Rechtsprechung
   OVG Niedersachsen, 17.09.2009 - 5 ME 186/09   

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OVG Niedersachsen, 17.09.2009 - 5 ME 186/09 (https://dejure.org/2009,12840)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 17.09.2009 - 5 ME 186/09 (https://dejure.org/2009,12840)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09 (https://dejure.org/2009,12840)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 850a Nr. 3; EZulV § 3; EZulV § 20 Abs. 1
    Pfändbarkeit der Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten und der Wechselschichtzulage nach der Erschwerniszulagenverordnung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Pfändbarkeit von Erschwerniszulagen bei Beamten

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Pfändbarkeit der Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten und der Wechselschichtzulage nach der Erschwerniszulagenverordnung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2010, 75 (Ls.)
  • DÖV 2009, 1007
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 29.06.2016 - VII ZB 4/15

    Zwangsvollstreckung: Pfändbarkeit steuerfreier Nachtarbeitszuschläge

    In der Rechtsprechung der Arbeits- und Verwaltungsgerichte wird verbreitet angenommen, dass Nachtarbeitszuschläge als Erschwerniszulagen im Sinne des § 850a Nr. 3 ZPO zu qualifizieren und daher unpfändbar seien (vgl. LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 9. Januar 2015 - 3 Sa 1335/14, juris Rn. 43 ff.: zu § 8 TVöD; OVG Lüneburg, Urteil vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09, juris Rn. 3 ff.; VG Kassel, JurBüro 2013, 599, juris Rn. 17 ff.; VG Stuttgart, Urteil vom 11. Juni 2012 - 3 K 878/12, juris Rn. 18 ff.; VG Düsseldorf, Urteil vom 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10, juris Rn. 22 ff.; jeweils zu § 3 EZulV; so auch LG Hannover, Beschluss vom 21. März 2012 - 11 T 6/12, juris Rn. 10 ff.).

    cc) In Anbetracht des Umstands, dass sich aufgrund neuerer Erkenntnisse, die sich auch in der Rechtsetzung der Europäischen Union niedergeschlagen haben, die Auffassung durchgesetzt hat, dass lange Nachtarbeitszeiten für die Gesundheit der Arbeitnehmer generell nachteilig sind und Maßnahmen zum Schutz und zur Sicherheit der Arbeitnehmer erfordern (vgl. Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung, ABl. L 299 vom 18. November 2003, S. 9 ff., Erwägungsgrund 7; Richtlinie 93/104/EG des Rates vom 23. November 1993 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung, ABl. L 307 vom 13. Dezember 1993, S. 18 ff., Erwägungsgründe), hält es der Senat in Übereinstimmung mit der arbeits- und verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 9. Januar 2015 - 3 Sa 1335/14, juris: zu § 8 TVöD; OVG Lüneburg, Urteil vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09, juris; VG Kassel, JurBüro 2013, 599; VG Stuttgart, Urteil vom 11. Juni 2012 - 3 K 878/12, juris; VG Düsseldorf, Urteil vom 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10, juris: zu § 3 EZulV) nicht für gerechtfertigt, für Nachtarbeit gewährte Zuschläge zum Grundgehalt nur dann nach § 850a Nr. 3 ZPO als Erschwerniszulagen von der Pfändbarkeit auszunehmen, wenn mit der Leistung der Nachtarbeit besondere, über die Lage der Arbeitszeit zur Nachtzeit hinausgehende Erschwernisse verbunden sind.

  • BAG, 23.08.2017 - 10 AZR 859/16

    Pfändbarkeit von Zulagen

    Dies entspricht der in Rechtsprechung und Schrifttum überwiegend vertretenen Auffassung, wonach unter den Begriff der Erschwerniszulage iSv. § 850a Nr. 3 ZPO auch Zulagen für ungünstige Arbeitszeiten - jedenfalls für Nachtarbeit - fallen und nicht nur Zuschläge, die für besondere Erschwernisse der Arbeitsleistung als solcher gezahlt werden (vgl. BGH 29. Juni 2016 - VII ZB 4/15 - BGHZ 211, 46; OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 -; VG Düsseldorf 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10 -; Hessisches LAG 14. November 2016 - 17 Sa 1142/15 -; LAG Berlin-Brandenburg 9. Januar 2015 - 3 Sa 1335/14 -; LG Kaiserslautern 4. März 2016 - 4 T 31/16 -; LG Hannover 21. März 2012 - 11 T 6/12 -; zust. Grote ZInsO 2016, 1801, 1802 f.; Hk-ZPO/Kemper 7. Aufl. § 850a Rn. 5; Hk-ZV/Meller-Hannich 3. Aufl. § 850a ZPO Rn. 21; Musielak/Voit/Becker ZPO 14. Aufl. § 850a Rn. 5a; PG/Ahrens ZPO 8. Aufl. § 850a Rn. 12; Thomas/Putzo/Seiler ZPO 38. Aufl. § 850a Rn. 4; Zöller/Stöber ZPO 31. Aufl. § 850a Rn. 10 [anders noch die 30. Aufl.]; aA Hessisches LAG 25. November 1988 - 13 Sa 359/88 -; Boewer Handbuch zur Lohnpfändung und Lohnabtretung 3. Aufl. Rn. 573; Stein/Jonas/Brehm ZPO 22. Aufl. § 850a Rn. 24; Wieczorek/Schütze/Lüke ZPO 4. Aufl. § 850a Rn. 27; Keller/Schrandt Handbuch Zwangsvollstreckungsrecht Rn. 513; Stöber Forderungspfändung 16. Aufl. Rn. 997; kritisch zum Beschluss des BGH vom 29. Juni 2016 - VII ZB 4/15 - Walker WuB 2016, 649, 651; ablehnend jedenfalls für Sonntags- und Feiertagszuschläge LAG Düsseldorf 11. November 2016 - 10 Sa 324/16 -; differenzierend MüKoZPO/Smid 5. Aufl. § 850a Rn. 15; unklar Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 75. Aufl. § 850a Rn. 10) .
  • LAG Berlin-Brandenburg, 09.01.2015 - 3 Sa 1335/14

    Zeitzuschläge als unpfändbare Erschwerniszuschläge

    Die Kammer schließe sich der rechtlichen Bewertung des OVG Lüneburg vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - an und mache sich die Entscheidungsgründe des VG Düsseldorfs vom 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10 - zu eigen.

    Erschwerniszulagen iSd. dieser Vorschrift sind auch Zulagen bzw. Zuschläge, die gezahlt werden, weil die Lage der Arbeitszeit mit Erschwernissen für den Arbeitnehmer verbunden ist (so auch zB OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - ZBR 2010, 60; VG Kassel 3. Juni 2013 - 1 K 1496/12 KS -, JurBüro 2013, 599; VG Stuttgart 11. Juni 2012 - 3 K 878/12 - VuR 2013, 34; VG Düsseldorf 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10 -, ZInsO 2012, 1900; LG Hannover 21. März 2012 - 11 T 6/12 -, VuR 2013, 32; Musielak/Becker 11. Aufl. § 850a ZPO Rn. 5a; Saenger/Kemper 6. Aufl. § 850a ZPO Rn. 5; BeckOK/Riedel § 850a ZPO Rn. 14, Stand 1. Januar 2015; a.A .

    Das ist indes nicht geschehen (vgl. dazu auch Seite 20 des Gesetzentwurfs vom 5.4.1952, aaO; so insgesamt OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - Juris-Rn. 10, ZBR 2010, 60).

    Es ist auch nicht erkennbar, dass diese Erwägungen explizit in das Gesetzgebungsverfahren zu § 850a Nr. 3 ZPO eingeflossen sind (vgl. hierzu auch OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - Juris-Rn. 10f, ZBR 2010, 60).

  • VGH Baden-Württemberg, 10.12.2019 - 4 S 2227/18

    Zulagen für Arbeiten zu ungünstigen Zeiten; Sonn- und Feiertagsarbeit;

    Mit E-Mail vom 07.02.2016, 20.02.2016 und 23.02.2016 bat der Kläger zunächst um Auskunft bezüglich der konkreten Berechnungsweise im Hinblick auf die Höhe der Insolvenzbeträge und vertrat zudem unter Hinweis auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Niedersachsen vom 17.09.2009 (- 5 ME 186/09 -) die Rechtsauffassung, Zulagen für Dienste zu ungünstigen Zeiten nach der Erschwerniszulagenverordnung seien als unpfändbare Beträge im Sinne des § 850a Nr. 3 ZPO zu qualifizieren.

    Bezüglich der Unpfändbarkeit der Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten sei dem OVG Niedersachsen (Beschluss vom 17.09.2009 - 5 ME 186/09 -) in seiner Rechtsauffassung zu folgen, welches sich zur Begründung der Unpfändbarkeit hauptsächlich auf den Wortlaut, die Systematik und die Entstehungsgeschichte des § 850a ZPO stütze.

    Dies entspricht der in Rechtsprechung und Schrifttum überwiegend vertretenen Auffassung, wonach unter den Begriff der Erschwerniszulage iSv. § 850a Nr. 3 ZPO auch Zulagen für ungünstige Arbeitszeiten - jedenfalls für Nachtarbeit - fallen und nicht nur Zuschläge, die für besondere Erschwernisse der Arbeitsleistung als solcher gezahlt werden (vgl. BGH 29. Juni 2016 - VII ZB 4/15 - BGHZ 211, 46; OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - VG Düsseldorf 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10 - Hessisches LAG 14. November 2016 - 17 Sa 1142/15 - LAG Berlin-Brandenburg 9. Januar 2015 - 3 Sa 1335/14 - LG Kaiserslautern 4. März 2016 - 4 T 31/16 - LG Hannover 21. März 2012 - 11 T 6/12 - zust. Grote ZInsO 2016, 1801, 1802 f.; Hk-ZPO/Kemper 7. Aufl. § 850a Rn. 5; Hk-ZV/Meller-Hannich 3. Aufl. § 850a ZPO Rn. 21; Musielak/Voit/Becker ZPO 14. Aufl. § 850a Rn. 5a; PG/Ahrens ZPO 8. Aufl. § 850a Rn. 12; Thomas/Putzo/Seiler ZPO 38. Aufl. § 850a Rn. 4; Zöller/Stöber ZPO 31. Aufl. § 850a Rn. 10 [anders noch die 30. Aufl.]; aA Hessisches LAG 25. November 1988 - 13 Sa 359/88 - Boewer Handbuch zur Lohnpfändung und Lohnabtretung 3. Aufl. Rn. 573; Stein/Jonas/Brehm ZPO 22. Aufl. § 850a Rn. 24; Wieczorek/Schütze/Lüke ZPO 4. Aufl. § 850a Rn. 27; Keller/Schrandt Handbuch Zwangsvollstreckungsrecht Rn. 513; Stöber Forderungspfändung 16. Aufl. Rn. 997; kritisch zum Beschluss des BGH vom 29. Juni 2016 - VII ZB 4/15 - Walker WuB 2016, 649, 651; ablehnend jedenfalls für Sonntags- und Feiertagszuschläge LAG Düsseldorf 11. November 2016 - 10 Sa 324/16 - differenzierend MüKoZPO/Smid 5. Aufl. § 850a Rn. 15; unklar Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 75. Aufl. § 850a Rn. 10).

  • LG Stendal, 06.02.2015 - 25 T 208/14

    Pfändungsschutz für Arbeitseinkommen: Unpfändbarkeit von Nachtschichtzuschlägen

    Dies gelte insoweit nicht für Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit (vgl. hierzu die Nachweise in OVG Lüneburg, Beschluss vom 17.09.2009, Az: 5 ME 186/09, Rn. 5 m. w. N., zitiert nach Juris).

    Dem haben sich sowohl das OVG Lüneburg (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss vom 17. September 2009, Az: 5 ME 186/09, Leitsatz, zitiert nach juris) und das VG Kassel angeschlossen (vgl. VG Kassel, Beschluss vom 03. Juni 2013, Az: 1 K 1496/12.KS, Leitsatz, zitiert nach juris).

  • LAG Berlin-Brandenburg, 20.07.2016 - 20 Sa 639/16
    Erschwerniszulagen im Sinne dieser Vorschrift sind auch Zulagen bzw. Zuschläge, die gezahlt werden, weil die Lage der Arbeitszeit mit Erschwernissen für den Arbeitnehmer verbunden ist (ebenso OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - ZBR 2010, 60; VG Kassel 3. Juni 2013 - 1 K 1496/12 KS - , JurBüro 2013, 599; VG Stuttgart 11. Juni 2012 - 3 K 878/12 - VuR 2013, 34; VG Düsseldorf 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10 - , ZInsO 2012, 1900; LG Hannover 21. März 2012 - 11 T 6/12 - , VuR 2013, 32; Musielak/Becker 11. Aufl. § 850a ZPO Rn. 5a; Saenger/Kemper 6. Aufl. § 850a ZPO Rn. 5; BeckOK/Riedel § 850a ZPO Rn. 14, Stand 1. Januar 2015; a. .A. Hessisches LAG 25. November 1988 - 13 Sa 359/88 - Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann 73. Aufl. § 850a ZPO Rn. 10; Zöller/Stöber 30. Aufl. § 850a ZPO Rn. 10; Stöber Forderungspfändung 16. Aufl. Rn. 997; Stein/Jonas/Brehm 22. Aufl. § 850a ZPO Rn. 24; Wieczorek/Schütze/Lüke 3. Aufl. § 850a ZPO Rn. 27; MüKo/Smid 4. Aufl. § 850a ZPO Rn. 15).

    Es ist auch nicht erkennbar, dass diese Erwägungen explizit in das Gesetzgebungsverfahren zu § 850a Nr. 3 ZPO eingeflossen sind (LAG Berlin-Brandenburg vom 09.01.2015 - 3 Sa 1335/14 - juris ,vgl. hierzu auch OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - Juris-Rn. 10f, ZBR 2010, 60).

  • VG Stuttgart, 11.06.2012 - 3 K 878/12

    Pfändbarkeit von Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten und

    Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten und Wechselschichtdienst sind unpfändbare Erschwerniszulagen im Sinne von § 850 a Nr. 3 ZPO ( wie OVG Lüneburg, Beschluss vom 17.09.2009 - 5 ME 186/09 -, NVwZ-RR 2010, 75).

    Die Frage, ob die streitigen Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten (§ 3 der Verordnung über die Gewährung von Erschwerniszulagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.12.1998, BGBl. I 3497, mit späteren Änderungen - EZulV -) und Wechselschichtdienst (§ 20 EZulV) unter die unpfändbaren Bezüge nach § 850 a Nr. 3 ZPO fallen und deshalb gemäß § 11 Abs. 1 BBesG vom Beamten nicht abgetreten werden können, ist streitig (vgl. den Überblick über den Meinungsstand im Beschluss des OVG Lüneburg vom 17.09.2009 - 5 ME 186/09 -, NVwZ-RR 2010, 75, sowie einerseits Schwegmann/Summer, Besoldungsrecht des Bundes und der Länder, A II/1 § 11 BBesG Rdnr. 84, und BeckOKZPO, § 850 a Rdnr. 14, sowie andererseits Musielak, ZPO, 9. Aufl., § 850 a Rdnr. 5, und MünchKommZPO, 3. Aufl., § 850 a Rdnr. 15).

    Das Gericht folgt der Auffassung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg im Beschluss vom 17.09.2009 (a.a.O.), wonach die Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten und Wechselschichtdienst gemäß § 850 a Nr. 3 ZPO unpfändbar sind.

  • VG Kassel, 03.06.2013 - 1 K 1496/12

    Unpfändbarkeit von Erschwerniszulagen

    Bei der Wechselschichtzulage gem. § 20 EZulV und der Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten gem. § 3 EZulV handelt es sich um Erschwerniszulagen, die dem Anwendungsbereich des § 850 a Nr. 3 ZPO unterfallen und die damit unpfändbar sind (im Anschluss an OVG Lünbeburg, Beschluss vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09-, Juris).

    In der Begründung des Widerspruchsbescheids ist ausgeführt, dass der vom Kläger in Bezug genommene Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - zwischenzeitlich publiziert worden sei.

    17 Das Gericht folgt der Auffassung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg im Beschluss vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - (veröffentlicht in Juris), wonach die Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten und Wechselschichtdienst gem. § 850 a Nr. 3 ZPO unpfändbar sind.

  • LAG Hessen, 14.11.2016 - 17 Sa 1142/15

    Eine Schichtzulage, die der Abgeltung der Erschwernisse durch Sonn-, Feiertags-

    a) In Rspr. und Lit. ist umstritten, ob Zulagen für ungünstige Arbeitszeiten, so für Arbeit an Sonn- und Feiertagen oder zur Nachtzeit, Erschwerniszulagen i.S.d. § 850a Nr. 3 darstellen können (verneinend: LAG Hessen 25. November 1988 - 13 Sa 359/88 - DB 1989, 1732; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 74. Aufl., § 850a Rdnr 10; Zöller/Stöber, ZPO, 30. Aufl., § 850a Rdnr. 10; Stein/Jonas/Brehm, ZPO, 22. Aufl., § 850a Rdnr. 24; MüKo/Smid, ZPO, 4. Aufl., § 850a Rdnr. 15; Prütting/Gehrlein/Ahrens, ZPO, 4. Aufl., § 850a Rdnr. 12; Stöber, Forderungspfändung, 14. Aufl., Rdnr. 997; Schuschke/Walker, Vollstreckung und Vorläufiger Rechtsschutz, 3. Aufl., § 850a ZPO Rdnr. 9; bejahend: LAG Berlin-Brandenburg 9. Januar 2015 - 3 Sa 1335/14 - ZTR 2015, 349; OVG Lüneburg 17. September 2009 - 5 ME 186/09 - ZBR 2010, 60; VG Kassel 3. Juni 2013 - 1 K 1496/12.KS - JurBüro 2013, 599; VG Düsseldorf 4. Mai 2012 - 13 K 5526/10 - ZinsO 2012, 1900; LG Kaiserslautern 4. März 2016 - 4 T 31/16 - n.v., juris; LG Stendal 6. Februar 2015 - 25 T 208/14 - n.v., juris; LG Hannover 21. März 2012 - 11 T 6/12 - zitiert nach juris; AG Dortmund 6. März 2014 - 257 IK 195/11 - zitiert nach juris; Musielak/Becker, ZPO, 10. Aufl., § 850a Rdnr. 5a; Thomas/Putzo/Seiler, ZPO, 35. Aufl., § 850a Rdnr. 4; jetzt auch Schaub/Koch, ArbR-HdB, 16. Aufl., § 90 Rdnr. 5) .
  • VG Düsseldorf, 04.05.2012 - 13 K 5526/10

    Pfändbarkeit von Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten und Schichtzulagen nach

    Im Anschluss an die Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg, Beschluss vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09 -, juris, und (vorgehend) des Verwaltungsgerichts Hannover.

    Verwaltungsgericht Hannover, Beschluss vom 15. Juni 2009 - 2 B 1717/09, juris, Rdn. 15; Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluss vom 17. September 2009 - 5 ME 186/09 -, juris, Rdn. 9.

  • AG Dortmund, 06.03.2014 - 257 IK 195/11

    Erschwerniszulage, Unpfändbarkeit

  • VG Düsseldorf, 15.06.2012 - 26 K 5884/11

    Voraussetzungen für die Feststellung der Unpfändbarkeit einer beamtenrechtlichen

  • LG Darmstadt, 23.03.2017 - 5 T 729/16

    Zur Unpfändbarkeit von Zuschlägen für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit

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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 08.09.2009 - 4 S 1704/07   

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https://dejure.org/2009,3299
VGH Baden-Württemberg, 08.09.2009 - 4 S 1704/07 (https://dejure.org/2009,3299)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 08.09.2009 - 4 S 1704/07 (https://dejure.org/2009,3299)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Judicialis

    Sonderzahlung; Pflegeleistungen; Übertragung

  • rechtsportal.de

    Vereinbarkeit von Kürzung der Sonderzahlung um einen "Abzug für Pflegeleistungen" mit höherrangigem Recht; Beitragsfreiheit der Beamtenversorgung; Alimentationsprinzip als Grundsatz des Berufsbeamtentums; Korrektur der Regelungen der Beamtenversorgung i.S.v. Art. 33 Abs. 5 ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Vereinbarkeit von Kürzung der Sonderzahlung um einen "Abzug für Pflegeleistungen" mit höherrangigem Recht; Beitragsfreiheit der Beamtenversorgung; Alimentationsprinzip als Grundsatz des Berufsbeamtentums; Korrektur der Regelungen der Beamtenversorgung i.S.v. Art. 33 Abs. 5 ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2009, 1007
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • VG Karlsruhe, 15.12.2016 - 6 K 4048/14

    Vorlage an das Bundesverfassungsgericht wegen Vereinbarkeit von BesG BW 2010,

    Diese Vorschriften wurden in der Rechtsprechung der baden-württembergischen Verwaltungsgerichte jeweils für verfassungskonform gehalten, weil Sonderzahlungen nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht zu denjenigen beamtenrechtlichen Ansprüchen gehören, die nach den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums dem Beamten zustehen und deshalb durch das Prinzip der amtsangemessenen Alimentation aus Art. 33 Abs. 5 GG dem Beamten verfassungsrechtlich garantiert sind (vgl. zu dieser ständigen Rechtsprechung des BVerfG grundlegend den Beschluss des Zweiten Senats vom 29.11.1967 - 2 BvR 668/67 -, JZ 1968, S. 61; zuletzt BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 17.01.2012 - 2 BvL 4/09 -, NVwZ 2012, S. 627 = BVerfGE 130, 52 , wo die Sonderzahlungen allerdings dem Grundsatz der ämtergleichen Besoldung unterstellt werden; aus der hierzu ergangenen Rechtsprechung der baden-württembergischen Verwaltungsgerichte vgl. nur VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 08.09.2009 - 4 S 1704/07 -, juris ; Beschluss vom 16.12.2009 - 4 S 2217/08 -, juris ; zuletzt VG Karlsruhe, Urteil vom 11.09.2014 - 2 K 1376/14 -, juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.09.2014 - 4 S 129/14

    Zulässigkeit der Absenkung der Eingangsbesoldung nach BesG BW 2010 § 23 Abs 1 und

    Das Alimentationsprinzip, das als hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums die Ausgestaltung der Besoldung entscheidend bestimmt (vgl. Senatsurteil 08.09.2009 - 4 S 1704/07 -, Juris, m.w.N.), steht schon bei bereits im Beamtenverhältnis befindlichen Bediensteten einer Verringerung der Besoldungshöhe grundsätzlich nicht entgegen.

    Der Kläger legt nicht ansatzweise dar, dass die ihm gewährte (abgesenkte) Besoldung einen Lebenszuschnitt, der dem Dienstrang sowie der Bedeutung und Verantwortung des Amtes bei Berücksichtigung der allgemeinen Entwicklung der Lebensverhältnisse Rechnung trägt (vgl. zum Gewährleistungsgehalt des Alimentationsprinzips: Senatsurteil vom 08.09.2009, a.a.O., m.w.N.), nicht mehr ermöglichen würde, zumal das Grundgehalt und die Amtszulagen nur für die Dauer von drei Jahren abgesenkt werden.

    Aus den von ihm angeführten, sich jeweils auf die Kürzung von Versorgungsleistungen beziehenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (Beschluss vom 27.09.2005 - 2 BvR 1387/02 -, BVerfGE 114, 258), des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 13.06.2008 - 2 C 75.07 -, Juris) und des Senats (Urteil vom 08.09.2009, a.a.O.) kann der Kläger daher für seinen Einwand nichts herleiten.

  • OVG Saarland, 02.12.2009 - 1 A 268/08

    Begriff des Erwerbseinkommens im beamtenversorgungsrechtlichen Sinn;

    (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 8.9.2009 - 4 S 1704/07 - OVG Münster, Urteil vom 3.9.2009 - 1 A 3531/06 -, jeweils juris) Die angestrebte Entlastung des Bundeshaushalts wird nur erreicht, wenn der Minderungsbetrag erst nach Anwendung der Ruhensregelungen von den verbleibenden Versorgungsbezügen abgezogen wird.
  • VGH Baden-Württemberg, 16.12.2009 - 4 S 2217/08

    Sonderzahlung - Ernennung eines Beamten vor dem 31.12.2004 - Beurlaubung ohne

    Mit seiner hierauf gestützten Forderung nach einem "gesteigerten sachlichen Grund" für die umstrittene Wartezeitregelung verkennt der Kläger jedoch, dass die Sonderzahlungen - wie bereits erwähnt - nicht zu dem durch Art. 33 Abs. 5 GG gesicherten Kernbestand des Anspruchs auf amtsangemessenen Unterhalt zählen, sodass der Gesetzgeber bei beschränkenden Maßnahmen nicht den strengen Bindungen des Alimentationsprinzips unterliegt (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.06.2008 - 2 C 75.07 -, Juris und Senatsurteil vom 08.09.2009 - 4 S 1704/07 - ).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.03.2010 - 1 A 3049/06
    Umdruck Rn. 40 u. 41 sowie Beschlüsse vom 1. Oktober 2009 - 2 B 79/09 -, juris Rn. 1 und vom 2. November 2009 - 2 B 80/09 -, juris Rn. 5; ebenso VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 8. September 2009 - 4 S 1704/07 -, juris Rn. 32 und VG München, Urteil vom 24. Juli 2009 - M 21 K 08.3726 -, juris, Rn. 16, 23, 24 unter Bezugnahme auf BVerfG, Beschluss vom 24. September 2007 - 2 BvR 1673/03 u.a. -, juris Rn. 33 - 35.
  • VG Karlsruhe, 11.09.2014 - 2 K 1376/14

    Besondere Eingangsbesoldung; Absenkung der Besoldung

    Mit seiner hierauf gestützten Forderung nach einem "gesteigerten sachlichen Grund" für die umstrittene Wartezeitregelung verkennt der Kläger jedoch, dass die Sonderzahlungen - wie bereits erwähnt - nicht zu dem durch Art. 33 Abs. 5 GG gesicherten Kernbestand des Anspruchs auf amtsangemessenen Unterhalt zählen, sodass der Gesetzgeber bei beschränkenden Maßnahmen nicht den strengen Bindungen des Alimentationsprinzips unterliegt (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.06.2008 - 2 C 75.07 -, Juris und Senatsurteil vom 08.09.2009 - 4 S 1704/07 - ).
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Rechtsprechung
   OVG Sachsen-Anhalt, 02.09.2009 - 1 M 62/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,7442
OVG Sachsen-Anhalt, 02.09.2009 - 1 M 62/09 (https://dejure.org/2009,7442)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 02.09.2009 - 1 M 62/09 (https://dejure.org/2009,7442)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 02. September 2009 - 1 M 62/09 (https://dejure.org/2009,7442)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    Beförderungskonkurrenz, Bindung an Anforderungsprofil (hier: Abteilungsleiter in einem Landesministerium)

  • rechtsportal.de

    Kriterium der "mehrjährigen Verwaltungserfahrungen in Leitungsfunktionen" i.R.d. Auswahlverfahrens für die Vergabe eines Beförderungsamtes; Zulässigkeit einer das Rechtsschutzziel erkennen lassenden Beschwerde bei Fehlen eines ausdrücklich gestellten Antrags; Anspruch ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • OVG Sachsen-Anhalt (Leitsatz)

    Beförderungskonkurrenz, Bindung an Anforderungsprofil (hier: Abteilungsleiter in einem Landesministerium)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Kriterium der "mehrjährigen Verwaltungserfahrungen in Leitungsfunktionen" i.R.d. Auswahlverfahrens für die Vergabe eines Beförderungsamtes; Zulässigkeit einer das Rechtsschutzziel erkennen lassenden Beschwerde bei Fehlen eines ausdrücklich gestellten Antrags; Anspruch ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2009, 1007
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BVerwG, 27.01.2010 - 1 WB 52.08

    Besetzung militärischer Dienstposten; Konkurrentenstreit; Pflicht der

    Schließlich stellt die schriftliche Dokumentation der Auswahlerwägungen sicher, dass die Bewertungsgrundlagen der entscheidenden Stelle vollständig zur Kenntnis gelangt sind; sie erweist sich damit als verfahrensbegleitende Absicherung der Einhaltung der Maßstäbe des Art. 33 Abs. 2 GG (vgl. zum Ganzen BVerfG, Kammerbeschluss vom 9. Juli 2007 - 2 BvR 206/07 - NVwZ 2007, 1178 = ZBR 2008, 169; aus der Rechtsprechung der allgemeinen Verwaltungsgerichte zuletzt etwa NdsOVG, Beschluss vom 14. Januar 2008 - 5 ME 317.07 - NVwZ-RR 2008, 552 = DÖD 2008, 132 m.w.N.; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 2. September 2009 - 1 M 62.09 - juris Rn. 14 = DÖV 2009, 1007 ).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 04.11.2013 - 1 M 118/13

    Einstweilige Anordnung im beamtenrechtlichen Konkurrentenstreit - Versagung einer

    Denn angesichts des o. g. Zeitrahmens ist - wovon das Verwaltungsgericht ebenfalls zutreffend ausgegangen ist - nicht zu befürchten, dass der Antragsteller in der Zeit bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung über seinen Eilantrag nach § 123 Abs. 1 VwGO eine irreparable Beeinträchtigung seiner Rechte ( vgl. zu diesem Maßstab: OVG LSA, Beschluss vom 30. Juli 2009 - 1 M 62/09 - OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. Dezember 2012 - 6 S 50.12 -, juris ) erleiden könnte.
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Rechtsprechung
   VGH Hessen, 05.08.2009 - 7 B 2059/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,6874
VGH Hessen, 05.08.2009 - 7 B 2059/09 (https://dejure.org/2009,6874)
VGH Hessen, Entscheidung vom 05.08.2009 - 7 B 2059/09 (https://dejure.org/2009,6874)
VGH Hessen, Entscheidung vom 05. August 2009 - 7 B 2059/09 (https://dejure.org/2009,6874)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis

    Keine Rückkehr zur 6-jährigen Organisation des Gymnasialzweiges (sog. G 9) einer schulformbezogenen Gesamtschule auch für während 5-jähriger Organisationsform (sog. G 8) aufgenommene Schüler

  • datenbank.flsp.de

    Schulrecht (Gestaltungsfreiheit des Staates) - Rückkehr zur 6-jährigen Organisation des Gymnasialzweiges

  • rechtsportal.de

    Unechte Rückwirkung durch eine von der Schulkonferenz beschlossenen Rückkehr zur 6-jährigen Organisation des Gymnasialzweiges einer schulformbezogenen Gesamtschule; Vorschrift des § 26 Abs. 3 S. 1 Hessisches Schulgesetz ( HSchG ) als eine reine Organisationsregelung und ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Unechte Rückwirkung durch eine von der Schulkonferenz beschlossenen Rückkehr zur 6-jährigen Organisation des Gymnasialzweiges einer schulformbezogenen Gesamtschule; Vorschrift des § 26 Abs. 3 S. 1 Hessisches Schulgesetz (HSchG) als eine reine Organisationsregelung und ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2009, 1007
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • VG Darmstadt, 14.05.2013 - 3 L 326/13

    (Kein) Anspruch auf Unterrichtung an einem 6-jährig organisierten Gymnasialzweig

    Eine entsprechende gerichtliche Anordnung ergeht somit nur dann, wenn diese erhöhten Anforderungen sowohl an den Anordnungsgrund als auch an den Anordnungsanspruch erfüllt sind (Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009 - 7 B 2059/09 -, LKRZ 2009, 428; Kopp/Schenke, VwGO, Kommentar, 18. Aufl., § 123 Rdnr. 14).

    Es ist auch nicht festzustellen, dass eine Rückkehr zu einer 6-jährig organisierten Mittelstufe tatsächlich zu einer erheblichen Verbesserung der schulischen Ausbildung führt (vgl. Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009, a.a.O.).

    Hinsichtlich der Gewährleistung von Leistungsansprüchen aus Art. 2 Abs. 1 GG gilt das Gebot entsprechender Zurückhaltung in besonderem Maße, weil dessen Schutzbereich sehr weit und unbestimmt ist und die aus dem Grundrecht folgenden Ansprüche zudem unter einem allgemeinen Gesetzesvorbehalt stehen (Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009, a.a.O., m. w. Nw.).

    Ansprüche auf die Erfüllung individueller Interessen ergeben sich daraus grundsätzlich nicht (Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009, a.a.O.; OVG Berlin, Beschl. v. 22.02.2002 - 8 SN 164.01 -, NVwZ-RR 2002, 577).

    Jedoch sind Übergangsregelungen bei Rechtsänderungen hinzunehmen, wenn dadurch dem Vertrauensschutz anderer Betroffener Rechnung getragen wird (vgl. Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009, a.a.O.; OVG Schleswig-Holstein, Beschl. v. 07.06.1995 - 3 M 43/95 -, juris).

  • VG Darmstadt, 28.06.2013 - 3 L 740/13

    (Kein) Anspruch auf Unterrichtung an einem 6-jährig organisierten Gymnasialzweig

    Eine entsprechende gerichtliche Anordnung ergeht somit nur dann, wenn diese erhöhten Anforderungen sowohl an den Anordnungsgrund als auch an den Anordnungsanspruch erfüllt sind (Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009 - 7 B 2059/09 -, LKRZ 2009, 428; Kopp/Schenke, VwGO, Kommentar, 18. Aufl., § 123 Rdnr. 14).

    Es ist auch nicht festzustellen, dass die Rückkehr zu einer 6-jährigen Organisationsform tatsächlich zu einer erheblichen Verbesserung der schulischen Ausbildung führt (vgl. Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009, a.a.O.).

    Nach der Rechtsprechung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs gilt hinsichtlich der Gewährleistung von Leistungsansprüchen aus Art. 2 Abs. 1 GG das Gebot entsprechender Zurückhaltung in besonderem Maße, weil dessen Schutzbereich sehr weit und unbestimmt ist und die aus dem Grundrecht folgenden Ansprüche zudem unter einem allgemeinen Gesetzesvorbehalt stehen (Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009, a.a.O., m. w. Nw.).

    Ansprüche auf die Erfüllung individueller Interessen ergeben sich daraus grundsätzlich nicht (Hess. VGH, Beschl. v. 05.08.2009, a.a.O.; OVG Berlin, Beschl. v. 22.02.2002 - 8 SN 164.01 -, NVwZ-RR 2002, 577).

  • VGH Hessen, 09.12.2009 - 7 B 2837/09

    Gewichtung von Einzelleistungen bei Ermittlung der Zeugnisnote am Ende eines

    Eine entsprechende gerichtliche Anordnung ergeht somit nur dann, wenn diese erhöhten Anforderungen sowohl an den Anordnungsgrund als auch an den Anordnungsanspruch erfüllt sind (st. Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 24.10.2007 - 7 TG 2131/07 - NVwZ-RR 2008, 537 und vom 05.08.2009 - 7 B 2059/09 - zit. n. juris; Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl. 2009, § 123 Rdnr. 14).
  • VGH Hessen, 13.10.2011 - 7 D 1692/11

    Vorschubleisten bei einer Täuschungshandlung durch Mitschüler

    Eine entsprechende gerichtliche Anordnung ergeht somit nur dann, wenn diese erhöhten Anforderungen sowohl an den Anordnungsgrund als auch an den Anordnungsanspruch erfüllt sind (st. Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 24.10.2007 - 7 TG 2131/07 - NVwZ-RR 2008, 537 und vom 05.08.2009 - 7 B 2059/09 - zit. n. juris; Kopp/Schenke, VwGO, 17. Aufl. 2011, § 123 Rdnr. 14).
  • VG Lüneburg, 28.05.2015 - 6 B 40/15

    Abänderung eines Abschussplans für Hochwild im vorläufigen Rechtsschutz

    Eine entsprechende gerichtliche Anordnung ergeht somit nur dann, wenn diese erhöhten Anforderungen sowohl an den Anordnungsgrund als auch an den Anordnungsanspruch erfüllt sind (Hess. VGH, Urteil v. 9.12.2009 - 7 B 2937/09; Beschlüsse vom 24.10.2007 - 7 TG 2131/07 - NVwZ-RR 2008, 537 und vom 05.08.2009 - 7 B 2059/09 - zit. n. juris; Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl. 2009, § 123 Rdnr. 14).
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Rechtsprechung
   OVG Sachsen-Anhalt, 16.09.2009 - 1 L 69/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,6357
OVG Sachsen-Anhalt, 16.09.2009 - 1 L 69/09 (https://dejure.org/2009,6357)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 16.09.2009 - 1 L 69/09 (https://dejure.org/2009,6357)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 16. September 2009 - 1 L 69/09 (https://dejure.org/2009,6357)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    Beamter; Befähigungsvoraussetzungen; Beitrittsgebiet; Besoldung; Beurteilung, ortsbezogene; Bundegebiet, ehemaliges; Erwerb; Gleichheitssatz, allgemeiner; Zuschuss

  • rechtsportal.de

    Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG durch Ausschluss von der Zuschussgewährung nach § 4 Abs. 1 S. 1 Zweite Besoldungs-Übergangsverordnung (2. BesÜV); Voraussetzungen für ernstliche Zweifel i.S.d. § 124 Abs. 2 Nr. 1 Verwaltungsgerichtsordnung ( ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • OVG Sachsen-Anhalt (Leitsatz)

    Kein Zuschuss nach der 2. BesÜV im Falle unterhälftigen Erwerbes der Befähigungsvoraussetzungen im bisherigen Bundesgebiet

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG durch Ausschluss von der Zuschussgewährung nach § 4 Abs. 1 S. 1 Zweite Besoldungs-Übergangsverordnung (2. BesÜV); Voraussetzungen für ernstliche Zweifel i.S.d. § 124 Abs. 2 Nr. 1 Verwaltungsgerichtsordnung ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2009, 1007
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OVG Sachsen-Anhalt, 05.02.2010 - 1 L 97/09

    Kein Zuschuss nach der 2. BesÜV im Falle unterhälftigen Erwerbes der

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes, die sich ihrerseits die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zu eigen macht, ist geklärt, dass diejenigen, die Ausbildungs- oder Prüfungsteile von nachrangigem Gewicht im ehemaligen Bundesgebiet abgelegt haben, von der Zuschussgewährung nach § 4 Abs. 1 Satz 1 der 2. BesÜV in der bis zum 24. November 1997 geltenden Fassung ausgeschlossen sind, ohne dass darin ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG zu sehen ist (siehe bereits: OVG LSA, Beschluss vom 16. September 2009 - Az.: 1 L 69/09 -, veröffentlicht bei juris).

    Anders gewendet bedeutet dies: Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes, die sich ihrerseits die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zu eigen macht, ist geklärt, dass diejenigen, die Ausbildungs- oder Prüfungsteile von nachrangigem Gewicht im ehemaligen Bundesgebiet abgelegt haben, von der Zuschussgewährung nach § 4 Abs. 1 Satz 1 der 2. BesÜV ausgeschlossen sind, ohne dass darin ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG zu sehen ist ( siehe zuletzt etwa auch: OVG LSA, Beschluss vom 16. September 2009 - Az.: 1 L 69/09 -, veröffentlicht bei juris, Beschluss vom 19. März 2009 - Az.: 1 L 47/08 -, veröffentlicht bei juris; nachfolgend: BVerwG, Beschluss vom 20. August 2009 - Az.: 2 B 52.09 - ).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 11.09.2012 - 1 O 23/12

    Kindergartenrecht - Förderung im Kindertagesstättenrechthier:

    Dagegen hat die Beklagte zu 2. nach Zustellung des Urteils am 30. April 2009 unter dem 07. Mai 2009 Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt (Az. 1 L 69/09), über den noch nicht entschieden worden ist.
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Rechtsprechung
   OVG Mecklenburg-Vorpommern, 14.01.2009 - 2 M 174/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,20145
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 14.01.2009 - 2 M 174/08 (https://dejure.org/2009,20145)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 14.01.2009 - 2 M 174/08 (https://dejure.org/2009,20145)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 14. Januar 2009 - 2 M 174/08 (https://dejure.org/2009,20145)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Justiz Mecklenburg-Vorpommern

    § 21 Abs 2 HSchulG MV, § 37 Abs 3 HSchulG MV
    Prüfungsrecht: Erbringung von Prüfungs- und Studienleistungen während einer Beurlaubung

  • Judicialis

    Wiederholungsprüfung; Bachelor-Prüfung; Beurlaubung

  • rechtsportal.de

    Verschiebung des Fristendes für die Wiederholung einer Prüfung bei Fristablauf in der Zeit einer Beurlaubung nach § 21 Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LHG M-V)

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Verschiebung des Fristendes für die Wiederholung einer Prüfung bei Fristablauf in der Zeit einer Beurlaubung nach § 21 Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LHG M-V)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2009, 1007
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