Rechtsprechung
   OLG Hamm, 09.06.2004 - 12 U 126/03   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • IWW
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Honorarvereinbarung eines Architekten bei Unterschreitung der HOAI unwirksam

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Aufrechnungsverbot im Architektenvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Aufrechnungsverbot nach Ziff. 6 AVA hält Klauselrichtlinie stand! (IBR 2004, 520)

Papierfundstellen

  • MDR 2005, 30
  • BauR 2004, 1501 (Ls.)
  • BauR 2004, 1643



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 07.04.2011 - VII ZR 209/07  

    AGB eines Architektenvertrages: Klauselkontrolle der Einschränkung der

    Diese Bestimmung ist entgegen einer vielfach in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte vertretenen Auffassung (OLG Hamm, BauR 2004, 1643, 1645 m.w.N.) gemäß § 9 Abs. 1 AGBG unwirksam.
  • BGH, 23.10.2008 - VII ZR 105/07  

    Bindung des Architekten an die Schlussrechnung; Unzumutbarkeit einer

    Zum anderen ist erforderlich, dass die durch die Nachforderung entstehende zusätzliche Belastung unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles für die Beklagte nicht mehr zumutbar ist, weil sie eine besondere Härte für sie bedeutet (vgl. OLG Hamm, BauR 2004, 1643, 1644; OLG Köln, BauR 2007, 132, 133).
  • OLG Naumburg, 13.04.2017 - 1 U 48/11  

    Architektenhonorarklage: Aussetzung der Verhandlung wegen eines von der

    e) Die haushalterischen, namentlich haushaltsrechtlichen Restriktionen der Beklagten sind nicht ausreichend, um den Ausnahmefall zu begründen, der darin besteht, dass sich die Nachforderung für den Auftraggeber als absolut unzumutbar darstellt, weil er sich schützenswert eingerichtet hat, und die Folgen eines erfolgreichen Nachforderungsverlangens für ihn "nahezu untragbar" wären (vgl. etwa: OLG Hamm, BauR 2004, 1643).
  • OLG Köln, 17.11.2004 - 11 U 53/04  

    Vergütung des Architekten bei erkennbarer Verpflichtung zur Einhaltung eines

    Solche Umstände können etwa in der mehrfachen Verwendung einer Planung liegen (vgl. BGHZ 136, 1, 7 ff. = NJW 1997, 2329 = BauR 1997, 677; NJW-RR 1997, 1448 = BauR 1997, 1062; NJW-RR 1999, 1108; ferner BVerwG NJW-RR 1999, 1542, 1543; Senat IBR 2000, 439; OLG Hamm BauR 2004, 1643 = OLGR 2004, 281 = IBR 2004, 520; OLG Oldenburg BauR 2004, 1350 = IBR 2004, 432; OLG Saarbrücken OLGR 2004, 303, 307 = IBR 2004, 210; Werner/Pastor, Der Bauprozess, 10. Aufl., Rdnr. 717; Korbion/Mantscheff/Vygen, HOAI, 6. Aufl. § 4 Rdnr. 92 ff.; Locher/Koeble/Frick, HOAI, 7. Aufl., § 4 Rdnr. 87).

    Dieses widersprüchliche Verhalten steht nach Treu und Glauben einem Geltendmachen der Mindestsätze entgegen, sofern der Auftraggeber auf die Wirksamkeit der Vereinbarung vertraut hat und vertrauen durfte und wenn er sich darauf in einer Weise eingerichtet hat, dass ihm die Zahlung eines Differenzbetrages zwischen dem vereinbarten Honorar und den Mindestsätzen nach Treu und Glauben nicht zugemutet werden kann (BGHZ 136, 1, 9 f.; NJW-RR 1997, 1448, 1449; Senat IBR 2000, 439; OLG Köln - 26. Zivilsenat - IBR 2000, 83; OLG Oldenburg BauR 2004, 526 = OLGR 2004, 146 = IBR 2004, 611; BauR 2004, 1350 = IBR 2004, 432; OLG Hamburg IBR 2004, 258; OLG Hamm IBR 2004, 209; BauR 2004, 1643, 1644 = IBR 2004, 520; OLG Saarbrücken OLGR 2004, 303, 307; Werner/Pastor Rdnr. 721).

  • OLG Köln, 16.12.2005 - 20 U 204/03  

    § 4 HOAI kontra Dienstleistungsfreiheit?

    Als Ausfluss seines Vertrauens muss er sich auf die Endgültigkeit der Schlussrechnung eingerichtet haben, also entsprechende Vermögensdispositionen getroffen haben (BGH NJW 1993, 659, 660; BGHZ 136, 1, 9 f.; OLG Köln NJW-RR 1999, 1109, 1110; OLG Hamm BauR 2004, 1643, 1644).
  • OLG Celle, 11.10.2005 - 14 U 68/04  

    Architektenvertrag: Honorarkürzung wegen unterlassener Führung eines Bautagebuchs

    Die Folgen müssen vielmehr schlechthin untragbar sein (vgl. OLG Hamm, MDR 2005, 30; Korbion/Mantscheff/Vygen, HOAI, 6. Aufl., § 4, Rdnr. 22; Werner/Pastor, Der Bauprozess, 10. Aufl., Rdnr. 739; je m. w. N.).
  • OLG Stuttgart, 31.03.2015 - 10 U 107/14  

    Architektenvertrag: Bindung des Architekten an eine unwirksame

    Die Folgen müssen vielmehr nahezu untragbar sein (vgl. Hanseatisches OLG Hamburg, Beschluss vom 10. März 2004 - 11 W 4/03, juris Rn. 4, sowie OLG Hamm, Urteil vom 9. Juni 2004 - 12 U 126/03, BauR 2004, 1643, juris Rn. 15: "schlechthin untragbar"; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Aufl., 12. Teil Rn. 438).
  • OLG Düsseldorf, 23.11.2010 - 23 U 215/09  

    Berücksichtigung des gesamten vorvertraglichen und vertraglichen Verhaltens eines

    Der Unzumutbarkeit der Nachforderung der Klägerin stehen auch nicht die vom BGH im Urteil vom 23.10.2008 (VII ZR 105/07, BauR 2009, 262; vgl. auch OLG Hamm, Urteil vom 09.06.2004, 12 U 126/03, BauR 2004, 1643; OLG Köln, Urteil vom 16.12.2005, 20 U 204/03, BauR 2007, 132) getroffenen Feststellungen entgegen.
  • OLG Hamm, 12.05.2006 - 12 U 44/05  

    Zur Verjährung einer Architektenhonorarrechnung

    Insbesondere greift damit die unbedenklich rechtswirksame und von Amts wegen zu beachtende Aufrechnungsverbotsklausel (vgl. dazu das Senatsurteil in BauR 2004, 1643) in Ziffer 4.6 der AVA, die Inhalt des Vertrages vom 02.01.1991 ist, hinsichtlich des mündlichen Architektenvertrages betreffend das Bauvorhaben X-Straße nicht ein.
  • OLG Bamberg, 25.02.2009 - 8 U 185/08  

    Architektenhonoraranspruch: Unterschreitung der Honorarmindestsätze im

    Ob vorliegend wegen der Einbeziehung des Architektenhonorars in die Finanzplanung, die im Verhältnis zum gesamten Kostenaufwand relativ hohe Resthonorarforderung, die Möglichkeit des Beklagten, in Kenntnis der Höhe der Planungskosten vom Auftrag insgesamt Abstand zu nehmen und etwaige Schwierigkeiten bei der Nachfinanzierung im Hinblick auf die vom Kläger zitierte Rechtsprechung der Oberlandesgerichte Hamm und Hamburg (OLG Hamm, Urteil v. 12.06.2004, Az. 12 U 126/03; OLG Hamburg, IBR 2004, 258) ausreicht, eine treuwidrige Nachforderung anzunehmen, wovon allerdings das Landgericht mit guten Gründen ausgegangen ist, kann im vorliegenden Fall dahinstehen.
  • LG München I, 17.11.2009 - 11 O 19960/08  

    Honorar des Architekten: Vorliegen mehrerer eigenständiger Anlagen bei der

  • OLG Düsseldorf, 24.09.2009 - 23 U 7/09  

    Wann liegt eine Ausnahme gem. § 4 Abs. 2 HOAI vor?

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