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   VGH Bayern, 17.11.1999 - 26 B 96.1268   

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VGH Bayern, 17.11.1999 - 26 B 96.1268 (https://dejure.org/1999,9635)
VGH Bayern, Entscheidung vom 17.11.1999 - 26 B 96.1268 (https://dejure.org/1999,9635)
VGH Bayern, Entscheidung vom 17. November 1999 - 26 B 96.1268 (https://dejure.org/1999,9635)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BauGB § 35 Abs. 2; BGB § 917
    Abwassermäßige Erschließung eines Wochenendhauses

Papierfundstellen

  • BauR 2000, 855
  • BeckRS 2000, 20363
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 22.10.2004 - V ZR 7/04

    Begriff der Erschließungsanlage

    Dem entsprechen die ständige Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte (vgl. BayVerwG, BayVBl. 1995, 762; BauR 2000, 855; OVG Münster, NVwZ-RR 2003, 778) und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 89, 7 ff.).
  • VGH Baden-Württemberg, 21.12.2001 - 8 S 2749/01

    Eigentumseingriff durch Verpflichtung zur Duldung eines Notwegerechts

    Das Verwaltungsgericht ist dabei zutreffend davon ausgegangen, dass eine rechtswidrige Baugenehmigung einen Eingriff in das Eigentumsrecht des Nachbarn darstellen kann, wenn sie wegen fehlender Erschließung und der dadurch ausgelösten Verpflichtung zur Duldung eines Notwegrechts nach § 917 Abs. 1 BGB eine unmittelbare Rechtsverschlechterung bewirkt, und dem Nachbar in diesem Fall ein direkt aus Art. 14 Abs. 1 S. 1 GG herzuleitender Abwehranspruch zusteht (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.3.1976 - 4 C 7.74 - BVerwGE 50, 282, 291; Beschl. v. 11.5.1998 - 4 B 45.98 - BRS 60 Nr. 182; BayVGH, Urt. v. 17.11.1999 - 26 B 96.1268 - BauR 2000, 855).
  • VGH Bayern, 03.02.2014 - 9 CS 13.1916

    Wohnheim; Nachbarklage; Entwässerung; Kanalisation; Drittschutz; Verletzung von

    Das Erfordernis einer gesicherten Erschließung eines Bauvorhabens dient jedoch grundsätzlich nur öffentlichen Interessen; es hat keine nachbarschützende Funktion (allgemeine Meinung, so schon BayVGH, U.v. 17.11.1999 - 26 B 96.1268 - B.v. 30.4.2007 -1 CS 06.3335 - OVG NRW, U.v. 9.6.2011 - 7 A 1494.09 - Strohäker in Simon/Busse, Kommentar zur BayBO, Art. 41, Rn. 3).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.06.2011 - 7 A 1494/09

    Erteilung der Baugenehmigungen zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit drei

    vgl. (zum bayerischen Landesrecht) Bay. VGH, Urteil vom 17. November 1999 - 26 B 96.1268 -, BRS 62 Nr. 188.
  • VGH Bayern, 24.07.2014 - 15 CS 14.949

    Feststellungswirkung der Baugenehmigung, Oberflächenentwässerung, Sicherung der

    .../... ist zur ordnungsgemäßen Ableitung der vom Bauvorhaben herrührenden Abwässer nach den in den Akten enthaltenen Aussagen geeignet, die Baugenehmigung bewirkt damit keine Rechtsverschlechterung in Richtung auf die Duldung eines "Notleitungsrechts" entsprechend § 917 Abs. 1 BGB (BVerwG, U. v. 26.3.1976 - 4 C 7/74 - BVerwGE 50, 282; B. v. 11.5.1998 - 4 B 45/98 - BRS 60 Nr. 182 = juris Rn. 8; BayVGH, U. v. 17.11.1999 - 26 B 96.1268 - BayVBl 2000, 472; B. v. 30.4.2007 - 1 CS 06.3335 - NVwZ-RR 2008, 80 = juris Rn. 29-31).
  • VG Aachen, 07.11.2018 - 3 L 957/18

    Baugenehmigung für die Errichtung einer Gesamtschule in Würselen wieder

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 9. Juni 2011 - 7 A 1494/09 -, juris, Rn. 69 ff; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof (BayVGH), Beschluss vom 3. Februar 2014 - 9 CS 13.1916 -, juris, Rn. 14; BayVGH, Urteil vom 17. November 1999 - 26 B 96.1268 - juris.
  • VG Ansbach, 10.05.2017 - AN 9 K 16.00228

    Kein Abwehranspruch eines Nachbarn gegen nachträglich genehmigte Aufschüttungen

    Die Anforderung ist nicht drittschützend, sondern besteht einzig im Interesse der Allgemeinheit (vgl. BayVGH, U.v. 17.11.1999 - 26 B 96.1268).
  • VG München, 29.01.2019 - M 1 K 18.3705

    Baugenehmigungen für den Neubau von zwei Einzelhandelsgeschäften

    Das planungsrechtliche Erfordernis einer gesicherten Erschließung dient grundsätzlich nur öffentlichen Interessen und hat keine nachbarschützende Funktion (vgl. BayVGH, B.v. 3.2.2014 - 9 CS 13.1916 - juris Rn. 14; B.v. 30.4.2007 - 1 CS 06.3335 - juris Rn. 30; U.v. 17.11.1999 - 26 B 96.1268 - BeckRS 2000, 20363).
  • VG Augsburg, 06.05.2015 - Au 4 K 14.120

    Keine drittschützende Wirkung von Baugrenzen, insbesondere an der vom Nachbarn

    Das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 17. November 1999 (26 B 96.1268) bestätigt, dass die Sicherung der Erschließung grundsätzlich nur dem Interesse der Allgemeinheit dient und Dritte sich daher auf einen Erschließungsmangel nur in einem - hier nicht vorliegenden - Ausnahmefall berufen können.
  • VG Ansbach, 24.09.2008 - AN 3 K 07.01241

    Nachbarklage; Bolzplatz; Außenbereich; Gebot der Rücksichtnahme; Erschließung;

    Nur dann kann eine wegen fehlender Erschließung rechtswidrige Baugenehmigung einen Eingriff in das Eigentumsrecht des Nachbarn darstellen, da dann durch die wegen der fehlenden Erschließung ausgelöste Verpflichtung zur Duldung eines Notwegerechts nach § 917 Abs. 1 BGB eine unmittelbare Rechtsverschlechterung eintrete, gegen die sich der Nachbar mit einem direkt aus Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG herleitbaren Abwehranspruch zur Wehr setzen könnte (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.3.1976 - 4 C 7.74, BayVGH, Urteil vom 17.11.1999 - 26 B 96.1268. VGHBW Beschluss vom 21.12.2001 - 8 S 2749/01).
  • VG Ansbach, 24.09.2008 - AN 3 K 07.01230

    Nachbarklage; Bolzplatz; Außenbereich; Gebot der Rücksichtnahme; Erschließung;

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