund für die Zustimmung zur

  • BFH, 07.02.1963 - IV 177/59
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