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   BVerwG, 08.03.1962 - VIII C 185.60   

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BVerwG, 08.03.1962 - VIII C 185.60 (https://dejure.org/1962,333)
BVerwG, Entscheidung vom 08.03.1962 - VIII C 185.60 (https://dejure.org/1962,333)
BVerwG, Entscheidung vom 08. März 1962 - VIII C 185.60 (https://dejure.org/1962,333)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BVerwGE 14, 73
  • NJW 1962, 1410
  • NJW 1962, 1739 (Ls.)
  • MDR 1962, 759
  • DVBl 1962, 528
  • DÖV 1962, 502
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BVerfG, 23.04.1969 - 2 BvR 552/63

    Gnadengesuch

    Mit der fast einhelligen Rechtsprechung (vgl. BVerwGE 14, 73 ff.) und der herrschenden Meinung im Schrifttum (vgl. z.B. K. Peters, Strafprozeßrecht, 1966, S. 610) ist demgemäß davon auszugehen, daß ebenso wie positive Gnadenakte auch ablehnende Gnadenentscheidungen einer gerichtlichen Nachprüfung nicht unterliegen.
  • BVerwG, 27.05.1982 - 2 C 50.80

    Umfang der Ansprüche eines Beamten auf gerichtlichen Rechtsschutz bei einer

    Die Ablehnung eines Gnadengesuches ist gerichtlich nicht nachprüfbar (imAnschluß an BVerfGE 25, 352 [BVerfG 23.04.1969 - 2 BvR 552/63] = NJW 1969, 1895 [BVerfG 23.04.1969 - 2 BvR 552/63] und BVerwGE 14, 73 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60] = NJW 1962, 1410 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60]).

    Die Frage ist verneint worden durch den - mit Stimmengleichheit ergangenen - Beschluß des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 23. April 1969 (BVerfGE 25, 352 [BVerfG 23.04.1969 - 2 BvR 552/63] [361 ff.]; vgl. auch BVerfGE 30, 108 [110]) und bereits durch das Urteil des 8. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. März 1962 (BVerwGE 14, 73 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60] [74 ff.]); in diesem Sinne vgl. ferner VGH Stuttgart (DÖV 1950, 377); OVG Münster (NJW 1953, 1240); OVG Hamburg (DVBl. 1961, 136); OLG München (JVBl. 1961, 291); OLG Oldenburg (MDR 1965, 221); OLG München (NJW 1977, 115 [Leitsatz]); O. Bachof, Die verwaltungsgerichtliche Klage auf Vornahme einer Amtshandlung (1951), S. 26; K. Obermayer, Verwaltungsakt und innerdienstlicher Rechtsakt (1956), S. 91 f.; Köhler, VwGO (1960), § 42 A III 19; Ule, Die Verwaltungsgerichtsbarkeit (2. Aufl. 1962), § 42 VwGO Anm. 6 b; J.-G. Schätzler, Handbuch des Gnadenrechts (1976), S. 78 ff.; D. Merten, Rechtsstaatlichkeit und Gnade (1978), S. 80 ff.; Löwe-Rosenberg, StPO (23. Aufl. 1979), vor § 12 GVG RdNr. 23 f.; Loening, DVBl. 1951, 233 (234 f.); Scheuner, in: Rechtsprobleme in Staat und Kirche, Festschrift für Rudolf Smend (1952), S. 253 (287); van Husen, DVBl. 1953, 70 (72); Mattern, JZ 1954, 432 (435); Kaiser, NJW 1961, 200 (202) [BGH 21.12.1960 - VIII ZR 214/59]; Mörtel, BayVBl. 1968, 81 und 124 (127); Seuffert in: Festschrift für Gebhard Müller (1970), 491 ff. (494 ff. und 498 ff.); Schätzler, NJW 1975, 1249.

    Für eine Bejahung der Frage - bei starker inhaltlicher Einschränkung der Nachprüfbarkeit - haben sich die vier dissentierenden Richter in dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 23. April 1969 augesprochen (BVerfGE 25, 352 [BVerfG 23.04.1969 - 2 BvR 552/63] [363 ff.]; vgl. auch BVerfGE 30, 108 [112]); in gleichem oder ähnlichem Sinne vgl. Wolff/Bachof, Verwaltungsrecht I (9. Aufl. 1974), § 46 III d (S. 379); O. Bachof, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Verfahrensrecht 2 der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, Band II (1967), S. 138 ff.; Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, Grundgesetz, RdNr. 27 zu Art. 19 Abs. 4; Redeker/von Oertzen, VwGO (7. Aufl. 1981), Anm. 60 zu § 42 VwGO; Eyermann/Fröhler, VwGO (8. Aufl. 1980), RdNr. 37 a zu § 42 VwGO; Schunck/de Clerk, VwGO (3. Aufl. 1977), Anm. 2 a) ff.) zu § 42 VwGO; D. Lorenz, Der Rechtsschutz des Bürgers und die Rechtsweggarantie (1973), S. 44 ff.; A. Maurer, Das Begnadigungsrecht im modernen Verfassungs- und Kriminalrecht (Frankfurt 1979), S. 95 f.; M. König, Grundrechtsbindung und gerichtliche Nachprüfung von Gnadenakten (Diss. Tübingen 1961), 173 ff.; Rüping in: Festschrift für Friedrich Schaffstein (1975), S. 31 (42 ff.); Dürig, JZ 1961, 166 [OVG Hamburg 23.09.1960 - Bf I 203/59] (Urteilsanmerkung); Müller, DVBl. 1963, 18; Maurer, JZ 1963, 27 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60] und 1969, 739 (jeweils Urteilsanmerkung); Summer, ZBR 1965, 106 (108 f.); Menger/Erichsen, VerwArch.

    In der Sache folgt der erkennende Senat jedenfalls dieser Ansicht, im Ergebnis übereinstimmend mit dem Urteil des 8. Senats vom 8. März 1962 (BVerwGE 14, 73 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60]).

  • BVerwG, 21.01.2015 - 4 B 42.14

    Zulässigkeit eines Zwischenurteils; Umstellung einer Verpflichtungs- auf eine

    Das hat zur Folge, dass im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens die Ermessensentscheidung des Gerichts nicht auf seine Zweckmäßigkeit hin überprüft wird (BVerwG, Urteil vom 22. Juni 1962 - 4 C 245.61 - BVerwGE 14, 73 ), sondern nur daraufhin, ob sie auf sachfremden Erwägungen oder groben Fehleinschätzungen beruht (so BVerwG, Beschlüsse vom 10. April 1992 - 9 B 142.91 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 5 = juris Rn. 2, vom 3. September 1992 - 11 B 22.92 - Buchholz 442.10 § 4 StVG Nr. 88 = juris Rn. 4 und vom 3. Februar 1999 - 4 B 4.99 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 33 = juris Rn. 7 m.w.N. jeweils zur Ermessensentscheidung nach § 130a VwGO).
  • BVerwG, 10.10.1975 - VII C 26.73

    Klagebegehren - Gerichtliche Überprüfbarkeit - Justitiabilität - Antrag auf

    Der überwiegende Teil des Schrifttums spricht sich für die Möglichkeit aus, Gnadenakte gerichtlich zu überprüfen (so Eyermann-Fröhler, Komm. zur VwGO, 6. Aufl. 1974, § 42 Rdnr. 37 a; Redeker-von Oertzen, Komm. zur VwGO, 5. Aufl. 1975, § 42 Anm. 56; Trautmann, MDR 1971, 173 [174]; Maurer, JZ 1963, 27 f.; Knemeyer, DÖV 1970, 121 [122]; Baltes, DVBl. 1972, 562 [563]; Maunz-Dürig, Komm. zum GG, Art. 19 Abs. IV Rdnr. 27; Wolff, Verwaltungsrecht I, 9. Aufl. 1974, § 46 III d; Bettermann, ArchöR Bd. 96, 528 [537]; Lorenz, Der Rechtsschutz des Bürgers und die Rechtsgarantie, 1973, Seiten 44 f. [46]), während der größere Teil der Gerichte und eine Anzahl weiterer Schriftsteller sich dagegen aussprechen (so BVerwGE 14, 73 [BVerwG 08.03.1962 - BVerwG VIII C 185/60]; OVG Hamburg, DVBl. 1961, 136 = DÖV 1961, 63; BayerVerfGHE 19, 23 [28]; Mörtel, BayerVerwBl. 1968, 124 [127]; Alscher. BayerVerwBl. 1972, 540 [577]; Peters, Strafprozeß, 2. Aufl. 1966, § 79 I 1 S. 610; Ule, Verwaltungsprozeßrecht, 6. Aufl. 1975, Anhang zu § 32 VII 3 S. 153; Evers, DÖV 1974, 131 [132]; Drews, Das deutsche Gnadenrecht, 1971, S. 4; Schätzler, NJW 1975, 1249 f.).

    Dabei ist der erkennende Senat durch die Entscheidung des VIII. Senats des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 14, 73 [BVerwG 08.03.1962 - BVerwG VIII C 185/60]) nicht daran gehindert, das Berufungsurteil ohne Anrufung des Großen Senats zu bestätigen, weil der erkennende Senat die Frage der Justitiabilität offenläßt und insbesondere zu der für die Entscheidung des VIII. Senats maßgeblichen Frage nicht Stellung zu nehmen braucht, ob die Ablehnung einer Gnadenentscheidung als Verwaltungsakt einer Verwaltungsbehörde anzusehen ist.

  • DGH Sachsen-Anhalt, 26.11.1998 - DGH 1/98

    Voraussetzungen für die Zulassung der Berufung gegen ein Urteil des

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  • StGH Hessen, 16.12.1964 - P.St. 396

    Gnadenrecht; Begnadigung; Grundrechtsklage; Grundrecht; Gnadenentscheidung;

    Auch entzögen sich Gnadenentscheidungen jeder gerichtlichen Nachprüfung (BVerwG in NJW 1962, 1410).

    Während die Rechtsprechung dies verneint, da es sich bei dem Gnadenakt um einen gerichtsfreien Hoheitsakt handele (vgl. BVerfG, Beschluss 1 BvR 673/52, v. 11.12.1952; BVerwG in NJW 1962, 1410 = JZ 1963, 23; Altenhain, "Die Rechtsprechung der Strafsenate zum Rechtsschutz gegen Justizverwaltungsakte auf dem Gebiet des Strafrechts" in DRiZ 1963, S. 8 ff., insbes. S. 11 Ziff. 7 und 1964, S. 297, insbes. S. 300 Ziff. 2), hält die Rechtslehre teils den Verwaltungsrechtsweg, teils den ordentlichen Rechtsweg für zulässig, da die Ablehnung eines Gnadenerweises eine Maßnahme der öffentlichen Gewalt im Sinne des Art. 19 IV GG sei (vgl. Maurer in JZ 1963, 26; Maunz-Dürig, Erl. 27 zu Art. 19 IUV GG, Pohlmann in JZ 1964, 661).

  • BVerwG, 11.07.1963 - VIII B 99.62

    Anspruch auf Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts für Angehörige des

    Im Verwaltungsprozeß blieb er erfolglos mit seinem Begehren, der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen möge die beamten- und versorgungsrechtlichen Folgen des im Jahre 1937 ergangenen Strafurteils im Gnadenwege beseitigen (vgl. das Urteil vom 8. März 1962 - BVerwG VIII C 185.60 -, BVerwGE 14, 73).

    Im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO kann ein Fall der Abweichung vom genannten Urteil BVerwG VIII C 185.60 schon deshalb nicht vorliegen, weil in jenem Urteil ausgeführt ist, die Frage der sinngemäßen Anwendung des § 16 Abs. 2 BWGöD in Fällen dieser Art könne nur im anhängigen Wiedergutmachungsverfahren entschieden werden; damit ist das jetzt anhängige Verfahren gemeint.

  • BVerwG, 07.07.1970 - VII C 19.68

    Erhebung einer Vergnügungssteuer - Aufhebung eines Verwaltungsakts

    Ihre praktische Anwendung stößt aber auf Schwierigkeiten, weil die Höhe des Einspielergebnisses nicht kontrolliert werden kann (so schon BVerwGE 6, 247 [259]; vgl. auch BVerwGE 14, 76 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60] [93]).
  • BGH, 21.06.1965 - NotZ 7/64

    Missbilligung nach Verurteilung eines Richters wegen einer Pflichtwidrigkeit

    Unter diesen Umständen braucht nicht darauf eingegangen zu werden, ob - wie das Oberlandesgericht im Anschluß an die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in JZ 1963, 26 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60] und an andere Stellen in Rechtsprechung und Schrifttum meint (vgl. auch Schütz, Disziplinarrecht -1964- § 112 Rz. 11/12) - eine Gnadenentscheidung einen "justizfreien Hoheitsakt" und keinen Verwaltungsakt darstellt, so daß auch aus diesem Grunde der Antrag auf gerichtliche Entscheidung unzulässig wäre, oder ob und inwieweit der Inhalt von Gnadenentscheidungen und ihre verzögerliche Behandlung gerichtlich angefochten werden können (vgl. dazu Maurer in der Anmerkung zu der erwähnten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in JZ 1963, 27 [BVerwG 08.03.1962 - VIII C 185/60] bis 29 und Czermak in DRiZ 1964, 38, 39 bis 41).
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