Rechtsprechung
   BVerfG, 06.05.1964 - 1 BvR 320/57, 1 BvR 70/63   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wettbewerbsbenachteiligung durch Umsatzbesteuerung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 18, 1
  • NJW 1964, 1315
  • DÖV 1965, 394



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Wird zitiert von ... (8)  

  • LVerfG Sachsen-Anhalt, 20.10.2015 - LVG 2/14  

    Änderungen des Kinderförderungsgesetzes (KiFöG) im Wesentlichen verfassungsgemäß

    einem vergleichbaren Fall ausgeführt (Urt. v. 06.05.1964 - 1 BvR 320/57 -, BVerfGE 20, [11 f.]): "Die Gegenwärtigkeit der Beschwer entfällt nicht deshalb, weil die Angriffe gegen [...] vor deren Inkrafttreten [...] erhoben worden sind.
  • VG Frankfurt/Main, 07.12.2006 - 1 E 1101/06  

    Börsenrecht - Konkurrentenklage gegen die Zuteilung von Skontren

    23 Das Bundesverwaltungsgericht hat aus dieser verfassungsrechtlichen Situation erst zögerlich (Urt. v. 19.12.1963 - I C 77.60 -, BVerwGE 17, 306 [307f.]; Urt. v. 30.08.1968 - VII C 122.66 -, BVerwGE 30, 191 [196f.]), dann aber doch entschlossen die Erkenntnis abgeleitet, dass Eingriffe in die Wettbewerbsfreiheit die Klagebefugnis für die so genannte defensive oder negative Konkurrentenklage nach § 42 Abs. 2 VwGO begründen (Urt. v. 22.05.1980 - 3 C 2.80 -, BVerwGE 60, 154 [159f.]; für die Verfassungsbeschwerde gegen ein wettbewerbsgestaltendes Gesetz vgl. BVerfG, Urt. v. 10.03.1964 - 1 BvR 320/57 u.a. - BVerfGE 18, 1 [10ff]).
  • BFH, 21.03.1975 - VI R 196/71  

    Verfassungsmäßigkeit - Gesellschafter - Personengesellschaft - Betreiben einer

    Der Gesetzgeber dürfe nicht ohne sachlichen Grund durch Steuerprivilegien an eine Gruppe von Steuerpflichtigen andere Wettbewerber, die dieser Gruppe nicht angehören, diskriminieren (vgl. hierzu auch BVerfG-Entscheidung vom 6. Mai 1964 1 BvR 320/57, 70/63, BVerfGE 18, 1).

    Zwar ist nach der BVerfG-Entscheidung vom 6. Mai 1964 1 BvR 320/57, 70/63 (BVerfGE 18, 1 ff.) gegen die Steuernorm, die einen anderen begünstigt, Verfassungsbeschwerde der von der Begünstigung Ausgeschlossenen dann zulässig, wenn sie schlüssig darlegen, daß ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Begünstigten beeinträchtigt werde.

  • BFH, 17.02.1976 - VIII R 34/75  

    Progressiver Einkommensteuertarif - Uneingeschränkte Anwendung - Gesamtbelastung

    Die Verfassungswidrigkeit von Befreiungsvorschriften ändert jedoch - wie der Bundesfinanzhof (BFH) schon mehrfach entschieden hat (vgl. z.B. Urteil vom 28. August 1959 VI 111/58 U, BFHE 69, 507, BStBl III 1959, 449; vgl. auch BVerfG-Entscheidung vom 6. Mai 1964 1 BvR 320/57 u.a., BVerfGE 18, 1ff.) - nichts an der Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung der von der Ausnahmeregelung nicht erfaßten Bürger.
  • VG Frankfurt/Main, 24.04.2008 - 1 E 2464/07  

    Zur Gesamtgröße der einem Skontroführer zuzuteilenden Skontrengruppen

    Nur die Marktteilnehmer, also Angebot und Nachfrage, sollen darüber bestimmen, welche Wettbewerbsposition ein Anbieter auf diesem Markt im Vergleich zu seinen Konkurrenten hat (BVerfG, Urt. v. 20.07.1954 - 1 BvR 459/54 u.a. -, BVerfGE 4, 7 [19]; Beschl. v. 12.11.1958 - BvL 4/56 u.a. -, BVerfGE 8, 274 [328ff.]; Beschl v. 16.05.1961 - 2 BvF 1/60 -, BVerfGE 12, 341 [348]; Urt. v. 10.03.1964 - 1 BvR 320/57 u.a. - BVerfGE 18, 1 [10ff] ; Beschl. v. 11.04.1967 - 1 BvL 25/64 -, BVerfGE 21, 292 [298f.]; Beschl. v. 23.01.1968 - 1 BvR 709/66 -, BVerfGE 23, 50 [60]; Beschl v. 28.01.1970 - 1 BvL 4/67 -, BVerfGE 27, 375 [385]; Beschl. v. 08.02.1972 - 1 BvR 170/71 -, BVerfGE 32, 311 [316]; Beschl. v.25.02.1976 - 1 BvL 26/73 u.a. -, BVerfGE 41, 360 [370ff.]; Beschl v. 09.02.1977 - 1 BvL 11/74 u.a. -, BVerfGE 44, 70 [92f.]; Beschl v. 12.06.1990 - 1 BvR 355/86 -, BVerfGE 82, 209 [223f.]; Beschl. v. 25.03.1992 - 1 BvR 298/86 -, BVerfGE 86, 28 [38]; B. v. 17.08.2004 - 1 BvR 378/00 -, NJW 2005, 273; BVerwG Urt. v. 19.12.1963 - I C 77.60 -, BVerwGE 17, 306 [307f.]; Urt. v. 30.08.1968 - VII C 122.66 -, BVerwGE 30, 191 [196f.]; Urt. v. 22.05.1980 - 3 C 2.80 -, BVerwGE 60, 154 [159f.]).
  • BFH, 19.07.1972 - II B 11/72  

    Verstoß gegen Gleichheitssatz - Subjektives Verhalten des Gesetzgebers -

    Dieser Standpunkt entspricht dem des Beschlusses des Bundesfinanzhofs II B 48/70 vom 24. Februar 1971 (BFH 101, 402, BStBl II 1971, 394 ) und findet auch in anderen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts eine Stütze (vgl. zur Beschwer des Nichtbegünstigten das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Mai 1064 - 1 BvR 320/57, 1 BvR 70/63 -, BVerfGE 18, 1 (12), und im Verhältnis zweier je für sich systemgerechter Regelungen den Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 25. April 1972 - 1 BvL 38/69, 25/70, 20/71 -); er ist der weiteren Beurteilung zugrunde zu legen.
  • BFH, 09.09.1965 - IV 294/63 U  

    Rechtsungültigkeit der Ermächtigung des § 51 Abs. 1 Ziff. 2 Buchst. m (aa)

    Deshalb sei aus Gründen der Wettbewerbsneutralität notwendig gewesen (vgl. hierzu das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Mai 1964 - 1 BvR 320/57; 1 BvR 70/63 - Der Betrieb - DB - 1964 S. 722), in die Anlage 3 grundsätzlich nur Rohstoffe und solche Importwaren aufzunehmen, die vom Standpunkt der deutschen Wirtschaft aus wirtschaftlich gesehen Rohstoffen gleichzustellen seien, um eine Diskriminierung der deutschen Wirtschaft, die Fertigwaren und Halbfertigwaren herstelle, zuvermeiden, Aus den gleichen Gründen seien grundsätzlich keine Waren aufgenommen worden, die im Bundesgebiet erzeugt würden, es sei denn, die Wettbewerbslage der inländischen Erzeugnisse werde durch die Begünstigung der ausländischen Erzeugnisse so gut wie nicht beeinträchtigt.
  • BFH, 11.02.1965 - V 141/62 S  

    Umsatzsteuerfreiheit für die sogenannte verlängerte Einfuhr

    Unter diesen Umständen braucht nicht erörtert zu werden, ob die Grundsätze, die das Bundesverfassungsgericht in dem Urteil vom 6. Mai 1964 1 BvR 320/57 und 1 BvR 70/63 (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1964 S. 228; Steuerrechtsprechung in Karteiform, Grundgesetz, Art. 3, Rechtsspruch 220; Neue Juristische Wochenschrift 1964 S. 1315) für die Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde (Art. 90 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht) in den Fällen der sogenannten Drittbegünstigung ausgesprochen hat, ohne weiteres auch für die Vorlage durch die Gerichte im sogenannten Normenkontrollverfahren nach Art. 100 Abs. 1 GG anzuwenden sind.
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