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   OLG Köln, 10.03.1987 - 22 U 221/86   

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https://dejure.org/1987,1753
OLG Köln, 10.03.1987 - 22 U 221/86 (https://dejure.org/1987,1753)
OLG Köln, Entscheidung vom 10.03.1987 - 22 U 221/86 (https://dejure.org/1987,1753)
OLG Köln, Entscheidung vom 10. März 1987 - 22 U 221/86 (https://dejure.org/1987,1753)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Haftungsabgrenzung Architekt - Statiker; Unterbrechung der Verjährung durch Beweissicherung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä.

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Architekt braucht grds. statische Berechnungen nicht zu prüfen

Papierfundstellen

  • BauR 1988, 241
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OLG Düsseldorf, 15.01.2016 - 22 U 92/15

    Haftung von Architekt und Sonderfachmann aufgrund mangelhafter Planungsleistungen

    Der Architekt braucht zwar den Sonderfachmann im Allgemeinen nicht zu überprüfen (vgl. OLG Köln, Urteil vom 10.03.1987, 22 U 221/86 BauR 1988, 241; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2058 mwN), sondern darf sich grundsätzlich auf dessen Fachkenntnisse verlassen.
  • OLG Celle, 12.12.2001 - 7 U 217/00

    VOB-Vertrag: Prüfungs- und Hinweispflicht des Zimmerers hinsichtlich der Statik

    Der Rahmen dieser Verpflichtung und ihre Grenzen ergeben sich aus dem Grundsatz der Zumutbarkeit, die anhand der besonderen Umstände jedes Einzelfalls zu beurteilen ist (BGH a. a. O.; OLG Köln Baurecht 1988, 241 ff., 243).
  • OLG Hamburg, 19.12.2013 - 6 U 34/11

    Vergütungsanspruch des Architekten: Spielraum des Architekten bei der

    Nur bei Zweifeln an der Richtigkeit der Statik und offensichtlich handgreiflichen Fehlern muss der Architekt eingreifen (OLG Köln, Urteil vom 10.3.1987, Az. 22 U 221/86, Leitsatz 2 zitiert nach juris).
  • OLG Köln, 14.09.1999 - 22 U 30/99

    Haftung für unerträglich hohe Temperaturen hinter einer Glasfassade

    Der Architekt, dem diese Aufgaben übertragen sind, hat zwar die Vorgaben und Planungen des Sonderfachmanns nur insoweit zu überprüfen, als deren Grundlagen in sein Fachwissen als Architekt fallen (BGH NJW 97, 2173, 2174; OLG Köln NJW-RR 94, 1110; OLG Köln BauR 88, 241, 244).

    War danach die Feststellungsklage jedenfalls bei ihrer Erhebung zulässig, war es weder unter prozeßökonomischen Gesichtspunkten erforderlich noch der Klägerin zumutbar, in zweiter Instanz zur Leistungsklage überzugehen (vgl. hierzu: BGH NJW 84, 1552, 1554; OLG Köln BauR 88, 241).

  • LG Bonn, 08.06.2007 - 1 O 194/04
    Sie durften vielmehr darauf vertrauen, dass diesen beiden Streitverkündeten aufgrund übergeordneten Fachwissens bei der Planung und Herstellung und Glaselemente keine Fehler unterlaufen (vgl. hierzu OLG Köln, 19. Zivilsenat, NJW-RR 1992, 1500 zur Haftungsabgrenzung Architekt/Bodengutachter; ähnlich OLG Köln, 27. Zivilsenat, NJW-RR 1994, 1110 zur Haftungsabgrenzung Architekt/Heizungsingenieur sowie OLG Köln, 22. Zivilsenat, BauR 1988, 241 zur Haftungsabgrenzung Architekt/Statiker).

    Vor diesem Hintergrund muss ein Architekt nur bei Zweifeln an der Richtigkeit der Planung des Sonderfachmanns und offensichtlich handgreiflichen Fehlern eingreifen (vgl. OLG Köln, BauR 1988, 241).

  • OLG Bremen, 28.11.2006 - 3 U 40/06

    Haftung des Architekten für Mängel des Bauwerks bei Einschaltung eines

    Der Architekt hat grundsätzlich nicht für jeden Mangel des Bauwerks aufzukommen, sondern nur für die in sein Tätigkeitsgebiet fallenden Mängel einzustehen (OLG Köln BauR 88, 241, 243).
  • OLG Braunschweig, 16.12.2010 - 8 U 123/08

    Haustechnikschacht überdimensioniert: Wer haftet?

    Im Allgemeinen obliegt es dem Architekten nicht, die Leistungen des Sonderfachmannes auf ihre Eignung und Mangelfreiheit zu überprüfen (vgl. Werner/Pastor, Der Bauprozess, 13. Aufl., Rdn. 2058 und OLG Köln BauR 1988, 241 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 09.11.2004 - 21 U 229/03

    Verfahrensrecht - Bindung bei Streitverkündung

    Auch im Fall der Einschaltung eines Sonderfachmanns - wie hier der Streithelferin der Beklagten - ist jedoch der ausführende Handwerker verpflichtet, Planvorgaben auf offenkundige Fehler zu überprüfen (OLG Celle BauR 2002, 812 (813); OLG Köln BauR 1988, 241 (243)).
  • KG, 13.12.2005 - 6 U 140/01

    Architektenvertrag: Haftungsverteilung für fehlende Gleitfugen zwischen Architekt

    Vielmehr handelt es sich bei der Anordnung von Dehnfugen um Standardwissen, das auch jeder Architekt besitzen muss (vgl. BGH BauR 1971, 265, 266 - für eine Setzungsfuge; BGH, Urt. v. 14.1.1960 - VII ZR 219/58; OLG Celle BauR 2000, 759 ff.; LG Stuttgart BauR 1997, 137, 138; OLG München IBR 1997, 205; OLG Köln BauR 1988, 241, 244; OLG Düsseldorf BauR 1973, 252, 253; OLG Karlsruhe MDR 1969, 49).
  • OLG Frankfurt, 14.05.1997 - 21 U 114/96

    Schadensersatzanspruch wegen mangelhaftem Werk; Umfang der Verantwortlichkeit

    Selbst wenn die Beklagten den Statiker, wie sie behaupten, zur Frage, in welchem Umfang Fugen ausgebildet werden müßten, ausdrücklich angesprochen hätten, hätten sich die Beklagten damit nicht begnügen dürfen, da die von den Sachverständigen und ... ausgeführten thermischen Bewegungen so plausibel sind, daß sie auch einem Laien nachvollziehbar sind, so daß sie sich auch erst recht den Beklagten als Architekten hätten aufdrängen müssen; sie hätten also hier bei solchen offensichtlichen handgreiflichen Fehlern eingreifen müssen (vgl. OLG Köln, Baurecht 1988, 241 ff).
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