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   KG, 06.07.1995 - 12 U 1976/94   

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KG, 06.07.1995 - 12 U 1976/94 (https://dejure.org/1995,5197)
KG, Entscheidung vom 06.07.1995 - 12 U 1976/94 (https://dejure.org/1995,5197)
KG, Entscheidung vom 06. Juli 1995 - 12 U 1976/94 (https://dejure.org/1995,5197)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Haftungsverteilung bei Ketten- bzw. Serienauffahrunfall

Papierfundstellen

  • DAR 1995, 482
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Brandenburg, 01.07.2010 - 12 U 15/10

    Haftung beim Kettenauffahrunfall und Erledigung des Haftpflichtprozesses bei

    Nicht ohne weiteres greift der Anscheinsbeweis bei Kettenauffahrunfällen ein, da es in solchen Konstellationen üblicherweise an einem typischen Geschehensablauf fehlt, insbesondere es zum Auffahren infolge einer überraschenden Bremswegverkürzung durch den Erstunfall gekommen sein kann (OLG Düsseldorf NZV 1995, S. 487; Hentschel/König/Dauer, a. a. O., § 4 StVO, Rn. 18; weitergehend KG DAR 1995, S. 482).
  • OLG Hamm, 24.03.2010 - 13 U 125/09

    Haftungsverteilung bei einem Kettenauffahrunfall; Höhe zu erstattender

    Sofern sich allerdings eine Verursachung des Frontschadens durch den Auffahrenden nicht feststellen lässt oder weniger wahrscheinlich ist, haftet der Nachfolgende dagegen nur für den ihm sicher zuzurechnenden Heckschaden (vgl. auch parallel BGH, NJW 1973, 1283, 1284; OLG Düsseldorf, NZV 1995, 486; KG, DAR 1995, 482; Becker/Böhme/Biela, KfZ-Haftpflichtschäden, 23. Aufl. 2009; Kap. 1 Rdnr. 199).
  • OLG Hamm, 27.11.2020 - 7 U 24/19

    Kettenauffahrunfall; Haftungseinheit; innerstädtischer Kollonenverkehr

    Er muss jedoch nicht mit einem ruckartigen Stehenbleiben seines Vordermannes infolge Auffahrens auf ein Hindernis rechnen, durch das sein Anhalteweg außergewöhnlich verkürzt wird (BGH, Urteil vom 09.12.1986 - VI ZR 138/85 - juris; Urteil vom 16.01.2007, VI ZR 248/05 - juris Rn. 6; Senat, Urteil vom 31.08.2018, 7 U 70/17 - juris Rn. 22; KG Berlin, Urteil vom 06.07.1995, 12 U 1976/94 - juris; OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.06.2006, 1 U 206/05 - juris Rn. 30; Helle, in: Freymann/Wellner, jurisPK-Straßenverkehrsrecht, Stand 22.07.2019, § 4 StVO Rn. 47).
  • OLG Brandenburg, 14.06.2007 - 12 U 208/06

    Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Haftungsverteilung im Zusammenhang mit einem

    Ein solcher Anscheinsbeweis kommt grundsätzlich auch bei einem so genannten Kettenauffahrunfall für den letzten Fahrer der Kette, hier der Klägerin, in Betracht (KG DAR 1995, 482, 483).
  • OLG Hamm, 08.12.1998 - 2 Ss OWi 1385/98

    Geschwindigkeitsüberschreitung, BAB, Bundesautobahn, 60 km/h, grobe

    Rspr. der Obergerichte, der die des Sen. entspricht (vgl. dazu nur Beschl. des Sen. v. 09.06.1995 - 2 Ss OWi 623/95, in ZAP EN-Nr. 618/95 = DAR 1995.374 = VRS 90, 346), grundsätzlich die Verhängung der Regelgeldbuße und eines Regelfahrverbotes indiziert.
  • LG Erfurt, 07.09.2010 - 10 O 516/09

    Anspruch aus Tierhalterhaftung bei verschuldetem Auffahrunfall

    Um diesen Anscheinsbeweis zu erschüttern, muss er beweisen, dass er nicht auf seinen Vordermann aufgefahren, sondern von seinem Hintermann aufgeschoben worden ist (KG, DAR 1995, 482).
  • OLG Köln, 31.03.2004 - 13 U 153/03
    Freilich greift der Anscheinsbeweis dann nicht ein, wenn feststeht, dass der Vorausfahrende seinerseits auf seinen Vordermann aufgefahren ist (so OLG Düsseldorf, Urt. v. 22.12.1997 - 1 U 64/97, VersR 1999, 729, 730; KG, Urt. v. 06.07.1995 - 12 U 1976/94, KGR 1995, 231; OLG Koblenz, Urt. v. 07.09.1998 - NJW-RR 1999, 175).
  • AG Hamburg-Altona, 03.06.2008 - 316 C 373/07

    Haftungsverteilung bei einem Kettenauffahrunfall

    Danach haftet der Auffahrende nur für den Heckschaden; die Ursächlichkeit des Auffahrens für den Frontschaden hat der Vorausfahrende zu beweisen (vgl. KG, Urteil vom 6.7.1995, DAR 1995, 482 , Leitsatz zitiert nach juris).
  • LG Düsseldorf, 01.08.2003 - 20 S 5/02

    Straßenverkehrsrecht: Haftungsverteilung bei Kettenauffahrunfall

    Dies bedeutet indes zunächst nur, dass sich der Anscheinsbeweis auf den Heckschaden des vorausfahrenden Fahrzeuges beschränkt, während die Ursächlichkeit des Auffahrens für den Frontschaden der Vorausfahrende nach allgemeinen Regeln zu beweisen hat (vgl. KG Berlin DAR 1995, Seite 482).
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