Schlußanträge unten: Generalanwalt beim EuGH, 16.09.2004

Rechtsprechung
   EuGH, 20.01.2005 - C-464/01   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Brüsseler Übereinkommen - Artikel 13 Absatz 1 - Tatbestandsmerkmale - Begriff der Verbrauchersache - Kauf von Dachziegeln durch einen Landwirt zur Eindeckung eines sowohl beruflich als auch privat genutzten Bauernhofs

  • Judicialis
  • Europäischer Gerichtshof

    Gruber

  • Jurion

    Brüsseler Übereinkommen - Artikel 13 Absatz 1 - Tatbestandsmerkmale - Begriff der Verbrauchersache - Kauf von Dachziegeln durch einen Landwirt zur Eindeckung eines sowohl beruflich als auch privat genutzten Bauernhofs

  • opinioiuris.de

    Gruber

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Gerichtsstand für Verbrauchersachen (Art. 13 I EuGVÜ, jetzt Art. 15 EuGVO): Verbraucherbegriff bei "dual use", Maßgeblichkeit des Empfängerhorizonts beim Auftreten als Nicht-Verbraucher

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EuGVÜ Art. 13 Abs. 1
    Brüsseler Übereinkommen - Artikel 13 Absatz 1 - Tatbestandsmerkmale - Begriff der Verbrauchersache - Kauf von Dachziegeln durch einen Landwirt zur Eindeckung eines sowohl beruflich als auch privat genutzten Bauernhofs

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Dachziegelkauf für Bauernhof: Verbrauchersache?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Europäischer Gerichtshof (Leitsatz)

    Gruber

    Brüsseler Übereinkommen - Artikel 13 Absatz 1- Tatbestandsmerkmale - Begriff der Verbrauchersache - Kauf von Dachziegeln durch einen Landwirt zur Eindeckung eines sowohl beruflich als auch privat genutzten Bauernhofs

Besprechungen u.ä. (4)

  • nomos.de PDF, S. 4 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Wer ist Verbraucher? - Neuere Entwicklungen in der Rechtsprechung

  • nomos.de PDF, S. 19 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Bericht aus Luxemburg

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    EuGVÜ Art. 13 Abs. 1
    Keine Anwendbarkeit des internationalen Verbraucherprozessrechts bei auch gewerblich-beruflichen Zwecken dienendem Vertragsgegenstand

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Gerichtsstand für Verbrauchersachen (Art. 13 I EuGVÜ, jetzt Art. 15 EuGVO): Verbraucherbegriff bei "dual use", Maßgeblichkeit des Empfängerhorizonts beim Auftreten als Nicht-Verbraucher

Sonstiges (4)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "'Gemischte' Verträge und der persönliche Anwendungsbereich des Internationalen Verbraucherschutzrechts" von Prof. Dr. Peter Mankowski, original erschienen in: IPRax 2005, 503 - 509.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Der Beitrag des EuGH zur Präzisierung von Art. 15 Abs. 1 EuGVO" von Wiss. Referent Dr. Hannes Rösler, LL.M. und Verena Siepmann, LL.M., original erschienen in: EuZW 2006, 76 - 79.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des EuGH vom 20.1.2005, C-464/01 (Verbrauchergerichtsstand bei Vertrag mit doppeltem Zweck)" von Prof. Dr Dr. h.c. Norbert Reich, original erschienen in: EuZW 2005, 241 - 245.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Auslegung des Artikels 13 des Brüsseler Übereinkommens - Zuständigkeit für Verbrauchersachen - Kauf von Dachziegeln zur Eindeckung eines sowohl beruflich als auch privat genutzten Gebäudes

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • Slg. 2005, I-439
  • NJW 2005, 653
  • EuZW 2005, 241



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Wird zitiert von ... (38)  

  • EuGH, 07.12.2010 - C-585/08  

    - Der Gerichtshof präzisiert die unionsrechtlichen Regeln über die gerichtliche

    15 Abs. 1 Buchst. c der Verordnung Nr. 44/2001 enthält eine Abweichung sowohl von der allgemeinen Zuständigkeitsregel des Art. 2 Abs. 1 dieser Verordnung, nach der die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig sind, in dessen Hoheitsgebiet der Beklagte seinen Wohnsitz hat, als auch von der besonderen Zuständigkeitsregel ihres Art. 5 Nr. 1 für Verträge oder Ansprüche aus Verträgen, nach der das Gericht des Ortes zuständig ist, an dem die Verpflichtung erfüllt worden ist oder zu erfüllen wäre (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 20. Januar 2005, Gruber, C-464/01, Slg. 2005, I-439, Randnr. 34).

    Hinsichtlich der letztgenannten Bestimmung hat der Gerichtshof nämlich wiederholt entschieden, dass die durch die Bestimmungen des Brüsseler Übereinkommens geschaffene Sonderregelung für Verbraucherverträge die Funktion hat, für einen angemessenen Schutz des Verbrauchers als dem gegenüber seinem beruflich oder gewerblich handelnden Kontrahenten wirtschaftlich schwächeren und rechtlich weniger erfahrenen Vertragspartner zu sorgen (vgl. insbesondere Urteile Gruber, Randnr. 34, und vom 20. Januar 2005, Engler, C-27/02, Slg. 2005, I-481, Randnr. 39).

  • OLG Stuttgart, 13.10.2015 - 6 U 174/14  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Anspruch auf Erstattung eines Aufhebungsentgelts und

    Dem Urteil des EuGH vom 20.1.2005 (C-464/01 Gruber) lässt sich nichts Gegenteiliges entnehmen.
  • Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2017 - C-498/16  

    Schrems - Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in

    Sollte es nur einen Vertrag geben, der das Facebook-Konto und die Facebook-Seite umfasst, würde die im Urteil Gruber vorgenommene Prüfung relevant.

    Mit Blick auf das Urteil Gruber sind jedoch zwei weitere Punkte hervorzuheben.

    Erstens zielt das Urteil Gruber mit dem Merkmal der untergeordneten Rolle innerhalb nur eines Vertrags meines Erachtens auf Tätigkeiten ab, mit denen ein unmittelbares kommerzielles Ziel verfolgt wird und die eine unmittelbare kommerzielle Auswirkung haben, in dem Sinne, dass eine strukturierte und gewinnträchtige Betätigung der ausschlaggebende Zweck einer solchen Nutzung sein muss.

    9 Vgl. z. B. Schlussanträge des Generalanwalts Jacobs in der Rechtssache Gruber (C-464/01, EU:C:2004:529, Nr. 34) und Schlussanträge des Generalanwalts Cruz Villalón in der Rechtssache Costea (C-110/14, EU:C:2015:271, Nrn. 29 und 30).

    11 Urteil vom 20. Januar 2005, Gruber (C-464/01, EU:C:2005:32, Rn. 39), zu den Art. 13 bis 15 des Brüsseler Übereinkommens.

  • BGH, 12.06.2007 - XI ZR 290/06  

    Maßgeblicher Zeitpunkt für das Bestehen der zuständigkeitsbegründenden

    Bei der Auslegung des Art. 15 Abs. 2 EuGVVO ist davon auszugehen, dass die Verordnung im Interesse einer einheitlichen Anwendung grundsätzlich autonom unter Berücksichtigung ihrer Systematik und Zielsetzungen auszulegen ist (vgl. EuGH NJW 1993, 1251; 2004, 1439; 2005, 653, 654; 2005, 811, 812; NJW-RR 2006, 1568, 1569; Geimer, in: Geimer/Schütze, Europäisches Zivilverfahrensrecht 2. Aufl. Einl. A 1 Rdn. 125; Kropholler, Europäisches Zivilprozessrecht 8. Aufl. Einl. Rdn. 41; MünchKommZPO/Gottwald, 2. Aufl. EuGVÜ vor Art. 1 Rdn. 30; Musielak/Weth, ZPO 5. Aufl. EG-Verordnungen Vorbem. Rdn. 6; Rauscher/Staudinger, Europäisches Zivilprozessrecht 2. Aufl. Brüssel I-VO Einl. Rdn. 35 ff.).

    (bb) Zudem gehört Art. 15 Abs. 2 EuGVVO zu den vom Grundsatz des Art. 2 Abs. 1 EuGVVO abweichenden Zuständigkeitsregeln, die nach ständiger Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften strikt auszulegen sind; eine Auslegung über die ausdrücklich in der Verordnung vorgesehenen Fälle hinaus ist unzulässig (EuGH NJW 1991, 631, 632; 1993, 1251; 2000, 3121, 3123; 2004, 1439; 2004, 2441, 2442; 2005, 653, 654; 2005, 811, 813; NJW-RR 2004, 1291 f.; 2006, 1568).

    Die EuGVVO begründet nämlich, ebenso wie früher das EuGVÜ, eine Zuständigkeit am Wohnsitz des Klägers nur in den ausdrücklich geregelten Fällen (EuGH NJW 1991, 631, 632; 1993, 1251; 2000, 3121, 3122; 2004, 1439; 2005, 653, 654).

    Die ständige Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften zur strikten Auslegung besonderer Zuständigkeiten, auch der Zuständigkeit für Verbrauchersachen (EuGH NJW 2005, 653, 654; 2005, 811, 813; WM 1997, 1549, 1550), zeigt, dass der Verbraucherschutz keine erweiternde Auslegung dieser Zuständigkeiten über die ausdrücklich geregelten Fälle hinaus rechtfertigt.

  • BGH, 13.10.2016 - IX ZB 9/16  

    Einordnung eines Vertrages als Verbrauchervertrag im Sinne des Europäischen

    Die Einordnung des Vertrages obliegt dem angerufenen Gericht und ist aufgrund einer Gesamtbewertung vorzunehmen, in die Inhalt, Art und Zweck des Vertrages sowie die objektiven Umstände bei Vertragsschluss einzubeziehen sind (für Art. 13 EuGVÜ EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, C-464/01, Gruber, Slg. 2005, I-439 Rn. 44 und 47).

    Ist der Gegenstand des Vertrages für einen Zweck bestimmt, der sich teilweise der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit der betreffenden Person zurechnen lässt, greift der besondere Schutz der Art. 15 ff EuGVVO unabhängig von der Gewichtung zwischen privatem und beruflich-gewerblichem Zweck nicht ein, solange der beruflich-gewerbliche Zweck nicht derart nebensächlich ist, dass er im Gesamtzusammenhang des betreffenden Geschäfts nur eine ganz untergeordnete Rolle spielt (für Art. 13 EuGVÜ EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, aaO Rn. 39 ff).

    Diese Ausnahmeregelung wird mit der Erwägung gerechtfertigt, dass der Verbraucher gegenüber dem beruflich oder gewerblich handelnden Vertragspartner als wirtschaftlich schwächer und rechtlich weniger erfahren anzusehen ist (EuGH, Urteil vom 3. Juli 1997, aaO Rn. 17; vom 20. Januar 2005, aaO Rn. 34 mwN).

    Deshalb ist es nicht gerechtfertigt, einem Beklagten, der von einem Unternehmer aus einem auch beruflich-gewerblichen Zwecken dienenden Vertrag gerichtlich in Anspruch genommen wird und der insoweit nach der Rechtsprechung als auf gleicher Stufe mit dem Unternehmer stehend zu gelten hat (vgl. EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, aaO Rn. 40), die Berufung auf die Zuständigkeitsregelung in Verbrauchersachen nur deshalb zu ermöglichen, weil aus dem Vertrag auch eine nicht am Prozess beteiligte weitere Person als Vertragspartner verpflichtet und berechtigt ist, die bei Vertragsschluss ihrerseits nicht berufs- oder gewerbebezogen gehandelt hat.

  • BGH, 15.01.2015 - I ZR 88/14  

    Internationale und örtliche Zuständigkeit deutscher Gerichte für eine

    Es entspricht allgemeinen Regeln der Darlegungs- und Beweislast, dass die Partei, die sich auf eine zuständigkeitsleugnende Vorschrift mit Ausnahmecharakter beruft, die hierfür maßgeblichen Tatsachen darzulegen und zu beweisen hat (vgl. EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005 - C-464/01, Slg. 2005, I-439 = NJW 2005, 653 Rn. 46 - Gruber/Bay Wa AG zu Art. 13 bis 15 EuGVÜ).

    Die verbraucherschützenden Vorschriften der Brüssel-I-VO sind dabei allerdings so auszulegen, dass ihnen nicht die praktische Wirksamkeit genommen wird (EuGH, NJW 2005, 653 Rn. 50 - Gruber/Bay Wa AG).

  • BGH, 30.03.2006 - VII ZR 249/04  

    Gerichtsstand für Ansprüche aus einem Architektenvertrag bei im EG-Ausland zu

    Die Vorschrift erfasst Verträge, die eine Einzelperson zur Deckung ihres Eigenbedarfs beim privaten Verbrauch schließt und die nicht in Bezug zu einer gegenwärtigen oder zukünftigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit stehen (vgl. EuGH, Urteile vom 20. Januar 2005 - Rs. C-464/01, NJW 2005, 653, 654 Tz. 31, 35, 37 und - Rs. C-27/02, NJW 2005, 811, 812 Tz. 33 f. jeweils m. w. Nachw.).
  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 67/16  

    Verbrauchergerichtsstand: Vorliegen eines Kapitalanlagevertrags zu

    a) Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs sind Verbraucher natürliche Personen, die zu einem privaten Zweck einen Vertrag schließen, der nicht einer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (nicht berufs- oder gewerbebezogen handelnd; EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, C-464/01, Gruber, NJW 2005, 653 Rn. 37; vom 20. Januar 2005, C-27/02, Engler, NJW 2005, 811 Rn. 34; BGH, Urteil vom 30. März 2006 - VII ZR 249/04, BGHZ 167, 83 Rn. 18).

    Für das Merkmal des Verbrauchers kommt es darüber hinaus auf eine tatsächlich vorhandene Schutzbedürftigkeit nicht an (vgl. Czernich/Kodek/Mayr, Europäisches Gerichtsstands- und Vollstreckungsrecht, 4. Aufl., Art. 17 Rn. 20 mwN), solange der Vertragspartner eines gutgläubigen Unternehmers nicht den Eindruck er-weckt, er handele zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken (vgl. EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, C-464/01, Gruber, NJW 2005, 653 Rn. 51-53).

  • BGH, 17.09.2008 - III ZR 71/08  

    Begriff des Ausrichtens der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit

    Anwendbar ist die Vorschrift, gerade im Hinblick auf ihren Ausnahmecharakter und die Notwendigkeit einer autonomen und engen Auslegung ihrer Voraussetzungen (vgl. hierzu EuGH NJW 1993, 1251; 2005, 653, 654, Rn. 32; jew. zu Art. 13 Abs. 1 EuGVÜ; Kropholler, aaO, Rn. 3; Dörner, aaO, Rn. 8) deshalb ersichtlich nicht, wenn ein Verbraucher auf Auslandsreisen "zufällig" Verträge mit einem "Unternehmer" abschließt (vgl. Schlosser, EU-Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2003, Art. 15 EuGVVO, Rn. 8 a).
  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 103/16  

    Vertrieb von Anlageprodukten durch eine in der Schweiz ansässige

    Für das Merkmal des Verbrauchers kommt es darüber hinaus auf eine tatsächlich vorhandene Schutzbedürftigkeit nicht an (vgl. Czernich/Kodek/Mayr, Europäisches Gerichtsstands- und Vollstreckungsrecht, 4. Aufl., Art. 17 Rn. 20 mwN), solange der Vertragspartner eines gutgläubigen Unternehmers nicht den Eindruck erweckt, er handele zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken (vgl. EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, C-464/01, Gruber, NJW 2005, 653 Rn. 51-53).

    Noch richtig geht das Berufungsgericht davon aus, dass die Darlegungs- und Beweislast für die Verbrauchereigenschaft derjenige trägt, der sich darauf beruft (EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, C-464/01, Gruber, NJW 2005, 653 Rn. 46).

    Die vom Berufungsgericht zur Begründung in Bezug genommene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 20. Januar 2005, C-464/01, Gruber, NJW 2005, 653 Rn. 46 ff) betrifft nicht den zu entscheidenden Sachverhalt, sondern den Sonderfall des gemischten Vertrages, der also beruflichen und privaten Zwecken dient (vgl. zu den gemischten Verträgen und der genannten EuGH-Entscheidung Mankowski, IPrax 2005, 503).

    Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs sind Verbraucher natürliche Personen, die zu einem privaten Zweck einen Vertrag schließen, der nicht einer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (nicht berufs- oder gewerbebezogen handelnd; EuGH, Urteil vom 20. Januar 2005, C-464/01, Gruber, NJW 2005, 653 Rn. 37; vom 20. Januar 2005, C-27/02, Engler, NJW 2005, 811 Rn. 34; BGH, Urteil vom 30. März 2006 - VII ZR 249/04, BGHZ 167, 83 Rn. 18).

  • EuGH, 14.03.2013 - C-419/11  

    Ceská sporitelna - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Gerichtliche Zuständigkeit sowie

  • BGH, 06.05.2013 - X ARZ 65/13  

    Zuständigkeitsbestimmung bei Streitgenossen mit unterschiedlichen

  • Generalanwalt beim EuGH, 23.04.2015 - C-110/14  

    Costea - Verbraucherschutz - Begriff des Verbrauchers im Sinne von Art. 2 Buchst.

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 66/16  

    Vertrieb von Anlageprodukten durch eine in der Schweiz ansässige

  • OLG Stuttgart, 27.04.2015 - 5 U 120/14  

    Internationale Zuständigkeit bei Inanspruchnahme einer schweizer Bank durch einen

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 9/16  

    Vertrieb von Anlageprodukten durch eine in der Schweiz ansässige

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 10/16  

    Vertrieb von Anlageprodukten durch eine in der Schweiz ansässige

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 39/16  

    Vertrieb von Anlageprodukten durch eine in der Schweiz ansässige

  • OLG Celle, 04.04.2007 - 7 U 193/06  

    Qualifizierung eines Käufers als Verbraucher beim Verbrauchsgüterkauf mit dual

  • Generalanwalt beim EuGH, 07.04.2016 - C-149/15  

    Wathelet

  • OLG Hamm, 09.12.2008 - 2 Ws 312/08  

    Begriff des "Verbrauchers" i.S. von § 16 Abs. 2 UWG

  • OLG München, 16.03.2016 - 15 U 2341/15  

    Ansprüche aus Anwaltshaftung gegen in der Schweiz ansässige Rechtsanwälte und

  • OLG Köln, 21.01.2010 - 12 U 49/09  

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte bei Anmietung eines

  • EuGH, 12.05.2005 - C-112/03  

    Société financière und industrielle du Peloux - Brüsseler Übereinkommen -

  • Generalanwalt beim EuGH, 08.09.2015 - C-297/14  

    Hobohm - Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts - Justizielle

  • OLG Düsseldorf, 17.07.2009 - 16 U 168/08  

    Rückabwicklung eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Pkw-Kaufs im

  • OLG Frankfurt, 12.01.2016 - 26 W 24/10  

    Antrag auf Vollstreckbarerklärung eines finnischen Urteils

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2014 - 7 U 104/12  

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für die Geltendmachung von

  • OLG München, 07.02.2013 - 34 AR 373/12  

    (Vorlage an den BGH: Zuständigkeitsbestimmung bei Streitgenossen mit

  • Generalanwalt beim EuGH, 11.09.2008 - C-180/06  

    Ilsinger - Verordnung Nr. 44/2001 - Art. 15 Abs. 1 Buchst. c - Zuständigkeit für

  • OLG München, 25.10.2010 - 19 U 2004/10  

    Internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte für die

  • OLG München, 16.03.2016 - 15 U 2342/15  

    Internationale Zuständigkeit beim Verbrauchergerichtsstand

  • Generalanwalt beim EuGH, 04.10.2010 - C-296/10  

    Purrucker - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen - Zuständigkeit sowie

  • LG Krefeld, 09.12.2016 - 1 S 47/16  

    Rückerstattung einer sog. Darlehensprovision i.R.d. Abschlusses eines

  • Generalanwalt beim EuGH, 20.09.2012 - C-419/11  

    Ceská sporitelna - Zuständigkeit - Vertrag oder Ansprüche aus einem Vertrag -

  • Generalanwalt beim EuGH, 24.05.2012 - C-190/11  

    Mühlleitner - Gerichtliche Zuständigkeit in Zivil- und Handelssachen -

  • LG Saarbrücken, 27.04.2012 - 5 S 68/12  
  • OLG München, 27.09.2012 - 34 AR 211/12  

    Gerichtsstandsbestimmung: Ausschluss wegen eine gemeinsamen Gerichtsstandes

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  • Slg. 2005, I-439



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Wird zitiert von ... (3)  

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