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   BVerfG, 14.12.1965 - 1 BvR 586/58   

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https://dejure.org/1965,218
BVerfG, 14.12.1965 - 1 BvR 586/58 (https://dejure.org/1965,218)
BVerfG, Entscheidung vom 14.12.1965 - 1 BvR 586/58 (https://dejure.org/1965,218)
BVerfG, Entscheidung vom 14. Dezember 1965 - 1 BvR 586/58 (https://dejure.org/1965,218)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit kirchlicher Steuergesetze durch staatliche Behörden - Rechtsgrundlagen für die Erhebung der evangelischen Kirchensteuer

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Erhebung von Kirchensteuern

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 19, 248
  • NJW 1966, 149
  • MDR 1966, 116
  • BStBl I 1966, 200
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BVerfG, 19.08.2002 - 2 BvR 443/01

    Grundrechtsbindung der Kirchen bei der Erhebung von Kirchensteuer

    Das Bundesverfassungsgericht hat die für das Kirchensteuerrecht maßgeblichen Verfassungsfragen bereits beantwortet (vgl. BVerfGE 19, 206 ; 19, 226 ; 19, 248 ; 19, 253 ; 19, 268 ; 30, 415 ; 44, 37 ; 73, 388 ).

    Das Oberverwaltungsgericht war ermächtigt und verpflichtet, in eigener Zuständigkeit als Vorfrage zu der von ihm zu treffenden Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der festgesetzten Kirchensteuer zu prüfen, ob § 1 Abs. 1 des Kirchensteuerbeschlusses mit dem Grundgesetz in Einklang steht und damit im staatlichen Bereich Geltung beanspruchen kann (vgl. BVerfGE 19, 248 ; 19, 268 ; A. v. Campenhausen, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG 111, 4. Auflage, Art. 137 WRV Rn. 297).

    Die kirchlichen Steuernormen müssen daher die Mindestanforderungen rechtsstaatlicher Steuererhebung erfüllen (vgl. BVerfGE 19, 248 ; Christian Meyer, Das geltende Kirchensteuerrecht im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland, in: Lienemann, Die Finanzen der Kirche, 1989, S. 173 ; Gehm, Das Kirchensteuersystem in der Bundesrepublik Deutschland, StuW 1999, S. 243 ).

  • BVerfG, 17.12.2014 - 2 BvR 278/11

    Staatliche Anerkennung der Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft abhängig

    Hiermit korrespondiert, dass das Besteuerungsrecht aus Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 Abs. 6 WRV - als eine der maßgeblichen Rechte einer öffentlich-rechtlich verfassten Religionsgemeinschaft - nicht an eine Mitgliedschaftsregelung anknüpfen darf, welche die Grundrechte des zur Steuer Herangezogenen verletzt (BVerfGE 30, 415 ), weil es sich bei dieser Befugnis um ein vom Staat abgeleitetes und in den weltlichen Bereich hineinwirkendes Hoheitsrecht handelt (BVerfGE 19, 206 ; 19, 248 ; 30, 415 m.w.N.).
  • BGH, 30.06.1966 - KZR 5/65

    Preisbindung für Schallplatten

    Gelegentlich wird sogar schlechtweg von "dem aus der Entstehungsgeschichte zu erschließenden Willen des Gesetzgebers" gesprochen (BVerfGE 19, 248, 253) [BVerfG 14.12.1965 - 1 BvR 586/58] .

    Daraus folgt, wie vom Bundesverfassungsgericht mehrfach ausgesprochen, daß ein Gericht sich auch nicht durch Auslegung über einen eindeutigen Willen des Gesetzgebers hinwegsetzen darf (vgl. z.B. BVerfGE 8, 28, 33 ff [BVerfG 11.06.1958 - 1 BvL 149/52] ; 9, 109, 118 [BVerfG 08.01.1959 - 1 BvR 296/57] ; 18, 97, 111; 19, 248, 253) [BVerfG 14.12.1965 - 1 BvR 586/58] .

  • BVerwG, 21.05.2003 - 9 C 12.02

    Kirchensteuer, Steuerprogression; Billigkeitserlass, Kappung, kirchenspezifischer

    Erhebt die Kirche - wie hier die Beklagte - Kirchensteuern nach Maßgabe eines staatlichen Kirchensteuergesetzes, insbesondere durch Einziehung seitens der staatlichen Finanzbehörden, gilt für dieses öffentlich-rechtliche Besteuerungsverfahren in gleicher Weise der Grundsatz der Gesetz- und Tatbestandsmäßigkeit der Steuererhebung (vgl. BVerfG, Urteil vom 14. Dezember 1965 - 1 BvR 586/58 - BVerfGE 19, 248 ; Beschluss vom 23. Oktober 1986 - 2 BvL 7, 8/84 - BVerfGE 73, 388 ; Beschluss vom 19. August 2002 - 2 BvR 443/01 - DVBl 2002, 1624).
  • BVerfG, 31.03.1971 - 1 BvR 744/67

    Mitgliedschaftsrecht

    Die Befugnis zur Erhebung von Kirchensteuern ist ein vom Staat abgeleitetes und in den weltlichen Bereich hineinwirkendes Hoheitsrecht (BVerfGE 18, 392 (396); 19, 206 [218]; 19, 248 [251 f.]).
  • LG München I, 12.07.2011 - 7 O 1310/11

    Gestattungsanordnung zur Bekanntgabe von Internetanschlussinhabern: Gewerbliches

    Gelegentlich wird sogar schlechtweg von "dem aus der Entstehungsgeschichte zu erschließenden Willen des Gesetzgebers" gesprochen (vergleiche BVerfG 1965-07-14 1 BvR 568/58 = BVerfGE 19, 248, 253).

    Daraus folgt, daß ein Gericht sich auch nicht durch Auslegung über einen eindeutigen Willen des Gesetzgebers hinwegsetzen darf (vergleiche zB BVerfG 1958-06-11 1 BvL 149/52 = BVerfGE 8, 28, 33 ff; BVerfG 1959-01-08 1 BvR 296/57 = BVerfGE 9, 109, 118; BVerfG 1964-06-30 1 BvL 16/62, 1 BvL 17/62, 1 BvL 18/62, 1 BvL 19/62, 1 BvL 20/62, 1 BvL 21/62, 1 BvL 22/62, 1 BvL 23/62, 1 BvL 24/62, 1 BvL 25/62 = BVerfGE 18, 97, 111; BVerfG 1965-07-14 1 BvR 568/58 = BVerfGE 19, 248, 253).

  • BFH, 03.11.1982 - I R 3/79

    Verfassungsmäßigkeit - Verfassungswidrigkeit des DBA-Schweiz 1971 - Aussetzung

    Dies verbietet schon der eindeutige Wortlaut des § 20 Abs. 1 AStG (vgl. zu den Grenzen der verfassungskonformen Auslegung BVerfG-Beschluß vom 7. Mai 1953 1 BvL 104/52, BVerfGE 2, 266, 282; Urteil vom 1. Juli 1953 1 BvL 23/51, BVerfGE 2, 380, 398; Beschluß vom 11. Juni 1958 1 BvL 149/52, BVerfGE 8, 28, 34; Urteil vom 14. Dezember 1965 1 BvR 586/58, BVerfGE 19, 248, 253; Beschluß vom 3. Juli 1974 1 BvL 18/73, BVerfGE 38, 41, 49).
  • BFH, 14.05.1974 - VIII R 95/72

    Einkünfte aus Kapitalvermögen - Geldwertverschlechterung - Besteuerung -

    Denn eine verfassungskonforme Auslegung findet ihre Grenze am eindeutigen Wortlaut und Sinn des Gesetzes (vgl. BVerfG-Entscheidungen vom 14. Dezember 1965 1 BvL 2/60, BVerfGE 19, 242, 1 BvR 586/58, BVerfGE 19, 248 [BVerfG 14.12.1965 - 1 BvR 586/58], und 1 BvR 606/60, BVerfGE 19, 268; Leibholz-Rinck, Grundgesetz, Kommentar, 4. Aufl., Einführung Anm. 4 S. 5 f.).
  • BFH, 29.10.2003 - I B 8/03

    KiStG Bayern

    Die kirchlichen Steuernormen müssen daher die Mindestanforderungen rechtsstaatlicher Steuererhebung erfüllen (vgl. BVerfG-Urteil vom 14. Dezember 1965 1 BvR 586/58, BVerfGE 19, 248).

    Die Religionsgemeinschaften sind daher darin frei, im Rahmen ihres durch Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 3 WRV geschützten Selbstbestimmungsrechts selbst zu bestimmen, welches kirchliche Organ in welcher Besetzung für die exakte Bestimmung der Höhe der entsprechenden Umlage zuständig sein soll, soweit im Hinblick auf die Bestimmbarkeit, Bemessungshöhe und Vorausberechenbarkeit der Kirchensteuer das rechtsstaatlich gebotene Mindestmaß eingehalten wird (vgl. BVerfG-Urteil in BVerfGE 19, 248; v.Campenhausen, a.a.O., Art. 137 WRV Rz. 278; Marré, Handbuch des Staatskirchenrechts der Bundesrepublik Deutschland, 2. Aufl., Bd. 1 S. 1115 f.).

  • BFH, 14.12.1983 - II R 170/81

    Entscheidung des BVerfG - Verfassungswidrigkeit des KiStG Hamburg - Höhe des

    Die Befugnis zur Erhebung von Kirchensteuer ist demgemäß ein den Kirchen vom Staat verliehenes Hoheitsrecht (Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Abs. 6 WRV) und in ihrem Inhalt und Umfang durch die landesrechtlichen Bestimmungen begrenzt (BVerfGE 19, 248, 251, 252).
  • BFH, 24.10.1975 - VI R 123/72

    Kirchenrecht - Kirchensteuer - Anwendbarkeit kirchenrechtlicher Vorschriften -

  • BVerwG, 19.02.1971 - VII C 43.67

    Umfang des Rückwirkungsverbots - Berichtigung eines Versehens in einer

  • VGH Bayern, 16.01.2003 - 22 B 98.620

    Abwasserabgabe, Überwachungswerte, Überschreitung der Überwachungswerte, Erhöhung

  • SG Halle, 10.07.2013 - S 12 VE 15/10

    Opferentschädigungsrecht: Ansprüche von Angehörigen eines Gewaltopfers aus

  • BGH, 17.05.1976 - AnwZ (B) 25/75

    Justitiar bei einem Bischöflichen Offizialat

  • VG Wiesbaden, 13.03.2012 - 1 K 596/11

    Klage auf Erlass der Kirchensteuer

  • BVerwG, 19.02.1971 - VII C 53.67

    Rückwirkender Erlass einer Steuerordnung - Erhebung einer Schankerlaubnissteuer -

  • BVerwG, 19.02.1971 - VII C 51.67

    Besteuerung der Erlangung einer Schankerlaubnis - Zulässige Rückwirkung einer

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 08.11.1995 - 1 K 61/95
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