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   OLG Düsseldorf, 27.03.2001 - I-25 Wx 128/00   

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https://dejure.org/2001,1611
OLG Düsseldorf, 27.03.2001 - I-25 Wx 128/00 (https://dejure.org/2001,1611)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27.03.2001 - I-25 Wx 128/00 (https://dejure.org/2001,1611)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27. März 2001 - I-25 Wx 128/00 (https://dejure.org/2001,1611)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vormundschaftliche Genehmigung des Abbruchs der künstlichen Ernährung; Erforderlichkeit des Willens des Betreuten; Anforderungen an die Feststellung des wahren und gegebenenfalls des mutmaßlichen Willens des Betreuten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 1904
    Voraussetzungen der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung des Abbruchs künstlicher Ernähung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 2807
  • MDR 2001, 940
  • FGPrax 2001, 155
  • FamRZ 2001, 1557
  • Rpfleger 2001, 347
  • BtPrax 2001, 170
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Frankfurt, 20.11.2001 - 20 W 419/01

    Betreuung: Genehmigungserfordernis für die Betreuerentscheidung über den Abbruch

    Aus der obergerichtlichen Rechtsprechung hat das OLG Düsseldorf in seinem Beschluss vom 27. März 2001 (Rpfleger 2001, 347 = FGPrax 2001, 155 = BtPrax 2001, 170 = MDR 2001, 940 = NJW 2001, 2807 = DNotZ 2001, 345 = OLGR Düsseldorf 2001, 384) die Rechtsfrage offen gelassen.
  • OLG Karlsruhe, 29.10.2001 - 19 Wx 21/01

    Sterbebegleitung - Einwilligung des Betreuers in Abbruch der künstlichen

    Die Einwilligung des Betreuers eines irreversibel hirngeschädigten, nicht mehr entscheidungsfähigen, volljährigen Betreuten, bei dem der Sterbevorgang noch nicht eingesetzt hat, in den Abbruch der künstlichen Ernährung, die sich im vorliegenden Fall als Widerruf der Einwilligung in die Fortführung der künstlichen Ernährung darstellt, bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung durch das Vormundschaftsgericht analog § 1904 Abs. 1 BGB (BGHSt 40, 257, 261 f; OLG Frankfurt NJW 98, 2747; LG Duisburg NJW 99, 2744; AG Ratzeburg, Beschluss vom 7.12.98, Jurisausdruck; a.A. LG München I NJW 99, 1788; LG Augsburg NJW 00, 2363; AG Hanau BtPrax 97, 92; AG Frankfurt FamRZ 00, 1183; AG Garmisch-Partenkirchen FamRZ 00, 319; offen gelassen von OLG Düsseldorf Rpfleger 01, 347; OLG Brandenburg NJW 00, 2361, das eine analoge Anwendung des § 1904 Abs. 1 BGB auf einen minderjährigen Patienten mangels planwidriger Gesetzeslücke zu Recht abgelehnt hat).
  • OLG München, 26.04.2006 - 3 U 1776/06

    Voraussetzungen eines zulässigen Behandlungsabbruchs

    Diese vom 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs geäußerte Auffassung war in der zivilgerichtlichen Judikatur durchaus bestritten, wenngleich verbreitet (zustimmend: LG Duisburg, NJW 1999, 2744 f., OLG Frankfurt/Main, NJW 1998, 2747 f., OLG Karlsruhe/Freiburg, NJW 2002, 685 f., OLG Frankfurt/Main, NJW 2002, 689 f., OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1557 f.; ablehnend: LG München I, NJW 1999, 1788 f., LG Augsburg, FamRZ 2000, 320 f.), bis der Bundesgerichtshof, 12. Zivilsenat, mit Urteil vom 17.3.2003 (FamRZ 2003, 748 f. = MittBayNot 2003, 387) in dieser Frage abschließend entschied.
  • LG Lübeck, 25.06.2002 - 7 T 318/02

    Sterbebegleitung - Beschwerde gegen die Ablehnung eines Antrages nach § 1904 BGB

    Ausdrücklich offen gelassen haben die Frage, ob eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung in Betracht kommt, das AG Ratzeburg mit Beschluss vom 07.12.1998 (SchleswigHolstein-Anzeigen 1999, 50) und das OLG Düsseldorf mit Beschluss vom 27.03.2001 (FamRZ 2001, 1557).
  • LG Aachen, 24.04.2001 - 3 T 112/01

    Löschung der zur Sicherung eines Rückübertragungsanspruchs eingetragenen

    B. Familienrecht - Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung des vom Betreuer beantragten Ernährungsabbruchs (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27.3. 2001 - 25 Wx 128/00 - mitgeteilt von Notar Heinrich Eckelskemper, Leverkusen) BGB §§ 1896 ff. Eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung des vom Betreuer beantragten Ernährungsabbruchs kommt, wenn man sie mit dem BGH ( NJW 1995, 204 ) überhaupt für zulässig hält, nur in Betracht, wenn der Wille des nicht bewusstlosen Betroffenen eindeutig feststellbar ist.
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