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   VGH Baden-Württemberg, 25.01.1988 - 1 S 3418/86   

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VGH Baden-Württemberg, 25.01.1988 - 1 S 3418/86 (https://dejure.org/1988,8514)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25.01.1988 - 1 S 3418/86 (https://dejure.org/1988,8514)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25. Januar 1988 - 1 S 3418/86 (https://dejure.org/1988,8514)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 1988, 474
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • VGH Baden-Württemberg, 16.10.1996 - 1 S 3164/95

    Beschränkung polierter Grabsteine nur bei Ausweichmöglichkeit auf demselben

    Die aus ästhetischen Gründen erlassene Regelung in einer Friedhofsordnung, wonach bei der Gestaltung der Grabmale Politur unzulässig ist, ist mit dem Grundrecht der allgemeinen Handlungsfreiheit in der Regel nur vereinbar, wenn in der Satzung sichergestellt ist, daß solche Grabmale auf einem anderen gleichwertigen Gräberfeld desselben Friedhofs aufgestellt werden dürfen (Fortführung der Rechtsprechung des Senats, Urteile v 25.1.1988, DÖV 1988, 474 und v 26.9.1989, BWVPr 1990, 89ff).

    Zulässig sind demnach alle Gestaltungsvorschriften, die notwendig sind, um eine "würdige Ruhestätte" (Senatsurteil vom 25.1.1988 - 1 S 3418/86 -, DÖV 1988, 475 m.w.N.) zu gewährleisten.

    Er muß rechtlich und tatsächlich gewährleisten, daß auf anderen Friedhöfen oder Friedhofsteilen im Gemeindegebiet Grabfelder zur Verfügung stehen, für die allein die allgemeinen, d.h. durch den Friedhofszweck gebotenen Gestaltungsvorschriften gelten (vgl. Senatsurteile v. 25.1.1988, DÖV 1988, 474 und v. 26.9.1989, BWVPr 1990, 90).

  • VGH Baden-Württemberg, 19.05.1992 - 1 S 2484/91

    Grabstättengestaltung: Änderung der Gestaltungsvorschriften; Nutzungsrecht an

    Mehr ist rechtlich nicht geboten, insbesondere besteht kein Anspruch darauf, daß die Gestaltungsvorschriften bis zum Ablauf des Nutzungszeitraums unverändert bleiben und dem Nutzungsberechtigten, nachdem er seine Gestaltungsbefugnis ausgeübt hat, auch noch nicht ins Werk gesetzte nachträgliche Änderungen (potentielle Gestaltungsrechte) offengehalten werden (vgl. Urt. d. Senats v. 25.1.1988, DÖV 1988, 474).

    Da die Genehmigung einer Umbettung der in den Jahren 1977 und 1979 bestatteten Eltern auf Kosten der Klägerin von der Beklagten zugesagt und diese Zusage nicht nichtig ist, kommt es auf die Frage nicht an, ob eine Umbettung schon allein deswegen verlangt werden kann, weil die Angehörigen mit nachträglich bestimmten strengeren Gestaltungsvorschriften nicht einverstanden sind (bejahend VGH Bad.-Württ., Urt. v. 29.11.1961, BWVBl. 1962, 14; verneinend Seeger, BWGZ 1977, 610/611; offen lassend Urt. d. Senats v. 25.1.1988, aaO).

    Die damit verbundene Ausnahme vom Grundsatz der Totenruhe verstößt nach der Rechtsprechung des Senats nicht gegen die Religionsfreiheit (Urt. v. 25.1.1988, aaO).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.05.2000 - 19 A 2015/99

    Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Erteilung einer Genehmigung

    vgl. nur BVerwG, Beschluss vom 7. Dezember 1990 - 7 B 160.90 -, a.a.O., S. 5, und Urteil vom 8. November 1963 - VII C 148.60 -, a.a.O.; VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 16. Oktober 1996 - 1 S 3164/95 -, a.a.O., vom 26. September 1989 - 1 S 3401/88 -, a.a.O., und vom 25. Januar 1988 - 1 S 3518/86 -, DÖV 1988, 474 (475); OVG Niedersachsen, Urteil vom 27. September 1995 - 8 L 1219/93 -, a.a.O.; Hess. VGH, Urteil vom 17. September 1984 - 11 UE 671/84 -, a.a.O., S. 47; Bay. VerfGH, Entscheidungen vom 20. Dezember 1985 - Vs. 24-VII-83 -, NVwZ 1986, 371 (371 f.), und vom 21. März 1985 - Vf. 9-VII-84 -, BayVBl 1985, 461 (462).
  • VGH Baden-Württemberg, 26.09.1989 - 1 S 3401/88

    Grabstättengestaltung und Friedhofsordnung

    Besondere, dh nicht durch den Friedhofszweck gebotene Vorschriften über die Gestaltung der Grabstätten darf der Friedhofsträger nur erlassen, wenn rechtlich und tatsächlich gewährleistet ist, daß auf anderen Friedhöfen oder Friedhofsteilen im Gemeindegebiet Grabfelder zur Verfügung stehen, für die allein die allgemeinen, dh durch den Friedhofszweck gebotenen Gestaltungsvorschriften gelten (Fortführung der Rechtsprechung des Senats, Urt v 25.1.1988, 1 S 3418/89, DÖV 1988, 474).
  • VGH Hessen, 22.11.1988 - 11 UE 218/84

    Friedhofssatzung - Gestaltungsfreiheit der Grabstätte - Wiederbelegungsfrist

    Wird die Freiheit des Einzelnen in bezug auf die Gestaltung von Grabstätten eingeschränkt, bildet daher nach allgemeiner Meinung Art. 2 Abs. 1 GG den Prüfungsmaßstab (vgl. BVerwGE 17, 119 [120]; Hess. VGH, Urteil vom 17. September 1984, 11 UE 671/84, S. 10 des Umdrucks; VGH BW, DÖV 1988, 474 [475] m.w.N.; Gaedke, Handbuch des Friedhofs- und Bestattungsrechts, 5. Aufl., S. 62).
  • VG Göttingen, 10.12.2008 - 1 A 199/07

    Grabgestaltung auf kirchlichem Friedhof

    Dies rechtfertigt auch eine Ausnahme vom Rückwirkungsverbot (vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 25.01.1988, DÖV 1988, 474, 475; Wefelmeyer in Kommunalverfassungsrecht Niedersachsen - KVR-NGO -, Stand August 2008, § 6 Rn. 13; zu kommunalen Satzungen).
  • VG Gelsenkirchen, 14.10.2003 - 14 K 3668/01

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen einer Entfernungsanordnung bezüglich einer Urne

    in VBlBW 1997, 69 f., ausgeführt: "?... Er (der Friedhofsträger) muss rechtlich und tatsächlich gewährleisten, dass auf anderen Friedhöfen oder Friedhofsteilen im Gemeindegebiet Grabfelder zur Verfügung stehen, für die allein die allgemeinen, d.h. durch den Friedhofszweck gebotenen Gestaltungsvorschriften gelten (vgl. Senatsurteile v. 25.1.1988, DÖV 1988, 474 und v. 26.9.1989, BWVPr 1990, 90).
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