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   BVerwG, 21.06.1955 - I C 173.54   

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BVerwG, 21.06.1955 - I C 173.54 (https://dejure.org/1955,72)
BVerwG, Entscheidung vom 21.06.1955 - I C 173.54 (https://dejure.org/1955,72)
BVerwG, Entscheidung vom 21. Juni 1955 - I C 173.54 (https://dejure.org/1955,72)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Einwendungen gegen die Bewertung eines Obsthofes im Umlegungsverfahren - Zuweisung von Land von gleichem Wert im Zuge der Flurbereinigung - Abgrenzung von landwirtschaftlich genutzten Grundstücken und Baugrundstücken - Bewertung der Grundstäcke nach ihrem Verkehrswert - ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Reichsumlegungsordnung §§ 32 ff., 48

Papierfundstellen

  • BVerwGE 2, 154
  • NJW 1955, 1809
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BVerwG, 14.03.1985 - 5 C 130.83

    Flurbereinigung zur Errichtung eines Prüfgeländes für Kraftfahrzeuge; "Boxberg";

    Dies entspricht - auch hinsichtlich der Landabzüge nach § 47 FlurbG - der ständigen Rechtsprechung sowohl des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 1, 225 [BVerwG 09.11.1954 - I B 145/53]; 2, 154 [BVerwG 21.06.1955 - I C 166/53]; 8, 95 ; Beschluß vom 9. Juli 1964 - BVerwG 1 CB 43.64 - <RdL 1964, 328/329>; BVerwGE 29, 257 [BVerwG 29.03.1968 - IV C 104/65]; Beschluß vom 20. März 1975 - BVerwG 5 B 74.72 - ; BVerwGE 69, 183 [BVerwG 12.04.1984 - 5 C 110/83]) als auch des Bundesgerichtshofs (BGHZ 27, 15 [BGH 03.03.1958 - III ZR 157/56]; 35, 175 ; 63, 81 ; 86, 226 ).
  • BGH, 08.11.1962 - III ZR 86/61

    Berechnung der Enteignungsentschädigung für ein Grundstück

    Jedoch macht sich dieser Einfluss auf die Preisbildung im gesunden Grundstücksverkehr und unter gewöhnlichen Verhältnissen erfahrungsgemäß nur dann geltend, wenn die Umstände so liegen, dass die Bebauung bereits für eine absehbare Zeit, wenn auch nicht unumstößlich sicher feststeht, doch mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten oder zu erhoffen ist." Auch das Bundesverwaltungsgericht (vgl. BVerwG 2, 154, 158/9; Urteil vom 09. Juni 1959 in NJW 1959, 1649) stellt darauf ab, "ob für Grundstücke gleicher oder ähnlicher Art über den landwirtschaftlichen Nutzwert hinausgehende Kaufpreise allgemein gezahlt werden, die jeder andere Bewerber auch zu zahlen gewillt ist".

    Dazu gehören zunächst die örtliche Lage und die sonstige Beschaffenheit des Grundstücks (vgl. dazu RGZ 128, 16, 26 und die dort angeführte Rechtsprechung des Reichsgerichte; BGHZ 31, 238, 241; BVerwGE 2, 154, 158/9; BVerwG, Urteil vom 09. Juni 1959 - 1 CB 27.58, NJW 1959, 649).

  • BVerwG, 27.01.1967 - IV C 33.65

    Erweiterung bzw. Verfestigung einer Splittersiedlung als öffentlicher Belang;

    Das Wort "Baulandqualität" wird ferner als Ausdruck dafür verwandt, daß bei einem Grundstück greifbare Aussichten auf seine Bebaubarkeit bestehen, sich das im Verkehrswert niederschlägt und diese Tatsache im Rahmen der Bewertung eines Grundstücks in Rechnung zu stellen ist (vgl. BGH, Urteile vom 25. September 1958 - III ZR 82/57 - BGHZ 28, 160 [163] - und vom 8. November 1962 - III ZR 86/61 - BGHZ 39, 198 [203] - sowie die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Juni 1955 - BVerwG I C 173.54 - BVerwGE 2, 154 [158] - und vom 9. Juni 1959 - BVerwG I CB 27.58 - BVerwGE 8, 343 [344]).
  • BGH, 24.01.1963 - III ZR 92/61

    Rechtsmittel

    Jedoch macht sich dieser Einfluß auf die Preisbildung im gesunden Grundstücksverkehr und unter gewöhnlichen Verhältnissen erfahrungsgemäß nur dann geltend, wenn die Umstände so liegen, daß die Bebauung bereits für eine absehbare Zeit, wenn auch nicht unumstößlich sicher feststeht, doch mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten oder zu erhoffen ist." Auch das Bundesverwaltungsgericht (vgl. BVerwG 2, 154, 158/9; Urteil vom 9. Juni 1959 in NJW 1959, 1649) stellt darauf ab, "ob für Grundstücke gleicher oder ähnlicher Art über den landwirtschaftlichen Nutzwert hinausgehende Kaufpreise allgemein gezahlt werden, die jeder andere Bewerber auch zu zahlen gewillt ist".

    Dazu gehören zunächst die örtliche Lage und die sonstige Beschaffenheit des Grundstücks (vgl. dazu RGZ 128, 6, 26 und die dort angeführte Rechtsprechung des Reichsgerichts; BGHZ 31, 238, 241 [BGH 30.11.1959 - III ZR 130/59]; BVerwGE 2, 154, 158 [BVerwG 21.06.1955 - I C 173/54]/9; BVerwG Urteil vom 9. Juni 1959 - I CB 27/58 in NJW 1959, 1649).

  • BGH, 03.03.1958 - III ZR 157/56

    Umlegung und Enteignung

    Damit stimmt die Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts überein: "Nur wenn der Grundsatz der wertgleichen Landabfindung vollständig durchgeführt wird, stellt die Umlegung keine Enteignung dar" (BVerwGE 2, 154).
  • BGH, 29.03.1976 - III ZR 98/73

    Enteignende Wirkung einer Unternehmensflurbereinigung

    Im Flurbereinigungs- (Umlegungs-) Verfahren muß die Bewertung der zu vergleichenden Flächen alle für den Verkehrswert wesentlichen Qualitätsmerkmale erfassen (BVerwGE 2, 154, 156 ff; 4, 191, 195; 8, 343, 345; BVerwG Buchholz 424.01 § 44 FlurbG Nr. 17 und 26).
  • BVerwG, 15.08.1968 - IV CB 196.65

    Beanstandung einer Abfindung im Flurbereinigungsverfahren - Baulandcharakter

    Die Wertermittlung von Bau- oder Bauerwartungsland erfolgt, wie das Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden hat (vgl. Urteil vom 21. Juni 1955 - BVerwG I C 173.54 -, BVerwGE 2, 154 [158]; Urteil vom 6. Dezember 1956 - BVerwG I C 75.55 -, BVerwGE 4, 191; Urteil vom 9. Juni 1959 - BVerwG I CB 27.58 -, BVerwGE 8, 343 [BVerwG 09.06.1959 - I CB 27/58] [344]), auf der Grundlage des Verkehrswertes.

    Ob sie für Baugrundstücke Sondergebiete mit einem besonderen Schätzungsrahmen festlegen sollte, ist der Behörde im Einzelfall überlassen (so schon BVerwG, Urteil vom 21. Juni 1955, a.a.O.).

  • BVerwG, 25.02.1964 - I B 6.64

    Maßstab für den im Rahmen der Flurbereinigung vorzunehmenden Grundstücksaustausch

    Bereits im Urteil vom 21. Juni 1955, BVerwGE 2, 154 (158) [BVerwG 21.06.1955 - I C 173/54], hat der Senat darauf hingewiesen, daß es der Behörde im Einzelfall überlassen sei, auf welchem Wege der Verkehrswert ermittelt werde (vgl. auch Urteil vom 23. August 1962, RdL 1963 S. 107).

    Es bestehen auch keine Bedenken dagegen, wenn verschiedene Baulandzonen festgesetzt werden, für die jeweils einheitliche Zuschläge gelten (vgl. Urteil vom 21. Juni 1955, a.a.O. S. 158, Urteil vom 23. August 1962 a.a.O.).

  • BVerwG, 24.06.1959 - I B 23.59

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Wertgleichheit einer

    Das Flurbereinigungsgericht ist von der Rechtsprechung des Senats ausgegangen, wonach die Baulandeigenschaft von Flurstücken im Rahmen der Umlegung entsprechend dem Verkehrswert bei der Abfindung zu berücksichtigen ist (vgl. BVerwGE 2, 154).

    Andererseits können hierdurch Grundstücke ihre bisherige Baulandeigenschaft verlieren (vgl. BVerwGE 2, 154 [158]).

  • BVerwG, 13.01.1959 - I C 155.58

    Beanstandung einer Zuteilung in einem Flurbereinigungsverfahrens nach dem

    Wie der Senat wiederholt entschieden hat, ist die Flurbereinigung dann keine Enteignung, wenn der Grundsatz der wertgleichen Land abfindung vollständig durchgeführt wird (BVerwGE 2, 154).
  • BVerwG, 25.04.1956 - I B 201.55
  • BVerwG, 06.12.1956 - I C 75.55
  • BVerwG, 06.10.1960 - I C 64.60

    Städtische Umlegung von Grundstücken - Gewährung von Entschädigungsleistungen

  • BVerwG, 21.07.1959 - I C 39.59

    Nachträgliche Berücksichtigung von Einwendungen gegen eine Schätzung im Rahmen

  • BVerwG, 30.04.1969 - IV C 236.65
  • OVG Sachsen, 22.07.2016 - 7 C 5/15

    Bodenordnungsplan; Minderausweisung; Enteignung

  • BVerwG, 08.08.1968 - IV B 174.67

    Berücksichtigung einer Möglichkeit zur Erlangung einer Ausnahmegenehmigung im

  • BVerwG, 10.08.1961 - I CB 133.60

    Rechtmäßigkeit von Verfahrensabschnitten eines Umlegungsverfahrens - Auswirkungen

  • BVerwG, 24.11.1971 - IV C 101.68
  • BVerwG, 04.07.1961 - I B 56.61

    Auslegung des Begriffs "Interesse der Beteiligten" im Sinne des § 4

  • BVerwG, 19.04.1983 - 5 B 21.83

    Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision gestützt auf die grundsätzliche

  • BVerwG, 31.08.1965 - IV B 53.65

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Rechtmäßigkeit einer

  • BVerwG, 22.02.1963 - IV C 249.61
  • BVerwG, 12.06.1987 - 5 B 131.85

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Erstellung eines

  • BVerwG, 06.07.1976 - 5 B 35.75

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 07.02.1972 - V B 2.72

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Gestaltung der Abfindung im

  • BVerwG, 11.08.1970 - IV B 85.69

    Begriff der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache im Rahmen des

  • BVerwG, 18.12.1968 - IV B 178.66

    Rechtmäßigkeit der Abfindung von Teilnehmern eines Umlegungsverfahrens -

  • BVerwG, 21.12.1965 - IV B 186.65

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Maßgeblicher Zeitpunkt für

  • BVerwG, 29.02.1968 - IV B 51.66

    Ausgestaltung der Berechnung der Abfindungshöhe für Teilnehmer eines

  • BVerwG, 25.04.1967 - IV B 147.66

    Zustimmung zur teilweisen Geldabfindung nach § 92 Abs. 2 Flurbereinigungsgesetz

  • BVerwG, 08.03.1958 - I B 22.57

    Rechtsmittel

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