Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 23 U 214/00   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zustandekommen eines Architektenvertrages

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Architektenbüro; Honorarforderung; Honoraranspruch eines Architekten; Planungsleistungen; Außervertragliche Akquisitionstätigkeiten; Anforderungen an einen Vertragsschluß; Architektenvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • IWW (Kurzinformation)

    Honorar - Wann kommt ein Architektenvertrag zu Stande?

Besprechungen u.ä. (2)

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Änderung und Verwertung von Architektenleistungen kann zu einer konkludenten Auftragserteilung führen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Architektenvertrag oder Akquisition? (IBR 2002, 315)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZBau 2002, 279
  • BauR 2002, 1137 (Ls.)
  • BauR 2002, 1726



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Wird zitiert von ... (14)  

  • AG Brandenburg, 18.04.2016 - 31 C 204/15

    Fitnessstudio-Vertrag wird gekündigt: Höhe der ersparten Aufwendungen?

    Darlegungs- und Beweispflichtig für den Abschluss dieser jeweiligen Werkverträge war zwar hier die Beklagte, die mit ihrem Anspruch auf Vergütung hierfür (BGH, NJW 1997, Seite 3017; OLG Celle, MDR 2007, Seite 86; OLG Düsseldorf, OLG-Report 2008, Seiten 372 ff.; OLG Düsseldorf, BauR 2002, Seite 1726; OLG Koblenz, NZBau 2001, Seite 510) die Aufrechnung gegenüber dem Zahlungsanspruch des Klägers erklärt hat, da nach den allgemeinen Regeln - die für den Vertragsschluss im Bereich des Schuldrechts gelten - auch ein Friseur-Werkvertrag nur dann zu Stande kommt, wenn sich die Parteien über die Herbeiführung eines bestimmten rechtlichen Erfolgs auch einig waren.

    Diese Vermutungsregelung des § 632 BGB erstreckt sich zwar nur auf die Entgeltlichkeit eines bewiesenen bzw. unstreitigen Werkvertrags und nicht auch auf den Vertragsabschluss selbst, so dass die Anwendung dieser Vorschrift immer voraussetzt, dass es überhaupt zu einer schuldrechtlichen Bindung der Prozessparteien gekommen war (BGH, NJW 1999, Seiten 3554 f.; KG Berlin, BauR 1988, Seite 621; OLG Düsseldorf, OLG-Report 2002, Seiten 119 ff.; OLG Düsseldorf, NZBau 2003, Seiten 442 ff.; OLG Koblenz, NJW-RR 2002, Seiten 890 f.; OLG Karlsruhe, OLG-Report 2005, Seiten 629 ff.; OLG Celle, MDR 2007, Seite 86; LG Mönchengladbach, Urteil vom 11.07.2006, Az.: 2 S 176/05).

    Den dafür erforderlichen Nachweis sieht das Gericht vorliegend aber - entgegen der Behauptung der Klägerseite - hinsichtlich der hier streitbefangenen "Trockenschnitte" durch die Beklagtenseite als geführt an, da der Kläger nicht in Abrede stellt, dass er mehrere male zum "Trockenschnitt" bei der Beklagten in dem hier streitigen Zeitraum war, so dass hier insoweit auch eine Willensübereinstimmung (Einigung) beider Vertragsteile und ein entsprechender beiderseitiger Bindungswille durch das Gericht zugrunde zu legen ist (BGH, NJW 1999, Seiten 3554 f.; BGH, NJW 1997, Seite 3017 = BauR 1997, Seite 1060; OLG Düsseldorf, NZBau 2003, Seiten 442 f.; OLG Koblenz, NJW-RR 2002, Seiten 890 f.; OLG Düsseldorf, OLG-Report 2002, Seiten 119 ff.) und somit vorliegend bereits insofern die Vermutungsregelung des § 632 BGB grundsätzlich greift.

  • OLG Düsseldorf, 29.02.2008 - 23 U 85/07

    Akquisitionsleistungen des Architekten in Abgrenzung zur rechtsgeschäftlichen

    Darlegungs- und beweispflichtig für das Zustandekommen eines Architektenvertrages ist der Kläger (BGH, Urteil vom 05.06.1997, VII ZR 124/96, NJW 1997, 3017; OLG Celle, Urteil vom 23.05.2006 - 14 U 240/05, MDR 2007, 86; Senat, Urteil vom 20.08.2001 - 23 U 214/00, BauR 2002, 1726; OLG Koblenz, Urteil vom 05.03.2001 - 13 U 641/00, NZBau 2001, 510).

    Der vorliegende Sachverhalt unterscheidet sich von dem Sachverhalt, der dem Urteil des Senats vom 20.08.2001 (23 U 214/00, NZBau 2002, 279 = BauR 2002, 1726, Nichtannahmebeschluss des BGH vom 27.06.2002, VII ZR 306/01) zugrunde lag.

    Auch insoweit unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt von dem Sachverhalt, der dem o.a. Urteil des Senats vom 20.08.2001 (23 U 214/00, a.a.O.) zugrunde lag.

  • OLG Frankfurt, 20.09.2005 - 22 U 210/02

    Architektenvertrag: Abgrenzung Vertragsschluss von der Begründung eines

    Die Anwendung dieser Vorschrift setzt daher voraus, dass es überhaupt zu einer schuldrechtlichen Bindung der Parteien gekommen ist (vgl. insoweit BGH NJW 1999, 3554, 3555; OLG Düsseldorf BauR 2002, 1726, 1727).

    Der Umstand, dass die Realisierbarkeit des Bauvorhabens zum damaligen Zeitpunkt noch nicht feststand, steht der Vergütungspflicht der Beklagten nicht entgegen, da diese die vom Kläger erbetenen Unterlagen benötigte, um die Firma A von der Durchführbarkeit des Projekts zu überzeugen (vgl. auch OLG Düsseldorf BauR 2002, 1726, 1729 f.).

    Greift der Auftraggeber die Kostenberechnung an, so bedarf es eines substantiierten Vortrages zu den einzelnen Berechnungsansätzen; ein pauschales Bestreiten genügt nicht (vgl. OLG Düsseldorf BauR 2002, 1726, 1730 m. w. N.).

  • OLG Düsseldorf, 22.01.2008 - 23 U 88/07

    Abgrenzung der rein akquisitorischen Tätigkeit des Architekten zum Vorliegen

    Beweispflichtig für das Zustandekommen eines Architektenvertrages ist der Kläger (BGH, Urteil vom 05.06.1997, VII ZR 124/96, NJW 1997, 3017; OLG Celle, Urteil vom 23.05.2006 - 14 U 240/05, MDR 2007, 86; Senat, Urteil vom 20.08.2001 - 23 U 214/00, BauR 2002, 1726; OLG Koblenz, Urteil vom 05.03.2001 - 13 U 641/00, NZBau 2001, 510).

    Da einerseits ein Bauwilliger im Regelfall von einer Vergütungserwartung des Architekten als selbstständiger Gewerbetreibender ausgehen muss, andererseits der Auftraggeber zur Durchsetzung seiner Gewährleistungsansprüche bei mangelhaften Architektenleistungen auf den Bestand schuldrechtlicher Beziehungen angewiesen ist, kann die Inanspruchnahme von Diensten eines Architekten oder Ingenieurs aus Sicht eines objektive Beobachters in aller Regel als - zumindest stillschweigende - Erteilung eines Architektenauftrags verstanden werden (BGH, Urteil vom 09.04.1987, VII ZR 266/86, NJW 1987, 2742; Senat, Urteil vom 20.08.2001, 23 U 214/00, BauR 2002, 1726; OLG Stuttgart, Urteil vom 12.12.1996, 10 U 130/96, BauR 1997, 681; OLG München, Urteil vom 11.10.1995 - 27 U 12/95, NJW-RR 1996, S. 341; OLG Hamm, Urteil vom 15.03.1995, 12 U 137/94, NJW 1996, 83; OLG Düsseldorf, Urteil vom 05.06.1992 - 22 U 251/91, BauR 1993, 103; Korbion/Mantscheff/Vygen, HOAI, 6. Aufl., § 1, Rn 8, 9).

  • OLG Stuttgart, 16.01.2018 - 10 U 80/17

    Sachlicher Anwendungsbereich der HOAI

    Er setzt hierauf bezogene übereinstimmende Willenserklärungen voraus, wobei der Vertragsabschluss auch konkludent erfolgen kann (OLG Stuttgart, NJW 1989, 2402 ; OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.08.2001, Az: 23 U 214/00, Rn. 37 juris).

    Von der Rechtsprechung ist eine derartige schlüssige Willensäußerung dann angenommen worden, wenn sich ein Auftraggeber die Planungen des Architekten zunutze macht (OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.08.2001 - Az.: 23 U 214/00, Rn. 32 juris), beispielsweise durch Einreichung der Planunterlagen bei Behörden (BGH, Urteil vom 09.02.2012 - VII ZR 31/11, Rn. 21 juris; Koeble in: Locher/Koeble/Frick, a.a.O., Einleitung Rn. 50; Kniffka/Koeble, a.a.O., 12. Teil Rn. 16).

  • OLG Düsseldorf, 28.10.2005 - 22 U 70/05

    Zustandekommen eines Architektenvertrages - Beweislast für Unentgeltlichkeit

    Nur für das Fehlen substantiiert behaupteter Bedingungen trägt der Auftragnehmer die Beweislast (BGH NJW 1985, 497, Werner/Pastor, Bauprozess, 11. A. Rn. 619; vergl. auch BGH BauR 1996, 414; Koeble, BauR 1997, 191, 193; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 2. A., 12. Teil Rn. 20), während sie für die Unentgeltlichkeit der Leistung nach allgemeiner Auffassung, die auch der Senat teilt, beim Auftraggeber liegt(BGH NJW 1987, 2742, OLG Düsseldorf, BauR 2002, 1726, 1729; OLG Hamm, NJW-RR 1990, 91; Werner/Pastor, Bauprozess, 11. A. Rn. 620; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 2. A.,5. Teil Rn. 64).

    Greift der Auftraggeber die Kostenberechnung an, so bedarf es eines substantiierten Vortrags zu den einzelnen Berechnungsansätzen; ein pauschales Bestreiten genügt nicht (BGH, NJW-RR 1992, 278; NJW-RR 1999, 1541, 1542; OLG Stuttgart, BauR 1991, 491, 493; OLG München, BauR 1991, 650, 651; OLG Hamm, BauR 1994, 536, 537; OLG Düsseldorf, - 23. ZS -, NZBau 2002, 279, 282, OLG Düsseldorf, - 21 ZS -, BauR 1996, 293, 295).

  • KG, 22.03.2004 - 24 U 57/01

    Architektenhonorar: Übliche Vergütung bei Überschreitung der Honorartafelwerte

    Wird ein Architekt ausdrücklich aufgefordert, Architektenleistungen zu erbringen, ist von einer vertraglichen Bindung und damit von einer nach der HOAI zu vergütenden Tätigkeit auszugehen (OLG Düsseldorf OLGR 2002, 119 ff).
  • AG Brandenburg, 14.09.2018 - 31 C 39/17

    Der Reparaturauftrag lt. Gutachten enthält gleichzeitig eine dem Gutachten

    Darlegungs- und Beweispflichtig für den Inhalt des vom Kläger erteilten Auftrags hinsichtlich der streitigen Kfz-Reparatur - mithin auch für die Höhe des vereinbarten Werklohns - ist grundsätzlich aber zunächst die beklagte Kfz-Werkstatt gewesen, da sie eine konkrete Vergütung für die von ihr erbrachten Leistungen von dem Kläger eingefordert hat (BGH, Urteil vom 05.06.1997, Az.: VII ZR 124/96, u.a. in: NJW 1997, Seiten 3017 f.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.12.2011, Az.: I-21 U 41/10, u.a. in: IBR 2013, 155 = "juris"; OLG Celle, Urteil vom 23.05.2006, Az.: 14 U 240/05, u.a. in: MDR 2007, Seite 86; OLG Düsseldorf, OLG-Report 2008, Seiten 372 ff.; OLG Düsseldorf, BauR 2002, Seite 1726; OLG Koblenz, NZBau 2001, Seite 510).
  • OLG Düsseldorf, 20.06.2018 - 24 U 159/17

    Planervertrag mit Kirchengemeinde: Schriftform und Siegelung erforderlich!

    Darlegungs- und beweisbelastet für den Vertragsschluss ist die Klägerin als Anspruchstellerin (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juni 1997, aaO; OLG Celle, Urteil vom 23. Mai 2006 - 14 U 240/05; OLG Düsseldorf, Urteil vom 20. August 2001 - 23 U 214/00 und vom 29. Februar 2008, aaO, Rz. 17).
  • LG Duisburg, 22.07.2010 - 4 O 387/09
    Dies ist etwa der Fall, wenn der Bauherr Änderungswünsche an den vorgelegten Planungen anbringt (OLG Düsseldorf Urt. v. 20.08.2001 (23 U 214/00)).
  • OLG Dresden, 11.01.2018 - 10 U 763/16

    Was denn nun?

  • OLG Hamm, 22.01.2004 - 23 U 22/03

    Mangelnde Prüffähigkeit der Architektenrechnung

  • OLG Düsseldorf, 10.07.2003 - 5 U 2/03

    Zahlung von Architektenhonorar aufgrund eines Architektenvertrages durch

  • OLG Düsseldorf, 07.12.2004 - 23 U 132/04

    Abschluss eines Vertrages über die Erbringung von vergütungspflichtigen

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