Rechtsprechung
   BVerfG, 03.12.1975 - 2 BvL 7/74   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • DFR

    Besetzung der Richterbank

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 40, 356
  • NJW 1976, 283
  • DVBl 1976, 73
  • DÖV 1976, 239



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (49)  

  • BVerfG, 16.12.2014 - 1 BvR 2142/11  

    Unterlassen einer Richtervorlage aufgrund unvertretbarer verfassungskonformer

    a) Das Verfassungsgebot des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, wonach niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden darf, gibt nicht nur den einzelnen Rechtsuchenden ein subjektives Recht, sondern enthält auch objektives Verfassungsrecht; der Grundsatz dient der Sicherung der Rechtsstaatlichkeit im gerichtlichen Verfahren schlechthin (vgl. BVerfGE 40, 356 ).

    Sie dürfen sich nicht über sie hinwegsetzen, sondern haben von sich aus über deren Einhaltung zu wachen (vgl. BVerfGE 29, 45 ; 40, 356 ).

  • BVerfG, 19.09.2006 - 2 BvR 2115/01  

    Belehrung ausländischer Beschuldigter über das Recht auf konsularische

    Das Recht auf den gesetzlichen Richter gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG erstreckt sich grundsätzlich auch auf die ordnungsgemäße Besetzung der Richterbank (BVerfGE 40, 356 ).
  • BGH, 07.02.2006 - 3 StR 460/98  

    Lebenslange Freiheitsstrafen wegen gemeinschaftlichen Mordes an Ehegatten erneut

    Fehlt eine grundlegende Senatsentscheidung, so hat die Kammer keine Entscheidungskompetenz, jedenfalls kann die gleichsam "in der Luft hängende" Kammerentscheidung, die unter Verstoß gegen den auch für das Bundesverfassungsgericht geltenden (BVerfGE 19, 88, 92 (für den Vorprüfungsausschuss); 40, 356, 361; 46, 34, 35; 65, 152, 154) Grundsatz des gesetzlichen Richters ergeht, keine Bindungswirkung entfalten (vgl. Bethge in Maunz/Schmidt-Bleibtreu/Klein/Bethge, BVerfGG 20. Lfg. § 31 Rdn. 84; so für die - in gewissem Maße vergleichbare - Frage der Bindung an Entscheidungen des EuGH das Bundesverfassungsgericht, das eine Bindungswirkung für Entscheidungen verneint, die der EuGH außerhalb seiner Kompetenz trifft, (BVerfGE 75, 223, 242 f.)).
  • BVerfG, 22.03.2018 - 2 BvR 780/16  

    Vorschriften zum Einsatz von Verwaltungsrichtern auf Zeit sind mit der Verfassung

    Sie üben ihr Amt auf Zeit aus; die gesetzlichen Regelungen sehen eine Amtsdauer von zumindest vier Jahren vor (vgl. Art. 139 Abs. 2 Satz 2 der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen - Bindung an die Wahlperiode der Bürgerschaft; vgl. BVerfGE 40, 356 : zweijährige Amtszeit als das "untere Ende der denkbaren Möglichkeiten"), überwiegend auch die Möglichkeit einer Wiederwahl.

    d) Der normative Befund und die Rechtsprechung zur Möglichkeit einer Wiederwahl von Richterinnen und Richtern an Verfassungsgerichten (vgl. einerseits - Ausschluss der Wiederwahl - § 4 Abs. 2 BVerfGG in der seit Inkrafttreten des Vierten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht vom 21. Dezember 1970 <BGBl I S. 1765> geltenden Fassung; ebenso § 2 Abs. 1 Satz 2 BerlVerfGHG; Art. 112 Abs. 4 Satz 3 Verfassung des Landes Brandenburg; § 5 Abs. 1 Satz 3 LVerfGG MV; § 4 Abs. 3 Satz 1 VGHG NW; andererseits - Zulässigkeit der einmaligen Wiederwahl - Art. 65 Abs. 2 Satz 2 Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg; Art. 55 Abs. 2 Satz 2 Niedersächsische Verfassung; Art. 134 Abs. 3 Satz 2 Verfassung für Rheinland-Pfalz und § 3 Abs. 1 Satz 4 VerfGG LSA; § 3 Abs. 2 Satz 1 ThürVerfGHG sowie - uneingeschränkte Zulässigkeit der Wiederwahl - § 3 Abs. 1 Satz 3 VerfGHG BW; Art. 4 Abs. 3 BayVfGHG; Art. 139 Abs. 2 Satz 5 Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen; Art. 130 Abs. 3 Verfassung des Landes Hessen; § 3 Abs. 2 Satz 2 SaarlVerfGHG; § 3 Abs. 3 Satz 4 SächsVerfGHG; zur verfassungsrechtlichen Bewertung vgl. BVerfGE 40, 356 ; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 23. Juli 1998 - 1 BvR 2470/94 -, juris, Rn. 40) stehen dieser Einschätzung nicht entgegen, da sie ein zu heterogenes Bild bieten und zudem auf die Fachgerichtsbarkeit nicht übertragbar sind.

  • BSG, 08.11.2007 - B 9/9a SB 3/06 R  

    Verfahrensmangel - Entscheidung - Urteil - Landessozialgericht - Vorsitzender -

    Da der Grundsatz des gesetzlichen Richters der Sicherung der Rechtsstaatlichkeit im gerichtlichen Verfahren schlechthin und nicht nur inter pares dient (Bundesverfassungsgericht , Beschluss vom 3.12.1975 - 2 BvL 7/74 - BVerfGE 40, 356, 361), sind schon die einfach-gesetzlichen Vorschriften über den gesetzlichen Richter unverzichtbar (BGH WM 1993, 1656; BGH NJW 1993, 600, 601 mwN; BGH NJW 2001, 1357; BVerwG Buchholz 310 § 138 Ziff 1 VwGO Nr. 20, S 6, 9; BVerwGE 102, 7, 10 f; BFH, Beschluss vom 28.3.06 - IV B 119/05 - juris; Greger in Zöller, ZPO, 26. Aufl 2007, § 295 RdNr 4; Hartmann et al in Baumbach, ZPO, 65. Aufl 2007, § 295 RdNr 25, 29 f).
  • BGH, 30.01.2007 - XI ZB 43/05  

    Mitwirkung eines nicht zur planmäßigen Vertretung innerhalb des abgelehnten

    Diese Frage ist ein abgrenzbarer Teil des Streitstoffes, über den das Oberlandesgericht vorab durch Beschluss hätte entscheiden können (vgl. BVerfGE 40, 356 ff.).

    Gesetzlicher Richter im Sinne des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG sind sowohl der jeweilige Spruchkörper als auch jeder an der gerichtlichen Entscheidung mitwirkende Richter (BVerfGE 40, 356, 361 m.w.Nachw.).

    Jedes Gericht hat, soweit Anlass zu Zweifeln besteht, nicht nur seine Zuständigkeit, sondern auch die ordnungsgemäße Besetzung seiner Richterbank von Amts wegen zu prüfen (BVerfGE 40, 356, 361).

  • BVerfG, 10.07.1990 - 1 BvR 984/87  

    Amtszeit eines Verfassungsrichters

    Jedes Gericht hat die ordnungsgemäße Besetzung seiner Richterbank von Amts wegen zu prüfen, soweit es Anlaß zu Zweifeln hat (vgl. BVerfGE 40, 356 [360 ff.]; 65, 152 [154]).
  • BVerfG, 28.09.2017 - 1 BvR 1510/17  

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde wegen zu Unrecht angenommener Eilzuständigkeit

    "Das Verfassungsgebot des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, wonach niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden darf, gibt nicht nur den einzelnen Rechtsuchenden ein subjektives Recht, sondern enthält auch objektives Verfassungsrecht; der Grundsatz dient der Sicherung der Rechtsstaatlichkeit im gerichtlichen Verfahren schlechthin (vgl. BVerfGE 40, 356 ).

    Sie dürfen sich nicht über sie hinwegsetzen, sondern haben von sich aus über deren Einhaltung zu wachen (vgl. BVerfGE 29, 45 ; 40, 356 ).

  • BSG, 23.08.2007 - B 4 RS 2/06 R  

    Entscheidung durch Berichterstatter ohne Einverständnis der Beteiligten

    Denn der Grundsatz des gesetzlichen Richters dient der Sicherung der Rechtsstaatlichkeit im gerichtlichen Verfahren schlechthin; er enthält objektives Verfassungsrecht (BVerfG vom 3.12.1975 - 2 BvL 7/74 - BVerfGE 40, 356, 361), das nicht zur Disposition Privater steht.
  • BVerwG, 17.02.1984 - 4 B 191.83  

    Verhältnis - Bauleitplanung - Immissionsschutzgesetz - Genehmigungsverfahren -

    Die Verletzung von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG kann auch im (verwaltungsgerichtlichen) Normenkontrollverfahren gerügt werden (vgl. BVerfGE 6, 45 [49]; 40, 356 [360 ff.]).

    Deswegen bedarf es auch keiner Auseinandersetzung mit der früheren Auffassung des Bundesverfassungsgerichts, daß es bei der verfassungsgerichtlichen Normenkontrolle wegen des objektiven Charakters dieses Verfahrens "keinen gesetzlichen Richter" gebe (BVerfGE 2, 79 [91]), abgesehen davon, daß das Bundesverfassungsgericht hiervon bereits abgerückt ist (BVerfGE 40, 356 [360]).

  • StGH Hessen, 13.08.2014 - P.St. 2466  

    Beschluss über die Mitgliedschaft im Staatsgerichtshof nach der Wahl der

  • BVerfG, 19.06.2012 - 2 BvC 2/10  

    Besetzungsrüge betreffend die Wahl der Bundesverfassungsrichter durch den

  • BVerfG, 25.05.2007 - 1 BvR 1696/03  

    Zur Frage der Besorgnis der Befangenheit eines Richters des

  • BGH, 15.06.2010 - XI ZB 33/09  

    Richterablehnung: Erledigung des Ablehnungsgesuchs trotz Anhörungsrüge gegen

  • BVerfG, 23.07.1998 - 1 BvR 2470/94  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde im Zusammenhang mit der Besetzung des

  • BVerfG, 09.05.1978 - 2 BvR 952/75  

    Mitwirkung ehernamtlicher Richter am BSG bei Enrtscheidungen über

  • BGH, 30.01.2007 - XI ZB 44/05  

    Mitwirkung eines nicht zur planmäßigen Vertretung innerhalb des abgelehnten

  • BVerfG, 27.01.1994 - 1 BvR 1693/92  

    Herzog

  • OLG Schleswig, 24.10.2005 - 5 U 196/00  

    Richterablehnung: "Gericht" im Sinne von § 45 ZPO bei Entscheidung über ein

  • BVerfG, 02.06.2009 - 1 BvR 2295/08  

    Verletzung des Gebots des gesetzlichen Richters (Art 101 Abs 1 S 2 GG) durch

  • VerfGH Saarland, 14.07.1987 - Lv 4/86  
  • BVerfG, 27.07.2004 - 1 BvR 801/04  

    Wechsel eines beisitzenden Richters zwischen Hinweis gem § 522 Abs 2 S 2 ZPO und

  • BSG, 29.08.2012 - B 10 EG 8/11 R  

    Anspruch auf Elterngeld; Verfassungsmäßigkeit des Lebensmonatsprinzips

  • BSG, 26.06.2007 - B 4 R 11/07 S  

    Berufsunfähigkeitsrente und gleichzeitiger Bezug von Arbeitslosengeld in der Zeit

  • BGH, 27.02.2018 - I ZB 101/17  

    Mitwirkung der abgelehnten Richterinnen und Richtern bei eindeutiger

  • LSG Hessen, 29.07.1985 - L 3 U 1020/83  

    Berufung; Ehrenamtlich; Richter; Minister; Senat; Spruchkörper; Amtsenthebung;

  • LSG Hessen, 27.04.2005 - L 6/7 KA 610/03  

    Sozialgerichtliches Verfahren - ordnungsgemäße Besetzung der Richterbank -

  • BAG, 29.08.1985 - 6 ABR 63/82  

    Beschlußverfahren-Antragsbefugnis

  • BAG, 10.09.1985 - 1 ABR 32/83  

    Gewerkschaftseigenschaft einer Arbeitnehmervereinigung

  • BGH, 31.01.1978 - 5 StR 534/77  

    Drohung des Arbeitgebers der Entlassung eines Schöffen als Hinderungsgrund

  • BAG, 12.09.1985 - 2 AZR 193/84  

    Anspruch auf Weiterbeschäftigung bei Betriebsübergang - Begründung der

  • BVerfG, 15.12.2005 - 2 BvR 1307/03  

    Mitwirkung von Berufsrichtern als "weitere Richter" iSd Art 3 Abs 2 S 1 Nr 3 VGHG

  • OLG Düsseldorf, 22.03.2000 - 2 Ws 89/00  

    Besetzung der Strafvollstreckungskammer mit drei Richtern

  • VerfGH Saarland, 14.07.1987 - Lv 3/86  

    Anfechtung der Nichtzulassung eines Volksbegehrens; Änderung des Gesetzes Nr. 812

  • BAG, 10.09.1985 - 3 AZR 490/83  

    Rechtslage bei Zweifeln über die Rechtmäßigkeit der Berufung der ehrenamtlichen

  • OLG Düsseldorf, 22.03.2000 - 2 Ws 90/00  

    Besetzung der Strafvollstreckungskammer mit drei Richtern

  • BAG, 11.09.1985 - 4 AZR 147/85  

    Definition gewerkschaftlicher Mandatsträger - Freistellung von Mandatsträgern -

  • OLG Karlsruhe, 23.10.1995 - 3 Ws 120/95  
  • BAG, 28.08.1985 - 5 AZR 616/84  

    Verfassungsmäßigkeit der Berufung ehrenamtlicher Richter - Bestimmung der

  • BGH, 19.01.1978 - III ZR 11/76  

    Amtshaftungsanspruch bei fehlerhafter Geschäftsverteilung - Drittbezogenheit von

  • BAG, 11.09.1985 - 4 AZR 134/84  

    Verfassungsmäßigkeit der Besetzung der Bundesarbeitsgerichte mit Rücksicht auf

  • LSG Hessen, 22.07.1985 - L 6 Ar 477/84  

    Senat; Besetzung; Richter; Beschluß; Entscheidung; Beratung; Prüfung; Ehrenamt;

  • OVG Schleswig-Holstein, 24.01.1992 - 4 L 13/92  

    Einzelrichterentscheidung; Kammerinterner Geschäftsverteilungsplan;

  • BGH, 09.10.1980 - III ZR 134/79  

    Beanstandung des Geschäftsverteilungsplans des Berufungsgerichtes - Zurückweisung

  • BGH, 09.10.1980 - III ZR 133/79  

    Überprüfung der vorschriftsmäßigen Besetzung des Berufungsgerichtes - Entziehung

  • StGH Bremen, 07.01.1977 - St 2/75  

    Zum Verfahren, das die Bürgerschaft bei der Wahl der Mitglieder des

  • OLG Stuttgart, 01.02.1991 - 2 U (Kart) 239/90  

    Voraussetzungen einer Vereinigung von Unternehmen im Sinne des § 25 Gesetz gegen

  • VGH Hessen, 16.12.1982 - X OE 520/82  
  • FG Düsseldorf, 18.03.1998 - 15 K 498/97  

    Antrag auf Ablehnung eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit;

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht