Weitere Entscheidung unten: OLG Frankfurt, 21.09.2005

Rechtsprechung
   BVerfG, 06.12.2005 - 1 BvR 1905/02   

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https://dejure.org/2005,96
BVerfG, 06.12.2005 - 1 BvR 1905/02 (https://dejure.org/2005,96)
BVerfG, Entscheidung vom 06.12.2005 - 1 BvR 1905/02 (https://dejure.org/2005,96)
BVerfG, Entscheidung vom 06. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02 (https://dejure.org/2005,96)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • Bundesverfassungsgericht

    Nichtanwendung des § 79 Abs 2 S 2, S 3 BVerfGG auf Gerichtsentscheidungen, die auf mit dem GG unvereinbarer Norm oder Normauslegung beruhen, sowie auf Entscheidungen, die auf mit dem GG unvereinbarer Auslegungsvariante von Generalklauseln beruhen, verletzt Art 3 Abs 1 GG

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Zur analogen Anwendung des § 79 Abs. 2 Satz 3 Bundesverfassungsgerichtsgesetz (BVerfGG) auf nicht mehr anfechtbare Entscheidungen; Auslegung und Anwendung der Generalklauseln; Nichtigkeit eines Bürgschaftsvertrags auf Grund Sittenwidrigkeit nach § 138 Abs. 1 BGB; ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Vollstreckung aus Alt-Bürgschaftstiteln nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19.10.1993

  • zvi-online.de

    BVerfGG § 79; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1; BGB §§ 138, 242; ZPO § 767
    Keine Vollstreckung von Alt-Bürgschaftstiteln (hier: Versäumnisurteil von 1992) nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19. 10. 1993

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Analoge Anwendung von § 79 II 3 BVerfGG auf rechtskräftige Entscheidungen bei verfassungsgerichtlich verworfener Auslegungsvariante des einfachen Rechts (Sittenwidrigkeit der Mithaftung naher Angehöriger)

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Außerordentliche Vollstreckungsgegenklage bei verfassungswidriger Rechtsanwendung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Vollstreckung rechtskräftiger, verfassungswidriger Urteile?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Zum Verbot der Vollstreckung unanfechtbarer Entscheidungen, die auf einer vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe beruhen

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Vollstreckung verfassungswidriger Urteile

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte von Bürgen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Vollstreckung verfassungswidriger Urteile

  • Schuldnerfachberatungszentrum Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Leitsatz)

    Keine Vollstreckung von Alt-Bürgschaften nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19.10.1993

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 765, 138, 242; BVerfGG § 79; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1; ZPO § 767
    Keine Vollstreckung aus Alt-Bürgschaftstiteln nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19. 10. 1993

  • anwaltzentrale.de (Kurzinformation)

    Verfassungsgericht stärkt Bürgenrechte

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft hindert Vollstreckung älterer Entscheidungen

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte von Bürgen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 50.000 EUR (in Worten: fünfzigtausend Euro) festgesetzt (§ 61 Abs. 1 Satz 1 RVG i.V.m. § 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO und BVerfGE 79, 365 ).

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BVerfGG § 79; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1; BGB §§ 138, 242, 765; ZPO § 767
    Keine Vollstreckung aus Alt-Bürgschaftstiteln nach BVerfG-Entscheidung zur Sittenwidrigkeit von Bürgschaften vom 19. 10. 1993

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Vollstreckungsschutz gegen rechtskräftige Zivilurteile, die auf verfassungswidriger Auslegung beruhen

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Analoge Anwendung von § 79 II 3 BVerfGG auf rechtskräftige Entscheidungen bei verfassungsgerichtlich verworfener Auslegungsvariante des einfachen Rechts (Sittenwidrigkeit der Mithaftung naher Angehöriger)

Sonstiges (3)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 06.12.2005, Az.: 1 BvR 1905/02 (Vollstreckungssperre bei unanfechtbaren Entscheidungen wegen mit dem GG unvereinbarer Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe)" von RA u. Notar, FAArbR u.VerwR Dr. Ulrich Weisemann, original ...

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 06.12.2005, Az.: 1 BvR 1905/02 (Verfassungswidrige Vollstreckung aus Bürgschaftsentscheidung)" von Vors. Ri. am LG Dr. Dietrich Joswig, original erschienen in: FF 2006, 146 - 149.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 06.12.2005, Az.: 1 BvR 1905/02 (Außerordentliche Vollstreckungsgegenklage bei verfassungswidriger Rechtsanwendung)" von Prof. Dr. Wolfgang Brehm, original erschienen in: JZ 2006, 975 - 977.

Papierfundstellen

  • BVerfGE 115, 51
  • ZIP 2002, 1615
  • ZIP 2006, 60
  • ZIP 2006, 65
  • FamRZ 2006, 253
  • WM 2006, 23
  • DVBl 2006, 267 (Ls.)
  • AnwBl 2006, 121
  • DÖV 2006, 299
  • DStR 2006, 108
 
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Wird zitiert von ... (69)

  • BAG, 21.09.2016 - 10 ABR 33/15

    Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlicherklärung

    Das Bundesverfassungsgericht hat hieraus den allgemeinen Rechtsgedanken abgeleitet, dass einerseits unanfechtbar gewordene Akte der öffentlichen Gewalt, die auf verfassungswidriger Grundlage zustande gekommen sind, nicht rückwirkend aufgehoben und die nachteiligen Wirkungen, die in der Vergangenheit von ihnen ausgegangen sind, nicht beseitigt werden, andererseits zukünftige Folgen, die sich aus einer zwangsweisen Durchsetzung verfassungswidriger Entscheidungen ergeben würden, abgewendet werden sollen (BVerfG 6. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02 - Rn. 34 mwN, BVerfGE 115, 51; Maunz/Schmidt-Bleibtreu/Klein/Bethge/Bethge BVerfGG Stand Februar 2016 § 79 Rn. 9; Umbach/Clemens/Dollinger/M. Graßhof BVerfGG 2. Aufl. § 79 Rn. 3) .
  • BGH, 07.06.2016 - KZR 6/15

    Schadensersatzklage von Claudia Pechstein vor den deutschen Gerichten unzulässig

    Bei deren Konkretisierung und Anwendung sind die Grundrechte zu beachten (BVerfGE 81, 242, 255 f.; 89, 214, 232 ff.; 115, 51, 66 ff.), und die kollidierenden Grundrechtspositionen sind in ihrer Wechselwirkung zu sehen und so zu begrenzen, dass sie für alle Beteiligten möglichst weitgehend wirksam werden (BVerfGE 89, 214, 232).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.02.2016 - 9 B 1.16

    Anschlussbeitrag; Schmutzwasser; sachliche Beitragspflicht; Entstehungszeitpunkt;

    Das ergibt sich aus § 79 Abs. 2 BVerfGG, der auch gilt, wenn das Bundesverfassungsgericht eine gesetzliche Vorschrift verfassungskonform dahin auslegt, dass sie bestimmte Fälle nicht erfasst (vgl. BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 2005 - 1 BvR 1905/02 -, Juris Rn. 39).
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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 21.09.2005 - 1 U 14/05   

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https://dejure.org/2005,1842
OLG Frankfurt, 21.09.2005 - 1 U 14/05 (https://dejure.org/2005,1842)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21.09.2005 - 1 U 14/05 (https://dejure.org/2005,1842)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21. September 2005 - 1 U 14/05 (https://dejure.org/2005,1842)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Judicialis

    Beratungsvertrag; AG; GmbH; Aufsichtsrat; Aufsichtsratsvorsitzender; Beschluss; Beschlussfähigkeit

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Aktiengesellschaft: Unwirksamer Unternehmensberatungsvertrag mit Aufsichtsratsmitglied; Erforderlichkeit der Zustimmung des Aufsichtsrates zu einem zwischen einer Aktiengesellschaft und einer GmbH geschlossenen Beratungsvertrag mit nicht unerheblicher Beteiligung eines ...

  • ZIP-online.de

    Zu Beratungsverträgen einer AG mit ihren Aufsichtsratsmitgliedern

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zum Erfordernis der Zustimmung und zu der Zustimmung des Aufsichtsrats im Hinblick auf einen Beratervertrag zwischen einer AG und einer GmbH, an der ein Mitglied des Aufsichtsrats der AG nicht nur marginal beteiligt ist

  • rechtsportal.de

    AktG § 108 Abs. 2 S. 3 §§ 113 f.
    Zustimmung des Aufsichtsrats zu einem Beratungsvertrag zwischen einer Aktiengesellschaft und einer GmbH, an der ein Mitglied des Aufsichtsrats der Aktiengesellschaft beteiligt ist

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Unternehmensberatungsvertrag mit Aufsichtsratsmitglied

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    AktG § 114 Abs. 1, § 108 Abs. 2 Satz 3
    Zustimmungsbedürftigkeit eines Beratervertrags zwischen AG und GmbH mit Beteiligung eines Aufsichtsratsmitglieds durch Aufsichtsrat

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht (Entscheidungsbesprechung)

    Anwendbarkeit und Anforderungen des § 114 AktG auf Beratungsverträge bei Beteiligung von Aufsichtsratsmitgliedern an dem beratenden Unternehmen

  • duslaw.eu (Kurzanmerkung)

    Rechtsanwalt und Aufsichtsrat - eine brisante Kombination

Sonstiges (2)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Die Beratung der Aktiengesellschaft durch Mitglieder ihres Aufsichtsrats" von RA Dr. Rüdiger Werner, original erschienen in: DB 2006, 935 - 938.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Beratungsverträge mit Aufsichtsratsmitgliedern, Zugleich Anmerkung zu OLG Frankfurt v. 21.9.2005 - 1 U 14/05, AG 2005, 925" von RA Dr. Eberhard Vetter, original erschienen in: AG 2006, 173 - 180.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2005, 2322
  • WM 2006, 327
  • BB 2006, 177
  • DB 2006, 942
  • DStR 2006, 108
  • NZG 2006, 29
  • NZG 2006, 480 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 03.07.2006 - II ZR 151/04

    Zustimmungsbedürftigkeit eines Beratungsvertrages zwischen einer AG und einem

    Unter Zugrundelegung des dargestellten Normzwecks der §§ 113, 114 AktG kann es aber, wie das Berufungsgericht im Ergebnis zutreffend ausführt, keinen entscheidenden Unterschied machen, ob das Aufsichtsratsmitglied den Vertrag im eigenen Namen oder im Namen einer von ihm als alleinigem Gesellschafter (und Geschäftsführer) geführten GmbH abschließt, über die er mittelbar die ausbedungene Vergütung erhält (vgl. insoweit auch OLG Frankfurt, AG 2005, 925 f.).

    Dass jedenfalls Beratungsverträge zwischen einer AG und einer Gesellschaft, deren einziger Gesellschafter und Geschäftsführer ein Aufsichtsratsmitglied der AG ist, in den Anwendungsbereich der §§ 113, 114 AktG fallen, entspricht der nahezu einhelligen Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum, wobei zum Teil sogar geringere Anforderungen gestellt werden (vgl. KG, AG 1997, 42; OLG Frankfurt, AG 2005, 925; LG Stuttgart, BB 1998, 1549 mit Anmerkung Wissmann/Ost, BB 1998, 1957; LG Köln, ZIP 2002, 1296; Oppenhoff, FS Barz 1974, 283, 287; Lutter/Kremer, ZGR 1992, 86, 106; Semler in MünchKommAktG 2. Aufl. § 114 Rdn. 43; Hoffmann-Becking in MünchHdB AG § 33 Rdn. 30; Breuer/Fraune in Heidel AktG § 114 Rdn. 5; Hopt/M. Roth in GroßKommAktG 4. Aufl. § 114 Rdn. 42; Mertens in Kölner Komm.z.AktG 2. Aufl. § 114 Rdn. 7; Vetter in Marsch-Barner/Schäfer, HdB Börsennotierte AG § 30 Rdn. 11; ders. AG 2006, 173 ff.; a.A. Raiser/Wiesner, AG 1976, 266 f.).

    Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts waren allerdings die vorliegenden Beratungsverträge, insbesondere derjenige vom 16. Mai 1987, nicht (nur) wegen Fehlens einer wirksamen Zustimmung des Aufsichtsrats unwirksam, sondern wegen Verstoßes gegen § 113 AktG schon nicht genehmigungsfähig (vgl. Kropff in Semler/v. Schenck, Hdb. für Aufsichtsratsmitglieder 2. Aufl. § 8 Rdn. 116; OLG Frankfurt, AG 2005, 925 m.w.Nachw.), was auch die Revision verkennt.

  • BGH, 02.04.2007 - II ZR 325/05

    Beschlussunfähigkeit des Aufsichtsrats wegen Ausschlusses des Stimmrechts eines

    Entgegen einer verbreiteten Meinung (BayObLG aaO; OLG Frankfurt ZIP 2005, 2322, 2324; Hüffer, AktG 7. Aufl. § 108 Rdn. 11) führt der Stimmrechtsausschluss eines von drei Aufsichtsratsmitgliedern nicht zur Beschlussunfähigkeit des Organs gemäß § 108 Abs. 2 Satz 2, 3 AktG; vielmehr kann und muss das betreffende Aufsichtsratsmitglied zur Vermeidung einer Beschlussunfähigkeit des Organs an der Beschlussfassung "teilnehmen" (§ 108 Abs. 2 Satz 2, 3 AktG), hat sich aber der Stimme zu enthalten (vgl. Großkomm.z.AktG/Hopt/Roth 4. Aufl. § 108 Rdn. 63, 84; Kölner Komm.z.AktG/Mertens aaO § 108 Rdn. 57; MünchKommAktG/Semler 2. Aufl. § 108 Rdn. 159; Priester AG 2007, 190 m.w.Nachw. zum Meinungsstand).
  • BGH, 20.11.2006 - II ZR 279/05

    Wirksamkeit eines Beratungsvertrages mit einem Unternehmen, an dem ein

    Eine solche Gefahr kann allenfalls dann verneint werden, wenn es sich bei den mittelbaren Zuwendungen um - abstrakt betrachtet - ganz geringfügige Leistungen handelt oder wenn sie im Vergleich zu der von der Hauptversammlung durch Satzungsbestimmung oder durch Einzelbeschluss festgesetzten Aufsichtsratsvergütung einen vernachlässigenswerten Umfang haben (vgl. E. Vetter, AG 2006, 173, 176 f.; Rellermeyer, ZGR 1993, 77, 86 f.; Müller, NZG 2002, 797, 798; Lutter/Krieger, Rechte und Pflichten des Aufsichtsrats, 4. Aufl. 2002 Rdn. 749; Werner, DB 2006, 935, 936; a.A. - nur bei beherrschendem Einfluss des Aufsichtsratsmitglieds: Lutter/Kremer, ZGR 1992, 87, 106; Lutter/Drygala, Festschrift Ulmer 2003, S. 381, 383 ff.; Krüger/Thonfeld, EWiR 2006, 385; MünchHdBGesR IV/Hoffmann-Becking, 2. Aufl. § 33 Rdn. 29; Hopt/Roth in Großkomm.z.AktG 4. Aufl. § 114 Rdn. 42; ähnl.
  • OLG Köln, 11.07.2019 - 18 U 37/18

    Honoraranspruch aus einem Dienstvertrag

    Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 20.11.2006 (II ZR 279/05, BGHZ 170, 60-67, zitiert nach juris, Rn. 15) zwar ausdrücklich offengelassen hat, ob er die im Schrifttum vertretene Meinung (Wissmann/Ost, BB 1998, 1957, 1958; Müller, NZG 2002, 797, 801; Lutter/Drygala, Festschrift Ulmer, 2003, S. 395 f; E. Vetter, AG 2006, 173, 178; Krüger/Thonfeld, EWiR 2006, 385, 386) teilt, wonach ein wegen ungenauer Bezeichnung der Vertragspflichten gegen § 113 f AktG verstoßender Beratungsvertrag nachträglich konkretisiert und dann durch den Aufsichtsrat genehmigt werden kann.
  • OLG Köln, 31.01.2013 - 18 U 21/12

    Anfechtung der Entlastung des Vorstandes in der Hauptversammlung einer

    bb) Es fehlt auch nicht deshalb an einem schwerwiegenden und eindeutigen Gesetzesverstoß, weil der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 20.11.2006 (II ZR 279/05, BGHZ 170, 60-67, zitiert nach juris, Rn. 15) ausdrücklich offengelassen hat, ob er die im Schrifttum vertretene Meinung (Wissmann/Ost, BB 1998, 1957, 1958; Müller, NZG 2002, 797, 801; Lutter/Drygala, Festschrift Ulmer, 2003, S. 395 f; E. Vetter, AG 2006, 173, 178; Krüger/Thonfeld, EWiR 2006, 385, 386) teilt, wonach ein wegen ungenauer Bezeichnung der Vertragspflichten gegen § 113 f AktG verstoßender Beratungsvertrag nachträglich konkretisiert und dann durch den Aufsichtsrat genehmigt werden kann.
  • OLG Nürnberg, 08.03.2017 - 12 U 927/15

    Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters einer Aktiengesellschaft

    Nach einer in Rechtsprechung (OLG Frankfurt AG 2005, 925; BayObLG BayObLGZ 2003, 89) und Literatur (Habersack in: MünchKomm-AktG, 4. Aufl. § 114 Rn. 30) vertretenen Auffassung ist das einem Stimmrechtsausschluss unterliegende betroffene Aufsichtsratsmitglied bei Feststellung der Beschlussfähigkeit nicht zu berücksichtigen, weshalb ein nur dreiköpfiger Aufsichtsrat einen Beschluss nach § 114 AktG nicht fassen könne.
  • LG Hamburg, 08.12.2005 - 417 T 16/05
    [DB 2006 S. 942] Keine Freistellung von der Zustimmungspflicht gem. § 4 BetrAVG, § 132 UmwG.
  • VerfGH Sachsen, 27.04.2017 - 43-IV-17
    21. September 2005 - 1 U 14/05 - juris Rn. 16; Habersack in: Aktiengesetz, Münchener Kommentar, 4. Aufl., § 114 Rn. 23; Drygala in: Schmidt/Lutter, AktG,.
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