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   VGH Bayern, 21.12.2009 - 11 CS 09.1791   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2009,12981
VGH Bayern, 21.12.2009 - 11 CS 09.1791 (https://dejure.org/2009,12981)
VGH Bayern, Entscheidung vom 21.12.2009 - 11 CS 09.1791 (https://dejure.org/2009,12981)
VGH Bayern, Entscheidung vom 21. Dezember 2009 - 11 CS 09.1791 (https://dejure.org/2009,12981)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Gebrauchmachen von slowakischer Fahrerlaubnis

  • verkehrslexikon.de

    Zur fehlenden Berechtigung zum Gebrauchmachen von einer 2009 erworbenen slowakischen Fahrerlaubnis nach Entziehung der deutschen Fahrerlaubnis

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "§ 28 IV Nr. 3 FeV: Anerkennungspflicht auch für nach dem 18.1.2009 ausgestellte Führerscheine?" von RA Dr. Michael Pießkalla, LL.M. Eur. und RA Dr. Stefan Leitgeb, LL.M. Eur., original erschienen in: NZV 2010, 329 - 335.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DAR 2010, 103
 
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Wird zitiert von ... (40)

  • VG Bayreuth, 09.02.2010 - B 1 S 09.949

    Weitergehende Nichtanerkennungsbefugnis nach der Richtlinie 2006/126/EG

    Nach absolut herrschender Rechtsprechung bedarf es hinsichtlich der fehlenden Berechtigung, von einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Gebrauch zu machen, keines konstitutiven Verwaltungsaktes, vielmehr ergibt sich das Fehlen einer solchen Berechtigung bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen direkt aus § 28 Abs. 4 FeV (vgl. u.a. BVerwG vom 11.12.2008 Az. 3 C 26.07 in NJW 2009, 1689 und Az. 3 C 38.07 in BayVBl 2009, 374; BayVGH vom 28.12.2009 Az. 11 CS 09.1791, vom 26.10.2009 Az. II ZB 09.1634, vom 9.7.2009 Az. 11 CE 09.1425, vom 22.6.2009 Az. 11 CE 09.1089, vom 7.5.2009 Az. 11 CE 09.426 und vom 15.1.2009 Az. 11 CE 08.3222; OVG Rheinland-Pfalz vom 1.7.2009 Az. 10 B 10450/09 in DVBl 2009, 1118; VGH Baden-Württemberg vom 2.2.2009 Az. 10 S 3323/08 in NZV 2009, 359 = VRS 116, 288).

    Aus § 28 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 FeV ergibt sich nach ständiger Rechtsprechung unmittelbar, dass die dem Antragsteller in Polen erteilte Fahrerlaubnis im Bundesgebiet nicht gilt (vgl. u.a. BVerwG vom 11.12.2008 a.a.O.; BayVGH vom 18.1.2010 Az. 11 CS 09.2079, vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791, vom 27.11.2009 Az. II ZB 09.1699, vom 13.8.2009 Az. 11 CS 09.1379, vom 6.8.2009 Az. 11 CS 09.1622, vom 28.7.2009 Az. 11 CS 09.1579, vom 9.7.2009 Az. 11 CE 09.1425, vom 22.6.2009 Az. 11 CE 09.1089, vom 7.5.2009 Az. 11 CE 09.426 und vom 28.4.2009 Az. 11 CS 09.350; VGH Baden-Württemberg vom 27.10.2009 in DAR 2010, 38 und vom 2.2.2009 Az. 10 S 3323/08 in NZV 2009, 359 = VRS 116, 288; OVG Rheinland-Pfalz vom 1.7.2009 Az. 10 B 10450/09 in DVBl 2009, 1118).

    Insbesondere ist nach der aktuellen Rechtsprechung ein Verstoß gegen die Wohnsitzvoraussetzung nicht erforderlich, um die Anerkennung der Gültigkeit des Führerscheins abzulehnen (vgl. BayVGH vom 18.1.2010 Az. 11 CS 09.2079, vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 und vom 10.11.2009 Az. 11 CS 09.2082, Ls. in SVR 2010, 36; VGH Baden-Württemberg vom 21.1.2010 Az. 10 S 2391/09; OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).

    Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs ist auf diese Fallkonstellation übertragbar, da die Interessenlage die gleiche ist (vgl. BayVGH vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791, vom 19.10.2009 Az. 11 CS 09.1249, vom 15.1.2009 Az. 11 CE 08.3222 und vom 12.12.2008 Az. 11 CS 08.1398; VGH Baden-Württemberg vom 21.1.2010 Az. 10 S 2391/09 und vom 2.2.2009 in NZV 2009, 359 = VRS 116, 78).

    11 Abs. 4 Satz 2 RL 2006/126/EG ist nach der Überzeugung des Gerichts - entgegen der Auffassung der Bevollmächtigten des Antragstellers - nicht entsprechend der zu Art. 8 Abs. 2 und 4 RL 91/439/EWG ergangenen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs einschränkend auszulegen (vgl. ausdrücklich BayVGH vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 und vom 10.11.2009 11 CS 09.2082; VGH Baden-Württemberg vom 21.1.2010 Az. 10 S 2391/09; OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).

    Eine einschränkende Auslegung von Art. 11 Abs. 4 Satz 2 der Richtlinie 2006/126/EG würde auch dem klaren Willen des Verordnungsgebers widersprechen, wie er in der Begründung des Änderungsentwurfs sichtbar wird, nicht allein durch eine Stärkung des Grundsatzes "eine Person - ein Führerschein" Missbrauchsgefahren zu begegnen, sondern auch die früher in Art. 8 Abs. 4 der Richtlinie 91/439/EWG enthaltenen Bestimmungen zu verschärfen, um den Führerscheintourismus wirkungsvoll zu bekämpfen (vgl. hierzu BayVGH vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 sowie ausführlich OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 23.02.2010 - 1 M 172/09

    Nichtanerkennung einer in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union

    Er steht der Annahme nicht entgegen, dass schon seit dem 19.Januar 2009 Art. 11 Abs. 4 UAbs.2 der 3. Führerschein-Richtlinie als für die Mitgliedstaaten zwingende Vorschrift kraft der Geltungsanordnung in Art. 18 Abs. 2 ältere Vorschriften desselben Regelungsthemas verdrängt (so zutreffend VGH München, Beschl. v. 10.11.2009 - 11 CS 09.2082 -, NZV2010, 48 [50]; Beschl. v. 21.12.2009 - 11 CS 09.1791 -, juris Rn. 26).

    Letztere hat auf die Anwendbarkeit von Art. 11 Abs. 4 UAbs.2 keinen Einfluss (vgl. VGH Mannheim, Beschl. v. 21.01.2010 - 10 S 2391/09 -, juris Rn.9f.; mit gleichem Ergebnis argumentieren systematisch der VGH München, Beschl. v. 10.11. und 21.12.2009, a.a.O., S.49 bzw. Rn.19, und Mosbacher/Gräfe, NJW 2009, 801 [802f.], ähnl. OVG Münster, Beschl. v. 20.01.2010 - 16 B 814/09 -, juris Rn. 3, und Thoms, DAR 2007, 287 [288]; a. A. Geiger, DAR 2007, 126 [128], zweifelnd VGH Kassel, Beschl. v. 04.12.2009 - 2 B 2138/09-).

    Denn die genannte Vorgänger-Vorschrift stellte bei gleicher Sachlage die Anerkennung dem Aufnahme-Mitgliedstaat noch anheim und kann neben dem nunmehr geltenden zwingenden Verbot der Anerkennung keinen Bestand haben; die Konkurrenz ist durch Anwendung der lex-posterior-Regel zugunsten der 3.Führerschein-Richtlinie aufzulösen (OVG Münster, a.a.O., Rn.8; VGH München, Beschl. v. 10.11. und 21.12.2009, a.a.O., S.50 bzw. Rn.26).

    Wie nämlich jüngst der VGH München (Beschl. v. 21.12.2009, a.a.O., Rn.23), das OVG Münster (a.a.O., Rn.9ff.) und der VGH Mannheim (a.a.O., Rn.17ff.) zutreffend anhand der Materialien dargestellt und belegt haben, stimmte das Europäische Parlament dem Kommissionsentwurf der 3.Führerschein-Richtlinie vom 21. Oktober 2003 - KOM(2003) 621 endg., 2003/0252/COD - auf Vorschlag des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr (s. den Bericht vom 3. Februar 2005 - A6-0016/2005 -, S.8 zu Änderungsantrag 7 und S.31f. zu Änderungsantrag 57) bei der Ersten Lesung mit am 23. Februar 2005 verabschiedeter legislativer Entschließung mit der Maßgabe zu, dass aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Straßenverkehrs die Mitgliedstaaten soweit wie möglich verpflichtet werden sollten, ihre innerstaatlichen Bestimmungen über u. a. den Entzug einer Fahrerlaubnis auf jeden Führerscheininhaber anzuwenden, der seinen ordentlichen Wohnsitz in ihrem Hoheitsgebiet begründet hat (Entwurf einer Erwägung 13); deshalb sollte der "Führerschein-Tourismus" u. a. dadurch unterbunden werden, dass Mitgliedstaaten die Erteilung von Führerscheinen an Personen, denen in einem anderen Mitgliedstaat die Fahrerlaubnis entzogen wurde, ablehnten (statt ablehnen könnten) und ferner der Mitgliedstaat, der u. a. eine Fahrerlaubnis entzogen habe, die Gültigkeit des der betreffenden Person durch einen anderen Mitgliedstaat erteilten Führerscheins ablehne (statt ablehnen könne).

    Gegen eine Aufrechterhaltung dieser Rechtsprechung (vgl. zur Fortführung und Modifikation durch enge Ausnahmen etwa die systematisierende Aufzählung bei Janker, DAR 2009, 181ff.; nachfolgend noch Rechtssache Wierer, Beschl. v. 09.07.2009 - C-445/08 -) auch unter Geltung von Art. 11 Abs. 4 UAbs.2 der 3. Führerschein-Richtlinie spricht daher schon der absehbare Konflikt richterrechtlich begründeter Ausnahmen vom dort absolut ausgesprochenen Anerkennungs-Verbot mit den Grenzen einer den Wortlaut der Vorschrift respektierenden Auslegung (VGH München, Beschl. v. 10.11. und 21.12.2009, a.a.O., S.50 bzw. Rn.21; VGH Mannheim, a.a.O. Rn. 24 m.w. Nachw.).

  • VGH Bayern, 16.08.2010 - 11 B 10.1030

    Vorabentscheidungsersuchen an den Europäischen Gerichtshof - Voraussetzungen für

    Er beruft sich insbesondere auf die Ausführungen in den beiden Beschlüssen des erkennenden Senats vom 10. November 2009 (NZV 2010, 48) und vom 21. Dezember 2009 (DAR 2010, 103).
  • VG Bayreuth, 22.02.2010 - B 1 E 10.19

    Eintragung eines Sperrvermerks ohne vorangehenden Bescheiderlass

    Aus § 28 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 FeV ergibt sich nach ständiger Rechtsprechung unmittelbar, dass die dem Antragsteller in Tschechien erteilte Fahrerlaubnis im Bundesgebiet nicht gilt (vgl. u.a. BVerwG vom 11.12.2008 Az. 3 C 26.07 in NJW 2009, 1689 und Az. 3 C 38.07 in BayVBl 2009, 374; BayVGH vom 18.1.2010 Az. 11 CS 09.2079, vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791, vom 27.11.2009 Az. II ZB 09.1699, vom 13.8.2009 Az. 11 CS 09.1379, vom 6.8.2009 Az. 11 CS 09.1622, vom 28.7.2009 Az. 11 CS 09.1579, vom 9.7.2009 Az. 11 CE 09.1425, vom 22.6.2009 Az. 11 CE 09.1089, vom 7.5.2009 Az. 11 CE 09.426 und vom 28.4.2009 Az. 11 CS 09.350; VGH Baden-Württemberg vom 27.10.2009 in DAR 2010, 38 und vom 2.2.2009 Az. 10 S 3323/08 in NZV 2009, 359 = VRS 116, 288; OVG Rheinland-Pfalz vom 1.7.2009 Az. 10 B 10450/09 in DVBl 2009, 1118).

    Insbesondere ist nach der aktuellen Rechtsprechung ein Verstoß gegen die Wohnsitzvoraussetzung nicht erforderlich, um die Anerkennung der Gültigkeit des Führerscheins abzulehnen (vgl. BayVGH vom 18.1.2010 Az. 11 CS 09.2079, vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 und vom 10.11.2009 Az. 11 CS 09.2082, Ls. in SVR 2010, 36; VGH Baden-Württemberg vom 21.1.2010 Az. 10 S 2391/09; OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).

    Art. 11 Abs. 4 Satz 2 der Richtlinie 2006/126/EG ist nach Überzeugung des Gerichts auch nicht etwa entsprechend der zu Art. 8 Abs. 2 und Abs. 4 der Richtlinie 91/439/EWG ergangenen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs einschränkend auszulegen (vgl. ausdrücklich BayVGH vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 und vom 10.11.2009 11 CS 09.2082; VGH Baden-Württemberg vom 21.1.2010 Az. 10 S 2391/09; OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).

    Eine einschränkende Auslegung von Art. 11 Abs. 4 Satz 2 der Richtlinie 2006/126/EG würde auch dem klaren Willen des Verordnungsgebers widersprechen, wie er in der Begründung des Änderungsentwurfs sichtbar wird, nicht allein durch eine Stärkung des Grundsatzes "eine Person - ein Führerschein" Missbrauchsgefahren zu begegnen, sondern auch die früher in Art. 8 Abs. 4 der Richtlinie 91/439/EWG enthaltenen Bestimmungen zu verschärfen, um den Führerscheintourismus wirkungsvoll zu bekämpfen (vgl. hierzu BayVGH vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 sowie ausführlich OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).

  • OLG Stuttgart, 26.05.2010 - 2 Ss 269/10

    Anerkennung einer im europäischen Ausland erworbenen Fahrerlaubnis

    Diese Auslegung nationalen Rechts ist mit Gemeinschaftsrecht, insbesondere mit dem Anerkennungsgrundsatz nach der Richtlinie 2006/126/EG vom 20.12.2006 (sog. 3. Führerscheinrichtlinie) vereinbar (so auch mit jeweils ausführlicher Begründung: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 10.11.2009, 11 CS 09.2082; und Beschluss vom 21.12.2009, 11 CS 09.1791; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20.01.2010, 16 B 814/09; Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 21.01.2010, 10 S 2391/09; Burmann/Heß/Jahnke/Janker, Straßenverkehrsrecht, 21. Auflage 2010, § 21 StVG, Rz 6a, S. 802, § 2 StVG, Rz 21/1 m.w.N. aus der Literatur; a.A.: Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 04.12.2009, 2 B 2138/09 zum kumulativen Vorliegen von § 28 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 und 3 FeV; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17.02.2010, 10 B 11351/09 zur Notwendigkeit des Laufens einer Sperrfrist bei Anwendung von § 28 Abs. 4 S. 1 Nr. 3 FeV).
  • AG Dachau, 13.04.2011 - 1 Cs 53 Js 504/11

    Gültigkeit einer in Tschechien erworbenen Fahrerlaubnis, nachdem diese in

    Die Anwendbarkeit von Art. 11 Abs. 4 der Richtlinie wird deshalb durch Art. 13 Abs. 2 für die Zeit vor dem 19. Januar 2013 nicht ausgeschlossen (so die Begründung in BayVGH München, Beschluss vom 10.11.2009 Az.: 11 Cs 09.2089 = NZV 2010, S.48; BayVGH München, Beschluss vom 21.12.2009 Az.: 11 CS 09.1791).

    Die Rechtsprechung des EuGH zur Richtlinie 91/439/EWG (so genannte 2. Führerscheinrichtlinie), insbesondere zur einschränkenden Auslegung von dessen Art. 8 IV (vgl. etwa Urteil vom 29.04.2004, Az.: C-476/01 "Kasper", Beschluss vom 06.04.2006 Az.: C-277/05 "Halbritter", Beschluss vom 28.09.2006 Az.: C-340/05 "Kremer", Beschluss vom 26.06.2008 Az.: C-329/06 u.a. "Wiedemann und Funk", Beschluss vom 03.07.2008 Az.: C-225/07, "Möginger") ist auf die allein anzuwendende 3. Führerscheinrichtlinie und dessen Art. 11 Abs. 4 nicht übertragbar, da diese nicht nur eine formell neue und teilweise neu formulierte Rechtsgrundlage bildet, sondern auch anders gewichtete Ziele verfolgt (so auch OLG Stuttgart, Beschluss vom 26.5.2010 Az.: 2 Ss 269/10 = NStZ-RR 15, BayVGH München, Beschluss vom 10.11.2009 Az.: 11 Cs 09.2089 = NZV 2010, 48; Beschluss vom 21.12.2009 Az.: 11 CS 09.1791, OVG Münster, Beschluss vom 20.01.2010 Az.: 16 B 814/09, VGH Mannheim, Beschluss vom 21.01.2010 Az.: 10 S 2391/09 = NJW 2010, 2821; OVG Lüneburg, Beschluss vom 11.08.2010 Az.: 12 ME 130/10, Burmann/Heß/Jahnke/Janker, StraßenverkehrsR, 21. Aufl., § 21 StVG Rdnr. 6a, S. 802, § 2 StVG Rdnr. 21/1; a.A .: VGH Kassel, Urt. v. 4.12.2009 Az.: 2 B 2138/09 zum kumulativen Vorliegen von § 28 Absatz Abs. 4 S. 1 Nrn. 2 und 3 FeV, OVG Koblenz, Beschl. v. 17.2.2010 Az.: 10 B 11351/09 zur Notwendigkeit des Laufens einer Sperrfrist bei Anwendung von § 28 Abs. $ S. 1 Nr. 3 FeV, OVG Saarlouis, Beschluss vom 23. Januar 2009 Az.: 1 B 438/08 = DAR 2009, 163, und Hess. VGH, Beschluss vom 4. Dezember 2009 Az.: 2 B 2138/09).

    Vielmehr steht das nunmehr klare Verbot, nach einer Einschränkung, Entziehung oder Aufhebung der Fahrerlaubnis im vorherigen oder eigentlichen Wohnsitzstaat eine neue Fahrerlaubnis zu erteilen (Art. 11 Abs. 4 Unterabsatz 1 der Richtlinie 2006/126/EG) und etwa nach einer Rückkehr in dem Ursprungsland diese dort anzuerkennen (Unterabsatz 2) der Anerkennung einer alleinigen Kompetenz des neuerteilenden Staates zur für alle EU-Staaten bindenden Feststellung der Erteilungsvoraussetzungen entgegen (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 20.01.2010 Az.: 16 B 814/09, VGH Mannheim, Beschluss vom 21.01.2010 Az.: 10 S 2391/09 Rn. 8 = NJW 2010, 2821 (2823), BayVGH München, Beschluss vom 10.11.2009 Az.: 11 Cs 09.2089 = NZV 2010, 48, BayVGH München, Beschluss vom 21.12.2009 Az.: 11 CS 09.1791, OVG Lüneburg, Beschluss vom 11.08.2010 Az.:12 ME 130/10 sowie mit umfassender Begründung auch OLG Stuttgart, Beschluss vom 26.5.2010 Az.: 2 Ss 269/10 = NStZ-RR, 15 (15-16)).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 17.02.2010 - 10 B 11351/09

    Fahrerlaubniserteilung während des Laufs einer Sperrfrist

    Soweit die Antragsgegnerin dem mit ihrer Beschwerde entgegentritt, insbesondere unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschluss vom 10. November 2009 - 11 CS 09.2082 -, Juris; ferner Beschluss vom 21. Dezember 2009, DAR 2010, 103), kann ihr nicht gefolgt werden.
  • VGH Bayern, 07.10.2010 - 11 CS 10.1380

    Zweimalige Straßenverkehrsteilnahme mit einer jeweils über 1,6 ‰ liegenden

    Wie der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 10. November 2009 (ZfS 2010, 116) und am 21. Dezember 2009 (DAR 2010, 103), das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen am 20. Januar 1010 (ZfS 2010, 236), der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg am 21. Januar 2010 (DAR 2010, 153) und das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern am 23. Februar 2010 (Az. 1 M 165/09) entschieden hätten, berechtige eine Fahrerlaubnis, die ab dem 19. Januar 2009 in einem anderen EU-Mitgliedstaat erteilt wurde, schon dann nicht dazu, ein Fahrzeug im Inland zu führen, wenn gegen den Inhaber der Fahrerlaubnis zuvor eine Maßnahme im Sinn von Art. 11 Abs. 4 Satz 2 der Richtlinie 2006/126/EG ergriffen worden sei.
  • VG Würzburg, 30.03.2011 - W 6 K 10.297

    Feststellung der fehlenden Berechtigung, von einer tschechischen EU-Fahrerlaubnis

    Einen weitergehenden Regelungsgehalt hat diese Vorschrift nicht (BayVGH, B.v. 10.11.2009, Az: 11 CS 09.2082, NZV 2010, 48; B.v. 21.12.2009, Az: 11 CS 09.1791, DAR 2010, 103; B.v. 05.08.2010, Az: 11 CS 310.1188; B.v. 16.08.2010 Az: 11 B 10.1030, DAR 2010, 596; VGH BW, B.v. 21.01.2010, Az. 10 S2391/09, DAR 2010, 153; OVG NRW, B.v. 20.01.2010, 16 B 814/09).

    Denn die 3. Führerscheinrichtlinie soll der Bekämpfung des so genannten Führerschein-Tourismus dienen (vgl. Auszüge aus den Gesetzgebungsmaterialien zitiert in BayVGH, B.v. 21.12.2009, Az: 11 CS 09.1791, DAR 2010, 103 und in OVG NRW, B.v. 20.01.2010, Az:: 16 B 814/09).

  • OVG Niedersachsen, 11.08.2010 - 12 ME 130/10

    Nichtanerkennung einer nach dem 19. Januar 2009 im europäischen Ausland

    Der Senat folgt insoweit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (Beschl. v. 21.12.2009 - 11 CS 09.1791 -, DAR 2010, 103), des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen (Beschl. v. 20.1.2010 - 16 B 814/09 -, ZfSch 2010, 236) und des Verwaltungsgerichtshofes Baden- Württemberg (Beschl. v. 21.1.2010 - 10 S 2391/09 -, DAR 2010, 153; a. A.: Hess. VGH, Beschl. v. 4.12.2009 - 2 B 2138/09 -, Blutalkohol 47, 154; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 17.2.2010 - 10 B 11351/09 -, DAR 2010, 406; OVG Saarl., Beschl. v. 16.6.2010 - 1 B 204/10 -, juris).
  • VG München, 15.06.2010 - M 1 K 10.749

    Anerkennung einer nach dem 19. Januar 2009 erworbenen tschechischen Fahrerlaubnis

  • OVG Niedersachsen, 23.08.2010 - 12 ME 138/10

    Aufforderung zur Vorlage des tschechischen EU-Führerscheins

  • VG Braunschweig, 03.11.2010 - 6 A 31/10

    Keine Berechtigung zum Führen eines Kraftfahrzeugs im Inland aufgrund eines in

  • OVG Niedersachsen, 18.08.2010 - 12 ME 57/10

    Anwendungsumfang und -bereich der 3. Führerscheinrichtlinie

  • VGH Bayern, 22.02.2010 - 11 CS 09.1934

    Tschechischer Führerschein mit eingetragenem Wohnort in Tschechien; Ausstellung

  • VG Augsburg, 29.03.2010 - Au 7 K 10.264

    Entziehung der deutschen Fahrerlaubnis

  • VGH Bayern, 18.01.2010 - 11 CS 09.2079

    Im Jahr 2005 erworbene tschechische Fahrerlaubnis

  • VGH Bayern, 15.06.2012 - 11 AS 12.1122

    Für sofort vollziehbar erklärte Vorlageverpflichtung zur Eintragung eines

  • VGH Bayern, 28.02.2011 - 11 CS 10.2648

    Österreichischer Staatsangehöriger

  • VG Ansbach, 16.11.2010 - AN 1 K 10.00941

    Polizeiliche Sicherstellung und Verwahrung von Fahrzeugschlüsseln

  • VGH Bayern, 18.08.2010 - 11 CS 10.785

    Anforderungen an eine Beschwerdebegründung nach § 146 Abs. 4 Satz 3 VwGO

  • VGH Bayern, 19.07.2010 - 11 C 10.745

    Erfolgreiche Beschwerde gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe

  • VGH Bayern, 14.01.2013 - 11 ZB 12.2417

    Inlandsgültigkeit einer ungarischen EU-Fahrerlaubnis, die im Wege des Umtauschs

  • VG München, 13.09.2010 - M 1 S 10.2132

    Berechtigung zur Nichtanerkennung einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis unter

  • VGH Bayern, 30.08.2010 - 11 CS 10.239

    Antragserweiterung in Beschwerdeverfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO; ab dem 19.

  • VGH Bayern, 05.08.2010 - 11 CS 10.1188

    Inlandsungültigkeit einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis unter Geltung der 3.

  • VG Ansbach, 05.01.2012 - AN 10 S 11.02219

    Erteilung einer EU-Fahrerlaubnis nach dem 19. Januar 2009; Anwendbarkeit von § 28

  • VGH Bayern, 28.09.2011 - 11 C 11.1962

    Beschwerde gegen die Aussetzung des Rechtsstreits

  • VGH Bayern, 19.09.2011 - 11 BV 11.1096
  • VG Osnabrück, 01.06.2010 - 6 B 35/10

    Dritte Führerscheinrichtlinie; Übertragbarkeit von zur Zweiten

  • VGH Bayern, 01.03.2010 - 11 CS 09.2433

    Unzulässige Beschwerde; fehlender Antrag; ungenügende Beschwerdebegründung

  • VG Ansbach, 21.10.2010 - AN 10 S 10.01649

    Erteilung einer EU-Fahrerlaubnis nach dem 19. Januar 2009

  • VG München, 29.09.2010 - M 6a S 10.4378

    EU-Fahrerlaubnis nach dem 19.1.2009; isolierte Sperrfrist

  • VG München, 30.08.2010 - M 6a S 10.3879

    EU-Fahrerlaubnis nach dem 19.1.2009

  • VGH Bayern, 05.08.2010 - 11 CS 10.1447

    Verpflichtung zur Vorlage eines tschechischen EU-Führerscheins, um einen

  • VG Augsburg, 25.05.2010 - Au 7 S 10.542

    Verpflichtung zur Vorlage des tschechischen Führerscheins zur Eintragung eines

  • VG Augsburg, 22.04.2010 - Au 7 S 10.447

    Verzicht auf Fahrerlaubnis, um deren Entzug zu vermeiden

  • VG München, 14.04.2010 - M 6b K 09.2148

    Tschechische Fahrerlaubnis; deutscher Wohnsitz im tschechischen Führerschein;

  • VG München, 21.01.2010 - M 6a E 09.5790

    Keine "personenbezogene Prüfungsentscheidung"; Entziehung der deutschen

  • VG Regensburg, 17.05.2010 - RN 8 K 10.343

    Anerkennung eines EU-Führerscheins - Beibringung eines

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