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   BGH, 13.11.2003 - VII ZR 362/02   

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https://dejure.org/2003,1106
BGH, 13.11.2003 - VII ZR 362/02 (https://dejure.org/2003,1106)
BGH, Entscheidung vom 13.11.2003 - VII ZR 362/02 (https://dejure.org/2003,1106)
BGH, Entscheidung vom 13. November 2003 - VII ZR 362/02 (https://dejure.org/2003,1106)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit von Honorarforderungen von Architekten bei Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone; Einordnung in die zutreffende Hononarzone durch objektive Beurteilung der für die Bewertung maßgeblichen Kriterien in § 11 der Verordnung über die Honorare für Leistungen ...

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Architektenhonorar bei Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HOAI § 4 Abs. 1, 4
    Unterschreitung der Mindestsätze durch Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Festlegung der Honorarzonen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • IWW (Kurzinformation)

    BGH stärkt Position der Planer - Schriftliche Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone ist unwirksam

  • wgk.eu (Kurzinformation)

    Die Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone, die zu einer Unterschreitung der Mindestsätze der i

Besprechungen u.ä. (4)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    HOAI § 4 Abs. 1, 4, § 11
    Unwirksamkeit der zu einer Unterschreitung der Mindestsätze der zutreffenden Architektenhonorarzone führenden Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vereinbarung zur Honorarzone bindend?

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Prüfbarkeit einer von den Parteien vorgesehenen Honorarzone.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Können Honorarzonen frei vereinbart werden? (IBR 2004, 78)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 233
  • MDR 2004, 327
  • NZBau 2004, 159
  • BauR 2004, 354
  • BauR 2004, 553 (Ls.)
  • ZfBR 2004, 251
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • OLG Köln, 29.12.2016 - 16 U 49/12

    Anforderungen an die Ermittlung einer Unterschreitung der Mindestsätze gem. § 4

    Insoweit besteht kein Ermessen der Parteien, denn sonst hätten sie es in der Hand, durch Vereinbarung einer objektiv zu niedrigen Honorarzone eine Mindestsatzunterschreitung herbeizuführen (BGH, Urt. v. 13.11.2003 - VII ZR 362/02, BauR 2004, 354).

    Haben die Parteien im Rahmen des durch die HOAI eröffneten Spielraums eine vertretbare Entscheidung getroffen, ist diese grundsätzlich vom Gericht zu beachten (BGH, Urt. v. 13.11.2003 - VII ZR 362/02, BauR 2004, 354; Schwenker/Wessel in: Thode/Wirth/Kuffer, Praxishandbuch Architektenrecht, 2. Aufl., § 20 Rn. 159).

    Die oben genannte Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urt. v. 13.11.2003 - VII ZR 362/02, BauR 2004, 354) steht dem nicht entgegen.

  • BGH, 24.04.2014 - VII ZR 164/13

    Honorarklage aus einem Ingenieurvertrag mit einem öffentlichen Auftraggeber:

    Der Senat hat in seiner Entscheidung vom 13. November 2003 (VII ZR 362/02, BauR 2004, 354, 355 = NZBau 2004, 195) vielmehr klargestellt, dass die Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone, die zu einer Unterschreitung der Mindestsätze der in Betracht kommenden zutreffenden Honorarzone führt, grundsätzlich nicht wirksam ist.
  • BGH, 30.09.2004 - VII ZR 456/01

    Vereinbarung eines Anspruchs auf Entgelterhöhung für die Bauüberwachung bei

    Bei der Beurteilung der Frage, welche Bauzeit bei Vertragsschluß zu erwarten ist, steht den Parteien allerdings, ähnlich wie bei der Festlegung einer bestimmten Honorarzone, ein gewisser Beurteilungsspielraum zu (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 13. November 2003 - VII ZR 362/02, BauR 2004, 354 = ZfBR 2004, 251 = NZBau 2004, 159).
  • OLG Düsseldorf, 09.08.2013 - 22 U 4/13

    Wann ist HOAI-Gebührenrahmen überschritten?

    § 7 Abs. 6 HOAI n.F. bzw. § 4 Abs. 4 HOAI a.F. greift insoweit nicht ein, als die Honorarvereinbarung der Parteien in eine wirksame Honorarvereinbarung umzudeuten ist (§ 140 BGB), wobei - als in der unwirksamen Vereinbarung steckender Kern - davon auszugehen ist, dass die Vertragsparteien die Höchstsätze der objektiv zutreffenden Honorarzone vereinbarten wollten (vgl. BGH, Urteil vom 09.02.2012, VII ZR 31/11, BGHZ 192, 305; BGH, Urteil vom 11.10.2007, VII ZR 25/06, BauR 2007, 2081; BGH, Urteil vom 13.11.2003, VII ZR 362/02, BauR 2004, 354; BGH, Urteil vom 09.11.1989, VII ZR 252/88, BauR 1990, 239; OLG Düsseldorf, Urteil vom 26.10.2006, I-5 U 100/02, BauR 2007, 1270; Locher u.a., HOAI, 11. Auflage 2012, § 5, Rn 10; § 7, Rn 26/100/137 mwN; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 727, 912/776 ff., 786 mwN; Deckers, BauR 2008, 1801).
  • OLG Naumburg, 13.04.2017 - 1 U 48/11

    Architektenhonorarklage: Aussetzung der Verhandlung wegen eines von der

    So hat sie die Frage aufgeworfen, ob und inwieweit im vorliegenden Fall die Rechtsprechung des BGH (bspw. Urteil vom 13.11.2003, Az. VII ZR 362/02) zu einem den Parteien durch die HOAI eröffneten Beurteilungsspielraum für eine vertragliche Festlegung der Honorarzone vorliegend eine abweichende, andersartige Honorarzonenbestimmung (als vorstehend geschehen) nahelegen könnte.
  • OLG Koblenz, 14.06.2006 - 6 U 994/05

    Beweislast bei Baukostenüberschreitung?

    Unterschreitet das Honorar aufgrund der vereinbarten Honorarzone die Mindestsätze der HOAI, weil sich die vertraglich festgelegte Honorarzone als unrichtig herausstellt, so ist der Honorarberechnung grundsätzlich die rechtlich zutreffende Honorarzone zugrunde zulegen (BGH, NJW-RR 2004, 233).

    Die Vereinbarung einer zu niedrigen Honorarzone, die zu einer Unterschreitung der Mindestsätze der in Betracht kommenden zutreffenden Honorarzone führt, ist nach allgemeiner Meinung regelmäßig unwirksam (BGH, NJW-RR 2004, 233; Locher/Koeble/Frik, HOAI, 9. Aufl., § 4 Rdnr. 78, 79 jeweils m.w.N.).

    Für die Einordnung in die zutreffende Honorarzone kommt es auf eine objektive Beurteilung der für die Bewertung maßgeblichen Kriterien in § 11 HOAI an (BGH, NJW-RR 2004, 233).

    Für die zutreffende Einordnung in die jeweilige Honorarzone ist zunächst anhand der Objektliste des § 12 HOAI eine unverbindliche Vorauswahl zu treffen (BGH NJW-RR 2004, 233).

    Er gelangt anhand des Punktesystems nach § 11 Abs. 2 HOAI in einem weiteren Schritt entsprechend der von der höchstrichterlichen Rechtsprechung geforderten Vorgehensweise (vgl. BGH, NJW-RR 2004, 233) zu einer Gesamtpunktzahl von 32 und damit erheblich über die höchstmögliche Punktzahl, die für Gebäude der Honorarzone III mit maximal 26 Punkten vorgesehen ist (S. 74 des Gutachtens).

  • OLG Celle, 12.05.2016 - 13 Verg 10/15

    Vergabe von Planungsleistungen für eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit

    (2) Unterschreitet ein Honorar die Mindestsätze der HOAI, ist die darauf bezogene Vereinbarung regelmäßig unwirksam (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 14. Juni 2006 - 6 U 994/05, BauR 2008, 851 ff.; BGH, Urteil vom 13. November 2003 - VII ZR 362/02, BauR 2004, 354 f.).
  • OLG Frankfurt, 17.08.2006 - 26 U 20/05

    Honorar des Architekten: Bindung an eine unwirksame, den Mindestsatz

    Die zutreffende Honorarzone muss objektiv nach den Kriterien des § 11 bestimmt werden (BGH Baurecht 2004, 354, 355).
  • OLG Stuttgart, 03.05.2007 - 19 U 13/05

    Architektenvertrag: Verjährung von Ansprüchen, die nicht Gegenstand des

    Ebenso wie die Parteien aber im Rahmen des ihnen durch die HOAI eröffneten Beurteilungsspielraums eine vertretbare Festlegung der Honorarzone vorsehen können, bleibt es ihnen unbenommen, eine vertretbare Einschätzung hinsichtlich der Möglichkeit des isolierten Betreibens von einzelnen Teilen des in Auftrag gegeben Projekts unter Aufrechterhaltung deren Funktionsfähigkeit zu treffen (vgl. BGH, Urt. .v. 13. November 2003 - VII ZR 362/02 BGHR HOAI § 4 Abs. 1 Honorarzone, zutreffende 1; BGHR HOAI § 4 Abs. 4 Honorarzone, zutreffende 1).
  • OLG Köln, 17.11.2004 - 11 U 53/04

    Vergütung des Architekten bei erkennbarer Verpflichtung zur Einhaltung eines

    Die Unwirksamkeit der Honorarvereinbarung hat zur Folge, dass der Kläger grundsätzlich nach den Mindestsätzen der HOAI abrechnen darf (vgl. BGH NJW 1998, 2672, 2673 = BauR 1998, 813; NJW-RR 2004, 233 = BauR 2004, 354; OLG Saarbrücken OLGR 2004, 303, 306; Werner/Pastor Rdnr. 915, 716).

    Soweit die Parteien im Rahmen des ihnen durch die HOAI eröffneten Beurteilungsspielraumes die vertretbare Festlegung der Honorarzone vorgesehen haben, ist dies jedoch vom Richter regelmäßig zu berücksichtigen (BGH NJW-RR 2004, 233 = BauR 2004, 354 = NZBau 2004, 159).

  • OLG Düsseldorf, 15.05.2008 - 5 U 68/07

    Prüffähigkeit der Honorarschlussrechnung des Architekten; Bindung des Architekten

  • OLG Hamm, 13.01.2015 - 24 U 136/12

    Abrechnung eines Vorschusses eines an einen Architekten zur Wiederherstellung

  • OLG Frankfurt, 02.05.2013 - 3 U 212/11

    Zur Frage, ob die Honorarvereinbarung eines Architekten wegen der vereinbarten

  • OLG Bamberg, 04.05.2011 - 8 U 25/10

    Honorar des Architekten: Vergütung für die Erstellung einer Brandschutzplanung

  • OLG Jena, 03.02.2010 - 4 U 431/02

    Zur Abrechnung von Architektenleistungen bei Vertragsaufhebung wegen

  • OLG Stuttgart, 11.05.2004 - 10 U 203/03

    Sub-Vertrag zwischen Ingenieurbüros: Treuwidriges Verlangen des Mindesthonorars

  • OLG Dresden, 11.05.2017 - 10 U 818/15

    Vertragsunterzeichnung hinausgezögert: Keine Berufung auf fehlende Schriftform!

  • LG München I, 17.11.2009 - 11 O 19960/08

    Honorar des Architekten: Vorliegen mehrerer eigenständiger Anlagen bei der

  • KG, 19.06.2018 - 7 U 33/17

    Höhe des Architektenhonorars

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