Rechtsprechung
   BVerwG, 27.06.1957 - I C 3.56   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Rechtmäßigkeit des Ausschlusses jedweder weiteren Bebauung eines Grundstücks aus Gründen des Naturschutzes - Enteignungscharakter einer Unterstellung von Grundflächen unter den Landschaftsschutz - Abgrenzung zwischen entschädigungspflichtiger Enteignung und entschädigungsloser Inhaltsbestimmung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    GG Art. 14; NatSchG §§ 5, 19

Hinweis zu den Links:
Zu Einträgen, die orange verlinkt sind, liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 5, 143
  • NJW 1957, 1534
  • MDR 1957, 569
  • DVBl 1957, 257
  • BB 1959, 469



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (36)  

  • BVerwG, 12.06.1970 - IV C 77.68  
    Denn der Landschaftsschutz ist zwar Ausdruck der Sozialbindung des Eigentums (vgl. die Urteile vom 21. Juni 1956 - BVerwG I C 202.54 - in BVerwGE 3, 335 [337 f.] , vom 12. Juli 1956 - BVerwG I C 91.54 - in BVerwGE 4, 57 [BVerwG 12.07.1956 - I C 91/54] [60 f.] und vom 27. Juni 1957 - BVerwG I C 3.56 - in BVerwGE 5, 143 [144 f.]), aber er ist dies doch nur nach Maßgabe der "Situationsgebundenheit", d.h. unter der Voraussetzung, daß mit seiner Anordnung wirklich nur "Bindungen geltend" gemacht werden, "die sich aus der naturgegebenen Lage des Grundstücks in der Landschaft ergeben" (BVerwGE 4, 57 [BVerwG 12.07.1956 - I C 91/54] [60]).
  • BVerwG, 13.04.1983 - 4 C 76.80  

    Ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung bei Wechsel von der

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung (Urteil vom 21. Juni 1956 - BVerwG I C 202.54 - BVerwGE 3, 335 [337];Urteil vom 12. Juli 1956 - BVerwG I C 91.54 - BVerwGE 4, 57 [60];Urteil vom 27. Juni 1957 - BVerwG I C 3.56 - BVerwGE 5, 144;Beschluß vom 4. April 1963 - BVerwG I CB 18.62 - DVBl. 1963, 441;Urteil vom 13. Januar 1967 - BVerwG IV C 89.65 - BRS 18, 256;Beschluß vom 15. Juni 1968 - BVerwG IV B 181.67 - BRS 20, 313;Urteil vom 14. November 1975 - BVerwG IV C 2.74 - BVerwGE 49, 365) geklärt, daß Maßnahmen des Natur- und Landschaftsschutzes regelmäßig verfassungsrechtlich unbedenkliche Inhaltsbestimmung des Eigentums sind.
  • BVerwG, 21.06.1974 - IV C 14.74  

    Nachbarklage gegen einen - nach dem Bebauungsplan - auf "öffentlicher Grünfläche"

    Diese Rechtsprechung des Senats steht auf dem Boden der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Abgrenzung von Enteignung und Sozialbindung (vgl. BVerwGE 5, 143 [145]; 7, 297 [299]; 11, 68 [75]).
  • BVerwG, 07.10.1966 - IV B 128.65  

    Rechtsmittel

    Mit seiner auf die Zulassung der Revision gerichteten Beschwerde macht der Kläger geltend, daß das Urteil des Berufungsgerichts von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts BVerwG I C 247.58vom 28. Mai 1963, BVerwG I C 22.57 vom 29. August 1957 und BVerwG I C 3.56 vom 27. Juni 1957 abweiche.

    Eine Abweichung des Berufungsurteils von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts BVerwG I C 247.58, I C 22.57 und I C 3.56 liegt nicht vor.

    Die weiterhin behauptete Abweichung von der Entscheidung BVerwG I C 3.56 vom 27. Juni 1957 (BVerwGE 5, 143) verkennt die Tragweite der in dieser Entscheidung enthaltenen Ausführungen.

    Der I. Senat selbst hat dies in einem ähnlichen Falle bereits in seinemBeschluß vom 24. Oktober 1963 - BVerwG I B 10.63 - wie folgt ausgesprochen "Das Berufungsurteil weicht nicht von der Entscheidung in BVerwGE 5, 143 ab.

  • BVerfG, 17.01.1967 - 2 BvL 28/63  

    Kommunale Baudarlehen

    Dabei bedarf es keiner Entscheidung darüber, ob das Wesen der Enteignung in einem hoheitlich auferlegten Sonderopfer an Vermögenswerten besteht (vgl. BGHZ 6, 270 [279 f.]) oder in einem Eingriff in Vermögenswerte, den entschädigungslos hinzunehmen dem Betroffenen nicht zugemutet werden kann (vgl. BVerwGE 5, 143 [145]).
  • BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57  

    Bausperre aus Planungsgründen

    Damit stimmt die Auffassung dies Bundesverwaltungsgerichts (z.B. BVerwGE 5, 143 [144/5]) überein.
  • BVerwG, 14.11.1975 - IV C 2.74  

    Zulassung eines Betriebsplanes - Abbau von Lavagestein

    In diesem Sinne handelt es sich bei Maßnahmen des Naturschutzes bereits mit Rücksicht auf die Voraussetzungen, unter denen sie nach dem Reichsnaturschutzgesetz einzig zulässig sind, regelmäßig um eigentumsrechtlich unbedenkliche, nicht als enteignend zu wertende Maßnahmen (vgl. BVerwG, Urteile vom 21. Juni 1956 - BVerwG I C 202.54 - in BVerwGE 3, 335 [337], vom 12. Juli 1956 - BVerwG I C 91.54 - in BVerwGE 4, 57 [BVerwG 12.07.1956 - I C 91/54] [60], vom 27. Juni 1957 - BVerwG I C 3.56 - in BVerwGE 5, 143 [144], Beschluß vom 4. April 1963 - BVerwG I CB 18.62 - in DVBl. 1963, 441 [443], Urteil vom 13. Januar 1967 - BVerwG IV C 89.65 - [BRS 18, 256] und Beschluß vom 25. Juni 1968 - BVerwG IV B 181.67 - [BRS 20, 313]).
  • BVerwG, 06.02.1963 - I B 164.60  

    Rechtsmittel

    Er ist ferner der Ansicht, das Urteil des Berufungsgerichts weiche von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Juni 1957, BVerwGE 5, 143, ab; entgegen der Auffassung des Oberverwaltungsgerichts stimme der Sachverhalt der beiden Entscheidungen im wesentlichen überein, weil das Grundstück des Beigeladenen einschließlich des an den Kläger verpachteten Teiles dieses Grundstücks dadurch Baulandqualität erlangt habe, daß der Beigeladene Teile seines Grundstücks mit behördlicher Genehmigung zu Bauzwecken veräußert habe und diese Grundstücke später bebaut worden seien.

    Entgegen der Ansicht des Klägers weicht das Berufungsurteil nicht vom Urteil des Senats vom 27. Juni 1957, BVerwGE 5, 143, ab (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO).

    Eine Abweichung von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist auch deshalb nicht festzustellen, weil dem Berufungsurteil § 3 BauRegVO zugrunde liegt, der nach ständiger Rechtsprechung des Senats kein absolutes Bauverbot enthielt, während sich die Entscheidung BVerwGE 5, 143 mit der Frage befaßte, ob auf Grund einer örtlichen Landschaftsschutzverordnung die Bebauung eines bisher bebaubaren Grundstücks völlig ausgeschlossen werden dürfe.

  • BVerwG, 06.02.1962 - I B 163.60  

    Rechtsmittel

    Sie sind ferner der Ansicht, das Urteil des Berufungsgerichts weiche von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Juni 1957, BVerwGE 5, 143, ab; entgegen der Auffassung des Oberverwaltungsgerichts stimme der Sachverhalt der beiden Entscheidungen im wesentlichen überein, weil das Grundstück des Beigeladenen einschließlich des an den Kläger verpachteten Teiles dieses Grundstücks dadurch Baulandqualität erlangt habe, daß der Beigeladene Teile seines Grundstücks mit behördlicher Genehmigung zu Bauzwecken veräußert habe und diese Grundstücke später bebaut worden seien.

    Entgegen der Ansicht des Klägers und des Beigeladenen weicht das Berufungsurteil nicht vom Urteil des Senats vom 27. Juni 1957, BVerwGE 5, 143, ab (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO).

    Eine Abweichung von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist auch deshalb nicht festzustellen, weil dem Berufungsurteil § 3 BauRegVO zugrunde liegt, der nach ständiger Rechtsprechung des Senats kein absolutes Bauverbot enthielt, während sich die Entscheidung BVerwGE 5, 143 mit der Frage befaßte, ob auf Grund einer örtlichen Landschaftsschutzverordnung die Bebauung eines bisher bebaubaren Grundstücks völlig ausgeschlossen werden dürfe.

  • BGH, 02.12.1982 - 1 StR 476/82  

    Vorliegen eines Schadens bei erschlichenen Bewilligungen von Fördermitteln -

    Zwänge eine Preisvorschrift den Betriebsinhaber, ständig mit Verlust zu arbeiten, so verstieße sie gegen das rechtsstaatliche Übermaßverbot; hingegen wäre eine Regelung, die lediglich zu einer - nicht besonders schweren - Minderung der Rentabilität eines Unternehmens führt, entschädigungslos hinzunehmen (vgl. BVerfGE 8, 274, 330; 13, 225, 229/230; 16, 147, 187; 21, 87, 90/91; 22, 380, 386/387; 33, 240, 244 - 247; 37, 132, 142; 45, 142, 173; BGHZ 6, 270, 279; 13, 378, 385; 48, 58, 61; 48, 385, 394/395; BVerwGE 5, 143, 145/146; E.R. Huber, Wirtschaftsverwaltungsrecht 2. Aufl. Bd. 2 S. 303; Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG Art. 14 Rdn. 52; Dettmer a.a.O. S. 153/154, 156; Bachof/ Scheuing, Verfassungsrechtliche Probleme a.a.O. S. 10).
  • BVerwG, 21.09.1995 - 4 B 263.94  

    Naturschutz - Elfenbeinschnitzerei - Elfenbein - Altimport - Vermarktungsverbot -

  • BVerwG, 08.07.1964 - V C 172.62  

    Rechtliche Ausgestaltung des Verhältnisses zwischen Jugendamt und Ordnungsbehörde

  • OLG Saarbrücken, 19.04.2011 - 4 U 314/10  

    Pflicht des Eigentümers eines Kfz zur Duldung der Beschlagnahme als Beweismittel

  • BGH, 17.02.1977 - III ZR 115/74  

    Lavaberg - Art. 14 GG, Inhaltsbestimmung

  • BVerwG, 29.08.1961 - I C 167.59  

    Landesrechtliches Verbot von Werbemitteln an Brücken ohne Rücksicht auf

  • BVerwG, 26.05.1964 - I C 182.58  

    Anspruch auf Erteilung einer landschaftsschutzrechtlichen Genehmigung für eine

  • BVerwG, 05.03.1969 - VII B 28.67  

    Verbot privater Müllverbrennungsanlagen in einer städtischen Satzung über die

  • BVerwG, 04.04.1963 - I CB 18.62  
  • BVerwG, 22.06.1962 - IV C 226.61  

    Anspruch auf Entschädigung wegen Enteignung eines Grundstücks zwecks Erhöhung und

  • BVerfG, 25.07.1960 - 1 BvL 11/57  

    Verfassungsrechtliche Prüfung des rheinland-pfälzischen Aufbaugesetzes

  • BVerwG, 25.03.1959 - V C 93.57  

    Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte für eine gegen eine Entscheidung einer

  • BVerwG, 12.12.1957 - I C 87.57  
  • BVerwG, 25.06.1968 - IV B 181.67  

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Fortgeltung des

  • OVG Saarland, 24.10.1969 - II R 32/69  

    Nachteilige Wirkung eines Bienenhauses auf die Umgebung ; Verwertung eines

  • BVerwG, 10.12.1964 - I B 207.64  

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

  • BVerwG, 26.05.1964 - I C 183.58  
  • BVerwG, 31.01.1963 - I B 109.62  

    Beeinträchtigung öffentlicher Belange durch eine Splittersiedlung - Zulässigkeit

  • BVerwG, 30.09.1960 - I B 19.59  

    Fortgeltung des Reichsnaturschutzgesetzes als Landesrecht - Revisionszulassung

  • BVerwG, 29.08.1957 - I C 22.57  

    Allgemeine Bedeutung des Gleichheitssatzes aus Art. 3 GG - Zulässigkeit der

  • BVerwG, 19.11.1962 - I B 115.62  

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Förmliche Gültigkeit einer

  • BVerwG, 18.12.1958 - I B 133.58  

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 16.06.1958 - I B 27.58  

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 16.06.1958 - I B 26.58  

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 29.08.1957 - I C 35.57  

    Rechtsmittel

  • VG Berlin, 07.12.1973 - I A 178.72  

    Schutz von artenreichen Verlandungsgebieten der Berliner Havel mit sehr seltenen

  • VG Karlsruhe, 18.04.1973 - VI 59/72  

    Rechtmäßigkeit der Beseitigungsverfügung einer Fichtenpflanzung; Rechtmäßigkeit

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht