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   BVerwG, 15.01.1960 - VII C 91.58   

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BVerwG, 15.01.1960 - VII C 91.58 (https://dejure.org/1960,432)
BVerwG, Entscheidung vom 15.01.1960 - VII C 91.58 (https://dejure.org/1960,432)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Januar 1960 - VII C 91.58 (https://dejure.org/1960,432)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BVerwGE 10, 110
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 30.09.2005 - V ZR 275/04

    Zulässiger Adressat des Widerrufs eines Prozessvergleichs

    Hatte sich das Bundesverwaltungsgericht zunächst ebenfalls der Auffassung des Reichsgerichts angeschlossen (BVerwGE 10, 110, 111), steht es nunmehr auf dem Standpunkt, ein Prozessvergleich könne nur dem Gericht gegenüber wirksam widerrufen werden (BVerwGE 92, 29, 30 ff.).
  • BVerwG, 10.03.2010 - 6 C 15.09

    Anfechtung; Fortsetzung des Verfahrens; Inhaltsirrtum; Prozesskostenhilfe;

    Als Prozesshandlung führt er zur Prozessbeendigung, als materiellrechtlicher Vertrag zur Streitbeendigung (vgl. Urteile vom 15. Januar 1960 - BVerwG 7 C 91.58 - BVerwGE 10, 110 und vom 28. März 1962 - BVerwG 5 C 100.61 - BVerwGE 14, 103 = Buchholz 310 § 106 VwGO Nr. 3 S. 6, Beschluss vom 4. November 1987 - BVerwG 1 B 112.87 - Buchholz 130 § 9 RuStAG Nr. 8 S. 29, Urteil vom 1. Dezember 1989 - BVerwG 8 C 17.87 - BVerwGE 84, 157 = Buchholz 316 § 55 VwVfG Nr. 2 S. 7, Beschluss vom 27. Oktober 1993 a.a.O. S. 9).

    Wirksam wird die Anfechtung nach § 62 Satz 2 VwVfG i.V.m. § 130 Abs. 1 Satz 1 BGB mit dem Zugang der Anfechtungserklärung (Ellenberger, a.a.O. § 121 Rn. 4; vgl. für den Widerruf eines Prozessvergleichs: Urteil vom 15. Januar 1960 a.a.O. S. 110 f.).

  • BVerwG, 27.10.1993 - 4 B 175.93

    Prozessvergleich - Rechtsnatur - Geschäftsgrundlage - Außergerichtlicher

    Als Prozeßhandlung führt er zur Prozeß-, als materiellrechtlicher Vertrag zur Streitbeendigung (vgl. BVerwG, Urteile vom 15. Januar 1960 - BVerwG 7 C 91.58 - BVerwGE 10, 110 und vom 28. März 1962 - BVerwG 5 C 100.61 - BVerwGE 14, 103 sowie Beschluß vom 4. November 1987 - BVerwG 1 B 112.87 - NJW 1988, 662).
  • LSG Bayern, 18.09.2020 - L 20 KR 637/19

    Doppelnatur eines gerichtlichen Vergleichs

    Als Prozeßhandlung führt er zur Prozeß-, als materiellrechtlicher Vertrag zur Streitbeendigung (vgl. BVerwG, Urteile vom 15. Januar 1960 - BVerwG 7 C 91.58 - BVerwGE 10, 110 und vom 28. März 1962 - BVerwG 5 C 100.61 - BVerwGE 14, 103 sowie Beschluss vom 4. November 1987 - BVerwG 1 B 112.87 - NJW 1988, 662).
  • OVG Niedersachsen, 15.04.1992 - 7 L 188/92

    Widerruf eines Prozeßvergleichs - nur dem Gericht gegenüber möglich;

    Der Widerruf eines vor dem Verwaltungsgericht geschlossenen Prozeßvergleichs muß auch dann dem Gericht gegenüber erklärt werden, wenn dies nicht vereinbart worden ist (abweichend von BVerwGE 10, 110).

    Das Reichsgericht (Urt. v. 26.9.1939 - VII 14/39 -, RGZ 161, S. 253) und ihm für den Verwaltungsprozeß folgend das Bundesverwaltungsgericht (Urt. v. 15.1.1960 - VII C 91.58 -, BVerwGE 10, S. 110) haben den möglichen Konflikt dahingehend aufgelöst, daß sie den Widerruf (allein) dem sachlich-rechtlichen Teil des Prozeßvergleichs zugerechnet haben, weil der Widerruf in erster Linie die Wirksamkeit der Vereinbarung betreffe, von welcher alles weitere abhänge.

  • BVerwG, 28.03.1962 - V C 100.61

    Rechtsbeständigkeit eines gerichtlichen Vergleichs - Gerichtliche Entscheidung

    Der gerichtliche Vergleich (Prozeßvergleich) ist sowohl eine Prozeßhandlung, deren Wirksamkeit sich nach den Grundsätzen des Prozeßrechts richtet, als auch ein Rechtsgeschäft, für das die Rechtsregeln des materiellen Rechts gelten (BGHZ 16, 388 [390] und BVerwGE 10, 110).
  • BVerwG, 14.12.1967 - VIII B 146.67

    Rechtsmittel

    Der Prozeßvergleich hat - anders als ein Urteil - keine Rechtskraftwirkung und eine prozeßrechtliche Wirkung nur insoweit, als er zur Verfahrensbeendigung führt, während es sich insoweit, als die Rechtsbeziehungen zwischen den Beteiligten umgestaltet werden, um die Wirkung eines materiellrechtlichen Vertrages handelt (BVerwGE 10, 110).
  • BVerwG, 18.06.1985 - 5 B 11.84

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

    Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist bereits geklärt, daß ein Prozeßvergleich rechtlich eine Doppelnatur hat: er ist einerseits Prozeßhandlung, andererseits öffentlich-rechtlicher Vertrag (vgl. BVerwGE 10, 110; 14, 103 [BVerwG 28.03.1962 - V C 98/61][104]; 28, 332 [334]; 49, 359 [364 f.]).
  • BVerwG, 14.04.1970 - VII B 104.69

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

    (Prozeßvergleich) nach § 106 VwGO ist sowohl eine Prozeßhandlung, deren Wirksamkeit sich nach den Grundsätzen des Prozeßrechts richtet, als auch ein Rechtsgeschäft, für das die Rechtsregeln des materiellen Rechts gelten (BVerwGE 10, 110; 14, 103 [BVerwG 28.03.1962 - V C 98/61]; 28, 332 [BVerwG 14.12.1967 - III C 168/66]; BGHZ 16, 388).
  • Brandenburgisches Dienstgericht für Richter, 20.11.2020 - DG 2/12
    Als Prozesshandlung führt er zur Prozess-, als materiellrechtlicher Vertrag zur Streitbeendigung (vgl. BVerwG, Urteile vom 15. Januar 1960 - BVerwG 7 C 91.58 - BVerwGE 10, 110 und vom 28. März 1962 - BVerwG 5 C 100.61 - BVerwGE 14, 103 sowie Beschluss vom 4. November 1987 - BVerwG 1 B 112.87 - NJW 1988, 662).
  • BVerwG, 27.02.1961 - VIII B 117.60

    Rechtsmittel

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