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   BVerwG, 27.05.1966 - VII C 139.64   

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BVerwG, 27.05.1966 - VII C 139.64 (https://dejure.org/1966,115)
BVerwG, Entscheidung vom 27.05.1966 - VII C 139.64 (https://dejure.org/1966,115)
BVerwG, Entscheidung vom 27. Mai 1966 - VII C 139.64 (https://dejure.org/1966,115)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Erstattung von Lieferprämien und subventionsrechtlichen Zuwendungen - Versäumung von Antragsfristen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BVerwGE 24, 154
  • MDR 1966, 1030
  • DVBl 1966, 749
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BVerwG, 22.01.1993 - 8 C 46.91

    Bebauungsplan mit unbestimmtem Zeitraum zur Umsetzung und Entstehen einer

    Das war schon vor 1933 anerkannt (siehe nur etwa RGZ 113, 19 und 126, 243 sowie PrOVGE 82, 305 , 87, 136 und 90, 253 ) und ist in der Zeit nach 1945 vielfach bekräftigt worden (z.B. BVerwG, Urteile vom 17. Mai 1956 - BVerwG III C 230.55 - BVerwGE 3, 297 [BVerwG 17.05.1956 - III C 230/55], vom 27. Mai 1966 - BVerwG VII C 139.64 - BVerwGE 24, 154 [BVerwG 27.05.1966 - VII C 139/64], vom 14. April 1978 - BVerwG 4 C 6.76 - BVerwGE 55, 337 [BVerwG 14.04.1978 - 4 C 6/76] und vom 16. September 1980 - BVerwG 1 C 89.79 - BVerwGE 61, 40 [BVerwG 16.09.1980 - 1 C 89/79]).
  • BSG, 28.10.1981 - 3 RK 59/80

    Ruhen des Krankengeldanspruchs - Meldung der Arbeitsunfähigkeit - Nicht

    So hat vor allem der 12. Senat darauf hingewiesen, daß sich die Berufung auf die Versäumung einer Ausschlußfrist als Rechtsmißbrauch darstellen kann (BSGE 48, 12, 17 = SozR 2200 § 1227 RVO Nr. 23; zur Anwendbarkeit des § 206 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches -BGB- auf Ausschlußfristen: SozR 5750 Art. 2 § 51a ArVNG Nr. 32; einschränkend BVerwGE 24, 154, 156 f; zur Wiedereinsetzung und Nachsicht bei Versäumung materiell-rechtlicher Fristen: O. Kopp, BayVerwBl 1977, 33 ff; diese Zitate jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 28.03.1996 - 7 C 28.95

    Offene Vermögensfragen: Rechtsnatur der Anmeldefrist des § 30a VermG,

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist anerkannt, daß sich Behörden unter bestimmten engen Voraussetzungen nicht auf den Ablauf einer die weitere Rechtsverfolgung abschneidenden oder die Anspruchsberechtigung vernichtenden Ausschlußfrist berufen dürfen (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 27. Mai 1966 - BVerwG 7 C 139.64 - BVerwGE 24, 154 [156]; Urteil vom 8. Februar 1974 - BVerwG 7 C 35.73 - DÖV 1975, 137 [138]; Urteil vom 23. April 1985 - BVerwG 9 C 7.85 - DÖV 1986, 31 [32]; speziell zu § 30 a VermG vgl. BVerwG, Beschluß vom 27. November 1995 - BVerwG 7 B 290.95 - s. ferner Kopp, VwVfG, 6. Aufl. 1996, § 31 Rn. 40 a m.w.N.).
  • VGH Hessen, 30.05.2012 - 6 A 523/11

    Ausschlussfrist für den Antrag nach § 16 Abs. 1 EEG 2004

    Für den Bereich des materiellen Rechts wurde eine Ausnahme für den Fall höherer Gewalt bzw. ein Ausschluss der Berufung auf die Fristversäumung unter dem Gesichtspunkt des Rechtsmissbrauchs etwa für das Subventionsrecht (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. Mai 1966 - BVerwG 7 C 139.64 -,BVerwGE 24, 154 [156] und vom 8. Februar 1974 - BVerwG 7 C 35.73 -, DÖV 1975, 135 [138]), für das Vermögensrecht (vgl. BVerwG, Urteil vom 28. März 1996 - BVerwG 7 C 28.95 -, BVerwGE 101, 39 [45]), und für die Geltendmachung von Beihilfeansprüchen (vgl. Bay. VGH, Beschluss vom 26. Februar 2007 - 14 C 06.3.4.2007 - Juris -, bezüglich der Ausschlussfrist in § 17 Abs. 9 der bayerischen Beihilfeverordnung) bejaht.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.12.2011 - 11 B 24.10

    Kein Anspruch des Landes Berlin auf Rückübertragung von "Rückfallvermögen" nach

    Dass die Berücksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben auch für materielle Ausschlussfristen nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist, allerdings aus Gründen der Rechtssicherheit nur in einem sehr beschränkten Umfang angewandt werden kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 27. Mai 1966 - VII C 139.64 -, BVerwGE 24, 154, 156) und insoweit die Nachsichtgewährung selbst dann in Betracht kommt, wenn eine entsprechende gesetzliche Regelung - wie in § 30a VermG - fehlt, entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gerade auch für den Bereich des - dem vorliegenden Regelungsbereich des RVermG nahekommenden - Vermögensrechts (vgl. etwa Urteil vom 28. März 1996 - 7 C 28.95 -, BVerwGE 101, 39 ff. = juris Rz. 17 m.w.N.).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.12.2005 - 1 L 333/03

    Feststellung von Altrechten nach dem Wassergesetz

    Danach kann die verspätete Handlung gleichwohl dann als fristwahrend anzusehen sein, wenn die Fristversäumung auf höherer Gewalt (BVerwG, U. v. 23.04.1985 - 9 C 7/85 - DÖV 1986, 31) oder auf staatlichem Fehlverhalten (BVerwG, U. v. 28.03.1996 - 7 C 28/95 - BVerwGE 101, 39) bzw. wenn der Berufung auf die Einhaltung der Frist Treu und Glauben entgegenstehen (BVerwG, U. v. 27.05.1966 - VII C 139/64 - BVerwGE 24, 154).
  • BVerwG, 17.12.2004 - 9 B 47.04

    Abgabenordnung; Ablösung; Bundesrecht; Erlöschen; Erschließungskosten;

    8 2. Die Revision ist auch nicht, wie die Beschwerde geltend macht, wegen Abweichung der angegriffenen Entscheidung von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Mai 1966 BVerwG VII C 139.64 (BVerwGE 24, 154 = DVBl 1966, 749 ) zuzulassen.
  • BVerwG, 27.11.1995 - 7 B 290.95

    Offene Vermögensfragen: Versäumung der Anmeldefrist des § 30a VermG

    Es hat vielmehr lediglich in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 27. Mai 1966 - BVerwG 7 C 139.64 - BVerwGE 24, 154 [BVerwG 27.05.1966 - VII C 139/64]; Urteil vom 8. Februar 1974 - BVerwG 7 C 35.73 - Buchholz 451.551 FFG Nr. 4; Urteil vom 22. März 1984 - BVerwG 6 C 33.83 - Buchholz 238.90 Reise- und Umzugskosten Nr. 105) angenommen, daß in den Fällen der Versäumung einer sog. Ausschlußfrist - dieser Begriff wird vom Gesetzgeber in der Überschrift des § 30 a VermG ausdrücklich verwendet - die zur Entscheidung berufene Behörde ausnahmsweise durch den Grundsatz von Treu und Glauben gehindert sein kann, dem antragstellenden Bürger die Fristversäumung entgegenzuhalten.
  • VGH Hessen, 16.03.1999 - 10 TZ 325/99

    Erlöschen der Aufenthaltsgenehmigung nach Ausreise und Versäumung der

    Voraussetzung für eine solche sog. "Nachsichtgewährung" ist jedoch, dass die Fristüberschreitung geringfügig ist und unter Würdigung der Bedeutung der Frist höherwertige Rechtsgüter nicht beeinträchtigt (BVerwG, 27.05.1966 - VIII C 139.64 -, BVerwGE 24, 154; 08.02.1974 - VIII C 35.73 -, DÖV 1975, 137, m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.02.2018 - 2 S 1860/17

    Beihilfeanspruch; Berufung auf den Ablauf der materiellen Ausschlussfrist bei

    Gleichwohl ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass sich Behörden unter bestimmten engen Voraussetzungen nicht auf den Ablauf einer die weitere Rechtsverfolgung abschneidenden oder die Anspruchsberechtigung vernichtenden Ausschlussfrist berufen dürfen, wenn deren Zweck dem nicht entgegensteht (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 27.05.1966 - 7 C 139.64 -, BVerwGE 24, 154; Urteil vom 08.02.1974 - 7 C 35.73 -, DÖV 1975, 137; Urteil vom 28.03.1996, aaO; Urteil vom 18.04.1997 - 8 C 38.95 -, NJW 1997, 2966; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 22.08.1989 - 4 S 2247/88 -, ZBR 1990, 328; s. ferner Kopp/Ramsauer, VwVfG, 17. Aufl., § 31 Rn. 13).
  • BVerwG, 22.12.2004 - 9 B 48.04

    Anforderungen an die Darlegung einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer

  • FG Düsseldorf, 10.06.1998 - 14 K 8219/97

    Anspruch auf Zahlung von Kindergeld für ein in Berufsausbildung befindliches

  • BVerwG, 03.06.1988 - 8 C 79.86

    Kriegsdienstverweigerung - Ausschlußfrist - Wiedereinsetzung

  • BVerwG, 22.04.1971 - VIII C 63.70

    Fristvorschriften im Hinblick auf einen Zurückstellungsantrag vom Wehrdienst -

  • VGH Bayern, 10.07.2000 - 4 ZE 00.1736

    Gewerberecht: Zulassung zum Münchener Oktoberfest, Verspätete Anmeldung

  • VG Sigmaringen, 14.03.2014 - 3 K 361/13

    Beihilfe; Antragsfrist; Fristwahrung, Eingang bei Behörde; Eingangsstempel;

  • BVerwG, 08.02.1974 - VII C 35.73

    Verlust des Anspruchs auf Filmförderung für einen Filmhersteller bei

  • BVerwG, 04.05.1973 - VII C 26.71

    Gleichheit im Unrecht - Qualifizierung einer Frist als rechtsmissbräuchlich

  • KG, 03.03.2005 - 16 VA 20/04

    Materielle Ausschlussfrist nach dem Eheanerkennungsgesetz: Voraussetzungen einer

  • BVerwG, 08.02.1968 - II C 41.66

    Versorgung der Hinterbliebenen von erst nach dem 8. Mai 1935 erstmals berufsmäßig

  • BVerwG, 01.10.1973 - IV CB 24.73

    Vertrauensschutz auf eine Bodenverkehrsgenehmigung nach Fristablauf

  • OVG Schleswig-Holstein, 23.04.2003 - 2 LB 3/02
  • VG Dresden, 08.03.1995 - 2 K 1123/94

    VermG § 30a, § 35 Abs. 4; VwVfG § 32 Abs. 5

  • OVG Schleswig-Holstein, 17.02.1995 - 3 L 560/94

    Anspruch auf Zahlung einer Ausgleichsprämie nach der

  • OVG Schleswig-Holstein, 04.03.1994 - 3 L 214/93

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Ausschlußfrist

  • BVerwG, 25.04.1975 - VI C 32.74

    Rechtsbehelfsbefugnis der Wehrbehörden - Voraussetzungen des Wiederaufgreifens

  • OVG Berlin, 18.04.1975 - II B 19.75

    Befugnis des Erben zur vorläufigen Führung eines Güterkraftverkehrsunternehmens

  • OVG Schleswig-Holstein, 07.02.1995 - 3 L 560/94
  • BSG, 21.06.1977 - 7 RAr 129/75
  • BVerwG, 07.08.1969 - VII B 53.68

    Rechtsmittel

  • OVG Schleswig-Holstein, 18.10.2000 - 2 L 7/00
  • BVerwG, 27.05.1966 - VII B 21.64

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung

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