Rechtsprechung
   BVerwG, 18.10.1984 - 1 C 36.83   

Volltextveröffentlichungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Leitsatz)

    Dialysestation - Praxisgemeinschaft - Ambulant - Erlaubnispflicht - Privatkrankenanstalt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    GewO § 30

Papierfundstellen

  • BVerwGE 70, 201
  • NJW 1985, 1414
  • NVwZ 1985, 489 (Ls.)
  • DVBl 1985, 294
  • DÖV 1985, 446



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BSG, 28.07.2008 - B 1 KR 5/08 R  

    Krankenversicherung - Krankenhausträger

    § 30 GewO soll vor den Gefahren schützen, die sich aus der Eingliederung des Patienten in ein betriebliches Organisationsgefüge ergeben (vgl BVerwGE 70, 201, 203 f = Buchholz 451.20 § 30 GewO Nr. 3 S 8; vgl auch BSG SozR 3-2200 § 197 Nr. 2 S 8).
  • BFH, 25.01.2017 - I R 74/14  

    Gewerbesteuerpflicht eines Dialysezentrums

    Hingegen fehlt es Einrichtungen, die ausschließlich der ambulanten Behandlung der Kranken dienen, jedenfalls an der Möglichkeit der --auch im Rahmen der teilstationären Aufnahme vorzuhaltenden-- Vollverpflegung (vgl. Bührer in Bergemann/Wingler, GewStG, § 3 Rz 142; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 18. Oktober 1984  1 C 36/83, BVerwGE 70, 201 zu § 30 der Gewerbeordnung --GewO--; s. für § 107 Abs. 1 SGB V Kingreen/Bogan in Rolfs/Giesen/Kreikebohm/Udsching, Beck"scher Online-Kommentar Sozialrecht, § 107 SGB V Rz 6; Altmiks/Joussen in Bergmann/ Pauge/Steinmeyer, Gesamtes Medizinrecht, 2. Aufl., § 107 SGB V Rz 4; Wahl in Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB V, 3. Aufl., § 107 Rz 38).

    Auch die Dialysezentren der Klägerin boten nach den bindenden Feststellungen des FG keine solche Versorgungsmöglichkeit (vgl. zur Einordnung der Dialyse als ambulante Behandlung BFH-Beschluss in BFHE 177, 126, BStBl II 1995, 418; Senatsurteile vom 31. Juli 2013 I R 82/12, BFHE 243, 180, BStBl II 2015, 123, und I R 31/12, BFH/NV 2014, 185; s.a. BSG-Urteil vom 20. Dezember 1978  3 RK 40/78, BSGE 47, 285 zu § 185b der Reichsversicherungsordnung; BVerwG-Urteil in BVerwGE 70, 201 zu § 30 GewO); es wurden weder stationäre noch teilstationäre Leistungen erbracht.

  • BSG, 09.10.2001 - B 1 KR 15/00 R  

    Bei ambulanter Geburt zahlt Kasse nur Hebamme

    Das in diesem Zusammenhang von der Rechtsprechung verwendete Kriterium zur Abgrenzung der stationären von der ambulanten Behandlung geht ebenso wie im Krankenversicherungsrecht dahin, ob eine physische und organisatorische Eingliederung erfolgt (vgl BVerwGE 70, 201, 203 f = Buchholz 451.20 § 30 GewO Nr. 3 S 8 = DVBl 1985, 294 = NJW 1985, 1414).

    Diese gingen über eine ambulante Krankenbehandlung deshalb hinaus, weil sie Unterbringungs- und Verpflegungsleistungen einschlössen, die Gegenstand eines besonderen Krankenhausaufnahmevertrags seien und die neben dem Honorar für ärztliche oder ärztlich überwachte Leistungen durch einen gesonderten Pflegesatz entgolten würden (BVerwGE 70, 201, 203 f = Buchholz 451.20 § 30 GewO Nr. 3 S 8 = DVBl 1985, 294 = NJW 1985, 1414).

  • BAG, 18.04.1989 - 1 ABR 2/88  

    Einigungsstelle: Mehrheit bei Spruchfindung - Dialysezentrum: karitative

    Dem entspricht es, wenn das Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 18. Oktober 1984 - BVerwG 1 C 36.83 - BVerwGE 70, 201 ) entschieden hat, dass ein Arzt, der in einer internistischen Praxis über eine Dialysestation mit 18 ständig benutzten Dialyseplätzen verfügt, keine nach § 30 GewO erlaubnispflichtige Krankenpflegeanstalt betreibt.
  • BSG, 09.10.2001 - B 1 KR 1/01 R  

    Unterkunft und Verpflegung als Leistungen der Geburtshilfe in der gesetzlichen

    Das in diesem Zusammenhang von der Rechtsprechung verwendete Kriterium zur Abgrenzung der stationären von der ambulanten Behandlung geht ebenso wie im Krankenversicherungsrecht dahin, ob eine physische und organisatorische Eingliederung erfolgt (vgl BVerwGE 70, 201, 203 f = Buchholz 451.20 § 30 GewO Nr. 3 S 8 = DVBl 1985, 294 = NJW 1985, 1414).

    Diese gingen über eine ambulante Krankenbehandlung deshalb hinaus, weil sie Unterbringungs- und Verpflegungsleistungen einschlössen, die Gegenstand eines besonderen Krankenhausaufnahmevertrags seien und die neben dem Honorar für ärztliche oder ärztlich überwachte Leistungen durch einen gesonderten Pflegesatz entgolten würden (BVerwGE 70, 201, 203 f = Buchholz 451.20 § 30 GewO Nr. 3 S 8 = DVBl 1985, 294 = NJW 1985, 1414).

  • FG Münster, 25.08.2014 - 9 K 106/12  

    Steuerpflicht von Dialysezentren

    Dementsprechend hat auch der BFH die Dialyse in einer von einem Kassenarzt betriebenen Dialysestation als ambulante und nicht als teilstationäre Behandlung beurteilt (BFH-Beschluss vom 1.3.1995 IV B 43/94, BFHE 177, 126, BStBl II 1995, 418 m.w.N.; vgl. auch - wenngleich zwischenzeitlich aufgehoben - BMF vom 23.01.1991 zu § 7f EStG, juris, unter Hinweis auf das BVerwG-Urteil vom 18.10.1984 1 C 36/83, BVerwGE 70, S. 201 ff.; Klaßmann/Siebenmorgen/Notz, Die Besteuerung der Krankenhäuser, 4. Aufl., S. 14 unter Hinweis auf § 2 Abs. 2 Satz 3 Bundespflegesatzverordnung; Lang/Burhoff, Besteuerung der Ärzte, Zahnärzte und sonstiger Heilberufe, 7. Aufl., Rz. 629; vgl. des Weiteren - wenngleich zur Rundfunkgebührenbefreiung - OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 27.7.2001 12 A 10609/01, juris; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 11.7.2001, 7 B 00.2866, juris; VG Hannover, Urteil vom 25.7.2002 6 A 5547/00, juris).
  • BFH, 01.03.1995 - IV B 43/94  

    Die von einem Kassenarzt betriebene ambulante "Dialysestation" ist kein

    Es ist durch die Rechtsprechung hinlänglich geklärt, daß es sich bei der Hämodialyse um eine ambulante Behandlung handelt (Urteil des Bundessozialgerichts - BSG - vom 20. Dezember 1978 3 RK 40/78, BSGE 47, 285; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwG - vom 18. Oktober 1985 1 C 36/83, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1985, 1414 unter Bezugnahme auf das Urteil des Landgerichts - LG - Wuppertal vom 4. Juni 1976 10 O 71/76, Versicherungsrecht - VersR - 1977, 78; ebenso Urteile des LG Aschaffenburg vom 21. März 1974 2 O 48/74, VersR 1974, 1093, und des LG Köln vom 24. Januar 1979 74 O 291/78, VersR 1979, 565).
  • BFH, 02.03.1989 - IV R 83/86  

    Krankenhaus - Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen - Private Krankenanstalt -

    Die Vorschrift dient danach der gesundheitspolizeilichen Gefahrenabwehr, während das KHG und in Anlehnung an diese Vorschrift § 75 EStDV und § 7f EStG n. F. reine Förderungsvorschriften sind, die die für eine finanzielle Förderung in Betracht kommenden Einrichtungen umschreiben (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwG - vom 18. Oktober 1984 1 C 36.83 - Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 451.20, § 30 GewO, Nr. 3 -).
  • VG Ansbach, 31.05.2001 - AN 4 K 00.01462  

    Zulässigkeit eines Geburtshauses; Gerichtliche Nachprüfbarkeit von unbestimmten

    Vielmehr ist Schutzzweck des § 30 GewO der Schutz der Allgemeinheit und der Betroffenen vor den Gefahren, die sich gerade aus der Eingliederung der Patienten in ein betriebliches Organisationsgefüge mit seinen typischen Gefahrensituationen (z.B. besondere Infektionsgefahren) ergeben (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Oktober 1984, GewArch 1985, 58) bzw. der Schutz von den Gefahren, die ganz allgemein die nicht ordnungsgemäße Führung, Einrichtung oder Lage einer solchen Einrichtung für andere mit sich bringen kann (vgl. BVwerG, Urteil vom 9. Februar 1967, GewArch 1967, 164).

    Ferner ist mangels einer gesetzlichen Definition der in § 30 GewO verwendete Typen von Einrichtungen (diese wurden zeitweise sämtlich und unterschiedslos als Kliniken bezeichnet, vgl. Neubekanntmachung vom 1. Januar 1987, BGBl 1 S. 425, geändert erst mit Wirkung vom 1. Juli 1990 durch das o.g. Gesetz vom 28. Juni 1990 - Drittes Rechtsbereinigungsgesetz -, ohne dass dies für die Auslegung der heute gültigen Begriffe entscheidende Argumente liefern würde) in Anlehnung an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Oktober 1984, GewArch 1985, 58, worin das Bundesverwaltungsgericht den Begriff der Privatkrankenanstalt zu definieren hatte, davon auszugehen, dass § 30 GewO auch bezüglich der Privatentbindungsanstalt auf die Vorstellung verweisen will, die in der sozialen Wirklichkeit mit diesem Begriff verbunden sind.

  • VG München, 10.02.2015 - M 16 K 14.3028  

    Privatkrankenanstalt; Widerruf der Konzession

    Schutzzweck der Regelung des § 30 GewO ist es, Gefahren abzuwenden, die sich aus der Eingliederung der Patienten in ein betriebliches Organisationsgefüge, aus der nicht ordnungsgemäßen Führung, Einrichtung oder Lage einer Privatkrankenanstalt ergeben können (vgl. BVerwG, U.v. 9.2.1967 - I C 128/64 - GewArch 1967, 164, 165; U.v. 18.10.1984 - 1 C 36/83 - juris Rn. 17; BayVGH, U.v. 8.11.2001 - 22 B 01.1790 - juris Rn. 16; Neft, Anforderungen an stationäre Einrichtungen des Gesundheitswesens i.S. von § 30 GewO, BayVBl. 1996, 40, 41).
  • OVG Thüringen, 14.01.1997 - 2 KO 182/95  

    Persönliche Haftung eines Gesellschafters bei Rückforderung eines

  • LSG Schleswig-Holstein, 19.08.2003 - L 1 KR 73/02  
  • LSG Thüringen, 31.03.2003 - L 6 KR 1/03  
  • LG Düsseldorf, 05.12.1990 - 34 O 98/90  

    Wettbewerbswidrigkeit von zahnärztlichen Werbeinseraten; Erbringung

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