Weitere Entscheidung unten: AG München, 23.05.2008

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   VGH Bayern, 16.01.2008 - 14 C 07.1808   

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VGH Bayern, 16.01.2008 - 14 C 07.1808 (https://dejure.org/2008,21502)
VGH Bayern, Entscheidung vom 16.01.2008 - 14 C 07.1808 (https://dejure.org/2008,21502)
VGH Bayern, Entscheidung vom 16. Januar 2008 - 14 C 07.1808 (https://dejure.org/2008,21502)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Keine Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr im verwaltungsgerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2008, 653
  • DVBl 2008, 404 (Ls.)
  • DVBl 2008, 471 (Ls.)
  • DÖV 2008, 563
  • DAR 2008, 612
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • OVG Niedersachsen, 28.03.2008 - 10 OA 143/07

    Anteilige Anrechnung der Geschäftsgebühr

    Sie bezwecke, den Gebührenanspruch des Rechtsanwalts zu beschränken, und zwar im Verhältnis zwischen Rechtsanwalt und Auftraggeber; sie ziele jedoch nicht darauf ab, dass er die im gerichtlichen Verfahren entstehenden Gebühren nicht in vollem Umfang gegenüber der kostenpflichtigen Gegenseite abrechnen könne (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410/06 -, NJW 2006, 1991; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 27. Juli 2006 - 8 S 1621/06 -, juris; Bay. VGH, Beschlüsse vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 -, NJW 2007, 170; vom 5. Januar 2007 - 24 C 06.2052 -, juris; vom 7. März 2007 - 19 C 06.2591 -, juris; vom 14. Mai 2007 - 25 C 07.754 -, juris; vom 9. Oktober 2007 - 3 C 07.1903 -, juris; vom 16. Januar 2008 - 14 C 07.1808 -, juris; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 5. Dezember 2007 - 1 O 215/07 -, juris; einschränkend Bay. VGH, Beschluss vom 15. Januar 2008 - 22 M 07.40053 -, juris).
  • VG Ansbach, 20.06.2008 - AN 14 M 08.00477

    Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts im Prozesskostenhilfeverfahren gegen die

    Während diese Rechtsvorschrift nunmehr in der Zivilgerichtsbarkeit grundsätzlich nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs einheitlich dahingehend ausgelegt wird, dass sich durch die anteilige Anrechnung einer vorgerichtlich entstandenen anwaltlichen Geschäftsgebühr gemäß Nr. 2300 VV RVG auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens nach Teil 3 Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG nicht die bereits entstandene Geschäftsgebühr, sondern die in dem anschließenden gerichtlichen Verfahren nach Nr. 3100 VV RVG anfallende Verfahrensgebühr verringert (vgl. u. a. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 22. Januar 2008 - VIII ZB 57/07; Bundesgerichtshof, B. v. 30. April 2008 - III ZB 8/08), bietet die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung insoweit ein uneinheitliches Bild (von den Oberverwaltungsgerichten sprechen sich - z. T. mit unterschiedlicher Begründung und z. T. einzelfallbezogen - soweit ersichtlich für eine Anrechnung in diesem Sinne aus: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 9. Mai 2006 - 12 C 06.65, Beschluss vom 15. Januar 2008 - 22 M 07.40053; Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 8. Juni 2007 - 3 TJ 966/07; Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 28. Januar 2008 - 6 E 11203/07; Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 28. März 2008 - 10 OA 143/07 - unter Änderung der bisherigen Rechtsprechung -, 29. April 2008 - 13 OA 39/08, 17. April 2008 - 7 OA 51/08 und 30. April 2008 - 2 OA 128/08; dagegen insbesondere: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, u. a. Beschlüsse vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 und 16. Januar 2008 - 14 C 07.1808; Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410/06; Verwaltungsgerichtshof Mannheim, Beschluss vom 4. April 2008 - 11 S 2474/07).

    Demzufolge folgt das Gericht auch nicht den Auffassungen, wie sie in Teilen der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Begründung der Ablehnung der Anwendbarkeit der Anrechnungsregelung des Teils 3 Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG vorgebracht werden (vgl. bspw. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, u. a. Beschlüsse vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 und 16. Januar 2008 - 14 C 07.1808; Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410/06; Verwaltungsgerichtshof Mannheim, Beschluss vom 4. April 2008 - 11 S 2474/07).

  • OVG Bremen, 02.04.2014 - 1 S 107/13

    Festsetzung einer Geschäftsgebühr für das Betreiben des Widerspruchsverfahrens;

    Außerhalb eines Vorverfahrens im Verwaltungsverfahren entstandene Kosten eines Rechtsanwalts werden von § 162 VwGO und demzufolge von der Kostenfestsetzung nach § 164 VwGO sachlich nicht erfasst (vgl. VGH Mannheim, Beschl. v. 27.06.2006 - 11 S 2613/05 - [...] Rn. 3 ff.; OVG Lüneburg, Beschl. v. 8.10.2007 - 10 OA 73/07 - [...] Rn. 3; VGH München, Beschl. v. 16.1.2008 - 14 C 07.1808 - [...] Rn. 9; sowie Beschl. v. 5.2.2013 - 10 C 12.2381 - [...] Rn. 4).
  • OVG Hamburg, 05.11.2008 - 4 So 134/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr für das Vorverfahren bei einem im

    Soweit in der Rechtsprechung teilweise die Auffassung vertreten wird, eine Anrechnung der Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG auf die Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 VV RVG finde im (verwaltungs-)gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach §§ 162, 164 VwGO nicht statt (vgl. etwa VGH München, Beschl. v. 16.1.2008, DÖV 2008, 563; OVG Münster, Beschl. v. 25.4.2006, NJW 2006, 1991, jeweils m.w.N.), dürfte dem im Hinblick auf die zwingende Regelung in der Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG nicht zu folgen sein (vgl. dazu [mit ausführlicher Begründung] jetzt BGH, Beschl. v. 7.3.2007, NJW 2007, 2049; Beschl. v. 22.1.2008, VIII ZB 57/07; Beschl. v. 30.4.2008, III ZB 8/08; wie hier OVG Lüneburg, Beschl. v. 30.4.2008, 2 OA 128/08, juris).
  • VG Ansbach, 18.07.2008 - AN 9 M 08.30194

    Keine Anrechnung der halben Geschäftsgebühr, wenn ein Anwalt bereits im

    Dieser Teil 2 betrifft die außergerichtlichen Tätigkeiten des Rechtsanwalts einschließlich der Vertretung im Verwaltungsverfahren und regelt damit im außergerichtlichen Bereich entstehende Gebühren, die im gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach § 164 VwGO nicht berücksichtigt und damit auch nicht angerechnet werden können (vgl. BayVGH vom 6.3.2007 - 19 C 06.2591; vom 14.5.2007 - 25 C 07.754; vom 10.7.2007 - 13 M 07.517; vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 25.4.2006 - 7 E 410/06 - NJW 2006, 1991; VGH Baden-Württemberg vom 4.4.2008 - 11 S 2474/07).

    Für eine solche Ungleichbehandlung gibt es keinen rechtfertigenden Grund (BayVGH vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; VGH Baden-Württemberg a.a.O.).

  • VG Ansbach, 20.02.2008 - AN 9 M 07.01233

    Keine Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr im

    Die Kammer schließt sich unter Aufgabe ihrer bisherigen Rechtsprechung (vgl. Beschluss vom 20. Juni 2007, AN 9 M 07.439) insoweit der Rechtsprechung des 4. Senats des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (Beschluss vom 10. Juli 2006, 4 C 06.1129; daran anschließend zuletzt auch 14. Senat, Beschluss vom 16.Januar 2008, 14 C 07.1808) an, als dieser davon ausgeht, dass die im außergerichtlichen Verfahren angefallene Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG nicht auf die im verwaltungsgerichtlichen Verfahren entstandene Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 VV RVG anzurechnen ist.

    Wie der 14. Senat des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes überzeugend ausgeführt hat (Beschluss vom 16. Januar 2008, 14 C 07.1808), kann eine Gebühr, die nicht Gegenstand der verwaltungsgerichtlichen Kostengrundentscheidung ist, auch nicht im Wege der Anrechnung in das Kostenfestsetzungsverfahren, das an sich nur die Kostengrundentscheidung vollzieht, einbezogen werden.

  • VG Ansbach, 06.11.2008 - AN 9 M 08.30375

    Keine Anrechnung der halben Geschäftsgebühr, wenn ein Anwalt bereits im

    Dieser Teil 2 betrifft die außergerichtlichen Tätigkeiten des Rechtsanwalts einschließlich der Vertretung im Verwaltungsverfahren und regelt damit im außergerichtlichen Bereich entstehende Gebühren, die im gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach § 164 VwGO nicht berücksichtigt und damit auch nicht angerechnet werden können (vgl. BayVGH vom 6.3.2007 - 19 C 06.2591; vom 14.5.2007 - 25 C 07.754; vom 10.7.2007 - 13 M 07.517; vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 25.4.2006 - 7 E 410/06 - NJW 2006, 1991; VGH Baden-Württemberg vom 4.4.2008 - 11 S 2474/07).

    Für eine solche Ungleichbehandlung gibt es keinen rechtfertigenden Grund (BayVGH vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; VGH Baden-Württemberg a.a.O.).

  • VG Ansbach, 04.11.2008 - AN 9 M 08.30405

    Keine Anrechnung der halben Geschäftsgebühr, wenn ein Anwalt bereits im

    Dieser Teil 2 betrifft die außergerichtlichen Tätigkeiten des Rechtsanwalts einschließlich der Vertretung im Verwaltungsverfahren und regelt damit im außergerichtlichen Bereich entstehende Gebühren, die im gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach § 164 VwGO nicht berücksichtigt und damit auch nicht angerechnet werden können (vgl. BayVGH vom 6.3.2007 - 19 C 06.2591; vom 14.5.2007 - 25 C 07.754; vom 10.7.2007 - 13 M 07.517; vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 25.4.2006 - 7 E 410/06 - NJW 2006, 1991; VGH Baden-Württemberg vom 4.4.2008 - 11 S 2474/07).

    Für eine solche Ungleichbehandlung gibt es keinen rechtfertigenden Grund (BayVGH vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; VGH Baden-Württemberg a.a.O.).

  • VG Ansbach, 04.11.2008 - AN 9 M 08.30356

    Keine Anrechnung der halben Geschäftsgebühr, wenn ein Anwalt bereits im

    Dieser Teil 2 betrifft die außergerichtlichen Tätigkeiten des Rechtsanwalts einschließlich der Vertretung im Verwaltungsverfahren und regelt damit im außergerichtlichen Bereich entstehende Gebühren, die im gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach § 164 VwGO nicht berücksichtigt und damit auch nicht angerechnet werden können (vgl. BayVGH vom 6.3.2007 - 19 C 06.2591; vom 14.5.2007 - 25 C 07.754; vom 10.7.2007 - 13 M 07.517; vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 25.4.2006 - 7 E 410/06 - NJW 2006, 1991; VGH Baden-Württemberg vom 4.4.2008 - 11 S 2474/07).

    Für eine solche Ungleichbehandlung gibt es keinen rechtfertigenden Grund (BayVGH vom 16.1.2008 - 14 C 07.1808; VGH Baden-Württemberg a.a.O.).

  • VG Minden, 06.10.2008 - 7 K 797/06

    Verfahrensrecht, Kostenrecht, Anwaltskosten, Geschäftsgebühr, Verfahrensgebühr,

    Anderer Ansicht sind das OVG Münster (Beschlüsse vom 25.04.2006 in 7 E 410/06, vom 28.09.2006 in 7 E 957/06, vom 18.10.2006 in 7 E 1339/05 und vom 14.03.2008 in 2 E 1045/07, jeweils nrwe und juris), der VGH München (in einer Vielzahl von Beschlüssen, u.a. Beschlüsse vom 10.07.2006 in 4 C 06.1195 und vom 16.01.2008 in 14 C 07.1808, jeweils juris), der VGH Mannheim im Beschluss vom 04.04.2008 in 11 S 2474/07, juris; sowie der Einzelrichter des KG Berlin in seinem Rückübertragungsbeschluss vom 31.03.2008 in 1 W 111/08, juris - letzterer in Kenntnis der Entscheidungen des 8. Senats des BGH.
  • VGH Bayern, 05.02.2013 - 10 C 12.2381

    Beschwerde; Kostenfestsetzung; erstattungsfähige Prozesskosten; beratende

  • VG Minden, 05.06.2008 - 7 K 797/06

    Voraussetzungen der Zulässigkeit eines Nachfestsetzungsantrags; Anrechnung der

  • VG Ansbach, 19.06.2008 - AN 14 M 08.30193

    Erinnerung gegen einen Kostenfestsetzungsbeschluss der Urkundsbeamtin der

  • VG Ansbach, 08.10.2008 - AN 14 M 08.30348

    Kostenfestsetzung; Verfahrensgebühr; Beratungshilfe; Anrechnung der

  • VG Ansbach, 22.07.2008 - AN 14 M 08.30264
  • VG Ansbach, 26.08.2009 - AN 1 M 09.01358

    Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr

  • VGH Bayern, 03.12.2008 - 20 C 08.2293

    Kostenfestsetzung

  • VG Ansbach, 26.11.2008 - AN 14 M 08.30436

    Unzulässige Anhörungsrüge; unzulässige Gegenvorstellung

  • VG Ansbach, 19.11.2008 - AN 1 M 08.30408
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Rechtsprechung
   AG München, 23.05.2008 - 262 C 36106/07   

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https://dejure.org/2008,32209
AG München, 23.05.2008 - 262 C 36106/07 (https://dejure.org/2008,32209)
AG München, Entscheidung vom 23.05.2008 - 262 C 36106/07 (https://dejure.org/2008,32209)
AG München, Entscheidung vom 23. Mai 2008 - 262 C 36106/07 (https://dejure.org/2008,32209)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Auslagenpauschale für Verteidiger in vorgerichtlichen und gerichtlichen Bußgeldverfahren

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DAR 2008, 612
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 19.12.2012 - IV ZR 186/11

    Freistellungsanspruch gegen die Rechtsschutzversicherung von Rechtsanwaltskosten

    Nach anderer Ansicht betreffen beide Verfahren dieselbe Angelegenheit i.S. von § 15 Abs. 2 Satz 1 RVG (LG Detmold, Urteil vom 17. Juni 2008 - 4 Qs 71/08, juris; LG Köln Rpfleger 2009, 273; LG Hamburg JurBüro 2006, 644; LG Magdeburg JurBüro 2008, 85; LG Koblenz AGS 2006, 174; LG Potsdam AGS 2009, 590; AG München DAR 2008, 612; AG Linz, Beschluss vom 7. April 2011 - 2080 Js 65451/10 - 3 Owi, juris; AG Luckenwalde JurBüro 2011, 256; AG Koblenz AGS 2007, 141 ; Müller-Rabe in Gerold/Schmidt, RVG 20. Aufl. § 17 Rn. 62; Hartmann, Kostengesetze 42. Aufl. § 15 Rn. 40 "Ordnungswidrigkeit"; Göttlich/Mümmler, RVG 3. Aufl. "Post- und Telekommunikationsdienstleistungen" Ziff. 4 S. 723).
  • LG Dortmund, 15.09.2011 - 2 S 11/11

    Unkostenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG kann in Bußgeldverfahren vor der

    Während beispielsweise das Landgericht Konstanz, zfs 2010, 167 mit zustimmender Anmerkung Hansens und das Amtsgericht Aachen, zfs 2011, 647 mit zustimmender Anmerkung Hansens sich dafür ausgesprochen haben, mehrere Angelegenheiten anzunehmen mit der Folge, dass die Unkostenpauschale zweimal berechnet werden kann (ebenso Mayer/Kroiß/Winkler, a.a.O., § 15 Rn. 30), gehen u. a. LG Potsdam v. 16.12.2008 - 24 Qs 113/08 -, juris, LG Magdeburg, JurBüro 2008, 85, LG Hamburg, JurBüro 2006, 503, Amtsgericht München, DAR 2008, 612 davon aus, dass nur eine Angelegenheit vorliegt und dementsprechend die Unkostenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG nur einmal berechnet werden kann (ebenso OLG Saarbrücken, Rechtspfleger 2007, 342 für das staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren und anschließendes gerichtliches Strafverfahren).
  • AG Dortmund, 21.02.2011 - 427 C 8074/10

    Zweimalige Berechnung der Auslagenpauschale gem Zif. 7002 VV RVG bei Tätigkeit

    Nach Ansicht des Gerichts stellen das vorgerichtliche und anschließend das gerichtliche Bußgeldverfahren eine Angelegenheit dar, sodass die Auslagenpauschale lediglich einmal verlangt werden kann (wie hier AG München DAR 2008, 612; AG Koblenz RVG-Letter 2007, 11; LG Koblenz AGS 2006, 174; LG Hamburg JurBüro 2006, 644; LG Magdeburg, JurBüro 2008, 85; LG Detmold, Beschl. v. 17.06.2008, Az.: 4 Qs 71/08, veröffentlicht in Juris; OLG Saarbrücken Rpfl 2007, 342; a.A. z.B. LG Konstanz zfs 2010, 167; AG Aachen zfs 2009, 647).
  • LG Potsdam, 22.02.2013 - 24 Qs 177/12

    Kostenerstattung im Bußgeldverfahren: Erstattungsfähigkeit der Mehrkosten bei

    Während insbesondere von vielen Amtsgerichten die Auffassung vertreten wurde, es sei von zwei verschiedenen Angelegenheiten i. S. d. § 17 RVG auszugehen, weil § 17 Nr. 1 RVG ausdrücklich bestimme, dass das außergerichtliche und das gerichtliche Verwaltungsverfahren als unterschiedliche Angelegenheiten zu behandeln seien (vgl. nur AG Friedberg (Hessen), NJW-RR 2009, 560; AG Herford, Beschluss vom 17.02.2011, 11 OWi 588/09, bei juris; AG Bitterfeld-Wolfen, AGS 2010, 225; AG Wildeshausen, NZV 2011, 91), betreffen nach der Gegenmeinung beide Verfahren dieselbe Angelegenheit i. S. d. § 15 Abs. 2 Satz 1 RVG, da eine (entsprechende) Anwendbarkeit des § 17 Nr. 1 RVG wegen des erheblichen Unterschiedes zwischen dem Umfang eines ggf. mit Beweisaufnahme und Widerspruchsverfahren verbundenen Verwaltungsverfahrens und dem Umfang eines Zwischenverfahren bei der Bußgeldstelle ausscheide und auch sonst nichts für verschiedene Angelegenheiten spreche (vgl. nur LG Köln, RPfleger 2009, 273; LG Detmold, Beschluss vom 17.06.2008, 4 Qs 71/08, bei juris; LG Magdeburg, JurBüro 2008, 85; AG München, DAR 2008, 612; AG Luckenwalde, 27.01.2011, JurBüro 2011, 256).
  • AG Aachen, 20.08.2009 - 50 OWi 154/09

    Auslagenpauschale, Verfahren vor der Verwaltungsbehörde, gerichtliches Verfahren

    1) Als Argument für eine Betrachtung als dieselbe Angelegenheit wird angeführt, dass keine Vergleichbarkeit des behördlichen Bußgeldverfahrens mit dem Verwaltungsverfahren bei Verwaltungsakten gegeben sei, für welches die Trennung in § 17 Nr. 1 RVG ausdrücklich festgestellt sei (Landgericht Köln, Urt. v. 01.10.2008, 20 S 15/08, ebenso Landgericht Hamburg, Urt. v. 09.08.2006, 319 S 3/06, dem folgend Amtsgericht Koblenz, Beschl. v. 23.11.2006, 34 Owi 558/06; im Ergebnis ebenso Amtsgericht München, Urt. v. 23.05.2008, 262 C 36106/07 mit dem Argument, dass behördliches Bußgeld- und das staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren vergleichbar seien und bei letzterem auch nur eine Auslagenpauschale anfalle).
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