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   BVerwG, 12.11.1970 - II C 42.69   

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BVerwG, 12.11.1970 - II C 42.69 (https://dejure.org/1970,286)
BVerwG, Entscheidung vom 12.11.1970 - II C 42.69 (https://dejure.org/1970,286)
BVerwG, Entscheidung vom 12. November 1970 - II C 42.69 (https://dejure.org/1970,286)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    G 131 § 3 S. 1 Nr. 3a

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 36, 268
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BSG, 24.11.2005 - B 9a/9 V 8/03 R

    Verstoß - Grundsätze - Menschlichkeit - Rechtsstaatlichkeit - Unwürdigkeit -

    Auf einer solchen Grundlage beruhende Handlungen sind vorwerf- sowie zurechenbar, wenn diese Quellen Mord, Vertreibung und Gewalttaten forderten oder zu rechtfertigen versuchten (vgl BVerwGE 31, 337, 341, 343 und 34, 332, 341; 36, 268, 275 f).
  • BVerwG, 24.10.1973 - VI C 32.68

    Bewertung des Lebenslaufs hinsichtlich der Laufbahn zur Zeit des Nazi-Regimes -

    (Ebenso im wesentlichen Urteile vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - [BVerwGE 36, 268, 272] und - BVerwG II C 43.69 -).

    Einem Staatsanwalt ist ein in der Hauptverhandlung gestellter Strafantrag vorwerfbar, wenn der Staatsanwalt die Tatsachen gekannt hat, aus denen sich die Unmenschlichkeit oder Rechtsstaatswidrigkeit ergibt, wenn ihm die Unmenschlichkeit oder Rechtsstaatswidrigkeit dieses Antrags bewußt gewesen ist oder bei der ihm zumutbaren Gewissensanspannung hätte bewußt sein müssen und wenn nicht besondere Gründe seine Schuld ausschließen (vgl. zur Vorwerfbarkeit allgemein BVerwGE 31, 337 [342]; 34, 331 [341]; zur Vorwerfbarkeit gegenüber einem Anklagevertreter im besonderen BVerwGE 35, 209 [215]; 36, 268 [273, 274]; Urteile vom 12. November 1970 - BVerwG II C 3.69 - und - BVerwG II C 43.69 - sowie vom 24. Juni 1971 - BVerwG II C 45.69 -).

    (Entsprechend Urteile vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - [BVerwGE 36, 268, 275] und - BVerwG II C 43.69 - sowie Urteil vom 24. Juni 1971 - BVerwG II C 45.69 -).

    (Urteil vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - [BVerwGE 36, 268, 275]).

    Die Irrevisibilität von § 5 KSSVO, und zwar gerade als Grundlage für die Anwendung des § 3 Satz 1 Nr. 3 a G 131, ist bereits in den Urteilen vom 12. November 1970 - BVerwG II C 3.69 - und - BVerwG II C 42.69 - sowie in dem Urteil vom 24. Juni 1971 - BVerwG II C 45.69 - entschieden und eingehend dargelegt worden.

  • BVerwG, 16.11.1973 - IV C 44.69

    Ermessensspielraum bei einer Zurückverweisung - Voraussetzungen

    Eine Verletzung des § 130 Abs. 1 Nr. 2 VwGO kommt demnach überhaupt nur dann in Betracht, wenn das Berufungsgericht das ihm im Rahmen dieser Vorschrift zustehende Ermessen rechtsfehlerhaft anwendet (vgl. z.B. Urteil vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - [Buchholz 310 § 130 VwGO Nr. 5]).
  • BVerwG, 27.03.2006 - 5 C 30.05

    Menschlichkeit, Grundsätze der -; Rechtsstaatlichkeit, Grundsätze der -;

    Das Berufungsgericht weist auch zutreffend darauf hin, dass zu den allgemein anerkannten und unveräußerlichen Menschenrechten insbesondere auch das Recht eines jeden Menschen auf Leben und körperliche Unversehrtheit gehört, das vor staatlicher Willkür zu schützen ein Gebot der Rechtsstaatlichkeit ist (vgl. Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 2 GG, Art. 2 und 15 Abs. 2 EMRK; vgl. BVerwG, Urteil vom 19. März 1969 - BVerwG 6 C 115.63 - BVerwGE 31, 337 ; s.a. Urteile vom 18. Dezember 1969 - BVerwG 2 C 37.66 - BVerwGE 34, 331 ; vom 12. November 1970 - BVerwG 2 C 42.69 - BVerwGE 36, 268 - jeweils zu § 3 G 131).
  • BVerwG, 24.06.1971 - II C 45.69

    Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des

    Die Ausführungen des Berufungsgerichts zur Begründung seiner Auffassung, daß § 3 Satz 1 Nr. 3 a G 131 auch auf Hinterbliebene eines verstorbenen Beamten oder Richters anwendbar sei mit der Folge, daß die Hinterbliebenen Versorgung nach Kapitel I oder Kapitel II des Gesetzes zu Art. 131 GG nicht beanspruchen können, stimmen mit der Auslegung dieser Vorschrift durch den erkennenden Senat überein (vgl. Urteil vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - [BVerwGE 36, 268 [BVerwG 12.11.1970 - II C 42/69]] und Urteil vom selben Tage - BVerwG II C 43.69 -).

    Soweit diese Darlegungen auf der Anwendung des damaligen Strafrechts, insbesondere des § 91 b StGB und des § 5 Abs. 2 KSStVO beruhen, sind sie für das Revisionsgericht maßgebend und seiner Prüfung entzogen; denn diese schon durch das Kontrollratsgesetz Nr. 11 vom 30. Januar 1946 (Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland Nr. 3 S. 55) aufgehobenen Vorschriften sind nicht dem revisiblen Recht zuzuordnen (§ 137 Abs. 1, § 173 VwGO in Verbindung mit § 562 ZPO; vgl. ferner das vorerwähnte Urteil BVerwGE 36, 268 [BVerwG 12.11.1970 - II C 42/69]).

    Der Senat hat hierzu im Urteil vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - dargelegt:.

    Wie der Senat in den Urteilen vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - und - BVerwG II C 43.69 - unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 5. April 1970 - 5 StR 308/69 - dargelegt hat, kann sich auf einen wirklichen oder vermeintlichen Nötigungsstand entschuldigend nur berufen, wer sich nach allen Kräften gewissenhaft bemüht hat, der Gefahr oder vermeintlichen Gefahr auf eine die Unrechtstat vermeidende Weise zu entgehen, ohne einen Ausweg zu finden.

  • BVerwG, 04.09.2014 - 4 B 30.14

    Mindeststandard für die Ausfertigung von landesrechtlichen Rechtsnormen;

    Das gerichtliche Ermessen des Berufungsgerichts ist vom Bundesverwaltungsgericht nur darauf nachprüfbar, ob das Berufungsgericht sein Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (stRspr; z.B. Urteile vom 7. November 1962 - BVerwG 5 C 144.62 - BVerwGE 15, 114 , vom 29. Januar 1964 - BVerwG 6 C 6.61 - VerwRspr 16 S. 767 und vom 12. November 1970 - BVerwG 2 C 42.69 - Buchholz 310 § 130 VwGO Nr. 5; Beschlüsse vom 4. April 1963 - BVerwG 6 ER 200.62 - Buchholz 310 § 130 VwGO Nr. 2 = DÖV 1963, 517 und vom 25. September 1978 - BVerwG 4 B 77.78 - Buchholz 310 § 130 VwGO Nr. 7).
  • BVerwG, 05.06.1975 - 2 B 25.75

    Verstoß gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit -

    Der beschließende Senat hat bereits klargestellt, daß trotz der möglichen Erschwerung einer hinreichenden Verteidigung gegenüber den nach § 3 Satz 1 Nr. 3 a G 131 erhobenen Vorwürfen die Erstreckung dieser Vorschrift auf die Hinterbliebenen eines verstorbenen Beamten (Richters) nicht gegen verfassungsrechtliche Vorschriften verstößt, zumal die Anwendung der Vorschrift die sichere Feststellung voraussetzt, daß der Beamte (Richter) durch sein Verhalten schuldhaft gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat, und die Unmöglichkeit, dies noch mit Sicherheit festzustellen, nach den Grundsätzen über die Verteilung der materiellen Beweislast letztlich zu Lasten der Behörde, nicht der Hinterbliebenen, geht (Urteil vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 - [BVerwGE 36, 268 [BVerwG 12.11.1970 - II C 42/69] /269 ff.]).

    Der beschließende Senat hat sich dieser Auffassung in dem bereits erwähnten Urteil vom 12. November 1.970 (BVerwGE 36, 268 [BVerwG 12.11.1970 - II C 42/69] [269]) angeschlossen.

  • BVerwG, 13.10.1971 - VI C 105.67

    Rechtsmittel

    Das Berufungsgericht würde deshalb durch Unterlassung der Zurückverweisung § 130 Abs. 1 VwGO nur dann verletzt haben, wenn es sein Ermessen fehlerhaft angewendet hätte (vgl. Urteile vom 12. November 1970 - BVerwG II C 42.69 und BVerwG II C 43.69 - mit weiteren Nachweisen).

    Eine solche Unterlassung wäre allenfalls als Subsumtionsmangel der Anwendung irrevisiblen Rechts zuzuordnen und deshalb ebenfalls der revisionsgerichtlichen Nachprüfung entzogen (vgl. hierzu auch BVerwGE 36, 268 [BVerwG 12.11.1970 - II C 42/69] [273]).

  • BVerwG, 01.02.1988 - 7 B 15.88

    Berufung - Zurückverweisung - Ermessensentscheidung - Verfahrensfehler

    Das gerichtliche Ermessen des Berufungsgerichts ist in der Revisionsinstanz nur darauf nachprüfbar, ob das Berufungsgericht sein Ermessen rechtsfehlerhaft angewendet hat (BVerwGE 15, 114 ; seither ständige Rechtsprechung, vgl. Beschluß vom 4. April 1963 - BVerwG 6 ER 200.62/1 - Buchholz 310 § 130 VwGO Nr. 2 = DÖV 1963, 517; Urteil vom 29. Januar 1964 - BVerwG 6 C 6.61 - VerwRspr. 16 S. 767; Urteil vom 12. November 1970 - BVerwG 2 C 42.69 - Buchholz a. a. 0. Nr. 5; Beschluß vom 25. September 1978 - BVerwG 4 B 77.78 - Buchholz a. a. 0. Nr. 7).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.07.2006 - 11 N 37.05

    Voraussetzungen für den Anspruch auf eine einmalige Zuwendung nach dem

    Zu Unrecht leitet der Kläger aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. November 1970 - II C 42.69 - (BVerwGE 36, 268 ff.) für die Annahme des Verstoßes gegen die Menschlichkeit das Erfordernis eines schwerwiegenderen Vorwurfs, als er ihm zu machen sei, ab.
  • BVerwG, 21.12.1981 - 2 B 4.81

    Voraussetzungen für das "Bezeichnen" des Verfahrensmangels unzureichender

  • BVerwG, 25.09.1978 - 4 B 77.78

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

  • OVG Niedersachsen, 22.10.1996 - 2 L 642/91

    G 131: Hinterbliebenenversorgung für Angehörigen; Geheime Staatspolizei; Gestapo;

  • BVerwG, 10.08.1983 - 8 B 124.82

    Bestimmung des Umfangs der verfahrensrechtlich gebotenen Sachaufklärung -

  • BVerwG, 24.10.1979 - 1 B 327.79

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

  • BVerwG, 17.10.1979 - 1 B 314.79

    Auf eine Verletzung ausländischen Rechts gestützte Revision - Verletzung der

  • BVerwG, 21.08.1979 - 1 B 485.79

    Revisionsrechtliche Klärungsbedürftigkeit der Vereinbarkeit des Gesetzes zur

  • BVerwG, 22.09.1978 - 1 B 310.78

    Nichtzulassung einer Revision - Folgerung einer gewerberechtlichen

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