Rechtsprechung
   BFH, 15.06.2010 - VIII R 10/09   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • lexetius.com

    Berufsbetreuer erzielen keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, sondern Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit

  • IWW
  • openjur.de

    Berufsbetreuer erzielen keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, sondern Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit

  • Bundesfinanzhof

    Berufsbetreuer erzielen keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, sondern Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 18 Abs 1 Nr 3 EStG 1997, § 15 Abs 3 Nr 1 EStG 1997, § 18 Abs 1 Nr 1 EStG 1997, § 2 Abs 1 GewStG 1999
    Berufsbetreuer erzielen keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, sondern Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Gewerbesteuerpflicht von Rechtsanwälten als berufsmäßige Betreuer

  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Gewerbesteuer: Betreuende Anwälte sind keine Gewerbetreibenden

  • BRAK-Mitteilungen

    Steuerliche Behandlung der Einkünfte von anwaltlichen Berufsbetreuern

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2010, Seite 228

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 48 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 15 Abs. 3 Nr. 1, 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG
    Steuerliche Behandlung der Einkünfte von anwaltlichen Berufsbetreuern

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erzielung von Einkünften aus sonstiger selbstständiger Arbeit als Berufsbetreuer neben einer anwaltlichen Tätigkeit; Anwendung der Abfärberegelung im Hinblick auf eine Tätigkeit als Berufsbetreuer

  • datenbank.nwb.de

    Berufsbetreuer erzielen keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, sondern Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Einkünfte von anwaltlichen Berufsbetreuern

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)

    Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger unterliegen nicht der Gewerbesteuer

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger unterliegen nicht der Gewerbesteuer

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Keine Gewerbesteuerpflicht für Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger

  • lto.de (Kurzinformation)

    Keine Gewerbesteuer für Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Betreuungsrecht - Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger unterliegen nicht der Gewerbesteuer

  • Jurion (Leitsatz)

    Erzielung von Einkünften aus sonstiger selbstständiger Arbeit als Berufsbetreuer neben einer anwaltlichen Tätigkeit; Anwendung der Abfärberegelung im Hinblick auf eine Tätigkeit als Berufsbetreuer

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger nicht gewerbesteuerpflichtig!

  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Gewerbesteuer: Betreuende Anwälte sind keine Gewerbetreibenden

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Berufsbetreuer - keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Betreuer und Verfahrenspfleger zahlen keine GewSt mehr

  • rechtsanwaltskammer-hamm.de (Leitsatz)

    Berufsbetreuer erzielen Einkünfte aus sonstiger selbstständiger Arbeit

Besprechungen u.ä. (2)

  • berliner-anwaltsverein.de PDF, S. 29 (Entscheidungsanmerkung)

    Keine Gewerblichkeit der Berufsbetreuertätigkeit durch Rechtsanwälte (RA Wolfgang Arens; Berliner AnwBl 9/2010, S. 319)

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 48 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 15 Abs. 3 Nr. 1, 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG
    Steuerliche Behandlung der Einkünfte von anwaltlichen Berufsbetreuern

Sonstiges (3)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BFH vom 15.06.2010, Az.: VIII R 10/09 und VIII R 14/09 (Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger üben sonstige selbständige Arbeit aus)" von Dipl.-Finw. Martin Hilbertz, original erschienen in: EStB 2010, 363 - 364.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Einkünftequalifikation und Einkünfteermittlung - Aktuelle Probleme bei der Besteuerung von Freiberuflern" von RAin/FAinStR Dr. Dorothee Hallerbach, original erschienen in: StuB 2011, 250 - 255.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zu den Urteilen des BFH v. 15.6.2010 - VIII R 14/09 und v. 15.6.2010 - VIII R 10/09 (Rechtsbetreuer und Verfahrenspfleger üben sonstige selbständige Tätigkeiten i.S.d. § 18 I Nr. 3 EStG aus)" von StB Klaus Korn, original erschienen in: NWB 2010, 2681 - 2682.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 230, 47
  • NJW 2011, 108
  • ZIP 2010, 1858
  • BB 2010, 2142
  • DB 2010, 1799
  • BStBl 2010 II, 906
  • BStBl II 2010, 906
  • DStR 2010, 1669



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Wird zitiert von ... (22)  

  • BFH, 27.08.2014 - VIII R 6/12  

    Bagatellgrenze für die Nichtanwendung der Abfärberegelung in § 15 Abs. 3 Nr. 1

    aa) Es ist unschädlich, wenn die Personengesellschaft durch ihre Gesellschafter neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit auch eine sonstige selbständige Arbeit i.S. von § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG ausübt (sog. interprofessionelle Mitunternehmerschaft), solange die Gesellschafter auch hinsichtlich dieser Tätigkeit die oben dargestellten Anforderungen erfüllen (vgl. BFH-Urteile vom 26. Januar 2011 VIII R 3/10, BFHE 232, 453, BStBl II 2011, 498; vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906; vom 28. Oktober 2008 VIII R 69/06, BFHE 223, 206, BStBl II 2009, 642).
  • BFH, 31.01.2017 - IX R 10/16  

    Besteuerung von Entschädigungen für ehrenamtliche Richterinnen und Richter

    Die Vorschrift enthält keinen abschließenden Katalog in Betracht kommender "Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit", sondern lediglich die Auflistung der Regelbeispiele "Testamentsvollstreckervergütung", "Vermögensverwaltung", "Aufsichtsratstätigkeit" (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906, unter II.2.c bb; Brandt in Herrmann/Heuer/Raupach --HHR--, § 18 EStG Rz 251 f.; Schmidt/Wacker, EStG, 35. Aufl., § 18 Rz 140; Blümich/Hutter, § 18 EStG Rz 171; Pfirrmann in Kirchhof, EStG, 15. Aufl., § 18 Rz 97).

    Weitere Tätigkeiten fallen danach in den Anwendungsbereich der Regelung, wenn sie ihrer Art nach den Regelbeispielen des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG ähnlich sind (Grundsatz der sog. Gruppenähnlichkeit; vgl. BFH-Urteile vom 3. Dezember 1987 IV R 41/85, BFHE 151, 446, BStBl II 1988, 266, betreffend die Tätigkeit als ehrenamtlicher Oberbürgermeister; vom 28. Juni 2001 IV R 10/00, BFHE 196, 84, BStBl II 2002, 338; vom 8. Oktober 2008 VIII R 58/06, BFHE 223, 139, BStBl II 2009, 405, betreffend die Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger, und in BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906, unter II.2.c bb; HHR/Brandt, § 18 EStG Rz 252; Schmidt/Wacker, a.a.O., § 18 Rz 140; Blümich/Hutter, § 18 EStG Rz 172; Pfirrmann in Kirchhof, a.a.O., § 18 Rz 97).

    Das ist z.B. der Fall, wenn die Tätigkeit die Betreuung fremder Vermögensinteressen umfasst, aber darüber hinaus auch dann, wenn es sich um eine selbständig ausgeübte fremdnützige Tätigkeit in einem fremden Geschäftskreis handelt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906, unter II.2.c bb; vom 17. Oktober 2012 VIII R 57/09, BFHE 239, 261, BStBl II 2013, 799, unter II.1.).

  • BFH, 03.11.2015 - VIII R 62/13  

    Zur Abfärbung gemäß § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG - Teilweise inhaltsgleich mit

    Eine Personengesellschaft entfaltet nur dann eine Tätigkeit, die die Ausübung eines freien Berufs i.S. von § 18 EStG darstellt, wenn sämtliche Gesellschafter die Merkmale eines freien Berufs erfüllen (z.B. Senatsurteile vom 28. Oktober 2008 VIII R 69/06, BFHE 223, 206, BStBl II 2009, 642; vom 27. August 2014 VIII R 6/12, BFHE 247, 513, BStBl II 2015, 1002; vom 26. Januar 2011 VIII R 3/10, BFHE 232, 453, BStBl II 2011, 498; vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906; vom 4. Juli 2007 VIII R 77/05, BFH/NV 2008, 53).
  • BFH, 15.12.2010 - VIII R 50/09  

    Insolvenzverwaltertätigkeit als sonstige selbständige Arbeit auch bei

    d) Die Zuordnung der Tätigkeiten des Insolvenz- und des Zwangsverwalters zur sonstigen selbständigen Arbeit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG und nicht zur rechtsanwaltstypischen Tätigkeit ist ferner deshalb geboten, weil es andernfalls zu einer nicht begründbaren Ungleichbehandlung zwischen hauptberuflichen Insolvenz- und Zwangsverwaltern aus dem Kreis der freien Berufe i.S. von § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG einerseits und solchen käme, die nicht diesen Berufen angehören (ebenso BFH-Urteile vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906, und vom 15. Juni 2010 VIII R 14/09, BFHE 230, 54, BStBl II 2010, 909 zur Zuordnung der Tätigkeit von Berufsbetreuern zu den Einkünften i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG; gl.A. die herrschende Auffassung im Schrifttum: Kanzler, Finanzrundschau --FR-- 1994, 114; Durchlaub, Zeitschrift für das gesamte Insolvenzrecht --ZInsO-- 2002, 319; Gosch, Steuerliche Betriebsprüfung 2002, 86; Grashoff, DStR 2002, 355; Hutter, Neue Wirtschaftsbriefe Fach 3, S. 11971; Kempermann, FR 2002, 391; Maus, ZInsO 2002, 251; Schmittmann, Steuern und Bilanzen 2002, 384; Strahl, Betriebsberater --BB-- 2002, 603; Welsch, Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht --DZWIR-- 2002, 114).
  • BFH, 17.10.2012 - VIII R 57/09  

    Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 12 Satz 1 EStG für Aufwandsentschädigungen

    Betreuer üben eine sonstige vermögensverwaltende Tätigkeit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG aus (Anschluss an BFH-Urteile vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906; VIII R 14/09, BFHE 230, 54, BStBl II 2010, 909).    .

    Denn Betreuer i.S. des § 1896 BGB erzielen nach der jüngeren Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) Einkünfte, die der vermögensverwaltenden Tätigkeit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG zuzurechnen sind (BFH-Urteile vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906; VIII R 14/09, BFHE 230, 54, BStBl II 2010, 909, unter Aufgabe der früheren abweichenden Rechtsprechung im BFH-Urteil vom 4. November 2004 IV R 26/03, BFHE 208, 280, BStBl II 2005, 288).

  • BVerwG, 20.02.2012 - 8 C 8.12  

    Gewerbe; Anzeige eines Gewerbes; Freier Beruf; Rechtsanwalt; Betreuer;

    Der Bundesfinanzhof habe mit seiner Entscheidung vom 15. Juni 2010 (- VIII R 10/09 u.a. -) unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass die Einnahmen eines Berufsbetreuers nicht den Einkünften aus Gewerbebetrieb, sondern den Einkünften aus sonstiger selbstständiger Arbeit im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG zuzuordnen seien.

    Die Betreuertätigkeit gehört nicht zu der berufstypischen freiberuflichen Tätigkeit eines Rechtsanwalts (BVerfG, Beschluss vom 15. Dezember 1999 - 1 BvR 1904/95 u.a. - BVerfGE 101, 331; BFH, Urteil vom 28. Februar 1991 - V R 63/86 - UR 1991, 262 = juris Rn. 13) und ist nicht Bestandteil dieser Tätigkeit, weil sie keine spezifischen juristischen Kenntnisse und keine juristische Ausbildung voraussetzt; sie wird zudem aufgrund gerichtlicher Bestellung und nicht im Rahmen eines rechtsgeschäftlich erteilten Mandats ausgeübt (vgl. BFH, Urteil vom 15. Juni 2010 - VIII R 10/09 - BFHE 230, 47 Rn. 22).

    Entgegen der Auffassung des Klägers steht der Annahme, dass es sich bei der Berufsbetreuertätigkeit um die Ausübung eines Gewerbes im Sinne des § 14 GewO handelt, nicht entgegen, dass der Bundesfinanzhof mit Urteilen vom 15. Juni 2010 (- VIII R 10/09 - BFHE 230, 47 und - VIII R 14/09 - BFHE 230, 54), unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung (Urteil vom 4. November 2004 - IV R 26/03 - BFHE 208, 280) entschieden hat, dass die Einnahmen eines Berufsbetreuers den Einkünften aus sonstiger selbstständiger Arbeit im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG zuzuordnen und nicht als Einkünfte aus Gewerbebetrieb im Sinne des § 15 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu qualifizieren sind.

  • BVerwG, 27.02.2013 - 8 C 7.12  

    Berufsbetreuer unterliegen der Gewerbeaufsicht

    Der Bundesfinanzhof habe mit seiner Entscheidung vom 15. Juni 2010 (- VIII R 10/09 u.a. -) unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass die Einnahmen eines Berufsbetreuers nicht den Einkünften aus Gewerbebetrieb, sondern den Einkünften aus sonstiger selbstständiger Arbeit im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG zuzuordnen seien.

    Die Betreuertätigkeit gehört nicht zu der berufstypischen freiberuflichen Tätigkeit eines Rechtsanwalts (BVerfG, Beschluss vom 15. Dezember 1999 - 1 BvR 1904/95 u.a. - BVerfGE 101, 331; BFH, Urteil vom 28. Februar 1991 - V R 63/86 - UR 1991, 262 = juris Rn. 13) und ist nicht Bestandteil dieser Tätigkeit, weil sie keine spezifischen juristischen Kenntnisse und keine juristische Ausbildung voraussetzt; sie wird zudem aufgrund gerichtlicher Bestellung und nicht im Rahmen eines rechtsgeschäftlich erteilten Mandats ausgeübt (vgl. BFH, Urteil vom 15. Juni 2010 - VIII R 10/09 - BFHE 230, 47 Rn. 22).

    Entgegen der Auffassung der Klägerin steht der Annahme, dass es sich bei der Berufsbetreuertätigkeit um die Ausübung eines Gewerbes im Sinne des § 14 GewO handelt, nicht entgegen, dass der Bundesfinanzhof mit Urteilen vom 15. Juni 2010 (- VIII R 10/09 - BFHE 230, 47 und - VIII R 14/09 - BFHE 230, 54), unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung (Urteil vom 4. November 2004 - IV R 26/03 - BFHE 208, 280) entschieden hat, dass die Einnahmen eines Berufsbetreuers den Einkünften aus sonstiger selbstständiger Arbeit im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG zuzuordnen und nicht als Einkünfte aus Gewerbebetrieb im Sinne des § 15 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu qualifizieren sind.

  • FG Baden-Württemberg, 10.02.2016 - 12 K 1205/14  

    Qualifizierung von Entschädigungen aus ehrenamtlicher Richtertätigkeit als

    Das ist z.B. der Fall, wenn die Tätigkeit die Betreuung fremder Vermögensinteressen umfasst, aber darüber hinaus auch dann, wenn es sich um eine selbstständig ausgeübte fremdnützige Tätigkeit in einem fremden Geschäftskreis handelt (BFH vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BStBl. II 2010, 906).

    Die genannten Regelbeispiele erschöpfen sich nicht in der bloßen Vermögensverwaltung, sondern umfassen zusätzliche Aufgaben, wie etwa die Leistung von Rechtsbeistand durch den Testamentsvollstrecker oder unternehmerische Kontrolle durch das Aufsichtsratsmitglied (BFH vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BStBl. II 2010, 906).

  • BFH, 18.04.2013 - VI R 60/11  

    Vorlage gemäß § 11 FGO - Pflicht zur Anrufung des Großen Senats bei

    Die Pflicht, den Großen Senat im Fall einer Abweichung von der Entscheidung eines anderen Senats des BFH anzurufen, entfällt auch dann, wenn der erkennende Senat aufgrund einer Änderung in der Geschäftsverteilung ausschließlich für die streitige Rechtsfrage zuständig geworden ist (allgemeine Auffassung, z.B. BFH-Urteile vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BFHE 230, 47, BStBl II 2010, 906, Rz 34; vom 19. Dezember 2002 IV R 47/01, BFHE 201, 241, BStBl II 2003, 507; vom 9. Oktober 2001 VIII R 77/98, BFHE 197, 43, BStBl II 2002, 460, Rz 28; Beschluss des Großen Senats des BFH vom 13. Februar 1968 GrS 5/67, BFHE 91, 351, BStBl II 1968, 365, Rz 11).
  • FG München, 25.07.2017 - 5 K 1403/16  

    Datenschutzgesetz, Beratender Betriebswirt

    Für diese Rechtsprechung spricht das Gebot verfassungsrechtlicher Gleichbehandlung in Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes, weil sich für unterschiedliche steuerrechtliche (hier insbesondere gewerbesteuerrechtliche) Folgen der Ausübung eines solchen verselbständigten Berufs je nach Vorliegen oder Nichtvorliegen einer freiberuflichen Qualifikation i. S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG keine Rechtfertigung findet, wenn der verselbständigte Beruf seinem Berufsbild nach keine Ausbildung oder Zulassung für einen der Katalogberufe i. S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG voraussetzt (vgl. BFH-Urteil vom 15. Juni 2010 VIII R 10/09, BStBl II 2010, 906, mit weiteren Nachweisen - m. w. N. -).
  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 15.12.2011 - 2 K 412/08  

    Keine gewerbliche Prägung bei nur geringer gewerblicher Tätigkeit trotz

  • FG Niedersachsen, 15.09.2011 - 14 K 312/09  

    Außergerichtliche Inkassotätigkeit eines Rechtsanwalts als Gewerbebetrieb

  • BFH, 13.06.2013 - III B 156/12  

    Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung im Zusammenhang mit

  • FG Düsseldorf, 31.08.2016 - 2 K 3950/14  

    Gewerbesteuerpflichtigkeit einer freiberuflichen Rentenberaterin; Qualifikation

  • FG Schleswig-Holstein, 17.12.2015 - 5 K 127/13  

    Die an einen ehrenamtlichen Bürgermeister einer amtsangehörigen Gemeinde in

  • FG Hamburg, 05.06.2018 - 2 K 54/14  

    Einkommensteuer: Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit bei angestelltem Anwalt

  • OVG Niedersachsen, 14.02.2013 - 8 LB 154/12  

    Berücksichtigung von Einkünften als Berufsbetreuerin bei der Bemessung von

  • BFH, 20.09.2012 - III B 63/12  

    Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung bei Geltendmachung

  • BFH, 28.07.2011 - VIII B 18/11  

    NZB - Betreuer - ausländische Kapitaleinkünfte

  • FG Nürnberg, 06.10.2017 - 4 K 858/16  

    Einkommensteuer 2014

  • FG Niedersachsen, 08.02.2012 - 9 K 399/10  

    Steuerfestsetzung aus der strafbefreienden Erklärung zu den Einkünften aus

  • FG Düsseldorf, 27.10.2015 - 9 K 97/13  

    Abgrenzung von Einkünften aus selbständiger Arbeit von gewerblichen Einkünften

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