Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.09.2002

Rechtsprechung
   BGH, 12.09.2002 - VII ZR 344/01   

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https://dejure.org/2002,948
BGH, 12.09.2002 - VII ZR 344/01 (https://dejure.org/2002,948)
BGH, Entscheidung vom 12.09.2002 - VII ZR 344/01 (https://dejure.org/2002,948)
BGH, Entscheidung vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01 (https://dejure.org/2002,948)
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Volltextveröffentlichungen (12)

Kurzfassungen/Presse

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Mietrecht - Schadensersatz vor Fristablauf?

Besprechungen u.ä. (2)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Leistungsstörungsrecht, Verlangen von Schadensersatz vor Fristablauf

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wirksames Schadensersatzverlangen vor Ablauf der Frist mit Ablehnungsandrohung? (IBR 2002, 601)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2003, 13
  • MDR 2003, 24
  • NZBau 2002, 668
  • WM 2003, 38
  • BB 2002, 2409 (Ls.)
  • BB 2002, 2410
  • DB 2003, 501
  • BauR 2002, 1847
  • ZfBR 2003, 30
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BGH, 14.06.2012 - VII ZR 148/10

    Rücktritt vom Grundstückserwerbsvertrag mit Bauverpflichtung für den Veräußerer

    Erneut weist der Senat darauf hin, dass ein sofortiger Rücktritt dann möglich ist, wenn feststeht, dass der Schuldner die angemessene Nachfrist nicht einhalten wird (vgl. BGH, Urteil vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 668 = ZfBR 2003, 30; Staudinger/Otto/Schwarze [2009], § 323 Rn. B 122).
  • BGH, 25.02.2010 - VII ZR 187/08

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage: Feststellung der Ersatzpflicht für einen

    Dafür spricht ihr bisheriges Verhalten im Prozess (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 2002 - VII ZR 344/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2003, 149 = ZfBR 2003, 253).
  • BGH, 06.03.2014 - VII ZR 266/13

    Baumängelhaftung des Bauträgers: Fristsetzung durch einzelnen Wohnungseigentümer

    Ein solcher Anspruch hat grundsätzlich zur Voraussetzung, dass der Besteller dem Unternehmer wirksam eine angemessene Frist zur Beseitigung des Mangels mit der Erklärung bestimmt hat, dass er diese nach Ablauf der Frist ablehne, sofern eine derartige Fristbestimmung nicht nach allgemeinen Grundsätzen (vgl. § 634 Abs. 2 BGB) entbehrlich ist, etwa weil der Unternehmer seine Pflicht zur Gewährleistung schlechthin bestreitet oder weil er die Beseitigung des Mangels in anderer Weise endgültig verweigert (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 2002 - VII ZR 360/01, BauR 2003, 386, 387 = NZBau 2003, 149; Urteil vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, BauR 2002, 1847, 1848 = NZBau 2002, 668).
  • BGH, 05.12.2002 - VII ZR 360/01

    Erforderlichkeit einer Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung bei Verweigerung der

    Das gesamte Verhalten des Unternehmers ist zu würdigen, auch seine spätere Einlassung im Prozeß (BGH, Urteil vom 15. März 1990 - VII ZR 311/88, BauR 1990, 466 = ZfBR 1990, 276; Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 488/99, BauR 2001, 667, 669 = NZBau 2001, 211 = ZfBR 2001, 177; Urteil vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00, BauR 2002, 1399 = NJW 2002, 3019 = ZfBR 2002, 676; Urteil vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01).
  • BGH, 26.06.2003 - VII ZR 281/02

    Begriff des neuen Angriffsmittels in der Berufung; Rechte des Auftragnehmers nach

    Es entspricht allgemeinen Rechtsgrundsätzen, daß eine an sich erforderliche Fristsetzung entbehrlich ist, wenn sie reine Förmelei wäre (vgl. z.B. BGH, Urteil vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 668 = ZfBR 2003, 30).
  • BGH, 13.10.2015 - X ZR 126/14

    Luftbeförderungsvertrag: Voraussetzungen einer Haftung der Fluggesellschaft wegen

    Eine Fristsetzung ist jedenfalls nach dem Ende des Urlaubs gemäß § 281 Abs. 2 BGB entbehrlich, weil ein Nachholen der Leistung von diesem Zeitpunkt an für den Kläger nicht mehr von Interesse ist (vgl. dazu BGH, Urteile vom 14. Juni 2012 - VII ZR 148/10, BGHZ 193, 315 Rn. 26; vom 12. September 2002 - VII ZR 344/01, NJW-RR 2003, 13 unter II 2 a).
  • OLG Düsseldorf, 20.11.2012 - 23 U 132/11

    Ansprüche des Auftragnehmers nach außerordentlicher Kündigung des Werkvertrages

    Dieser Berufungseinwand der Klägerin verkennt, dass im Regelfall davon auszugehen ist, dass ein Auftragnehmer, der noch im späteren Zivilprozess (jedwede) Mängel bestreitet, sich auch vorprozessual nicht anders verhalten hätte, eine Fristsetzung also fruchtlos gewesen wäre (vgl. BGH, Urteil vom 12.09.2002, VII ZR 344/01, BauR 2002, 1487; BGH, Urteil vom 05.12.2002, VII ZR 360/01, BauR 2003, 386; Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 127 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 26.03.2013 - 23 U 102/12

    Fristlose Kündigung des Architektenvertrages durch den Auftraggeber

    Zudem ist im Regelfall davon auszugehen, dass ein Auftragnehmer, der noch im späteren Zivilprozess (jedwede) Unvollständigkeiten bzw. Mängel seiner Leistungen bestreitet, sich auch vorprozessual nicht anders verhalten hätte, eine Fristsetzung also fruchtlos gewesen wäre (vgl. BGH, Urteil vom 12.09.2002, VII ZR 344/01, BauR 2002, 1487; BGH, Urteil vom 05.12.2002, VII ZR 360/01, BauR 2003, 386; Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 127 mwN).
  • BGH, 28.01.2003 - X ZR 151/00

    Schadensersatzpflicht des Unternehmers bei Nichteinhaltung eines vertraglich

    Wenn feststeht, daß der Auftragnehmer eine Vertragsfrist oder einen vertraglich vereinbarten Termin aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht einhalten wird und wenn diese Vertragsverletzung von erheblichem Gewicht ist, kann eine Fortsetzung des Vertrags mit dem Auftragnehmer in diesem Sinn nicht zumutbar sein (BGH, Urt. v. 4.5.2000 - VII ZR 53/99, NJW 2000, 2988 = BauR 2000, 1182, 1185; insoweit nicht in BGHZ 144, 242 abgedruckt; vgl. BGH, Urt. v.11.9.2002 - VII ZR 344/01, NJW-RR 2003, 13).
  • OLG Düsseldorf, 11.12.2014 - 22 U 92/14

    Abrechnung eines gekündigten Detailpauschalpreisvertrags

    Abgesehen davon folgt eine ernsthafte und endgültige Erfüllungsverweigerung jedenfalls aus dem nachfolgenden prozessualen Verhalten der Beklagten, das insoweit im Rahmen einer notwendigen Gesamtschau einzubeziehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2002, VII ZR 360/01, www.juris.de; BGH, Urteil vom 12.09.2002, VII ZR 344/01, www.juris.de; Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 127 mwN), da die Beklagte sowohl im Verfahren AG Nettetal 17 C 291/10 (111 BA) als auch im vorliegenden Verfahren (vgl. 28 GA: "machte die Beklagte den weiteren Fortgang der Leistungen von den weiter geschuldeten Werkvergütungsleistungen der Kläger abhängig") zu Unrecht ernsthaft und endgültig darauf beharrt hat, im Kündigungszeitpunkt sei bereits eine weitere Abschlagszahlung der Kläger (insbesondere die 7. Teilzahlung) fällig gewesen und sie - die Beklagte - sei daher zur Leistungseinstellung berechtigt gewesen.
  • OLG Rostock, 24.05.2016 - 4 U 136/12

    Bedenken erst nach einem Jahr angemeldet: Auftraggeber steht angemessene

  • BGH, 12.02.2003 - X ZR 62/01

    Kündigung eines Werkvertrages

  • OLG Düsseldorf, 23.06.2009 - 23 U 140/08

    Zulässigkeit eines Aufrechnungs-Vorbehaltsurteils bei Aufrechnung mit

  • OLG Düsseldorf, 22.08.2014 - 22 U 7/14

    Pauschalpreis nach Leistungserbringung vereinbart: Rückzahlungsanspruch

  • OLG Stuttgart, 11.07.2006 - 10 U 66/06

    Vergütungsanspruch des Werkunternehmers bei Kündigung durch den Besteller:

  • OLG Zweibrücken, 02.07.2007 - 7 U 113/06

    Rückwirkungszeitpunkt der Aufrechnung mit einer Schadensersatzforderung auf Grund

  • KG, 14.04.2009 - 21 U 10/07

    Architektenvertrag: Haftungsverteilung bei Zusammentreffen von Fehlern der

  • OLG Celle, 15.07.2014 - 2 U 83/14

    Gewerberaummiete: Fristlose Kündigung trotz vorbehaltener Ersatzvornahme

  • OLG Düsseldorf, 27.04.2018 - 22 U 123/17

    Abgrenzung von (zulässigem) Beweisantrag und (unzulässiger) Beweisermittlung?

  • OLG Frankfurt, 17.06.2014 - 16 U 177/13

    Ausschlussfrist gem. Art. 35 MÜ nicht bei Flugannullierungen

  • OLG Düsseldorf, 22.12.2005 - 10 U 100/05

    Mietmangel bei Fehlen einer für die gewerbliche Nutzung an sich erforderlichen

  • OLG Dresden, 24.09.2009 - 9 U 1430/08

    DIN-gerecht gearbeitet, trotzdem mangelhaft?

  • OLG Zweibrücken, 11.06.2007 - 7 U 113/06

    Streit über die Höhe eines Werklohnanspruchs; Kostentragungslast im Falle einer

  • OLG Düsseldorf, 04.11.2003 - 21 U 196/02

    Zur Entbehrlichkeit der Fristsetzung

  • KG, 05.09.2006 - 6 U 5/06

    Werkvertrag: Beachtlichkeit der Anforderungen an Arbeitsstätten beim Erwerb einer

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Rechtsprechung
   BGH, 12.09.2002 - VII ZR 81/01   

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https://dejure.org/2002,1675
BGH, 12.09.2002 - VII ZR 81/01 (https://dejure.org/2002,1675)
BGH, Entscheidung vom 12.09.2002 - VII ZR 81/01 (https://dejure.org/2002,1675)
BGH, Entscheidung vom 12. September 2002 - VII ZR 81/01 (https://dejure.org/2002,1675)
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Volltextveröffentlichungen (11)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Pauschalpreis ist kein Preispolster für unwesentliche Leistungsänderungen und Zusatzleistungen! (IBR 2002, 655)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2003, 14
  • MDR 2003, 83
  • NZBau 2002, 669
  • DB 2003, 253
  • DB 2003, 553 (Ls.)
  • BauR 2002, 1847
  • ZfBR 2003, 31
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 30.06.2011 - VII ZR 13/10

    Auslegung eines VOB-Vertrages: Detaillierte Angaben im Leistungsverzeichnis als

    Diese Fälle werden von § 2 Nr. 7 Abs. 1 Satz 4 VOB/B in Verbindung mit § 2 Nr. 4 bis 6 VOB/B (BGH, Urteil vom 29. Juni 2000 - VII ZR 186/99, BauR 2000, 1754, 1755 = NZBau 2000, 467 = ZfBR 2000, 538; Beschluss vom 12. September 2002 - VII ZR 81/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 669 = ZfBR 2003, 31) und von § 2 Nr. 8 Abs. 2 und 3 VOB/B erfasst.
  • BGH, 27.11.2003 - VII ZR 53/03

    Begriff der Allgemeinen Geschäftsbedingungen; Formularmäßiger Ausschluss von

    Danach ist § 2 Nr. 5 und Nr. 6 VOB/B anwendbar ungeachtet der Frage, ob die Mehraufwendungen erheblich sind (BGH, Beschluß vom 12. September 2002 - VII ZR 81/01, BauR 2002, 1847 = NZBau 2002, 669 = ZfBR 2003, 31).
  • OLG Koblenz, 14.11.2012 - 5 U 465/12

    Auch "garantierter Pauschalfestpreis" schützt nicht vor Nachträgen!

    Im Ansatz gestaltete sich die Lage - das war auch dem protokollierten Hinweis des Landgerichts zu entnehmen - wie folgt: Trotz der Pauschalpreisabrede im Vertrag vom 17.06.2009 mussten außerhalb des ursprünglich vereinbarten Leistungskatalogs liegende Arbeiten auch dann, wenn sie preislich nicht wesentlich ins Gewicht fielen, gesondert vergütet werden (arg. § 2 Nr. 7 Abs. 2 VOB/B 2006, vgl. BGH NJW-RR 2003, 14 und Werner/Pastor, Der Bauprozess, 13. Aufl., Rn. 1543).
  • OLG München, 31.01.2006 - 9 U 4028/02

    Bauvertrag: Gefahrübergang bei Ingebrauchnahme - Keine Teuerungszuschläge ohne

    Das führt zu einer Änderung der Pauschale, und zwar auch ohne dass sich eine wesentliche Abweichung vom Vertragspreis im Sinne von § 2 Nr. 7 Absatz 1 Satz 2 VOB/B ergeben muss (BGH vom 12.9.2002, ZfBR 03, 31).
  • KG, 01.02.2007 - 27 U 56/04

    Bauvertrag: Fälligkeit der Werklohnforderung nach fruchtlosem Ablauf einer

    Die Auffassung der Beklagten, dass nur solche Umstände zu berücksichtigen seien, die sich wegen des Aufwandes oder der Kosten erheblich auswirkten in Relation zum gesamten Auftragswert, ist rechtsirrig (vgl. hierzu: BGH, Beschluss vom 12.09.2002, VII ZR 81/01 = BauR 2002, 1847).
  • OLG Naumburg, 02.02.2006 - 4 U 56/05

    Was ist ein Globalpauschalpreisvertrag?

    Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 12.12.2002 (BGH BauR 2002, 1847) setzt § 2 Nr. 5 VOB/B, der nach § 2 Nr. 7 Abs. 1 Satz 4 VOB/B bei einem Pauschalpreisvertrag unberührt bleibt, wegen der geändert ausgeführten Leistung keine wesentliche Abweichung vom vereinbarten Preis voraus.
  • OLG Hamm, 20.09.2005 - 24 U 152/04

    Globalpauschalvertrag: wer trägt Risiko erhöhter Nutzlast?

    In einem solchen Fall ist § 2 Nr. 5 VOB/B auch dann anwendbar, wenn die geändert ausgeführte Leistung zu keiner wesentlichen Abweichung vom vereinbarten Preis führt (BGH, Nichtannahmebeschluss vom 12.09.2002, NZBau 2002, 669).
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