Weitere Entscheidung unten: OLG Bamberg, 11.10.2010

Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 27.04.2010 - 2 Ss OWi 531/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,16335
OLG Bamberg, 27.04.2010 - 2 Ss OWi 531/10 (https://dejure.org/2010,16335)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 27.04.2010 - 2 Ss OWi 531/10 (https://dejure.org/2010,16335)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 27. April 2010 - 2 Ss OWi 531/10 (https://dejure.org/2010,16335)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Burhoff online

    Unbefugter Abruf personenbezogener Daten aus polizeilicher Vorgangsdatei

  • openjur.de

    Datenschutz: Ordnungswidriger unbefugter Abruf nicht offenkundiger personenbezogener Daten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BayDSG Art. 2 Abs. 1; BayDSG Art. 4 Abs. 1
    Abrufen von personenbezogenen nicht offenkundigen Daten; Datenschutz nach Bundes- und Landesrecht; Begriffe der "personenbezogenen Daten", der "Offenkundigkeit"; Zulässigkeit des Abrufens

  • rechtsportal.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)

    Auch ein Polizeibeamter darf nicht alle Daten abrufen, an die er heran kommt…

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zulässigkeit eines Abrufs geschützter personenbezogener Daten ausschließlich bei Erforderlichkeit ihrer Kenntnis zur Aufgabenerfüllung der abrufenden Stelle oder Person; Zeitpunkt der Vollendung des Ordnungswidrigkeitentatbestandes des unbefugten Abrufs geschützter ...

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2011, 27
  • DAR 2011, 214
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Bamberg, 28.08.2018 - 2 Ss OWi 949/18

    Unbefugter Datenabruf aus polizeilichem Recherchesystem

    Bei den in den automatisierten polizeilichen Recherchesystemen "Integrationsverfahren Polizei" [IGVP] und "Informationssystem der Polizei" [INPOL] gespeicherten personenbezogenen Daten handelt es sich um nicht offenkundige personenbezogene Daten, deren unbefugter Abruf den Bußgeldtatbestand des Art. 37 I Nr. 3 BayDSG a.F. (vgl. nunmehr Art. 23 I Nr. 1c BayDSG n.F.) erfüllt (Festhaltung u.a. an BGH, Urt. v. 04.06.2013 - 1 StR 32/13 = BGHSt 58, 268 = NJW 2013, 2530 = StraFo 2013, 369 = DuD 2013, 666 = BGHR BDSG § 43 Abs. 2 Nr. 1 Daten, personenbezogene - nicht allgemein zugänglich 1 = StV 2014, 221 = NStZ-RR 2014, 187 = NZV 2014, 369 und OLG Bamberg, Beschl. v. 27.04.2010 - 2 Ss OWi 531/10 = DuD 2010, 661 = NStZ-RR 2011, 27 = DAR 2011, 214).

    Bei den im polizeilichen Abfragesystem IGVP gespeicherten Daten mit Informationen über laufende Ermittlungen handelt es sich tatsächlich um personenbezogene Daten i.S.v. Art. 4 I BayDSG a.F., da sie Einzelangaben über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse bestimmter oder bestimmbarer natürlicher Personen enthalten (rechtsgrundsätzlich hierzu OLG Bamberg, Beschluss vom 27.04.2010 - 2 Ss OWi 531/10 = DuD 2010, 661 = NStZ-RR 2011, 27 = DAR 2011, 214; BayObLGSt 1998, 130/131; 1999, 85/87).

    Der Abruf nicht offenkundiger personenbezogener Daten in Recherchesystemen der Polizei ist nur dann zulässig i.S.v. Art. 8 III 1 BayDSG a.F., wenn aus der Sicht des handelnden Polizeibeamten deren Kenntnis zur polizeilichen Aufgabenerfüllung notwendig ist (OLG Bamberg, Beschluss vom 27.04.2010 - 2 Ss OWi 531/10 = DuD 2010, 661 = NStZ-RR 2011, 27 = DAR 2011, 214; vgl. auch BayObLGSt 1998, 130; 1999, 15).

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Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 11.10.2010 - 3 Ss OWi 1380/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,15496
OLG Bamberg, 11.10.2010 - 3 Ss OWi 1380/10 (https://dejure.org/2010,15496)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 11.10.2010 - 3 Ss OWi 1380/10 (https://dejure.org/2010,15496)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 11. Januar 2010 - 3 Ss OWi 1380/10 (https://dejure.org/2010,15496)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Burhoff online

    Hinweispflicht; Bußgelderhöhung

  • IWW
  • openjur.de

    Ordnungswidrigkeitenverfahren: Erforderlichkeit eines gerichtlichen Hinweises bei Erhöhung einer Geldbuße

  • Wolters Kluwer

    Notwendigkeit eines Hinweises entsprechend § 265 Abs. 1, 2 i.V.m. § 71 Abs. 1 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) bei einer gegenüber dem Bußgeldbescheid erheblichen Erhöhung einer Geldbuße durch das Gericht

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Bußgeldbescheid - Verdoppelung des Regelsatzes

  • rechtsportal.de

    Entbehrlichkeit eines rechtlichen Hinweises vorr Verdoppelung der Geldbuße

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2011, 216 (Ls.)
  • NZV 2011, 411 (Ls.)
  • DAR 2011, 214
 
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Wird zitiert von ...

  • BayObLG, 19.08.2019 - 202 ObOWi 1446/19

    Gehörsverstoß - Deutliche Erhöhung der Geldbuße gegenüber Bußgeldbescheid

    Auch im Abwesenheitsverfahren bedarf eine gegenüber dem Bußgeldbescheid deutliche Erhöhung der Geldbuße ohne das ausnahmsweise Hinzutreten besonderer, im Einzelfall einen Vertrauenstatbestand begründender Umstände grundsätzlich keines vorherigen gerichtlichen Hinweises entsprechend § 265 Abs. 1, Abs. 2 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG (u.a. Anschluss an OLG Bamberg, Beschluss vom 11.10.2010 - 3 Ss OWi 1380/10 = ZfSch 2011, 410 = DAR 2011, 214).

    Die Erhöhung der im Bußgeldbescheid ausgewiesenen Geldbuße durch das Gericht bedarf - worauf die Generalstaatsanwaltschaft in ihrer Stellungnahme vom 19.07.2019 zutreffend hinweist - auch im Abwesenheitsverfahren grundsätzlich keines vorherigen gerichtlichen Hinweises entsprechend § 265 Abs. 1, Abs. 2 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 11.10.2010 - 3 Ss OWi 1380/10 = ZfSch 2011, 410 = DAR 2011, 214; OLG Stuttgart DAR 2010, 590; OLG Dresden, Beschluss vom 29.11.2002 - Ss [OWi] 599/02 = DAR 2003, 181; BayObLG, Beschluss vom 13.06.2002 - 2 ObOWi 234/02 = DAR 2002, 366; Göhler/Seitz/Bauer OWiG 17. Aufl. § 71 Rn. 50a; KK/Senge OWiG 5. Aufl. § 71 Rn. 102).

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